Interview in der L-MAG

In der aktuellen L-MAG ist ein Interview mit Ruth Gogoll. Die Interviewerin Sabine Mahler hat Ruth Gogoll darin zum Verlag, den Perspektiven der aktuellen Verlagslandschaft und zu ihren Büchern befragt. Hier ist eine Kopie des Interviews zum Nachlesen (klicken zum Vergrößern):

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  • Barbara
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  • Ruth Gogoll
  • Alexandra Liebert
  • Alexandra Liebert

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    Ein sehr nettes Interview. Es hätte gerne noch etwas länger sein dürfen. :)

    Donnerstag, 5. September 2013 12:51
  • Wir können das Interview ja hier weiterführen. Du stellst eine Frage, und ich beantworte sie. :)

    Donnerstag, 5. September 2013 13:55
  • Wie geht der el!es-Verlag mit übler Nachrede, oder Undank um? Ich könnte mir vorstellen, das dadurch die ein oder andere Freude auf der Strecke bleibt. Und ich meine nicht nur für den Verlag.
    Ich selbst kann nur sagen, das ich, und dass troz härtestem Training - hier kommt jetzt kein ;) hin, weil: war echt hart -, sehr glücklich bin, dazu gehören zu dürfen. Ich habe hier eine große Unterstützung erfahren dürfen. Danke!

    Montag, 9. September 2013 22:02
  • So etwas Ähnliches hat mich die Interviewerin auch gefragt, und ich kann nur sagen: Üble Nachrede und auch Undank sagen wesentlich mehr über denjenigen aus, der die üble Nachrede tätigt oder der undankbar ist, als über denjenigen, der mit irgendwelchen Lügen und Verleumdungen bombardiert wird. Ein ehrlicher, anständiger Mensch hat es nicht nötig, anderen gegenüber üble Nachrede zu praktizieren – deshalb tue ich das auch nicht –, und ein undankbarer Mensch schadet sich letztendlich nur selbst.

    Ich freue mich, Nanni, dass Du glücklich bist und dass Dir das Training etwas gebracht hat. Ich freue mich über und mit jeder meiner Autorinnen, die glücklich ist, und ich bedanke mich für die Treue und Loyalität, die ich durch diese meine wunderbaren Autorinnen erfahren durfte und darf. Und ich freue mich über jede Leserin, die durch die Bücher dieser meiner glücklichen Autorinnen glücklich gemacht werden. Das war von Anfang an mein Ziel: eine große, glückliche el!es-Familie. Ich denke, dieses Ziel haben wir erreicht. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar, und das macht mich sehr glücklich.

    Ich erinnere mich manchmal an eine Geschichte aus der Zeit, in der ich noch Studentin war (ist schon sehr lange her ;)). Damals war ich ein bisschen ... na ja, verliebt wäre wohl zu viel gesagt, aber ich mochte sie sehr gern ... in eine Kommilitonin. Wir verbrachten eine Weile viel Zeit miteinander. Sie bat mich immer mal wieder um den einen oder anderen Gefallen – und netter Mensch, der ich bin, tat ich das natürlich auch für sie. Ich habe mir gar nichts dabei gedacht. Wie es in Once Upon A Time Henry mal so schön zu Emma sagt: „Gute Menschen tun das.“ :)

    Ich habe keine Dankbarkeit von ihr erwartet, darauf kam ich gar nicht, es war selbstverständlich, dass ich alles, was ich für sie tat, gern tat und dafür nichts als Gegenleistung verlangte. Aber dann saßen wir eines Tages mit ein paar anderen in der Küche ihrer Wohngemeinschaft, und ich bat sie um einen kleinen Gefallen. Es war wirklich nur eine Winzigkeit, so etwa in der Größenordnung „Leih mir doch mal einen Groschen“, ich ging davon aus, dass es überhaupt keine Diskussion geben würde. Aber sie sagte einfach: „Nein.“ Ich saß mit offenem Mund da und stammelte irgendwie rum, weil ich einfach nicht glauben konnte, dass sie diese Bagatelle ablehnte. Daraufhin schaute sie mich kalt an und meinte: „Nur, weil du schon so viel für mich getan hast, kannst du doch nicht von mir erwarten, dass ich irgendetwas für dich tue.“ Ich muss ehrlich sagen, ich kriegte den Mund gar nicht mehr zu. Ich war sprachlos.

