Klostertagebuch 6. Tag

6. April

Karfreitag. Ostern ist der höchste christliche Feiertag, und Karfreitag ist der Beginn des dreitägigen Osterfestes.

Schon in den letzten Tagen waren die Vorbereitungen für das Osterfest das, was hier im Kloster alle am meisten beschäftigt hat.

Ostern wird für alle religiösen Menschen sicherlich immer das höchste Fest bleiben, aber kann man das Persönliche, das nicht mit diesem Fest verbunden ist, einfach so ausschalten?

Das Persönliche, das nicht mit der Kirche oder Religion zusammenhängt. Denn für Gläubige ist natürlich alles Religiöse auch persönlich.

Alle, bis auf einige, für die Ostern dieses Jahr vielleicht nicht dieselbe Bedeutung hat wie in den Jahren zuvor.

Aber wie steht die Kirche, insbesondere die katholische Kirche, zu Sexualität und speziell Homosexualität? Das ist eine Katastrophe.

Schwule Mönche und lesbische Nonnen - gibt es das für die Kirche überhaupt? Warum sind Nonnen unter sich und Mönche unter sich?

Weil Heteros denken, da kann nichts passieren. Aber wir wissen, dass es schwule Priester gibt, dass es ganz sicher schwule Mönche gibt und lesbische Nonnen sowieso.

Theoretisch müssten alle schwulen Mönche in Frauenklostern untergebracht werden und alle lesbischen Nonnen in Männerklostern.

Was für Schwule und Lesben keine Versuchung wäre, aber was ist dann mit den Heteromönchen und Heterononnen?

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Seit ich auf Twitter bin, finde ich auch immer andere lustige Sachen, wie z.B. das hier:

Hape Kerkeling und Charlotte Roche schreiben an einem gemeinsamen Buch. Titel: "Ich bin dann mal feucht".

Lustige Idee, wie ich finde. Man sollte das wirklich mal aufnehmen. ;)

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