Wie wichtig ist es . . .

. . . anerkannt zu werden?

Gerade sah ich einen Krimi aus der Serie »Cold Case«, in der alte Mordfälle nach Jahren durch das Erscheinen neuer Umstände gelöst werden. Diese Folge hieß »Cheerleader«, und es ging darum, wie junge Mädchen auf der High School kein höheres Ziel haben, als ein ebensolcher Cheerleader zu sein. In diesem Fall begingen zwei Mädchen sogar einen Mord dafür.

Was in Amerika die Cheerleader sind, ist in Deutschland »Deutschland sucht den Superstar« oder ähnliches. Es gibt gewisse Gruppen im eigenen Umfeld, besonders in der Schule, bei denen man einfach »dazugehören« muß – um jeden Preis. Selbst um den eines Menschenlebens?

Menschen sind Herdentiere, deshalb wollen sie einem Leithammel hinterherlaufen und zu einer Herde gehören. Im Gegensatz zu wirklichen Herdentieren haben wir aber einen Verstand, mit dem wir ein solches Verhalten hinterfragen können. Warum tun das so viele nicht?

Sicherlich, in diesem Fernsehfilm ging es um Jugendliche, um Teenager . . . also Kinder. Diese Gruppe ist besonders anfällig für Gruppenwahn und Gruppendruck, denn sie wollen ihre Gruppe erst noch finden. Aber muß man sich deshalb bis zur Selbstverleugnung anpassen und verbiegen?

Das ist wirklich die Frage. Und verbiegt sich jemand, der in jugendlichem Alter jedem Trend und jedem neuen »Superstar« hinterherläuft, dann auch später als Erwachsene(r) noch? Oder lernt er/sie zu unterscheiden, was die Qualität eines Menschen und damit auch die Qualität des Lebens ausmacht?

Ich bin ja nun schon lange kein Teenager mehr, und ich habe feststellen müssen, daß die meisten Menschen auch in höherem Alter nicht viel dazulernen. Mit Erschrecken habe ich einige alte Schulfreundinnen wiedergesehen, die sich immer noch fast wie Teenager verhalten.

Bleibt da noch viel Hoffnung für die Welt?

Na ja, ganz so schlimm ist es auch wieder nicht. Aber ich frage mich, ob es nicht wirklich so ist, daß die Lernfähigkeit von uns Menschen überschätzt wird. Ich sehe jedenfalls viele gegenteilige Beispiele.

Wie ist das bei Ihnen? Wenn Sie Ihre Umwelt beobachten, alte Freunde und Bekannte, Nachbarinnen, ehemalige Schulfreundinnen? Haben sie sich verändert? Haben Sie selbst sich verändert?

 

 

Overall Rating (0)

0 out of 5 stars
Add comment

People in this conversation

  • Melanie
  • Mona
  • Kristin aus N. am T.
  • Heidi Schmidt
  • dido
  • Ruth Gogoll
  • Paladar
  • Melanie

    Permalink

    Ich stimme der Aussage von Mona zu. Wenn man zu sich selber gefunden hat, ist es nicht unbedingt wichtig von anderen anerkannt zu werden, das kommt wirklich von alleine. Das letzte Jahr habe ich am eigenen Leib erfahren, wie es ist gegen den Strom zu schwimmen. Das war nicht immer leicht, dabei habe ich mir einige blaue Flecken zugezogen und ab und an ist auch mal eine Träne geflossen. Freundschaften von denen man glaubt sie haben Wert, sind zerbrochen, denn sie hatten eben keinen Wert. Jedoch Freundschaften, die eher unbedeutent erschienen, haben sich als sehr wertvoll herauskristalisiert.
    Ich muss zugeben, der Anfang ist sehr schwierig. Man muss selbstkritisch sein und sich mit seinen eigenen Fehlern auseinendersetzen. Im ersten Moment fühlt es sich so an als würde man ales verlieren, aber wenn man am Ball bleibt, kann man nur gewinnen.
    Ich denke, die meisten Menschen haben nicht den Mut dazu mal ehrlich zu sich selber zu sein und alles um sich herum zu reflektiere, vor allem nicht sich selbst. Es ist doch bequemer, den einfachen Weg zu gehen, den Weg des geringsten Widerstandes. Da frag ich mich doch ernsthaft, wie man so in der Lage sein kann dazuzulernen und sich weiterzuentwickeln...

