Ravens Nemesis (Teil 3)

Sie hob eine Hand und strich mitfühlend über Ravens Arm. „Das ist im Moment alles ein bisschen viel für dich, ich weiß. Aber es gibt auch Hoffnung: Selbst Do-Llas können nicht in die Zukunft sehen. Auch ich kann es nicht. Ich sorge mich um deine Mutter, aber das heißt nicht, dass meine Sorgen Realität werden müssen. Dennoch müssen wir vorbereitet sein.“

„Auf was auch immer.“ Raven verzog das Gesicht. „Wenigstens muss ich das Kind nicht bekommen.“

„Ach, das weißt du auch schon? Ihr hattet wohl ein sehr intensives Mutter-Tochter-Gespräch.“ Lektra schmunzelte.

„Hättet ihr mir das nicht gleich damals sagen können, als ich und Reola –?“

Lektra hob die Augenbrauen. „Da hatten wir mit anderen Dingen zu tun.“ Sie schaute in die Ferne. „Wir waren nicht davon überzeugt, dass Adriana wirklich besiegt ist.“

„Aber ich habe sie doch ... ich meine, sie hat sich selbst ...“ Raven war verwirrt.

„Adriana hätte deine Mutter niemals gefangenhalten können, wenn sie nicht mächtiger gewesen wäre als alle schwarzen Magierinnen zuvor. Selbst für den Fall der Fälle hätte sie vorgesorgt haben können“, erklärte Lektra seufzend. „Die Schwarze Magie bietet viele Schlupflöcher.“

„Dann wäre es vielleicht gut, wenn ihr mich auch in das eine oder andere einweihen würdet“, bemerkte Raven lässig. „Für den Fall der Fälle.“

„Dann wäre alles verloren“, erwiderte Lektra ruhig. „Adriana verlor all ihre weiße Magie, als sie sich der schwarzen zuwandte. Aber sie war keine Do-Lla. Bei einer Do-Lla wäre das eine Katastrophe.“ Sie atmete tief durch. „Beschäftigen wir uns mit angenehmeren Dingen. Hast du dir schon Gedanken darüber gemacht, wer die Glückliche sein soll?“

Raven betrachtete Lektra mit einem missbilligenden Gesichtsausdruck. „Wenn Reola es nicht sein darf –“

„Sie kann es nicht sein“, unterbrach Lektra sie. „Sie hat nicht die Anlagen, die sich mit deinen verbinden müssen, um eine Do-Lla zu erschaffen.“

„Das hat Mutter mir schon klargemacht.“ Ravens Mundwinkel verzogen sich nach unten. „Ich glaube, auf diese Art wird es wohl niemand bei dieser ganzen Prozedur geben, die man als glücklich bezeichnen könnte.“

„Das Land wird glücklich sein, wenn eine neue Do-Lla geboren wird.“ Lektra lächelte. „Sehr, sehr viele werden glücklich sein. Das ist wichtiger als jedes individuelle Glück.“

„Auch da seid ihr euch absolut einig.“ Raven stöhnte auf. „Was soll ich nur Reola sagen?“

„Die Wahrheit“, erwiderte Lektra schlicht. „Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Auch sie muss einsehen, dass individuelles Glück hinter dem Gemeinwesen zurückstehen muss.“

Das ...“, Raven holte tief seufzend Luft, „sehe ich noch nicht.“

2

Und während Lektra sie noch nachdenklich betrachtete, verschwand Raven von der Bildfläche.

Sie hatte sich in den Garten versetzt, um nachzudenken. Sie konnte jetzt mit niemandem reden, sie musste allein sein. Mittlerweile war ihr das Springen von einem Ort zum anderen zur zweiten Natur geworden. Es verursachte ihr keine Schwindelgefühle mehr.

Das alles war eine Menge, was sie da verarbeiten musste. Sie hatte sich gefreut, ihre Mutter wiederzufinden, eine Familie zu haben, und dann noch eine Frau, die sie liebte und die auch zu dieser Familie gehörte.

Aber das war eben ein Irrtum gewesen, dass Reola ein Teil dieser Familie war. Für ihre Mutter war sie es nicht, und für Lektra auch nicht. Für Do-Llas und ihren Anhang zählten nur Fähigkeiten, Begabung, Anlagen, nicht der Mensch.