    Damals war ich so blutjung, dass ich es einfach nicht begreifen konnte. Ich war so erzogen, dass man immer freundlich und nett zu anderen Menschen ist, Hilfsbereitschaft war eine Selbstverständlichkeit für mich. Ist es heute noch. Aber sie muss wohl eine schreckliche Kindheit gehabt haben. Vielleicht war sie immer genauso kalt abgefertigt worden, wie sie jetzt mich behandelte. Ihre Seele war so verletzt, dass sie zu keinem Menschen mehr freundlich sein konnte. Sie wusste überhaupt nicht, was Menschlichkeit, menschliche Güte ist, und konnte sie auch nicht annehmen. Für sie ging es immer nur um materielle Dinge, um Geld, um Äußerlichkeiten. Sie war ein sehr, sehr armer Mensch, und ich bezweifle, dass sie später in ihrem Leben glücklich geworden ist, denn man konnte ihr geben, was immer sie wollte, es war nie genug, sie dachte immer, sie bekäme nicht das, was sie brauchte und was ihr zustand. Sie muss sich schrecklich gefühlt haben. So ein Gefühl der inneren Leere, des Unausgefülltseins, des Nicht-geliebt-Werdens und sich doch so sehr danach Sehnen muss grausam sein.

    So schockiert ich damals war, so jung und verletzlich, so sehr bedauere ich sie heute. Ich möchte nicht mit ihr tauschen. In was für einer dunklen Nacht muss sie leben. Sie tut mir leid.

    Ich schäme mich nicht, ein guter Mensch zu sein, und ich kann verzeihen. Gute Menschen tun das. ;)

    Montag, 9. September 2013 23:16
  • Per Zufall bin ich – leider erst jetzt - auf diesen, schon etwas älteren, Artikel gestoßen. Ich habe mir einen Moment lang überlegt, ob ich dazu noch etwas schreiben möchte... Der Bauch meinte Ja.
    Üble Nachrede ist ein wirklich übles Thema. Jeder Mensch kennt es wahrscheinlich in irgendeiner Form… manchmal mehr… manchmal weniger. Ich finde, es ist ein eindeutiges Armutszeugnis für denjenigen, der üble Nachrede praktizieren muss. Mehr gibt es dazu auch gar nicht mehr zu sagen. Ich kann nur Gutes über den el!es-Verlag berichten und ein DANKESCHÖN an all diejenigen aussprechen, die mich bis jetzt auf so nette und vorwärtskommende Art und Weise auf meinem Weg unterstützt haben. Allen ein schönes Wochenende!

    Samstag, 29. November 2014 11:34
  • Ruth Gogoll

    Barbara Permalink

    Üble Nachrede resultiert oftmals aus Neid. Womit sie dann quasi schon wieder ein Kompliment ist. :) Eine Freundin sagte das mal zu mir, als ich mit ihr darüber sprach, dass ich nicht verstehe, warum immer wieder so negative Dinge über mich verbreitet werden, obwohl ich doch so ein netter Mensch bin. ;)

    Fast vom ersten Tag an, seit ich »Taxi nach Paris« geschrieben und damit einen Überraschungserfolg erzielt hatte, habe ich mit übler Nachrede zu tun. Schon als ich mich selbst noch gar nicht als besonders erfolgreich sah, sahen andere Leute das offensichtlich anders. Sie meinten, mich niedermachen zu müssen, wo immer sie die Gelegenheit dazu hatten. Ohne jeden Grund, ohne jeden Anlass. Oftmals kannte ich diese Leute gar nicht.

    Ich weiß nicht, was das ist, dass auch der geringste Erfolg von einigen Menschen als Bedrohung angesehen wird. Üblicherweise von Menschen, die keinen Erfolg im Leben haben. Es ist verständlich, dass sie gern mehr Erfolg hätten, nur erreicht man das doch nicht dadurch, dass man andere Menschen, die erfolgreicher sind, niedermacht.

    Die einzige Möglichkeit, erfolgreich zu sein und andere nicht mehr beneiden zu müssen, ist, es eben einfach zu versuchen. Was auch immer man sich wünscht, zu sein. Was würde es mir nützen, irgendeine Schriftstellerin, die erfolgreicher ist als ich, niederzumachen? Werde ich dadurch besser? Niemals.

    Im Gegenteil, ich freue mich über den Erfolg meiner Kolleginnen. Diese Freude hebt meine Stimmung und das ist die schönste Belohnung. Sich mitzufreuen über das, was andere erreicht haben, ist mir ein großes Vergnügen. Es macht mir richtig Spaß.

    Es ist traurig, wenn man sich dieses großen Vergnügens beraubt, nur weil man meint, neidisch auf jemand sein zu müssen.

    Samstag, 29. November 2014 12:10
  • Ich bin neidisch auf alle: Die mit dem Hammer durchs Leben laufen und alle platt machen, die nicht so ticken oder springen, wie sie das wollen. Die alle Hoffnung und Freude ausmerzen, ohne auf Verluste zu achten, die sie hinterlassen. Sie tun das mit Freude und ihrem gelben Gift, das sie feinen Dosen versprühen.
    Doooch, so ohne Gewissen durchs Leben zu rennen muss genial sein. Ehrlich! Die schlafen nachts auch gut. Deswegen bin ich neidisch. Gutmensch sein ist einfach nur anstrengend. Und macht dicke Augen. Sieht also auch noch Kacke aus.
    Aber deswegen bin ich ja auch so neidisch auf diese Menschen. :) Die laufen ohne Gewissen durchs Leben – und das meistens sehr schön – und treten auf allen herum, die es nicht schaffen, sich vom Boden abzustoßen.