    Samstag, 13. März 2010 1:55
  • Mona

    Permalink

    Ich möchte auf die Ausgangsfrage von Ruth Gogoll zurück kommen und sagen, wenn man zu sich selbst gefunden hat, ist es nicht sehr wichtig von anderen anerkannt zu werden, denn das kommt dann von ganz alleine ! Als Teenager ist man noch auf der Suche nach sich selbst und man weiß meits noch nicht, wo und ob man sich überhaupt finden wird. Wenn dann anfängt vorbehaltlos mit der einen oder anderen Welle einfach mitzuschwimmen und hofft in anderen Leuten die „in“ sind einen Halt zu finden, dann wird es auch später sehr schwer werden sich wieder von den vielen Wellen zu lösen die uns umgeben. Sich selbst zu finden bedeutet auch gegen eine Welle anzukämpfen, gegen den Strom zu schwimmen, und eine andere, eine eigene Richtung einzuschlagen ! Und da gebe ich Frau Gogoll vollkommen Recht, wenn sie sagt: dass die meisten Menschen auch in höherem Alter nicht viel dazulernen. Es geht wohl auch nicht darum, ob wir uns in unserem mehr oder weniger „hohen“ Alter albern wie Teenager verhalten oder ob wir endlich ernsthaft wie richtige Erwachsene geworden sind. Es geht vielmehr darum, dass nur sehr wenige Erwachsene, die früher einfach irgendwo „mitgeschwommen sind“, im späteren Leben noch etwas dazu lernen. Aber heutzutage scheint es kaum noch jemand zu interessieren dazuzulernen und zu sich selbst zu finden, wichtig ist heute doch nur, wie viel man in der Tasche hat ... Aber wer so denkt, der landet früher oder später im Sturzflug auf der Nase.

    Schön, wer sich selbst kennt und mit all seinen Fehlern trotzdem liebt ... und das sind hier allem Anschein nach einige - es gibt also doch noch Hoffnung für die Welt ! %) %) %)

    Freitag, 19. Februar 2010 18:07
  • Kristin aus N. am T.

    Permalink

    Ich gestehe, dass ich ältere Frauen faszinierender finde als ihre Töchter. Das war irgendwie schon immer so.

    Ich selbst habe dafür keine Erklärung. Aber Frauen in meinem Alter oder jünger waren für mich nie wirklich interessant. Nun gut, mit der Zeit, denn jetzt bin ich 34 Jahre alt, hat es sich etwas relativiert. Aber dennoch ist für mich die Frau ab 40 spannender als die jüngere Dame. Die reiferen Frauen haben eine ganz spezielle Ausstrahlung und Anziehung.

    Also Ladies ab 40, was auch immer Ihr anders macht, bleibt dabei, denn es kommt an und wirkt!!!

    Kristin aus N. am T.

    Mittwoch, 17. Februar 2010 19:07
  • Paladar

    Permalink

    Erst heute ist mir wieder bewusst geworden wie interessant und anziehend Frauen sind die, die vierzig überschritten, die fünfzig fast erreicht oder erreicht haben. Jenes Bild welches sich noch, ich kann jetzt nur von mir sprechen, im Kopf festgesetzt hat, muss komplett überholt werden. Vielleicht liegt es auch an der eigenen Reife die ich erlebe. :-O

    Wer heute vierzig und fünfzig ist gehört noch lange nicht zum alten und hässlichen Eisen, ganz im Gegenteil. Wenn man jung ist erscheint einem das Alter als alt. Ist man dann älter, erscheint einem das Alter der Älteren nicht mehr alt. Es zeigt einfach Reife und Schönheit. Das Bild einer Fünfzigjährigen ist, zum Glück heute ja ein ganz anderes wie noch vor zwanzig, dreißig Jahren.