Aber ich bin auch eine Do-Lla – und für mich zählt das!

Stöhnend ließ sie sich auf eine steinerne Gartenbank sinken und legte ihren Kopf in die Hände. Dieses vergangene Jahr mit Reola war so wunderbar gewesen. Endlich einmal hatte sie sich entspannen können, hatte es genossen, nur eine Frau zu sein, eine Liebende, keine bezahlte Söldnerin, die einsam durch die Lande zog, niemandem Rechenschaft schuldig aber auch niemandem Gefühle – und ohne Anspruch auf welche.

Ihre Ausbildung war weitergegangen, aber Reola und sie hatten trotzdem genügend Zeit füreinander gehabt – mehr als genug.

Sie lächelte, als sie an Reola in ihren Armen dachte, Reola mit Blumen im Haar unten am See wie eine Nixe, die gerade den Fluten entstieg, splitterfasernackt. Sie hatten nebeneinander im Gras gelegen, und Reola hatte Gedichte rezitiert. Sie liebte Gedichte. Vor allem, weil sie in jedem einen Bezug zu Raven fand, besonders in Liebesgedichten oder auch Heldenepen.

Raven hatte sich das lächelnd gefallen lassen, obwohl ihre Beziehung zu Gedichten eher in die Kategorie nicht existent gehörte. Aber sie lauschte gern Reolas Stimme, döste manchmal dabei ein und wurde von ihr mit einem Kuss geweckt – oder auch mit einem Guss Wasser aus dem See, wenn Reola sich vernachlässigt fühlte.

Diesen See gab es erst wieder, seit sich die dunklen Wolken verzogen hatten. Zuvor hatte sich niemand vorstellen können, so viel Wasser auf einmal zu sehen.

Es blühte frisch und in allen Farben um den See herum, Büsche und Sträucher boten lauschige Plätzchen für Liebespaare, genug davon, dass sie sich nicht ins Gehege kamen. Dunkelgrüner Wald pirschte sich bis fast ans Ufer heran, lange Äste schwebten über dem Wasser, spiegelten sich darin, berührten es an manchen Stellen und tanzten darauf wie ausgelassene Kinder, die sich gegenseitig in der Sonne zu fangen versuchten.

Es war romantisch dort. Erst durch Reola hatte Raven erfahren, was Romantik überhaupt war. Reola fand in jeder Blüte etwas Romantisches, in jedem Vogel, in jeder Biene, selbst wenn sie stach.

„Reola ...“ Raven murmelte verzweifelt ihren Namen. Warum konnte es nicht einfach so bleiben, wie es war? Warum konnte Reola nicht –?

„Ach, hier bist du!“ Sie hörte Reolas lachende Stimme auf sich zukommen, spürte sofort tief innerlich ihre Gegenwart. Sie brauchte sie nicht zu sehen, um zu wissen, dass sie da war.

Zögernd hob sie den Blick.

„Was ist denn? Was hast du?“ Reola betrachtete besorgt Ravens verschlossene Miene, als sie auf sie zukam.

Raven bekam keine Antwort heraus. Sie schaute Reola nur an. Nach einer Weile murmelte sie: „Ich ... ich muss dir etwas sagen.“

„Ja? Was denn?“ Reolas offener Blick machte es nicht leichter.

Raven räusperte sich. „Meine Mutter sagt ... in der Gestalt eines Mannes könnte ich ein Kind zeugen. Wie ein echter Mann.“

Reolas Gesicht strahlte auf. „Das ist ja wunderbar!“ Sie lief schnell zu Raven und schwang sich auf ihren Schoß, umarmte sie glücklich. „Wir können ein Kind haben! Wir beide!“ Sie küsste Raven voller Inbrunst. „Das hätte ich mir nie träumen lassen! Oh, wie wunder-wunder-wundervoll!“

„Das Kind wäre die nächste Do-Lla“, fügte Raven düster hinzu.

