Gedanken

13 Tugenden

Ich bin immer wieder erstaunt, wie alt manche Erkenntnisse schon sind, die auch heute geschrieben sein könnten. So hat Benjamin Franklin im Alter von 20 Jahren, also sowieso schon sehr früh – wo findet man heute noch einen Zwanzigjährigen, der sich auch nur mit einer einzigen Tugend beschäftigt? –, 13 Tugenden entworfen, nach denen er sein ganzes Leben ausrichten wollte.

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Später? Wann ist das?

Es ist lange, lange her, da wurde dieses Lied, ein trauriger Schlager, ziemlich oft im Radio gespielt, damals gesungen von einer Monica Morell.

Es ist die einfache Darstellung eines Prinzips, das uns immer wieder begegnet. Meist wird es von einem Menschen personifiziert, der gern alles auf morgen verschiebt, wie es auch hier im Lied beschrieben wird.

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Ein nobler Charakter

The truth is that there is nothing noble in being superior to somebody else. The only real nobility is in being superior to your former self.

Whitney Young (1921 - 1971)

»Es liegt nichts Erhabenes darin, jemand anderem überlegen zu sein. Die einzig wahre Erhabenheit besteht darin, seinem eigenen früheren Selbst überlegen zu sein.«

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Der einzige Weg zur Heiterkeit

Füll deine Schüssel bis an den Rand, und sie wird überfließen.
Schärfe dein Messer, und es wird stumpf.
Strebe nach Geld und Sicherheit, und dein Herz wird sich niemals öffnen.
Sorge dich um die Anerkennung der anderen, und du wirst ihr Sklave.
Tu deine Arbeit, dann tritt zurück.
Der einzige Weg zur Heiterkeit.

Taoistische Weisheit aus dem »Tao Te Ching«

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Erwartungen sind der Tod der Zufriedenheit

Wir erwarten immer irgend etwas. Ist es nicht so?

Wir erwarten, daß wir eine Gegenleistung bekommen, wenn wir für etwas bezahlen.

Wir erwarten, daß die Ampel demnächst auf Grün schaltet, wenn sie auf Rot steht.

Wir erwarten, daß uns jemand antwortet, wenn wir einen Raum betreten und »Guten Tag« sagen.

Wir erwarten, daß etwas genauso eintritt, wie wir es uns vorgestellt haben.

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Die unerreichbare Frau

William Shakespeare
Sonett 87
Leb’ wohl, du stehst zu hoch für mich im Wert
Und bist von deinem Vorzug unterrichtet.
Dein Ruhm hat einen Freibrief dir gewährt
Und meine Rechte all auf dich vernichtet.
Mein wurdest du allein durch freie Gabe,
Nicht mein Verdienst gewann dies reiche Glück;
Wie ich kein Recht auf soviel Schönheit habe,
So fällt die Schenkung heut an dich zurück.
Du gabst dich mir, dir selber unbekannt,
Und kanntest wohl auch den Empfänger nicht!
Ein Irrtum nur gab meinem Glück Bestand,
Das mit Erkenntnis jäh zusammenbricht.
Mein warst du nur in holder Träume Reich,
Da war ich König; wach – dem Bettler gleich!

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Ode an meine Freundin

Es ist wieder einer dieser heißen, schwülen Sommertage.

Wieder liege ich allein, allein mit meinen Gedanken und weiß nicht, wie ich sie sortieren soll.

Es sind so viele!

In den letzten Tagen war so viel geschehen, so viel Neues war passiert, und mein Leben scheint auf einmal völlig andere Formen anzunehmen.

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Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft

Jede Liebesbeziehung beginnt wunderschön, doch diese begann einfach traumhaft.

Ich habe sehr viel Schmerz und Kummer in meinem Leben erfahren müssen. Es war nicht leicht, die Tochter meiner Mutter zu sein und doch hatte ich keine Wahl. Ich lebte mein Leben, sofern man für manche Jahre das Wort »leben« überhaupt verwenden kann. Es war dann doch mehr ein Überleben.

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Gerade jetzt

Gerade jetzt, wo die Amerikaner versuchen, ein Problem auf die Schnelle und mit Bomben zu lösen, das wahrscheinlich eher Zeit und entwicklungspolitische Unterstützung verlangt, fiel mir wieder Karl-Heinz Böhm ein, der seit vielen Jahren in Äthiopien gegen den Hunger und für eine Chance der Bevölkerung auf Leben kämpft. Es ist sicher gut, wenn man dafür sorgt, daß die Taliban aus Afghanistan verschwinden. Sie haben nichts für die Bevölkerung getan und sorgen egoistisch nur für ihr eigenes Überleben, aber wie überall auf der Welt, wo ähnliche Zustände herrschen, ist es doch sehr fraglich, ob etwas Besseres nachkommt.

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IKEA

Letztens waren meine Freundin und ich mal wieder bei IKEA. Ja, ich schäme mich nicht, es zuzugeben: ich gehe da hin . . .

Eigentlich wollten wir nur so ein paar Kleinigkeiten holen, die es in diesem ›unmöglichen Möbelhaus‹ ja in so überreicher Anzahl gibt. Jedermann – und vor allem: jedefrau – weiß, daß das nur eine Schutzbehauptung ist, um endlich mal wieder zwischen all den Regalen mit den Namen großer, blonder, schwedischer Männer stöbern zu können.

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