Wofür lebe ich?

Die Diskussion der letzten Tage macht mich doch einigermaßen betroffen. Zwar bin ich froh, daß es doch offenbar unter meinen Leserinnen viele gibt, die – ebenso wie ich – an hohe moralische Werte glauben, aber andere halten das anscheinend für überflüssig.

Das erinnert mich an das Anschreiben jener »Autorin«, die uns ihre Chatprotokolle, Mails und SMS als Buch verkaufen wollte. Sie bezeichnete ihr Machwerk in ihrem Anschreiben als »zeitgemäß«.

Wenn das die Zeit ist, in der wir leben, wünsche ich mir, bald tot zu sein. Was für ein Weltbild ist das? Und auch was für ein Selbstbild?

Betrunkene Frauen, Lesben, die auf dem CSD wie die schlimmsten Männerhorden herumziehen? Die pöbeln und Gewalt verbreiten, unästhetisch und abstoßend?

Wem kann man da noch einen Vorwurf machen, daß er Lesben für »Mannweiber« hält? Diese Frauen sind das tatsächlich.

Gut, es gibt auch andere. Ich selbst bin nicht so, viele andere Lesben sind ebenfalls nicht so. Aber wenn solche Bilder auf dem CSD zum Alltag gehören, dann würde ich am liebsten in der Öffentlichkeit behaupten, ich wäre nicht lesbisch. Mit so etwas will ich mich nicht identifizieren.

Okay, niemand würde mir mehr glauben , aber das Bedürfnis ist tatsächlich da, sich von solchen Exzessen abzusetzen. Von solchen männlichen Abziehbildern.

Immer mehr erscheint mir meine »Marlene« wie eine geradezu »weibliche« Frau. In der zweiten Staffel von »L wie Liebe« hat sie das Ziel, das ich ihr entwicklungsmäßig gesetzt habe, zwar noch lange nicht erreicht, aber sie verändert sich doch langsam. Ist das diesen auf dem CSD herumsaufenden Frauen überhaupt möglich? Das frage ich mich.

Wollen sie sich überhaupt verändern? Vermutlich nicht. Wie sehen sich solche Frauen selbst? Sehen sie sich eher als Männer? Finden sie Männer so toll, daß sie welche sein wollen?

Mir gehen viele Fragen durch den Kopf, aber Antworten habe ich dafür nicht.

Man lebt, um zu saufen, zu rauchen, Frauen flachzulegen, herumzupöbeln? Ist das der Sinn des Lebens?

Meine Güte.

Das Leben ist eine Herausforderung – für uns alle. Mir scheint, diese Frauen nehmen die Herausforderung nicht an. Sie sind zu feige dazu. Deshalb verstecken sie sich hinter Alkohol und Machoverhalten. Dann brauchen sie sich selbst nicht zu hinterfragen.

Einfach nur furchtbar.

Overall Rating (0)

0 out of 5 stars
Add comment

People in this conversation

  • Sanne
  • Janet
  • Nicole
  • M.K.
  • Ruth Gogoll
  • Dido
  • Sanne

    Permalink

    Ehrlich gesagt, bin ich ein wenig entsetzt über das was hier geschrieben wurde.

    Ich fühle mich definitiv nicht berufen alkoholisierte "Kampflesben-Horden" zu verteidigen, denn diese empfinde ich persönlich auch als unangenehm. Aber das entscheidende am voranstehendem Satz ist, dass "ich persönlich" dieses Verhalten nicht als angemessen empfinde, aber darf ich deswegen anderen absolute moralische Verkommenheit oder andere Frevel vorwerfen? Darf ich von der bloßen Optik eines Menschen und einem Ausschnitt seines Verhaltens (denn mehr kann ich im Rahmen eines CSD's nicht erkennen) auf die ihm zugrundeliegenden Werte schließen?