„Noch besser!“ Reola konnte es gar nicht fassen. „Ich werde die Mutter der nächsten Do-Lla. Großartig!“

Raven schluckte. „Nein, das wirst du nicht.“

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  • Ruth Gogoll
  • Barbara
  • Barbara

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    Lieben Dank für diese wundervollen Geschichtsteile:), obwohl ich jetzt mit Tränen in den Augen vor dem Bildschirm sitze. Als Leserin fühle ich mich wie im fliegenden Fall und gleichzeitig aufgefangen, weil ich ja fest davon ausgehe, dass es ein Happy End geben wird…
    Eine Frage, die mir gerade durch den Kopf geht: Ist/kann es normal sein, dass die erste oder die ersten Geschichten, die man selbst schreibt, eher der Realität angepasst sind? Ich meine, schon alles erfunden, aber halt eher im Umfeld einer realen Welt? (Habe ich mich verständlich ausgedrückt?)
    Die Idee, sich irgendwann einmal eine Geschichte aus 'nicht von dieser Welt oder einem anderen Planeten… oder was auch immer' auszudenken, finde ich sehr verlockend. Liebe Grüße Barbara

    Donnerstag, 15. Januar 2015 6:20
  • Ruth Gogoll

    Barbara Permalink

    Ich glaube, man sollte wirklich mit etwas anfangen, das man gut kennt. Das ist einfacher als sich gleich alles auszudenken, schon mit der Welt oder dem Planeten angefangen. Aber die vielen jungen Fantasy-Autoren machen es anders: Sie fangen gleich damit an, eine ganz neue Welt zu entwerfen. Scheitern damit aber oft, weil sie das noch überfordert. Dennoch ist es das Wichtigste, einfach zu schreiben, was einen interessiert. Ob das nun Fantasy ist oder in der realen Welt. Nur das eigene Interesse macht eine gute Geschichte.

    Ich habe von vielen gehört, dass sie fanden, dass es zu „Raven“ noch eine dritte Geschichte geben muss. Obwohl das Ende der zweiten Raven-Geschichte „Ravens Schicksal“ von Terry Waiden eigentlich das Ende der bösen Königin Adriana enthielt.
    Dann habe ich angefangen, so darüber nachzudenken, und eine dritte Geschichte bedeutete, dass die Errungenschaften der ersten beiden Geschichten zum Teil wieder aufgelöst werden mussten, damit es einen neuen Konflikt gibt. War gar nicht so einfach, aber ich bin mal gespannt, wie die Leserinnen das, was ich mir nun ausgedacht habe, finden. :)

    Wie ich von meiner Erstleserin – meiner Frau – gehört habe, ist einiges doch sehr überraschend. Ich hoffe, auch für andere Leserinnen ist das so. Denn so soll es sein.

    Donnerstag, 15. Januar 2015 7:42
  • Vielen Dank für deine Ausführungen, die für mich nachvollziehbar sind und meine eigene Vorgehensweise bestätigen, indem ich mit mir vertrauten Themen beginne, wenn auch ringsherum erfunden. Aber der Gedanke, Berge zu versetzen, in die Tiefen des Meeres einzutauchen, sich in Luft aufzulösen oder in andere Köpfe hineinzuschauen etc. etc. sind einfach wunderbare Vorstellungen. Im realen Leben gibt es ja oft Grenzen, die das eigene Handeln u. U. schnell stoppen oder einschränken.

    Ich denke, es ist gut, wenn man seiner Fantasie, den unendlichen Möglichkeiten beim Schreiben keine Grenzen setzt und man sich nicht zu viele Gedanken macht. Zum richtigen Zeitpunkt kommt die richtige Geschichte, weil es dann einfach stimmt. Und dann kommt ja noch - oder vor allem - das Handwerk dazu, was ja zuerst mal entwickelt werden muss… Ich freue mich jedenfalls auf deine Fortsetzung(en):)

    Donnerstag, 15. Januar 2015 8:11
  • Ruth Gogoll

    Barbara Permalink

    Manchmal ist es am Anfang ganz gut, wenn es Grenzen gibt, die den Rahmen der Geschichte abstecken. Wenn man sich 12- oder 14jährige Fantasyautoren ansieht, dann merkt man, dass es gut wäre, wenn sie mit etwas naheliegenderen Geschichten beginnen würden, die ihrer eigenen Erfahrung entsprechen. Andererseits ist es gerade in dem jugendlichen Alter wichtig, über seine Grenzen hinauszugehen. Und mit 12 oder 14 muss man ja auch noch kein Bestsellerautor sein. ;)

    Stephen King hat mal erzählt, wie er rot geworden ist, als er das wieder gelesen hat, was er mit 12 geschrieben hatte, so schlecht war es seiner Meinung nach, als er dann erwachsen war. Ich muss sagen, ich habe letztens ein Gedicht wiedergefunden, das ich geschrieben habe, als ich 8 war, und wenn man bedenkt, was für ein kleines Kind man da noch ist, war es gar nicht so schlecht. Man darf es nicht aus der Sicht eines Erwachsenen betrachten.