    Ich kann nur jedem raten, definitiv auf seinen Bauch zu hören, wie Barbara schon schrieb. Das Hirn kann einem nämlich ganz schön übel mitspielen, wenn es erst einmal anfängt zu denken und zu hinterfragen, und Dinge auf eine Waage legt, die einen dann verunsichern. Bäh. Ich glaube, diese Leute, die neidisch sind oder einem übel nachreden, denken einfach nicht über ihr Tun und Handeln nach.

    Ich freue mich jedenfalls, dass ich mich auch gerne für andere freuen kann. Genauso wie ich mit ihnen fühlen kann und ich selten neidisch bin, wenn überhaupt.
    Aber ich lasse mich gerne verunsichern. Ein Manko, das ich noch ablegen muss. Ich sage auch gerne mal in einer Situation etwas, das meine Zunge meint los werden zu müssen … Aber, wenn ich sehe, dass ich falsch liege, dann tut es mir unendlich leid und ich entschuldige mich. Oder versuche es gerade zu biegen, wenn das noch möglich ist.
    Ach ja, ... wenn alles bloß so einfach wäre, wie diese Wörter in die Tastatur zu hauen ... ;)

    Man fragt sich, warum andere einem etwas vermiesen, was einem eigentlich Freude bereiten soll. Nur, weil sie selbst einmal schlechte Erfahrungen gemacht haben? Oder vllt. auch nur denken, dass sie schlecht waren, weil: Alles liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters.

    Ich selbst darf mich da nicht aus der Schusslinie nehmen. Ich werde öfter getroffen. Ein Wunder, dass ich überhaupt noch stehe. Ich meine, ehrlich, wenn ihr mich sehen könntet, ihr würdet in einen Haufen Löcher schauen. „Man nennt mich auch das Sieb, das überlebt hat.“ ;D Übrigens ein guter Titel für einen Western.

    Ich würde nie jemandem übel nachreden … Aber mit jedem Mal, wo man die Erfahrung macht – dass einem übel nachgeredet wird oder der Neid seine Fäden zieht –, hat man sein ganzes Tun doch schon dem Teufel in die Hand gespielt.
    Doof, ich weiß!
    Denn die Guten sind so Schei... genial gestrickt, dass sie früher oder später immer für jemanden gerade stehen, der es nicht verdient hat. Oder der es nicht zu schätzen weiß, was man getan hat, oder was für einen getan wurde.

    ABER, das Leben ist nun mal keine Brotdose, in der man sein Lieblingsessen für die große Pause findet, sondern: Es ist hin und wieder stürmisch, sodass die gelbe See erbittert tost und uns die Gischt bis unter die Oberlippe haut.
    Und bis das Gras wieder grün und saftig sprießt, wird eine ganze Zeitlang dauern, denn die dadurch entstandene Durststrecke will auch mit Bravur gemeistert sein. :)

    Zu dick aufgetragen? :o

    Samstag, 29. November 2014 14:18
  • Barbara

    Nanni Permalink

    Guten Morgen Nanni. Manchmal – zum Glück nur ganz selten und kurz – bin ich auf so Menschen, die ohne mit der Wimper zu zucken, kalt und vor allem auf das Verletzen/Niedermachen aus sind, auch neidisch. Aber auch nur deswegen, weil sie so seelenruhig schlafen können und es ihnen am Allerwertesten vorbei geht. Aber so ist das nun mal im Leben. Ich bin froh, dass ich nicht so bin. Eine solche Haltung würde mich früher oder später kaputt machen und ich möchte gerne noch ein paar Jährchen leben.

    Wenn es mit einem Menschen wirklich nicht mehr geht, weil zu viel Negatives passiert ist, so stelle ich mir immer vor, dass ich ihn in einen Luftballon setze, ihm zuwinke und ihm ein schönes Leben wünsche… halt einfach ohne mich und wahrscheinlich auch weit weg von mir. Dann sehe ich, wie der Luftballon am Himmel immer kleiner wird, bis man ihn gar nicht mehr sieht.