    Alle hier geposteten Kommentare laufen in eine, nach meinem Empfinden, unangenehme Richtung der Heteronormativität. Neues Ziel lesbischer Frauen scheint es sein unbedingt angepasst zu sein, nicht aufzufallen. Und anscheinend sind wir auch bereit Teile der "Community" zu opfern um uns selbst zu bestätigen wie sehr wir in die schöne Hetero-Welt passen.

    Auch ich kann mich nicht mit sog. "Mannweibern" identifizieren, aber ich maße mir nicht andiese Frauen zu verurteilen. Für mich fühlt es sich wirklich so an, als würden wir nicht versuchen der Heterowelt zu zeigen wie unterschiedlich lesbische Frauen, sondern unsererseits die Lesben, die der Heteronorm nicht entsprechen (wollen), zu diskreditieren.

    Ich bemühe mich immer darum in meinem heterosexuellen Umfeld klar zu machen, dass ich bin wie ich bin, weil ich entsprechend sozialisiert und von meinem familiären Umfeld gepägt wurde etc. und nicht weil ich auf Frauen stehe. Dass es "die Lesben" nicht gibt, denn schließlich werden wir ja nicht auf einer Farm gezüchtet. Und nun sehe ich auf einer Seite eines Verlags für lesbische Literatur, wie meine "Mitstreiterinnen" anscheinend genauso in Schubladen denken wie die Heten. Was habt ihr persönlich denn damit zu tun, wenn sich irgendwo auf diesem Planeten eine Lesbe daneben benimmt? Rein gar nichts! Also gibt es auch keinen Grund sich darüber zu echauffieren.

    Ist Sinn der Schwulen- und Lesbenbewegung, dass wir anfangen uns gegenseitig zu diskriminieren? Dass wir unterteilen in die "Guten" und die "Bösen", wobei die "Guten" natürlich die sind, die unter keinen Umständen auffallen? Meines Erachtens nach ist das ein Schritt in die falsche Richtung. Stattdessen sollte jeder im Hinterkopf behalten, dass jeder Jeck anders ist und somit auch jede Lesbe ;)

    Ich hoffe ich konnte meine Position klar machen, ohne dabei jemanden anzugreifen. Mein Traum (denn ich gehöre definitv zu den Menschen mitt Zielen und Träumen) ist es einmal in einer Welt zu leben in der jeder in der Lage ist so zu leben wie er das möchte und seinerseits jedem anderen das gleiche Recht zugesteht.

    Dienstag, 1. September 2009 20:10
  • Janet

    Permalink

    Gut, es gibt auch andere. Ich selbst bin nicht so, viele andere Lesben sind ebenfalls nicht so. Aber wenn solche Bilder auf dem CSD zum Alltag gehören, dann würde ich am liebsten in der Öffentlichkeit behaupten, ich wäre nicht lesbisch. Mit so etwas will ich mich nicht identifizieren.


    Als ich vor vielen Jahren das erste Mal auf einem CSD war, war ich so dermaßen schockiert vom Benehmen der Lesben, mit denen ich dort war, dass ich auch überhaupt gar nicht mit "denen" in Verbindung gebracht werden wollte.
    Bis zu diesem Tag lebte ich wohl wie unter einer Glasglocke... Ich war schon immer lesbisch (von der Phase in meinen jungen Jahren, in der ich unbedingt hetero werden wollte, einmal abgesehen) und lebte in einer... ja, sagen wir mal sehr dörflichen Gegend. Kannte weder die "Szene" noch irgendwelche anderen Lesben (außer eben meine damalige Lebensgefährtin und meine Chatkontakte).... und kam dann zum besagten CSD in die Großstadt. "Uff!" Kulturschock!
    Dabei waren doch im Chat oder Forum alle so normal....
    Meine kleine, heile Welt war zerstört. Total. Ich hatte mir bis dahin in bunten Farben ausgemalt, wie schön es doch wäre, andere Lesben zu kennen, einen Freundeskreis aus lauter Gleichgesinnten zu haben... Sich nicht nur per Computer, sondern "Live und in Farbe" zu treffen....
    Aber was ich dort erlebte, das wollte ich auf keinen Fall. Bin auch nie wieder zu solchen "Lesbentreffen" gefahren. Ich wollte danach mit Lesben überhaupt gar nichts mehr zu tun haben.
    Das ist auch bis Heute so geblieben, obwohl ich mittlerweile in einer Großstadt lebe.
    Anfangs startete ich hier noch einen Versuch und ging auf einen "Ü 30-Frauenschwof", stellte dort aber auch nur wieder fest, dass ich wohl einfach nicht "Lesbenmassenkompatibel" bin und dass dieses Verhalten auch nicht an eine Altersklasse gebunden ist.
    Ich vermute ja, dass die eine oder andere sich losgelöst von der "Wir-saufen-und-baggern-und-pöbeln-Gruppe" doch in eine ganz nette Lesbe verwandeln kann.
    Ich gebe die Hoffnung jedenfalls noch nicht auf. ;)

