Die verfluchte erste Zeile! – Teil 3

Hier ist die dritte erste Zeile:

Ich werde einen langen Brief an Mutter schreiben und ihr erzählen, was geschehen ist.

Da wird man doch gleich neugierig. Was ist denn nun so Außergewöhnliches geschehen, was wird die Mutter in diesem Brief lesen? Und wessen Mutter ist es?

  • Ist es ein Verbrechen, um das es geht?
  • Ist es eine Liebesgeschichte?
  • Oder ein Unfall?
  • Etwas Endgültiges oder etwas, das sich wieder geradebiegen läßt?
Lassen Sie Ihre Phantasie spielen.

Es kommt einzig und allein auf Sie an.

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  • Pia

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    Legt sie die Briefe der Mutter ins Grab? Das hat mich jetzt etwas verwirrt. Aber die Idee, der toten Mutter weiterhin Briefe zu schreiben und ihr alles zu erzählen, ist einfach nur süß. Sehr schöne Geschichte.

    Sonntag, 23. Mai 2010 12:01
  • Nanni

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    „Ich werde einen langen Brief an Mutter schreiben und ihr erzählen, was geschehen ist.“ Rief sie ihm lachend hinterher und fing an zu schreiben.

    Liebe Mutter,
    ich weiß es ist lange her, und ich bin mir nicht mal sicher, wie ich den Brief an Dich beginnen soll.

    Du wirst bestimmt schon wissen worum es geht, Mütter fühlen so etwas, ich weiß schon.
    Als erstes Entschuldige bitte, dass wir so lange nicht geschrieben haben. Doch jetzt liegt Deinem Sohnemann sehr viel daran, die alte Gewohnheit wieder aufzugreifen.

    Dein Jüngster Heiratet in zwei Wochen, er ist sehr traurig, dass du nicht an der Feier teilnehmen wirst. Ich habe ihm gesagt, dass du sehr wohl dabei sein wirst. Nur eben in Gedanken. Seine Braut ist eine reizende Frau. Ihr habt den gleichen Humor.

    Der Grund warum ich Dir diese Zeilen schreibe ist, dass Du Oma geworden bist. Gestern geschah das Wunder. Deine zukünftige Schwiegertochter, hat eine wundervolle Tochter zu Welt gebracht. Beiden geht es fantastisch. Dein Sohnemann ist stolzer Vater und er bestand darauf, das die Kleine Deinen Namen bekommt. Das muss Dich doch mit stolz erfüllen.

    Ich weiß, die Briefe von uns werden seltener und kürzer. Aber ich bin mir sicher, Du verstehst das. Dein Sohn kommt auch bald dazu Dir einen Brief zu schreiben. Spätestens nach der Hochzeit. Dann wird dem Brief auch ein Bild beiliegen.

    Wir drücken und vermissen Dich.

    Deine Große

    Sie faltete das Papier und öffnete die oberste Schublade ihres Schreibtisches. Sie entnahm einen Umschlag und verließ das Arbeitszimmer.

    Sie öffnete die alte Holzkiste, die der Witterung standhaft strotze. Sie nahm den Brief und legte ihn zu all den anderen. Sie verschloss die Kiste, strich kurz mit ihrer Hand darüber und ließ sie zurück in die Erde. Sie legte die Steinplatte darüber und kniete vom Boden auf.

    „Bist du soweit?“ wurde sie von ihrem Bruder gefragt.
    Sie lächelte und nickte ihm zu.

    Donnerstag, 20. Mai 2010 0:01
  • Yari

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    Sorry, habe gerade gesehen, dass ich die unkorrigierte Fassung geblogt habe. Also entschuldigt bitte meine Tipp- und Rechtschreibfehler.
    Versuche mehr aufzupassen und mich fehlertechnisch zu verbessern...