    Deshalb sollte man Kinder nie daran hindern, ihre Phantasie spielen zu lassen. Das ist unschätzbar. Ich weiß, dass ich damals massenhaft Sachen geschrieben habe, einfach um zu schreiben. Die Geschichten entwickelten sich rein assoziativ, ich hatte keine Ahnung vom Handwerk, aber ich habe geschrieben, geschrieben, geschrieben. Und diese Übung bringt einen weiter. Auch wenn die Geschichten vielleicht nie ein Ende haben oder in sich nicht unbedingt logisch sind.

    Als Erwachsene sieht man das dann anders, dann will man gewisse Dinge erreichen, Leute ansprechen, dass sie die eigenen Geschichten gut finden, und dazu müssen die Geschichten Hand und Fuß haben, logisch sein, gute Dialoge haben, eine spannende Handlung usw. Und immer noch kommen Leserinnen und sagen, sie wollen mehr von einer Geschichte, die man selbst eigentlich für abgeschlossen hält. So war es bei „Raven“. Deshalb gibt es jetzt den dritten Teil, und damit – finde ich zumindest – ist die Geschichte dann schon abgeschlossen. Kann aber durchaus sein, dass wieder jemand kommt und sagt: „Mehr!“ :)

    Donnerstag, 15. Januar 2015 10:29
  • Da wir ja hier mehr oder weniger unter uns sind;) erzähle ich kurz diese Geschichte: Als ich so zirka 8 oder 9 Jahre alt war, mussten wir im Deutschunterricht Schulaufsätze schreiben, z. B. zu den Stichworten 'Tasse, Frau, Frühstück.'

    Da haben fast alle irgendwie so etwas geschrieben wie: Die Frau setzt sich an den Tisch und genießt bei einer Tasse Kaffee ihr Frühstück.

    Ich habe geschrieben: Das Fenster ist offen. Die Tasse schwebt durch das offene Fenster an den Küchentisch des Nachbarhauses. Dort duftet das Frühstück schon herrlich vor sich hin. Aber wo ist die Frau? Weit und breit keine Frau…

    Wie gesagt: Das war jetzt nur ein Beispiel. Aber das Ende der Geschichte oder vom Lied war:
    Ich erhielt eine schlechte Schulnote, weil ich angeblich zu viel Fantasie hätte. Ich habe also damals gelernt, dass ich nie mehr so etwas schreiben werde, weil das zu einer schlechten Note führt. Das Ganze hat sich dann trotzdem noch ein paar Mal wiederholt, weil ich eben nicht anders konnte;)Irgendwann habe ich dann meine Fantasie - entschuldige den Ausdruck - 'abgewürgt' und angefangen, Schulaufsätze nach dem Gusto meiner Lehrerin zu schreiben. Freude hat mir das nicht mehr bereitet, aber die Noten wurden besser...

    Erst gerade kürzlich habe ich mich – per Zufall, es gibt keine Erklärung dafür – an genau diese Schulsituation zurück erinnert. Und da viel es mir wie Schuppen von den Augen.

    Zu Raven: Ich kann mir gut vorstellen, dass ein paar Leserinnen nach 'mehr, mehr...' schreien werden. ;):)

    Donnerstag, 15. Januar 2015 10:59
  • Ruth Gogoll

    Barbara Permalink

    Ja, solche Lehrerinnen oder Lehrer sollte man mit dem Kopf gegen die Wand knallen, so schlimm sind die. Aber früher war es eben so. Heute vielleicht auch noch. Lehrer sind oft nicht unbedingt die phantasiebegabtesten. Und auch nicht unbedingt die klügsten. Das habe ich in der Schule auch schnell gemerkt. Ich habe weiter gedacht als meine Lehrer, und die standen da und haben kein Wort verstanden. Aber statt das zuzugeben, haben sie mir eine schlechte Note gegeben. So habe ich gelernt, dass eigene Gedanken unerwünscht sind, besser alles schön auswendig lernen und herunterbeten, wie schwachsinnig das auch ist. Aber dann bekommt man die besten Noten.