    Da war zum Beispiel für mich, die erst oder schon fast die Mitte des dritten Jahrzehnt erreicht hat, eine Fünfzigjährige einfach eine älter Dame, sorry sollte ich jetzt jemanden auf die Füße getreten haben, es soll nicht meine Absicht sein. Aber ich war damals ja auch noch…einfach jung und meine Weltanschauung einfach eine andere, wie verständlich. :-þ Doch die Frauen von heute kann und darf man nicht mit früher vergleichen, und hey, was für ein Glück für die Frauenwelt.

    Hey, wer sagt das der Körper unbedingt aussehen muss wie mit zwanzig oder dreißig, ab einem gewissen Alter wissen wir doch das andere Qualitäten überwiegen. IMHO

    Tja, so viel zu dem Thema wie haben sie sich verändert. Ich habe mich sehr verändert, und das gerade im letzten Jahr.
    Somit, herzlich willkommen Heidi. :D

    Dienstag, 16. Februar 2010 23:46
  • Heidi Schmidt

    Permalink

    Ich finde, dass das Leben Schönes bietet, egal in welchem Alter. Ich möchte gar nicht mehr 20 oder 30 Jahre alt sein (Den Körper von damals hätte ich allerdings gern wieder! :-[ ) Mittlerweile bin ich über 50 Jahre, habe aber festgestellt, dass man sich auch in meinem Alter noch verlieben kann wie ein Teenager. Ist es nicht herrlich, wenn man vieles gelassener sehen kann, wenn man auf eine gewisse Erfahrung zurückgreifen kann, wenn man viele schöne Erinnerungen hat und trotzdem froh in eine Zukunft blickt, wenn man den Augenblick genießen kann, ohne erhobene Zeigefinger von irgendwelchen "Erwachsenen" oder anders Denkenden?
    Auch ich habe in meinem Leben einige Höhen und Tiefen durchschritten, möchte aber keinen Augenblick missen, weil sie mich zu dem gemacht haben, was ich bin. Nur nocheinmal erleben, will ich diese Dinge auch wieder nicht und ich glaube, ein wenig habe ich schon dazu gelernt!
    Aber es gibt noch so viel Neues und Schönes zu erleben und zu entdecken, dass das Vergangene nur als Fundament für neue Erfahrungen gebraucht werden sollte. Das Heute ist, was wir leben müssen. Ob ein wenig albern oder zickig, ob weise oder gelassen, hängt doch von jedem einzelnen selbst ab. Ich finde, jeder muß nach seiner Fasson leben und glücklich werden. Manche sind ja als Teenager schon "altbacken" gewesen und manch eine ist mit 50 noch flippig. What shall´s? Solange mich alle leben lassen, wie es mir gefällt, lass ich die anderen auch in Ruhe!

    Dienstag, 16. Februar 2010 16:54
  • Paladar

    Permalink

    Ich wollte nicht tauschen, mit keinem andern Alter. Da ich mich wieder in einem der veränderten sieben Jahre befinde, freue ich mich schon auf das Ergebnis. Die Zeit rast so schnell, da werde ich einen Teufel tun und ans hohe Alter denken. Ich habe vorgesorgt, dass muss langen. Es wird der Tag kommen an dem ich wach werde und mit weißem Haar daliege. Bis dahin heißt es aber locker, flockig und mit Spaß durchs Leben auch wenn es manchmal einen Knüppelhart treffen mag. Ich denke das gehört zum Formen der eigenen Person dazu. Wenn wir die Dinge und Erlebnisse nicht erlebt hätten oder durchgemacht hätten wären wir nicht die, die wir geworden sind. Leben formt und verändert. Und das ist auch gut so.

    Gerade in den vergangen letzten Monaten habe ich durch das, mehr oder weniger nette Internet, wieder Leute aus meiner damaligen Umgebung und Schulzeit getroffen. Wie es so ist wird man nach den obligatorischen Fragen gefragt. Doch dann kam der schöne Satz, wer hätte gedacht dass wir mal so alt werden.
    Was soll das? Ich wusste nicht dass wir so gefährlich leben das keiner aus meinem Jahrgang über die Dreißig kommt. Ich fühle mich nicht alt, ich erlebe gerade eine wunderbare Zeit.