    Sonntag, 20. Januar 2008 13:50
  • Yari

    Permalink

    Na dann will ich mal, zu dieser ersten Zeile, eine kleine Übung in den Blog stellen :)
    „Ich werde einen langen Brief an Mutter schreiben und ihr erzählen, was geschehen ist ….mit mir oder besser gesagt, mit uns.“, als sie diese Worte sprach, sah Tina verliebt lächeln zu ihrer Freundin rüber. „Ein Brief ist besser. Am Telefon würde sie wahrscheinlich vor Schock aufgelegen. Den Brief kann sie weglegen und nach dem ersten Schreck weiter lesen.“, begründete sie ihre Entscheidung.
    Es wird nicht leicht für sie, dachte Tina. Ihr einziges Kind- eine Lesbe. Aber sie konnte es nicht länger verschweigen. Sie war jetzt schon seit fast ein Jahr mit Isabelle zusammen. Und Tina und sie waren, vor vier Wochen zusammen, in eine gemeinsame Wohnung gezogen.
    Es war Zeit, reinen Tisch zu machen. Sie wollte endlich ganz und gar zu ihrer Liebe und zu Isabelle stehen. Sich nicht mehr verstecken.
    Mit leicht zittrigen Händen klebte sie den Brief zu und atmete tief durch. Auf einmal spürte sie eine Hand, die sanft ihre Schulter drücke. Sie drehte ihren Kopf zur Seite und schaute auf. „Du brauchst das nicht tun, nicht für mich.“, Isabelle saß sie mit einer unendlichen Tiefe in den Augen an.
    „Ich möchte es aber, Ich liebe Dich, und ich will, dass sie es weiß. Sie ist doch meine Mutter.“, die letzten Worte kamen zögerlich. Es lag ein unsicheres Klag in ihren.
    Der Brief musste längst angekommen sein, ging es Tina durch den Kopf. Aber von ihrer Mutter hatte sie nichts gehört. Je mehr Tage vergingen, umso größer wurde die in ihr aufsteigende Unruhe. Selbst von Isabelle hatte sie sich zurückgezogen.
    Sie wollte alleine sein, für sich.
    Es war Samstagnachmittag. Tina saß am Schreibtisch. Isabelle bracht ihr gerade einen Tee, da klingelte es an der Tür.
    „Ich mach schon auf“, mit diesen Worten erhob Tina sich und ging zur Tür.
    Sie öffnete sie und stand wie erstarrt da. Sie traute ihren Augen nicht.
    „Mama, was machst Du denn hier?“, fragte sie leicht stockend.
    „Dich, ach...ich meine eigentlich... Euch besuchen“, sagte ihr Mutter mit leichter Unsicherheit.
    Sie hatte einen kleinen Strauß Blumen und eine Tasche in der Hand.
    „Darf ich reinkommen?“, fragte Sie dann zögerlich.
    „Ja, klar“, Tinas Starre löste sich leicht, sie ging zur Seite, damit ihre Mutter eintreten konnte.
    „Hey Tina Schatz, wer beehrt uns denn…?",hörte sie Isabelle gerade rufen, bevor diese in den Flur schritt.
    „Oh…, sie kam zögerlich, mit leicht gerötetem Gesicht, der Besucherin entgegen.
    Sie wusste, dass die Frau, die da im Flur stand, nur Tinas Mutter sein konnte.
    Die Ähnlichkeit war einfach zu groß, um Zufall zu sein.
    „Hallo, ich bin Isabelle.“, sagte sie und schaute Tinas Mutter leicht verunsichert an.
    „Hallo, ich bin Tinas Mutter.“, sagt ihr diese, und es kam ihr so vor, als ob sogar ein kleines Lächeln in ihrem Gesicht zu sehen war.
    Sie überreichte Isabelle die Blumen.
    Dann öffnete sie ihre Tasche und holte noch ein Brot und einen kleinen, nett in Klarsichtfolie verpackten, Salzstreuer hervor. Diese Präsente gab sie Tina, die sie immer noch ungläubig ansaß.
    „Brot und Salz- für Glück in der neuen Wohnung, dass macht man doch so, oder?“, sagte ihre Mutter und guckte Tina an. Die stand sprachlos da.
    Isabelle die Tinas Verblüffung und Verwirrung beobachtet hatte, übernahm das Wort. „Kommen Sie doch bitte mit ins Wohnzimmer“, mit diesen Worten zeigte sie auf die Tür am Ende des Ganges. Tinas Mutter uns Isabelle setzten sich in Bewegung. Wärend des Gehens, fasste Isabelles Hand auf Tinas Rücken. Diese spürte die Wärme, den Halt und den folgenden, leichten Druck und ging nun ebenfalls.
    Im Wohnzimmer angekommen, setzten sich Tina und ihre Mutter zusammen auf die Couch. Isabelle blieb stehen. Sie saß zu beiden herüber. „Ich werde mal einen Kaffee machen gehen. Oder möchten Sie lieber einen Tee?“, fragte sie an Tinas Mutter gewandt.
    „Kaffee ist schon in Ordnung“, sage diese freundlich.
    Als Isabelle gegangen war, saßen beide einfach nur da.
    Zunächst sprach keine ein Wort.
    Dann saß Tina sie an, „Wieso bist du ….warum hast Du dich nicht gemeldet“. Tina hatte die Worte kaum ausgesprochen, da merkte sie, wie sich eine Hand auf ihren Arm legte.
    Ihre Mutter begann leise zu reden. „Ich brauchte Zeit. Ich musste nachdenken. Und es kamen viele Erinnerungen hoch.“
    „Erinnerungen?“, fragte Tina langsam. Ihre Mutter sah sie zögerlich an. Tina saß die Tränen, die sich in ihren Augenwinkeln bebildet hatten. „Ich habe dir nie von Bert erzählt, oder? Er war mein Cousin und in dem Sommerferien immer bei uns. Wir waren wie Pech und Schwefel. Er war etwas ganz Besonderes. Ich habe ihr sehr gemocht. Als wir dann erwachsen wurden, stellte Bert fest, dass er auf Männer steht. Er erzählte es der Familie, aber die hatte kein Verständnis. Er wurde ausgeschlossen und... es wurde kein Wort mehr über ihn verloren. Ich habe zwar versucht, Kontakt zu ihm zu halten… aber er hat sich vollkommen zurückgezogen….Er hat es nie verkraftet….“ Ihre Mutter konnte kaum weiter sprechen, ihre Stimme zitterte stark und das Schluchzen ließ die Worte nur stockend und undeutlich aus ihrem Mund. „...man hat ihn gefunden, …es war eine Überdosis Schlaftabletten. Man konnte nichts mehr tun.“. Ihre Mutter hielt sich die Hände vors Gesicht. Es dauerte einen Moment, bis sie sich wieder gefangen hatte. Dann sah sie Tina, mit immer noch feuchten Augen an. „Ich will dich nicht verlieren. Ich hab Dich doch lieb. Du bist mein Kind und das wirst Du auch immer bleiben… Es war nicht leicht für mich, zu lesen, dass Du dich in eine Frau verliebt hast. Aber es ändert nichts an meinen Gefühlen für Dich.“
    Tina zog ihre Mutter an sich, ganz fest in Arme. Sie musste schlucken, denn in ihrem Hals hatte sich ein Kloß gebildet. „Danke...“, mehr konnte sie zunächst nicht sagen. Tränen stiegen in ihre auf. „Ich habe Dich auch lieb, Mama“, antwortete sie schließlich.
    Als sie sich, nach einiger Zeit, voneinander gelöst hatten, merkten sie, wie die Tür geöffnet wurde. Isabelle stand mit einem Tablett da. Sie hatte sich extra viel Zeit bei der Kaffeezubereitung gelassen, damit die beiden Frauen eine Weile in Ruhe miteinander reden konnten.
    „Ich hoffe, ich störe nicht?“, frage sie unsicher. Sie hatte die verweinten Gesichter bemerkt.
    „Nein, komm nur...“, sagte Tina, „es ist alles in Ordnung“. Ein leichtes Lächeln legte sich auf ihr Antlitz.
    Isabelle stellte das Tablett ab, verteilte die Tassen und sah dann Tinas Mutter freundlich an. “Milch, Zucker, was kann ich Ihnen anbieten?“ Die Erleichterung war deutlich in ihrer Stimme zu hören.
    Diese schaute auf. Dann hielt sie Isabelle ihre Hand entgegen. Diese saß sie leicht verdattert ansah.
    „Ich heiße Marion“, sagte sie dann. Isabelle nahm zögerlich ihre Hand, drückte sie und lächelte, als ihr klar wurde, was diese Geste zu bedeuten hatte, erfreut.
    „So als quasi Schwiegermutter, solltest Du mich nicht siezen.“, hörte sie, schmunzelnd, Tinas Mutter sagen.

