Klostertagebuch 7. und letzter Tag

Also Karfreitag war hier der Teufel los - auch wenn das in einem Kloster ja gar nicht sein kann. ;)

Das allerhöchste, allerwichtigste Fest muss natürlich entsprechend gefeiert werden. Nonnen tun das aber nicht, indem sie Ostereier suchen.

Logischerweise wird während der Osterfeiertage noch mehr gebetet als sonst schon. Karfreitag als der traurige Todestag Jesu war der Anfang.

Nun aber wird es fröhlich, denn es geht auf die Auferstehung zu. Besinnung und Ruhe auf der einen Seite, aber auch erwartungsvolle Spannung.

Ich hatte ein langes Gespräch mit Regina, auch wenn sie gestern nicht viel Zeit hatte. Aber sie braucht dringend Unterstützung. Sie zweifelt.

Leonie konnte gestern ihrer Trauer über ihre unerfüllte Liebe freien Lauf lassen, denn jede der Nonnen hielt ihre Tränen für Trauer um Jesus am Kreuz.

Die Idee des lesbischen Klosters muss wirklich einmal näher beleuchtet werden. Wahrscheinlich sind mehr Nonnen lesbisch, als man denkt.

Heute war noch einmal ein aufregender Tag, aber Twitter ist einfach zeichenmäßig zu beschränkt, um das genauer zu beschreiben.

Es wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, als einen Klosterroman zu schreiben. ;) Mit vielen verliebten, lesbischen Nonnen. ;)))

So, die Zeit des Abschieds ist gekommen. Ich kehre in die "normale" Welt zurück. Mit guten Wünschen und mit neuen Erfahrungen.

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People in this conversation

  • Ruth Gogoll
  • Terry
  • Julia
  • Terry

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    Und deshalb lese ich so gerne Romane. Weil darin Dinge geschehen können, die in der Realität tatsäschlich oft ein Wunder erfordern. Romane beflügeln die Phantasie. Und nur so kommen Überlegungen zustande, die mit "wer weiß?" enden (oder beginnen). ;)

    Dienstag, 10. April 2012 10:55
  • Ruth Gogoll

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    Ja, das ist eben der Unterschied zwischen einem Roman und dem wirklichen Leben, nicht wahr? ;) Vielleicht unterhalten sich Leonie und Regina aber gerade jetzt (verbotenerweise) in einer ihrer Zellen und kommen sich näher, wer weiß?

    Dienstag, 10. April 2012 3:31
  • Terry

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    ... gibt es immer wieder und sollten in einem Kloster doch verstärkt möglich sein. ;) Daher ist doch für Regina wohl ein zweifelsfreies Leben möglich und Leonie kann durchaus erkennen, dass Jugend ein Fehler ist, der mit jedem Tag kleiner wird. ;)

    Dienstag, 10. April 2012 1:13
  • Ruth Gogoll

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    Am besten wäre es natürlich, Regina und Leonie würden ein Paar. Sie müssten noch nicht einmal mehr zusammenziehen, sie wohnen ja schon zusammen. Aber leider steht Leonie auf ältere Frauen, und Regina ist noch sehr jung. ;D

    Montag, 9. April 2012 17:28
  • Terry

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    Schön, dass Frau Gogoll nicht auf ewig hinter dicken Klostermauern verschwunden ist, und wieder in die "normale" Welt zurück kehrt. Darüber wird sich bestimmt ihre Frau am Meisten freuen. ;) Mir tut es nur für Regina und Leonie leid. Bleiben die Beiden nun mit ihrem Zweifel und ihrer unglücklichen Liebe alleine zurück? Ich hoffe mal stark, dass für sie gesorgt ist. %) ;)

    Sonntag, 8. April 2012 21:52
  • Julia

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    Das war auf jeden Fall eine unterhaltsame Zeit :D. Vielen Dank dafür. Und ich bin gespannt, dann irgendwann mal mehr und ausführlich zu lesen, was hinter den Klostermauern so passiert ;)

    Ich wünsche allen frohe Ostern
    Lieben Gruß
    Julia

    Sonntag, 8. April 2012 14:17

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