Über das Schreiben

Alles rund ums Schreiben: Sorgen und Ängste von Schriftstellern, Gedanken anderer Autoren über die Schreiberei, Zitate, Gedichte . . .

Liebesroman und Hochliteratur

Liebesroman und Hochliteratur – geht das überhaupt?

Ich denke, gewisse Themen, wie z.B. das weltweit für alle Menschen interessanteste und wichtigste Thema Liebe, werden grundsätzlich von Hochliteratur ausgeschlossen. Hochliteratur muss sich quälen. Hochliteratur lässt sich am besten auch den Helden oder die Heldin quälen. Hochliteratur geht besser nicht gut aus, sondern tragisch. Hochliteratur vermittelt dem Leser am besten kein gutes Gefühl beim Lesen, sondern Betroffenheit, Trauer, Depression und Langeweile.

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Einen Roman schreiben . . .

. . . wenn man keine Zeit hat. 

Aus gegebenem Anlass eine (nicht ganz ernst gemeinte) Anleitung:

Das kommt mir spanisch vor

Durch die spanische Ausgabe wurde ich wieder an meinen Roman »Eine Insel für zwei« erinnert, den ich vor ein paar Jahren geschrieben habe. Es ist immer interessant, dasselbe Buch in verschiedenen Ausgaben zu sehen. Wer spanisch kann oder jemand kennt, der das Buch gern auf Spanisch lesen möchte, kann es bei Amazon anschauen:

»Una isla para dos«, das ist Teil 1, und »El contrato« (Der Vertrag), das ist Teil 2 von »Eine Insel für zwei«. Die englische Übersetzung ist auch schon geplant, sie wird »More than money can buy« heißen.

Schreiben als Mythos (4)

4. Reisen statt Schreiben

Gestern abend habe ich mir wieder einmal eine Folge von »Murder, she wrote« (»Mord ist ihr Hobby«) angesehen, und wieder einmal war die Schriftstellerin Jessica Fletcher wegen der Veröffentlichung ihrer Bücher in der Weltgeschichte unterwegs.

Das ist auch so ein Mythos: Schriftsteller sind ununterbrochen unterwegs, um für ihre Bücher zu werben, Lesungen zu halten, auf irgendwelchen Buchmessen zu promoten oder ihre Bücher zu signieren. Jessica Fletcher macht das ständig.

Die Frage ist nur: Woher nimmt sie die Zeit, trotz alledem noch Bücher zu schreiben? Also ich könnte das nicht. Da bliebe gar nicht genug Zeit zum Schreiben übrig.

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Schreiben als Mythos (2)

2. Das kann doch jede(r)

Haben Sie auch schon mal ein Buch gelesen oder ein Bild gesehen und sich dabei gedacht: Das kann ich auch schreiben oder malen?

Und haben Sie es dann versucht? Und hat es dann geklappt?

Insbesondere, wenn es um erotische Szenen geht, kommt gern der Kommentar: „So ein bißchen Erotik schreiben, das kann doch jeder.“

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Schreiben als Mythos (1)

Wenn ich mir so die Wünsche und Vorstellungen betrachte, die über das Schreiben kursieren und die Auswirkungen schriftstellerischer Arbeit, stehen mir, wie vermutlich allen professionellen Schriftsteller/inne/n, oftmals die Haare zu Berge.

In Anbetracht dessen, daß der nächste Lesbische LiteraturPreis naht und sich vielleicht auch einige der Teilnehmerinnen in einem Irrtum über das befinden, was sie mit dem Schreiben erreichen können, stelle ich hier mal ein paar der gängigen Mythen beziehungsweise Wunschvorstellungen zusammen.

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Vom Winde verweht

Als Margaret Mitchell »Vom Winde verweht« schrieb, hat sie sicherlich nicht im entferntesten damit gerechnet, daß wir hier auf einer lesbischen Internetseite über 70 Jahre später über ihren Roman diskutieren.

Da die Diskussion jetzt doch etwas ausgeufert ist und nicht mehr direkt etwas mit dem Thema Rezensionen zu tun hat, habe ich mal einen neuen Artikel erstellt. 

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Kreatives Denken gegenüber kreativem Tun

Schon vor einiger Zeit las ich in einem Blog ein paar interessante Ausführungen über den Unterschied zwischen kreativem Denken und kreativem Tun. Ehrlich gesagt hatte ich mir darüber vorher noch nicht viele Gedanken gemacht.

Wenn man jedoch einmal genauer darüber nachdenkt und auch beobachtet, wie oft Menschen behaupten, sie wären kreativ, man aber eigentlich nichts davon sieht, ist es durchaus die eine oder andere Überlegung wert, wie so etwas wohl zustande kommt.

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