    Montag, 27. Juli 2009 5:16
  • Nicole

    Permalink

    Mit so etwas will ich mich nicht identifizieren.


    Ja, das ist das Hauptproblem. Das Coming Out wird nicht mehr schwierig, weil es um gleichgeschlechtliches geht, sondern weil sich manche wie die letzten Idioten benehmen ... wobei die - hier zumindest - wohl zunehmen - regelmäßig fragen mich Freunde und Bekannte, ob ich denn wirklich lesbisch bin und das könne ja nicht sein, so wie sich "die alle" benehmen. Im Familienkreis kommt es natürlich auch super an, wenn da einige so aus der Rolle fallen ...


    Zum eigentlichen Thema: gut, momentan lebe ich nur für Mathe, eigentlich nur für 20 Minuten, nachdem mein Gehirn sich für eine spontane Blockade in der Schriftlichen entschieden hatte - wobei natürlich alles andere perfekt lief. Kurzum: scheitert der Freitag, stimmt der Satz von Depeche Mode "God has a sick sense of humour" ... Aber mal sehen, wer zuletzt lacht.

    Und das wäre wieder ein springender Punkt: man lenkt sich ab und macht sich von eigentlich unwichtigen Dingen abhängig.

    Bin ich also in vernünftiger Verfassung, würde ich sagen, ich lebe mehr oder weniger dafür den richtigen Weg zu finden - einerseits zu mir selbst, andererseits ... ja, eine gute Frage. Das interessante daran ist wohl, dass man nicht mal weiß, ob man sich überhaupt auf dem Weg zum richtigen Weg befindet. Ich denke, Träume und Ideale können da recht gut als Wegweiser dienen, die man im Laufe des Lebens allerdings doch überholt - man entwickelt sich (im Bestfall) schließlich weiter, deswegen finde ich diesen Gesamtprozess schon sehr interessant.

    Zerstreuung muss natürlich auch sein, verliert man sich selbst eine Weile aus den Augen, findet man vermutlich am besten zurück und schließlich ist niemand ein Heiliger ...

    Ich denke, das diejenigen mit dem größten Selbstbetrug am ehesten irgendwann eine Art Hölle durchleben dürften. Durch einen Unfall war ich kurzfristig der Meinung, wirklich sterben zu müssen - Zeit für Betrug bleibt nicht, aber doch noch verdammt viel um zu begreifen, was es bedeutet, nichts mehr ändern oder besser machen zu können. Ich will nicht wissen, was Menschen durchleben, denen eigentlich immer klar war, dass ihr Weg nicht so ganz der richtige war ...

    Und auch diese andauernde Verdrängung: wir Lebende haben immer das Glück, nicht im falschen Bus/Flugzeug/Cafe oder wo auch immer zu sein, vergessen das aber wohl zu schätzen.

    Achja, ich denke zu dem Weg gehört auch viel Selbstbewusstsein (wirklich im Sinne von sich-selbst-bewusst sein, der Stärken und Schwächen) und andauernder Horizonterweiterung.

    Und jetzt raus in den Sturm, so kann man Leben doch auch wunderbar wahrnehmen.