    Ich war schon immer etwas rebellischer als andere. Daran hat sich auch nicht geändert. In der Schule gab es immer diese Art von Mädchen die von sich dachten sie seien die Tollsten und die Schönsten. Das sind diejenigen die auch ein absolutes Spießerleben leben, was auch voll okay ist, kein Thema. Es sind dann genau die Mädchen, jetzt gehe ich davon aus dass sie Frauen sind, die mich so leicht hinten rum fragen, wie mein Leben denn so ist.
    Sie tun dann ganz erstaunt von wegen, nein DU lesbisch, dass gibt es doch gar nicht. Doch das gib es, man soll es nicht glauben. Das war schon immer so daran hat sich, und wird sich, auch nichts ändern. Alter Hin oder Her.
    Eine fragte mich tatsächlich ob sich das denn nicht gelegt hätte. Urgh, da frage ich mich, wo die ihre denkende Gehirnhälfte hat. Kann man echt als erwachsene noch so naiv sein? Das muss sich doch auch mal legen. Sie war dann so geschockt, dass ich nach wie vor anders lebe, dass es mir auch wieder gefallen hat. Ich war schon immer eine wilde und ebenfalls eine mit großer und vorlauter Klappe, wie bei DIDO.

    Sonntag, 14. Februar 2010 11:43
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Ja, ich bin auch froh, nicht mehr 15 zu sein. Furchtbar war das. Sicherlich, man war jung und stark damals, vielleicht auch etwas schlanker ;) , aber dieses Chaos, diese fehlenden Erfahrungen . . . So viele Dinge sah und erlebte man zum ersten Mal und wußte überhaupt nicht, wie man sich verhalten, wie man damit umgehen sollte.

    Auf einige schlimme Erfahrungen in meinem Leben hätte ich auch liebend gern verzichtet, aber andererseits: Nur durch Erfahrung lernt man. Wenn alles immer nur wie am Schnürchen liefe, was soll dann aus einem werden? Bleibt man dann nicht ewig naiv?

    Somit ist Erfahrung die Würze des Lebens, die Grundlage der Entwicklung, und wenn man sich weigert, Erfahrungen zu machen (»noch zu jung für Bindungen jeder Art« – mit Ende 30?), wird man einfach stehenbleiben, nichts dazulernen. Eigentlich hat man dann sein Leben umsonst gelebt – und das ist extrem traurig.

    Aber auch die andere Variante finde ich nicht sehr lustig: früh schon so zu leben wie die eigenen Eltern und Großeltern, nichts Neues mehr zuzulassen, sich festzulegen ohne Aussicht, ja sogar ohne den Versuch der Veränderung.

    Aber so sind wir Menschen eben. Da kann man nichts machen. Ich bin nur froh, daß ich immer schon offen und neugierig war, immer etwas dazulernen wollte – und das ich mich in der Hinsicht auch nicht verändert habe. 8)