    Ich musste mir auch schon Kritik anhören, weil ich mich eben das eine oder andere Mal nicht gewehrt habe. Das ist dann, wenn mir das Gefühl Herz-Bauch-Verstand sagt, dass es besser ist, die Sache für mich abzuhacken. Der Verstand alleine hätte manchmal noch einen langen Atem. Aber der Verstand alleine ist wirklich trügerisch. Wenn Herz-Bauch etwas möchten und die zwei sich einig sind, dann hat der Verstand keine Chance, auch, wenn er dann kopfschüttelnd vor mir steht und mir sagt ‚lass es’. Aber so bin ich halt…

    Du bringst dich mit deiner Schreibweise hier oft auf so eine besondere Art und Weise ein… es zaubert einem sogar beim elendigsten und bittersten Thema ein Schmunzeln ins Gesicht und das ist wirklich schön. Danke und dir einen schönen Sonntag!

    Sonntag, 30. November 2014 6:56
  • Hallo Barbara, :) ich finde Deine Darstellung mit dem Ballon sehr gelungen. Und lieben Dank für Dein Schmunzeln.

    Rückzug finde ich auch nicht schlecht. Es hat definitiv nichts mit Schwäche zu tun. Lieber fünf Minuten feige als ein Leben lang tot.
    Aber nicht jeder Gewissenlose lässt locker. Einige wollen, und lassen nicht ab, bis sie ihren Stich machen. Der Stachel wird angesetzt, abgefeuert, wo er dann gleich beginnt, sein Gift zu verteilen.

    Aber genug des Übels. :)
    Lasst unsere Herzen lieber mit Liebe füllen. Und uns auf den schönen Adventskalender hier freuen. Ich habe ihn nämlich schon gesichtet. „freu“

    Sonntag, 30. November 2014 11:51
  • Ruth Gogoll

    Nanni Permalink

    Das Sieb, das überlebt hat? Nanni, wie genial ist das denn? :p Ich lache immer noch. Du hast ein ungeheures Talent. Auf so eine tolle Idee würde ich im Leben nicht kommen. :)

    Ja, manchmal bin ich auch neidisch auf Leute, die so rücksichtslos durchs Leben gehen. Die einfach auf anderen herumhacken, sich keine Gedanken machen, selbst wenn sie Lügen verbreiten. Die immer nur sich selbst als den Mittelpunkt des Universums sehen. Nie darüber nachdenken, was sie anrichten. Insbesondere, wenn man selbst das Ziel dieser Lügen ist, ist das natürlich ärgerlich. Mehr als das.

    Aber trotzdem denke ich zum Schluss, ein guter Mensch zu sein ist die bessere Wahl. Wir haben alle unsere Fehler, niemand ist perfekt, auch gute Menschen tun manchmal etwas Böses, wenn auch meistens aus gutem Willen heraus, nicht mit Absicht. Böse Menschen tun jedoch selten etwas Gutes, sie sind einfach immer böse.

    Ist das wirklich ein so tolles Leben? Ja, es gibt kalte, gefühllose Psychopathen, denen macht das alles nichts aus. Aber die meisten Menschen – auch Menschen, die andere verleumden – sind keine Psychopathen. Sie haben Gefühle, und wahrscheinlich sind diese ihre Gefühle so sehr verletzt worden, dass sie nun Rache nehmen wollen. Am liebsten an der ganzen Gesellschaft, aber das geht schlecht, also nehmen sie Rache an denen, die ihnen nahe sind oder an denen, die das Pech haben, mit ihnen in Kontakt zu kommen, geschäftlich oder privat.

    Unterschwellig wissen diese Menschen, die eben keine Psychopathen sind, aber durchaus, dass sie Böses tun. Sie können nur nicht anders, weil ihre Gefühle keine Vergebung zulassen. Keine Liebe. Und ein Leben ohne Liebe ist das Schrecklichste, was ich mir vorstellen kann. Da lasse ich mich dann doch lieber beschimpfen und verleumden, so weh es auch tut, als selbst dasselbe zu tun und ohne Liebe in meinem Herzen leben zu müssen.

    Samstag, 29. November 2014 20:39
  • Schön, dass Du gelacht hast. :) Das freut mich sehr. Und lieben Dank für das Kompliment. :) Mein Selbstwertgefühl trägt jetzt die Nase gleich etwas höher. Hoffentlich fällt es nicht.
    Ich kann nicht sagen, wo meine Ideen herkommen. Die sind urplötzlich da. Ergeben sich und werden geformt. Ich überrasche mich manchmal selbst mit meinen ganzen Flausen, die ich im Kopf habe. Flausen deshalb, weil, wenn ich auch nur geahnt hätte, damals, in jungen Jahren ;) , dass meine Flausen mal, wenn sie groß sind, Ideen werden, hätte ich sie mir nicht ausreden lassen. :)

    Hmm … ja das ist richtig. Auch gute Menschen tun manchmal Dinge, die sie nicht unbedingt mit sich vereinbaren können. Aber ich glaube, sie machen sich über ihr Handeln Gedanken, was die Menschen ohne Gewissen sicherlich nicht tun.
    Ich schätze auch, die Menschen, die durchs Leben laufen und nicht auf Verluste achten, lügen, hintergehen oder mehr als Böses tun – sei es, weil sie durch Erfahrung so geworden sind, oder weil es ihnen einfach Spaß macht, sie Gefallen daran finden – sind ganz arme und traurige Menschen.
    Sicher, ich finde das Leben auch nicht immer toll, zu Weilen sogar zum Kotzen. Aber hey, dafür muss ich aber noch lange nicht andere Menschen schikanieren, oder sie für Gott und die Welt verantwortlich machen.
    Und verzeihen und vergeben muss man können, stimmt wirklich. Die Seele wird sonst vergiftet. Liegt aber auch nicht jedem. Ich sage immer: Ich kann verzeihen, aber nicht vergessen.