    Donnerstag, 23. Juli 2009 22:18
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Ziele im Leben zu haben, finde ich wichtig. Diese zu erreichen, strengt an. Manche zu erreichen, macht sehr glücklich. Manche werden sich nie erfüllen. Dann gibt es eben ein anderes Ziel.

    Genau. Das faßt es so ziemlich zusammen. Ziele, die sich nie erfüllen, könnte man auch als Träume bezeichnen, und auch das ist wichtig. Es ist schön, von Dingen zu träumen. Und wenn nicht das ganze Leben aus solchen Träumen besteht, ist das durchaus in Ordnung. Es hilft der Psyche sich zu entspannen.
    Aber man sollte die Träume nie mit der Realität verwechseln.

    Manchmal erfüllen sich auch Ziele, die man nie hatte. Ich wollte zum Beispiel nie Verlegerin werden, ich wollte einfach nur schreiben. Aber jetzt habe ich einen Verlag, und ich bin natürlich sehr glücklich darüber, daß es sich so ergeben hat. Es macht mir großen Spaß. :)

    Ich muss zugeben dass ich auch solche Mütter kenne bei denen alles nur die anderen waren, aber auf keinen fall die kleine Prinzessin oder der kleine Prinz.

    Ja, um diese Mütter ging es. Es ist ganz normal, daß man als Mutter für seine Kinder das Beste will. Und daß Kinder in der Pubertät rebellisch werden, daß sie Umgang haben, den man nicht als gut empfindet, das ist auch normal. Meine Mutter ist fast an mir verzweifelt in der Pubertät. ;)
    Aber ich denke, wenn man eine gute Erziehung genossen hat, wenn man Werte vermittelt bekommen hat, dann gehen diese Phasen vorbei und man lernt daraus. Dann wird man ein vernünftiger Mensch.
    Wenn man aber nie Werte vermittelt bekommen hat (oder die falschen wie zum Beispiel: »Ich bin eine Prinzessin, ich darf alles«) und dann auf diesen »schlechten Umgang« trifft, dann sind das die ersten Werte, die man vermittelt bekommt, und was soll das Kind dann machen?
    In dem Alter ist man doch furchtbar unsicher, sucht nach Dingen, an die man sich halten kann, Vorgaben, Regeln, die einem weiterhelfen können.
    Ein Kind, das vorher schon Werte vermittelt bekommen hat, kann dann vergleichen (auch wenn es das niemals zugeben würde ;)), was besser ist: Die Werte der Eltern oder die Werte des aktuellen Umgangs.

    Und wenn man es dann mal ausprobiert hat, merkt man schnell, was man wirklich will. Aus mir ist ja trotz der Verzweiflung meiner Mutter auch etwas geworden. 8)

    Donnerstag, 9. Juli 2009 13:00
  • M.K.

    Permalink

    Was zum Thema Mütter.
    Nicht immer hast Du Einfluss auf Dein Kind.
    Du kannst dich anstrengen wie du willst wenn deine Kinder den falschen Umgang haben hast du als Elternteil verloren.
    Die Kinder werden älter, kommen in die Pubertät, haben das berühmte l m a A Gefühl.
    Dann kann man nur noch hoffen, dass deine Worte in irgendeinem Gehörngang hängen bleiben.
    Ich muss zugeben dass ich auch solche Mütter kenne bei denen alles nur die anderen waren, aber auf keinen fall die kleine Prinzessin oder der kleine Prinz.
    Aber den Umgang sollte man nicht vergessen und auch nicht unterschätzen.
    Du bist ja als Mutter nicht ständig bei ihnen.
    Ich muss leider arbeiten, oder sie sind in der Schule, dann hast du wieder den Umgang der dir eigentlich zuwider ist.
    Man könnte sie sicher einsperren bis sie wieder normal werden ;D, aber ich glaube das ist nicht der Sinn der ganzen Sache ;).

    Ich lebe dafür aus meinen Kindern keine Egoisten zu machen.

    LG
    M.K.