    Sonntag, 14. Februar 2010 9:11
  • dido

    Permalink

    Tja, mir blieb erst einmal die Spucke weg, als ich den Artikel gelesen habe. Das ist mir nämlich vor einigen Jahren passiert - beim Klassentreffen.
    Ich habe die einen als verzweifelte Teenager erlebt, die mit aller Macht den Status ihrer Jugend erhalten, sich kleiden wie Jugendliche und ebenso künstlich sind. Mir ist erst da aufgefallen, wie wenig sie dazu gelernt haben. Kinder? Jetzt noch nicht. Partnerschaft? Vielleicht später. Arbeit und Wohnung? Ach, ungebunden ist schöner. Man ist ja noch jung, zu jung für jede Art von Bindung. Dass ihnen das Alter so zu schaffen gemacht hat, erschreckt doch sehr. Ich bin nämlich froh, nicht mehr 15 zu sein und mich mit den Problemen herumzuschlagen wie Pickel, Oberweite, Klamotten und anderes.
    Andere dagegen sind innerlich schon vergreist. Haus, Kinder, Partnerschaft, Arbeit und jedes Jahr am selben Ort Urlaub. Mir ist himmelangst geworden, weil sie nur noch bis zur Rente denken. Und das bei Leuten mit Abitur! Ich hatte gehofft, dass sie wenigstens einen kleinen Teil ihrer Ideale umsetzen. Weit gefehlt! Wahrscheinlich habe ich mir geirrt und sie hatten gar keine Ideale.
    Ich bin ihnen immer noch jung erschienen: im Herzen jung und immer noch mit großer Klappe. Das war das schönste Kompliment. Ich habe in den Jahren Erfahrungen gemacht, mit denen ich meinen Alltag besser bewältigen kann( auf einige hätte ich gern verzichtet!), aber ich bin immer noch neugierig und setze mich leidenschaftlich für meine Ideale ein.
    Wenn ich meinen Teil dazu beitrage, dass die Welt morgen etwas besser ist, habe ich meine Aufgabe morgen erfüllt. Aufgeben? Niemals, und wenn mir das Wasser bis zum Hals steht!

    Sonntag, 14. Februar 2010 0:44
  • Paladar

    Permalink

    Ach so, sorry. (mache gerade ein Verlegenheitslächeln)
    War mein Fehler.

    Samstag, 13. Februar 2010 17:31
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Ich wollte eigentlich nur den vorherigen Kommentar bestätigen, nicht widersprechen. Ich glaube, wir sind genau derselben Meinung. 8)

    Samstag, 13. Februar 2010 11:38
  • Paladar

    Permalink

    Natürlich ist es toll einen gewisse Art von Albernheit an den Tag zu legen, lachen erfrischt das Herz und jemanden zu veräppeln oder zum Lachen zu bringen ist ein Geschenk. Ich wollte definitiv nur damit andeuten, dass es eben nicht…ach ist nicht so wichtig, grins und schapo.

    Samstag, 13. Februar 2010 11:31
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Ja, die Leichtigkeit . . . Das ist wirklich ein wahrer Punkt. Ich sprach von den Schulfreundinnen, die sich immer noch wie Teenager verhalten. Das tun sie – und trotzdem ist ihnen die Leichtigkeit verlorengegangen. Somit erschien es mir, als wären sie viel älter als ich, die ich durchaus auch einmal zur Albernheit neige. ;)

    Samstag, 13. Februar 2010 5:46
  • Paladar

    Permalink

    Wer denkt schon wenn er Jung ist, dass das Alter schneller einen einholt als man glauben will.

    Ich teile das Leben in ein Ganzes auf, dass heißt in drei Drittel.
    Ein Drittel ist schon vorbei, dass Zweite muss besser werden, damit ich das Dritte noch gut erleben kann.

    Haben wir selbst nicht manchmal, -diese Erwachsenen- gehasst die zu erwachsen waren um uns Jungspunde nicht verstanden oder uns sogar verurteilt haben, weil wir das Leben nicht ernst genug nahmen?
    Das Leben ist ernst, stimmt wohl, ja. Aber Hin und Wieder kann man das Kind ruhig raus lassen, wenn es die Situation erlaubt. Unser Ich als Kind, welches sich noch immer im Inneren irgendwo befinde, sollte man nicht ganz vergessen. Ebenso den Teenager. Wer von uns wünscht sich nicht manchmal für einen kurzen Moment die Zeit zurück.
    Es ist die Leichtigkeit die verloren geht als Erwachsene. Das Denken ist ein anderes geworden.
    Vielleich ist es auch die Eifersucht die Erwachsen auf ihres Gleichen haben, wenn sie sehen, dass es auch Erwachsene gibt die es nicht ganz verlernt haben.
    Aber wie gesagt es muss im Rahmen bleiben und dieses Verhalten gehört auch nicht in jede Situation. Und man sollte auch nicht alles dafür tun um die Zeit zurückzuholen oder anzuhalten, denn das ist unmöglich. Es sollte nicht albern werden.

    Donnerstag, 11. Februar 2010 9:07

Weitere Artikel

  • 1
  • 2
  • 3

Suche