    Leider leide ich ja auch unter meinem Gewissen. Ich wollte es in Urlaub schicken, aber es ist ganz schön Hartnäckig. Anhängliches kleines Ding es ist. Auch wenn ich manchmal wie ein Rohrspatz über mein Gewissen schimpfe und wütend bin, weil es eben so ist wie es ist, kann ich eben nicht anders. Mein Gutmenschmodus schaltet sich immer wieder ein.
    Aber es ist nun mal wie es ist. Die Harten kommen in den Garten. Die Guten bekommen‘s mit den Ruten. :)

    Ja, die Liebe. Schön für alle, die sie im Herzen tragen. Verteilt sie und lasst Ebola alt aussehen. ;) :)

    Sonntag, 30. November 2014 11:48
  • Guten Morgen Ruth. Ich sage mir immer, am Ende des Tages möchte ich mich immer noch im Spiegel erkennen können… Ich weiss, dass ich nicht perfekt bin. Keiner ist das. Weil wir das wissen, können wir vielleicht auch verzeihen. Vielleicht haben wir manchmal (lieber öfters) die Grösse, wenn uns ein rauer Wind entgegen bläst, eben nicht auf einen persönlichen Kleinkrieg einzusteigen. Das, was gegen aussen dann wie ein Rückzug aussieht und als Schwäche ausgelegt werden könnte, ist eigentlich eine Stärke. Und diese Stärke hat mit Liebe, Selbstliebe, Akzeptanz und Selbstakzeptanz zu tun. Wenn ich mich selber nicht liebe, akzeptiere und mir nicht über den Weg trauen kann, so kann ich meinen Mitmenschen nicht mit einem offenen Herz begegnen.
    Ach, man könnte stundenlang über das Thema diskutieren. Aber was ich gar nicht möchte, ist Menschen, die so viel Neid, Hass und Missgunst in sich tragen, meine Aufmerksamkeit und Zeit schenken.

    Ich bin ein Mensch, der zumindest versucht, mich auch in die Lage des anderen hinein zu versetzen. Das hilft, vielleicht die eigene Sichtweise ein bisschen zu entschärfen oder auch mal zu merken, wenn man selbst übers Ziel hinaus schiesst. Erschreckend ist nur, dass es offenbar wirklich Menschen gibt, die überhaupt nicht wissen wollen, wie sich andere fühlen. Tja, und dann wird es definitiv schwierig… da kommt dann wieder Luftballon (siehe bei Nanni) ins Spiel.

    Ich glaube, dass ich meinen Weg in diesem Leben gefunden habe und das ist eben die Mischung Herz-Bauch-Verstand… und da ist mir eigentlich die Aufteilung 1/3-1/3-1/3 am liebsten… ist nur nicht immer so... Seufz... Allen einen schönen Sonntag!

    Sonntag, 30. November 2014 7:00
  • Ruth Gogoll

    Barbara Permalink

    Dein Bild mit dem Luftballon finde ich wunderschön. Genauso sollte es sein. Sich einfach verabschieden, umdrehen und mit dem eigenen Leben weitermachen. Leider ist es nicht immer so einfach und man leidet trotzdem noch unter den Anfeindungen, aber da helfen Meditationsübungen, habe ich festgestellt. Wenn mir die Sache noch im Kopf herumgeht und ich meditiere, wird es weniger und weniger wichtig, bis es ganz verschwindet und nur noch eine entfernte Erinnerung ist.

    Sonntag, 30. November 2014 9:45
  • Ich kann es auch nicht wirklich verstehen, warum manche Menschen das machen. Nichts ist selbstverständlich. Ach ja. *am hinterkopf kratz* Das mit dem Nettsein ist so eine Sache. Das die/wir Guten immer eins auf den Deckel bekommen, habe ich ja jetzt langsam akzeptiert. Aber das es immer mit einer Abrissbirne sein muss...
    Das mit dem Sprachlos kann ich nachvollziehen.

    Ich freu mich, wenn du dich freust. :) el!es-Familie hört sich schön an. Verzeihen muss man können, das stimmt. Das stimmt wirklich. Sonst ertrinkt man irgendwann.
    Schöne Antwort. Danke!