    Ich hatte eine ganz ähnliche Situation mit einem Aufsatz, als ich so 10 oder 11 Jahre alt war. Da nahmen wir das Thema Schilderung in Deutsch durch. Zu dem Zeitpunkt hatte ich gerade angefangen, die Perry-Rhodan-Hefte zu lesen, in denen immer Raumschiffe vorkamen und fremde Welten und so etwas. Also war ich davon sehr beeinflusst. Schilderung empfand ich dagegen als langweilig. Also schrieb ich statt einer Schilderung eine Geschichte. Das Raumschiff startete, ich stellte alle Anwesenden vor, mit Namen und Rang, beschrieb, was der Captain tat, wie das Weltall aussah ... was einem eben so einfällt. Sogar ein paar Zeilen Dialog hatte ich, weil ich das gerade beim Lesen der Perry-Rhodan-Hefte gelernt hatte.

    Sonst hatte ich immer sehr gute Noten in Deutsch, aber da bekam ich glaube ich eine 4. Oder sogar eine 5? Ich kann mich nicht mehr genau erinnern. Jedenfalls eine absolut undenkbare Note, die ich in meinem Leben noch nicht gesehen hatte. Thema verfehlt stand unter der Arbeit. Aber kein Wort dazu, dass ich in meinem Alter so eine umfangreiche Geschichte geschrieben hatte. Selbst bei Thema verfehlt wäre der Lehrerin doch kein Zacken aus der Krone gefallen, wenn sie etwas Aufmunterndes dazu geschrieben hätte. Aber sie war extrem humorlos und phantasielos. Ich finde, solchen Leuten sollte man verbieten, Lehrer zu werden. Sie nehmen den Kindern alle Freude am Lernen.

    Donnerstag, 15. Januar 2015 11:14
  • So ist es. Vielleicht ist das (auch) ein Grund, wieso ich heute vieles differenzierter betrachte.
    Die Vergangenheit kann man nicht mehr ändern, und ich mag mich auch nicht mehr mit dieser Schulsituation befassen. Aber verrückt ist es schon, was Erwachsene bei Kindern mit Handlungen oder Worten anstellen können. Ich wünsche den heutigen Kindern sehr, dass es ihnen diesbezüglich anders ergeht.
    Es ist, wie es ist. Also beginne ich jetzt - ganz von Anfang und neu - wieder mit dem Schreiben. Solange es mir Freude bereitet, ist das einfach wunderbar.
    Danke für deine Ausführungen zu dem Thema. Schön, bist du deinen Weg gegangen.

    Donnerstag, 15. Januar 2015 11:32
  • Ruth Gogoll

    Barbara Permalink

    Ich wollte einfach schreiben. Daran habe ich mich von niemandem hindern lassen. ;) Nur in der Schule habe ich dann eben eine Schilderung geschrieben, wie sie gewünscht war und dann eben auch meine gute Note bekommen. War ja nicht so, dass ich das Thema nicht gekonnt hätte. Es hat mich nur in dem Moment, als wir die Arbeit schrieben, nicht so sehr interessiert. Und das wusste die Lehrerin auch. Wenn sie auch nicht die intelligenteste war.

    Trotzdem hat sie mir einfach nur die schlechte Note gegeben, weil ich mich nicht an die Regeln gehalten hatte. Es sollte wohl eine erzieherische Maßnahme sein. Leute, die sich gern an die Regeln halten, können es nicht verstehen, dass man die Regeln zwar kennt und beherrscht, aber trotzdem etwas anderes tut, weil man das in dem Moment spannender findet. Sie würde das nie tun. :) Aber ich denke, solche Leute haben ein sehr langweiliges Leben. Und auch wenn mein Leben nicht immer einfach war, langweilig war es bestimmt nicht. :)

    Donnerstag, 15. Januar 2015 11:52

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