Schreibt irgend jemand heute noch Liebesbriefe?

Man »chattet« oder man »mailt«, man »simst« oder »textet« – wahrscheinlich gibt es noch einige andere Arten der aktuell gängigen Kommunikation, die ich nicht kenne –, und das alles hört sich furchtbar langweilig und steril an.

Gut, man kann auch einen Liebesbrief auf dem Computer schreiben, das will ich nicht in Abrede stellen, aber überhaupt einen Liebesbrief zu schreiben ist wohl schon so etwas wie nostalgisch.

Weiterlesen: Schreibt irgend jemand heute noch Liebesbriefe?

Sollen wir einen Harry-Potter-Wettbewerb starten?

Ich muß ehrlich sagen, ich hätte große Lust, einen lesbischen Harry-Potter-Wettbewerb zu starten.

Haben Sie nicht vielleicht auch noch eine Harry-Potter-Geschichte im Schrank, die Sie gern loswerden wollen?

»Harry Potter« ist ein unglaubliches Phänomen, dessen Auswirkungen sich erst langsam zeigen. Wir machen uns alle nicht immer bewußt, wie völkerverbindend Harry Potter ist.

Weiterlesen: Sollen wir einen Harry-Potter-Wettbewerb starten?

Die Geschichten der Alice Munro

Die kanadische Schriftstellerin Alice Munro ist das Vorbild junger Autorinnen.

Das ist ein Zitat aus »Das Glück? Harte Arbeit«, einem Interview, das DIE ZEIT mit Alice Munro gemacht hat.

Im gestrigen Blog-Beitrag hatte ich Alice Munro erwähnt, die – obwohl sie großartige Kurzgeschichten schreibt – als Autorin nicht so anerkannt ist wie viele Romanautorinnen, was ihr eigentlich zustände.

Weiterlesen: Die Geschichten der Alice Munro

Was ist besser: Roman oder Kurzgeschichte?

Kurzgeschichtenautoren sind wie Menschen, die Golf spielen lernen, sich aber nie auf den Platz wagen, sondern immer auf der Übungsanlage bleiben.

. . . meint der ehemalige Herausgeber der New York Times Book Review, Charles McGrath. Von der New York Times Book Review eine Besprechung zu erhalten ist fast so etwas wie ein Ritterschlag. Das höchste, was man als amerikanischer Autor vor dem Pulitzerpreis oder dem Nobelpreis erreichen kann.

Weiterlesen: Was ist besser: Roman oder Kurzgeschichte?

Wer schreibt: Ich oder »Es«?

Schreibe ich oder schreibt »es«? Das ist manchmal eine ganz interessante Frage. Der Schweizer Schriftsteller Urs Widmer gab darauf einmal eine Antwort, wie sie wahrscheinlich viele Schriftsteller/innen geben würden und die den Zustand zwischen »Ich« und »Es« sehr gut beschreibt:

Weiterlesen: Wer schreibt: Ich oder »Es«?

Ein verbotenes Buch

In den letzten Tagen ging es durch die Presse: Es wurde mal wieder ein Buch gerichtlich verboten.

Sofort entbrannte die Diskussion darüber, was höher zu werten ist: die Freiheit der Kunst oder die Freiheit des einzelnen, der sich eventuell als Vorlage einer Figur in einem Buch erkennt.

Weiterlesen: Ein verbotenes Buch

Geschichten, Geschichten, Geschichten!

Früher habe ich mich immer gefragt, warum mir eine Geschichte spontan gefällt und die andere nicht so.

Auf der einen Seite liegt das natürlich daran, ob eine Geschichte gut geschrieben ist, aber auch wirklich gut geschriebene Geschichten gefallen mir manchmal nicht, damit ist es also nicht eindeutig erklärt. Die Lösung liegt glaube ich eher woanders.

Weiterlesen: Geschichten, Geschichten, Geschichten!

Literaturnobelpreis für Doris Lessing

So, nun ist es raus, wer dieses Jahr den Nobelpreis für Literatur bekommt, und – oh Überraschung – es ist eine Frau. Zu Schmach und Schande der Nobelpreisjury sei erwähnt, daß Doris Lessing erst die elfte Frau ist, die den Preis – der immerhin seit 1901 vergeben wird – erhält.

Weiterlesen: Literaturnobelpreis für Doris Lessing

Carson McCullers: Das Herz ist ein einsamer Jäger

Eine meiner ehemaligen Professorinnen aus dem schönen Konstanz am Bodensee, Luise Pusch, betreibt ein sehr interessantes Projekt über Frauenbiographien: www.fembio.org.

Heute, am 29. September, ist ein besonderer Jahrestag, den Luise Pusch in ihren Kalender der für Frauen wichtigen Ereignisse aufgenommen hat. Die lesbische Autorin Carson McCullers ist vor genau 40 Jahren mit gerade einmal 50 Jahren gestorben. Es ist sehr erschreckend, so etwas zu lesen, denn auch für mich rückt dieses Datum immer näher. Wie alt ist man heutzutage mit 50? Eigentlich ist man da doch noch sehr jung, hat noch viel vor und viel vor sich.

Weiterlesen: Carson McCullers: Das Herz ist ein einsamer Jäger

Alles in der Welt ist da, um in ein Buch einzugehen

Das ist ein Zitat des französischen Schriftstellers Stéphane Mallarmé, der mit Rimbaud und Baudelaire als einer der wichtigsten Wegbereiter der modernen Lyrik gilt.

Sein Gedicht »L’après-midi d’un faune« (Nachmittag eines Fauns) inspirierte später den Komponisten Claude Debussy zu seiner berühmten Vertonung, der sinfonischen Dichtung »Prélude à l’après-midi d’un faune«, mit der er den musikalischen Durchbruch schaffte.

Weiterlesen: Alles in der Welt ist da, um in ein Buch einzugehen

Weitere Artikel

  • 1
  • 2
  • 3

Suche