    Dienstag, 10. September 2013 21:23
  • Ja, die Guten und die Bösen – das Urspiel des Lebens. ;) Es ist wirklich traurig, dass man immer wieder eins auf den Deckel bekommt, wenn man gut ist. Man überlege sich mal, was das über diese unsere Welt, unser Zusammenleben als Menschen aussagt. Die Bösen, die Fiesen haben das Sagen, und die Guten sind einfach nur dumm, weil sie immer noch daran festhalten, gut zu sein und nicht einfach zurückzuschlagen?

    Ich glaube, viele Leute halten gute Menschen wirklich für dumm. Ich bin dem schon oft begegnet, wenn ich etwas Gutes getan habe, dass ich dann im besten Fall belächelt wurde, im eher normalen Fall hat man versucht, meine Gutmütigkeit dann noch mehr auszunutzen. Was hin und wieder auch tatsächlich gelungen ist, weil ich eben keinem Menschen etwas Böses unterstelle. Ich gehe doch tatsächlich davon aus, dass alle Menschen genauso gut und nett sind wie ich. Was eine falsche Annahme ist, das weiß ich vom Kopf her, aber mein Herz ist einfach immer dagegen, das zu akzeptieren und will allen Menschen eine Chance geben. Selbst dann noch, wenn sie schon gezeigt haben, dass sie keine zweite, dritte, vierte Chance mehr verdienen, weil sie auf jedem Menschen, der ihnen eine Chance gibt, nur herumtrampeln.

    Ich kann aber nicht anders, ich bin nun einmal so, dass ich jedem Menschen entgegenkomme, tue, was ich kann, um diesen Menschen glücklich zu machen. Vielleicht bin ich wirklich dumm, dass ich das in meinem Alter, nachdem ich doch nun schon etliche negative Erfahrungen mit solchen Menschen gemacht habe, tue. Aber dann muss ich eben akzeptieren, dass ich dumm bin. Ich verkaufe meine Seele nicht an die Bösen, indem ich werde wie sie. Ich glaube an die Liebe und daran, dass sie zum Schluss siegen wird. Wie in meinen Büchern. :)

    Mittwoch, 11. September 2013 7:13
  • Interview klingt klasse. Da möchte ich auch gleich eine Frage los werden :)
    Der e!les Verlag ist meines Wissens der einzige, der Autorinnen sozusagen ausbildet, durch theoretische Tipps und praktische Übungen. Und bei dem Leserinnen bei den Wettbewerben die Jury sind. Wenn nun jemand sagt: "So Aktionen bringen doch nichts. Und wenn doch, dann höchstens Verlagen, die nur Liebesromane herausbringen." Was antwortest Du darauf? 