    Mittwoch, 8. Juli 2009 2:29
  • Dido

    Permalink

    Mütter solcher Prinzessinnen sind unbelehrbar, egoistisch bis unter die Haarwurzel und blind. Sie opfern sich scheinbar für ihre Kinder auf, indem sie ihnen alle Schwierigkeiten aus dem Weg räumen. Grundsätzlich sind natürlich nur die anderen schuld, wenn ihr ach so liebes Mädchen plötzlich schlechte Noten hat, eine Abmahnung im Betrieb bekommt oder im Kindergarten wegen seines aggressiven Verhaltens auffällt. Im Haushalt müssen sie nichts tun, sie haben keine Hobbies wie Musik, Sport oder Vereine, können nicht denken und sind nur auf Äußerlichkeiten fixiert. Die Mütter übrigens auch, was mich manchmal an die Grenze zum K*** bringt.
    An sich sind diese Kinder arm, denn sie lernen später durch Rückschläge, was sie ändern müssen. Das ist brutal. Trotzdem tun sie mir oft kein bisschen leid. Denn sie können sich lange nicht an Kleinigkeiten erfreuen, die das Leben lebenswert machen.

    Ziele im Leben zu haben, finde ich wichtig. Diese zu erreichen, strengt an. Manche zu erreichen, macht sehr glücklich. Manche werden sich nie erfüllen. Dann gibt es eben ein anderes Ziel. Neben gutem Benehmen und Bescheidenheit spielt Ehrlichkeit in meinem Leben eine große Rolle. Ich muss mir ehrlich eingestehen, wenn ich etwas nicht kann oder nicht erreichen werde. An meine Grenzen zu stoßen, tut mir auch weh. Immer noch. Trotzdem ist es gut. Denn mein Blick ändert sich und ich sehe neue Möglichkeiten. Das Leben ist schön. Wenn ich mit Freude in die Arbeit gehe, jammern die meisten, aber einer lächelt. Und auf den kommt es mir an. Dann habe ich mein Tagesziel erreicht. ;)

    Sonntag, 5. Juli 2009 23:07
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Da weicht das Selbstbild anscheinend sehr vom Fremdbild ab. Was waren/sind das für Mütter, die solche Monster erzogen haben? Solche selbstgerechten, arroganten und beleidigenden Idiotinnen – man verzeihe mir das harte Wort – ohne alle Manieren? Die Mütter machen die Kinder, also ist diese Entwicklung zum großen Teil den Müttern zuzurechnen. Nicht in jedem Fall, manche Kinder sind unerziehbar, aber ich denke, für die Masse gilt das nicht.

    Da wünscht man sich doch manchmal Zeiten zurück, von denen man eigentlich froh ist, daß sie vorbei sind.

    Sonntag, 5. Juli 2009 18:33
  • Dido

    Permalink

    Und bloß nicht arbeiten! Das ist "uncool"! Lieber shoppen gehen, Party machen und aufreißen. Mir nur das Allerbeste, denn ich erwarte das. Schließlich bin ich ein kommender Star.
    Leider habe ich solche Frauen täglich vor mir, die nichts anderes im Leben kennen und wollen, als ihre eigenen Unzulänglichkeiten hinter Zickengetue oder Machogehabe zu verstecken. Die normalen dabei gehen völlig unter. Diese werden gehänselt, die ihrem Leben einen Sinn geben und dafür arbeiten.
    Natürlich verachten solche Frauen die Männer und deren Verhalten. Aber sie streiten ab, selbst so zu sein, selbst wenn sie es vor Augen geführt bekommen. Sie sind nämlich perfekt. So sind sie erzogen worden. Als Prinzessinnen. Männer sind Tiere, sie nicht. Noch Fragen?
    Bescheidenheit? Fehlanzeige. Demut? Fleiß? Selbstbeherrschung? Unnötig. Wenn frau nein sagt, hat das Gegenüber zu gehorchen. Sofort. Wenn die andere nicht will, dann wird sie übelst beschimpft. Weil sie zickt.

    Sonntag, 5. Juli 2009 18:18

Weitere Artikel

  • 1
  • 2
  • 3

Suche