Gedanken

Einen Menschen wissen

Einen Menschen wissen . . .

Einen Menschen wissen,
der dich ganz versteht,
der in Bitternissen
immer zu dir steht,
der auch deine Schwächen liebt
weil du bist sein;
dann mag alles brechen
du bist nie allein.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916)

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Ulrike Meinhof – die Lesbe?

Manchmal bringt das Surfen durch die Nachrichten im Internet recht Erstaunliches zutage. Jutta Ditfurth, fundamentalistische Ex-Vorsitzende der Grünen und Tochter des Vorläufers von Joachim Bublath, Hoimar von Ditfurth (das »von« hat sie so schnell wie möglich abgelegt), hat ein Buch über Ulrike Meinhof, die RAF-Terroristin, die in Stuttgart-Stammheim in Isolationshaft starb, geschrieben und behauptet darin anscheinend (ich habe das Buch nicht gelesen), Ulrike Meinhof wäre lesbisch gewesen. Und ihre Mutter ebenfalls.

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Ex-Freundinnen

Sie riecht so gut. Ihr Lächeln ist traumhaft. Und wenn ich ihr bei Kerzenschein gegenübersitze, läßt ihre erotische Stimme Ameisenheere über meinen Rücken wandern.

Hört sich toll an? Ist es auch. Die Sache hat nur einen Haken: Sie ist die Ex-Freundin. Und das nicht nur aus einem Grund.

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Außerirdische(s)

Das Fernsehen greift immer wieder in die Mottenkiste und wiederholt alte Filme, alte Serien, alte Diskussionen.

Einige dieser Wiederholungen habe ich sehr gern und freue mich jedesmal darauf, bestimmte Serien aus den 80ern haben sogar Kultstatus bei mir, und einige alte Filme wie »Casablanca« kann ich auch zum hundertsten Mal mit Genuß anschauen.

Es gibt aber auch Dinge, die man lieber in der Mottenkiste lassen und nie wieder herausholen sollte, und eins von diesen ist – Nina Hagen.

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Sich nach Jahren wiederzusehen . . .

Wie ist das?

Eine Frau, die ich einmal kannte . . . die ich einmal liebte, wiederzusehen, nach Jahren, zufällig, vielleicht auf der Straße, vielleicht in einem Café, vielleicht . . . am Arm einer anderen Frau.

Steht man sich höflich gegenüber und sagt: »Wie nett, daß wir uns auch mal wieder sehen. Nach so langer Zeit«?

Weißt du noch, wie lang es war? denkt man sich. Ist dir bewußt, wieviel Zeit vergangen ist? Hast du sie gespürt, diese Zeit? Hast du mich vermißt? Hattest du Sehnsucht nach mir? – Hatte ich sie nach dir?

Das sind wohl Fragen, die man sich dann stellen muß.

Wie ist man auseinandergegangen? Freundschaftlich, im Streit? War es eine leidenschaftliche Beziehung oder plätscherte sie eher so dahin wie ständiger Regen, den man auch nicht mehr bemerkt?

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Die unerreichbare Frau II

Die Serie L-Word stellt für viele lesbische Prototypen Identifikationsfiguren zur Verfügung: die toughe Geschäftsfrau mit Interesse für Kunst (Bette), die »Ehefrau«, die lieber Kinder bekommen und großziehen möchte, als Karriere zu machen (Tina), die sich in Beziehungsnetzen völlig verlierende liebenswerte Chaotin (Alice), und nicht zuletzt die typische »Swingerin«, die unerreichbare Frau, mit der man zwar schlafen kann, auch Spaß haben kann, die aber trotzdem stets unergründlich bleibt, die sich nie auf eine Beziehung einläßt, dafür schnell auf Sex (Shane).

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Wenn es so ist, daß wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist – was geschieht mit dem Rest?

Diesen Satz las ich gerade in einem Artikel in der Wikipedia, der sich mit dem Autor Pascal Mercier (Peter Bieri) beschäftigt, der den Bestseller »Nachtzug nach Lissabon« geschrieben hat.

In der Tat denke ich, daß es kaum einem Menschen gelingt, mehr als nur einen kleinen Teil von dem zu leben, was in ihm ist. Was geschieht also mit dem Rest?

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Ewiges Leben leichtgemacht

Es ist schon merkwürdig, was es alles so gibt. In Amerika vor allem, wo der Verrücktheit des einzelnen fast keine Grenzen gesetzt sind. Das ist nicht immer schlecht, auch wenn es manchmal seltsame Blüten treibt.

Wie zum Beispiel bei der Idee, ewig leben zu wollen. Da sind die Amerikanerinnen und Amerikaner ja eh Vorreiter. Ewig jung, ewig fit, ewig schlank. Das Älterwerden und das Sterben werden einfach abgeschafft. Auf jeden Fall so weit wie möglich hinausgeschoben.

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