    Sonntag, 8. September 2013 11:03
  • Was antworte ich darauf? Das antworte ich darauf: „Was für ein Unsinn.“ ;) Ich weiß, Du spielst nur die „Advocata Diaboli“. Also ernsthaft. Ich denke, es ist aus den Übungen klar ersichtlich, dass sie sich nicht nur auf Liebesromane beziehen. Es geht um das grundsätzliche Handwerk des Schreibens. Es gibt allerdings einige spezielle Dinge, die für Liebesromane von größerer Bedeutung sind als für Romane, in denen es sich beispielsweise mehr um Abenteuer auf See dreht oder so etwas.
    Kürzlich las ich einen Schreibratgeber, in dem kein einziges Wort dazu stand, wie man in einem Roman Emotionen darstellt. Der Autor hielt es offensichtlich nicht für notwendig, das überhaupt zu erwähnen, obwohl er behauptete, sein Schreibratgeber wäre der ultimative, man brauche keinen anderen mehr. Ihm ging es nur um Action, um Äußerlichkeiten. Als ich danach die Leseprobe zu einem Buch von ihm las, spiegelte sich genau das darin wider. Es war witzig auf eine eher herablassende Art, handwerklich durchaus in Ordnung, gut geschrieben, aber es hatte nicht das geringste Gefühl. Es war kalt. Trotzdem hat es offensichtlich gewisse Leser angesprochen, also es gibt auch für gefühllose Literatur durchaus einen Markt, obwohl das nicht meiner ist.
    Und darum geht es hier. Zusätzlich zum Handwerk des Schreibens, das für jeden Roman im Prinzip gleich ist. Man braucht gute, glaubwürdige Figuren, einen guten Plot, einen überzeugenden Konflikt (oder mehrere) und eine ebenso überzeugende Lösung. Das gilt für jeden Roman. Für Liebesromane gilt zusätzlich: Wir müssen die Heldin(nen) lieben können, sie müssen sympathisch sein.
    Es gibt viele Romane mit nicht sympathischen, sogar bösartigen Helden, die ein großes Publikum gefunden haben, begeistert aufgenommen und mit Preisen überhäuft worden sind, weil sie eben einfach gut sind. Weil der Bösewicht – obgleich böse und vielleicht sogar widerlich – einen Nerv getroffen hat, den viele nachvollziehen konnten. Vielleicht ist es auch unsere meistens durchaus vorhandene Affinität für Angst, für Grusel (sofern er nicht in Realität ausartet), die solche Romane erfolgreich macht.
    Für einen Liebesroman gilt das aber nie. Oftmals hat ein Liebesroman gar keinen Antagonisten, denn wer von den beiden Personen, die im Zentrum des Romans stehen, sollte das sein? Man kann durchaus eine unsympathische Person hinzufügen, aber der wahre Antagonist in einem Liebesroman ist das Hindernis, das die beiden Liebenden voneinander abhält, zueinander zu kommen. Das ist meistens keine reale Person, sondern beispielsweise ein Missverständnis, Versagensängste, Verlassenheitsängste, Bindungsunfähigkeit, Kommunikationsunfähigkeit etc. Also immer etwas Emotionales. Ein physikalisches Hindernis, wie beispielsweise die Barrikade einer Straße, ist hingegen absolut langweilig. Da müsste eine Autorin schon wirklich genial sein, um daraus einen Liebesroman zu machen. :)
    Wenn Du sagst: „Solche Aktionen bringen nichts“, würde ich fragen: „Wie viele Autorinnen sind erst zu Autorinnen geworden, weil sie an der el!es-Schreibwerkstatt oder am Lesbischen LiteraturPreis teilgenommen haben? Wie viele schöne Romane, die den Leserinnen wundervolle Lesestunden beschert haben, sind dadurch entstanden?“ Antwort: Sehr viele. Das ist auf jeden Fall etwas, das diese Aktionen gebracht haben, und etwas, worauf ich ehrlich gesagt sehr stolz bin.
    Gut, große Verlage haben nicht so viel Interesse an neuen Autorinnen wie wir als kleiner Verlag, große Verlage haben überhaupt nicht viel Interesse an ihren Autorinnen und Autoren, da wird alles nur in Euro und Cent berechnet. Das ist bei uns natürlich anders. Ich persönlich liebe das Handwerk des Schreibens, und ich möchte gern weitergeben, was ich darüber weiß, andere dazu animieren, zu schreiben, ihr Talent zu entdecken oder es endlich einmal auch einer breiteren Öffentlichkeit zu zeigen, nicht nur ihrer Schublade oder der Festplatte ihres Computers.
    Somit bringen diese Aktionen in erster Linie etwas für die Autorinnen, für den Verlag – oder auch für mich persönlich – sind sie natürlich ein großer, unbezahlter Aufwand. Aber Spaß an einer Sache zu haben, ist ja auch eine Belohnung. Ich fühle mich belohnt, wenn eine Autorin mir sagt: „Danke, dass mein Buch in deinem Verlag erscheinen durfte“, und dafür übernehme ich gern alle Kosten und das Risiko, das jede Veröffentlichung mit sich bringt. Es ist ein wundervolles Gefühl, eine neue Autorin zu entdecken, sie zu pflegen und zu hegen, zu sehen, wie sie immer bekannter wird und dann auch stolz sagt: „Ich bin eine el!es-Autorin. Das bedeutet, ich bin durch das härteste Training gegangen, das es gibt, ich habe es geschafft und bin ausgewählt worden, und ich bin eine der Besten. Der Beweis dafür ist, dass ein so renommierter Verlag wie el!es mich veröffentlicht hat.“
    Das sind Sternstunden für mich, und dafür arbeite ich gern. Das ist die Belohnung, die ich für all diese Aktionen bekomme. Und ich freue mich sehr darüber. Deshalb werde ich nie aufhören, diese Aktionen zu veranstalten, Autorinnen zu unterstützen und neue Autorinnen zu ermuntern. Dafür knapse ich mir die letzte Minute ab. ;)

    Sonntag, 8. September 2013 14:56
  • Zum Glück hast Du erkannt, dass mit "Jemand" nicht ich gemeint bin. ;) Wie viel diese Aktionen bringen, weiß ich sehr gut. Schließlich bin ich selbst erst dadurch motiviert worden, die "Schulbank" zu drücken und sehr dankbar dafür :). Aber es gibt genug Menschen, die das (noch) nicht wissen, oder generell alles in Frage stellen. Denen kann ich Deine Antwort jetzt 1 zu 1 weiter geben. Vielen Dank dafür. :) 

    Sonntag, 8. September 2013 17:21
  • Alexandra Liebert

    Ruth Gogoll Permalink

    Gut gut. :) fangen wir doch mal mit einer klassischen frage an, die jeder der schreibt oft zu hören bekommt : woher nimmst du deine Ideen für Romane? Du hast ja inzwischen doch schon das ein oder andere Buch geschrieben, da stecken ja unendlich viele Ideen und Liebesgeschichten drin.

    Donnerstag, 5. September 2013 14:58
  • »Ideen liegen auf der Straße« heißt es doch immer so schön. :) Am Anfang ist es wirklich sehr einfach. Da hat man jeden Tag zehn Ideen, ohne dass man darüber nachdenken muss. Die verwendet man nicht unbedingt alle, aber auch die, die man nicht verwendet, schreibt man auf, für später.

    Dann stellt man vielleicht hin und wieder auch mal fest, dass die Idee doch nichts taugt. Aber viele Ideen kann man durchaus verwenden oder abwandeln oder als eine Szene oder ein Kapitel in einem Roman verwenden, wenn denn schon kein ganzer Roman aus der Idee wird.

    Mit der Zeit wird es schon etwas schwieriger, wenn man nur in einem Genre schreibt, und wenn das Genre auch noch »Liebesroman« heißt. Denn da ist die Idee ja praktisch vorgegeben und wiederholt sich immer wieder: »Sie trifft sie – sie verliert sie – sie bekommt sie.« Diesem Muster immer wieder neue, spannende Geschichten zu entlocken ist schon eine Kunst.

    Anregungen gibt es jedoch viele. Alle Menschen, die man jeden Tag trifft, können Figuren in einem Roman werden. Auf jeden Fall können sie die Figuren in einem Roman inspirieren. Situationen, die man erlebt, sogar Situationen, die man in einem Film sieht oder in einem Buch liest, können der Ausgangspunkt für eine Geschichte sein, die dann überhaupt nichts mit dem Film oder Buch, das eine dazu inspiriert hat, zu tun hat.

    Ein Geruch, ein Geräusch, ein plötzlich auffliegender Vogel, der einen erschreckt ... und schon hat man eine Geschichte. Man kann Geschichten planen, aber ich denke immer, die besten Geschichten sind die, die einem plötzlich einfallen und einen nicht mehr loslassen, bis man sie hingeschrieben hat.

    Am inspirierendsten sind natürlich Frauen. ;) Ich sah kürzlich eine Frau, als ich zu meinem Optiker unterwegs war. Sie war nicht mehr jung, sicherlich schon um die 50, aber sie war ungeheuer beeindruckend. Sie war sehr groß, blond, schlank, lange Beine und hatte einen ungeheuer eleganten Gang. Sie trug ein hellblaues Kostüm, das aussah wie von Coco Chanel, eine Handtasche, einen Hut und hochhackige Schuhe in derselben Farbe, alles sorgfältig aufeinander abgestimmt. Sie ging hocherhobenen Hauptes durch die Stadt – bei ihrer Größe einfacher als bei meiner –, als ob sie keinen Menschen sehen würde, der da unter ihr krabbelte. Sie wirkte wie eine Königin, die sich aus irgendeinem Grund zum gemeinen Volk hinabbegeben hat, aber nichts damit anfangen kann. Ich fragte mich, warum sie überhaupt zu Fuß ging und nicht in einer Sänfte getragen wurde.

    Und nun sag mir jemand, das würde nicht zu einer Geschichte anregen. Wer ist diese Frau? Was tut sie? Sie sieht aus wie ein Model, war sie einmal eins? Ist sie es vielleicht sogar noch? Ist sie verheiratet? Wenn ja, mit wem? Botschaftersgattin oder so etwas fiele mir da ein. Eine Frau, die sich auf einer Gesellschaft im Abendkleid sehr wohlfühlt und als Gastgeberin alles beherrscht.

    Aber ... und jetzt erst beginnt die Geschichte ... sie ist natürlich unglücklich. Sie sieht aus, als hätte sie alles, was sie sich wünschen kann, aber irgendetwas fehlt. Vielleicht wird sie nicht geliebt, vielleicht hat sie sich Kinder gewünscht, konnte aber keine bekommen, vielleicht hat sie welche, aber die ignorieren sie, vielleicht ist sie oder jemand, den sie sehr liebt, todkrank, vielleicht ist ihre Tochter, die ihr Ein und Alles war, kürzlich bei einer Forschungsreise in den Amazonas von einer Riesenpython gefressen worden ... Es gibt unzählige Möglichkeiten, aus dieser Frau, die ich nur kurz auf der Straße gesehen habe, eine Geschichte zu machen.

    Wenn ich die Geschichte schreiben würde, wäre sie am Schluss nicht mehr unglücklich, sie hätte ihr persönliches Happy End. Aber sie könnte auch die Freundin der Protagonistin meiner Geschichte sein, die gerade erfahren hat, dass sie an einem Gehirntumor leidet und in sechs Monaten tot sein wird.

    So ist das mit Ideen. Sie entwickeln sich von selbst weiter, schon die kleinste Anregung reicht.

    Freitag, 6. September 2013 13:01
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