    Freitag, 18. Januar 2008 15:47
  • Bezieht sich dieser Kommentar jetzt auf meinen Übungstext, den ich hier eingestellt habe? Eigentlich sollten hier Texte von verschiedenen Leuten stehen, die alle mit den Worten »Ich werde einen langen Brief an Mutter schreiben ...« beginnen. :) Übrigens: So eng muß man das nicht sehen. Der Text kann auch mit »Ich muß Mutter anrufen und ihr erzählen ...« beginnen.

    Sonntag, 13. Januar 2008 17:11
  • Mari Alonso Martinez

    Permalink

    Manchmal wehen Schicksalswinde, manchmal kommen sie mit der Wucht eines Hurrikans und manchmal, sind sie kaum wahrnehmbar, wie der Flügelschlag eines Vogels. Doch welcher Stärke sie auch immer sein mögen, so bringen sie doch oft eine Zukunft der man sich nicht verschliesen kann.
    Es ist einfach wunderbar :o)

    Montag, 7. Januar 2008 15:19
  • „Ich werde einen langen Brief an Mutter schreiben und ihr erzählen, was passiert ist.“ Carlotta seufzte.
    „So schlimm ist es auch wieder nicht.“ Ihr kleiner Bruder Tom, mittlerweile auch schon zwanzig, schmollte wie ein Baby.
    „Entschuldige bitte, du hast das Auto, das unsere Eltern dir zum Abi geschenkt haben, an einen Baum gefahren. Totalschaden. Ganz nebenbei hast du das erste Semester an der Uni versemmelt, weil du zu faul warst, in die Seminare zu gehen und deine Klausuren zu schreiben –“
    „Das war mitten in der Nacht“, protestierte Tom. „Morgens um zehn!“
    „Weil du sämtliche Kneipen und Discos eingehend erforschen mußtest bis in aller Herrgottsfrühe . . .“, seufzte seine Schwester. „Nur deshalb bist du zu den Veranstaltungen nicht aus dem Bett gekommen. Du hättest mal schlafengehen sollen.“
    „Wie langweilig.“ Tom verzog das Gesicht. „Aber meine große Schwester hat damit ja keine Probleme, nicht wahr? Immer brav, immer ordentlich, das Medizinstudium flutscht nur so.“
    „Tut es nicht“, sagte Carlotta. „Es ist harte Arbeit. Jedenfalls härtere als deins. Du hast ja noch gar nicht angefangen.“
    „Ich bitte dich!“ Tom sprang auf und lief im Zimmer herum. „Ich bin das erste Mal von zu Hause weg. Na ja, nicht ganz.“ Er musterte sie unzufrieden. „Ich wohne mit meiner großen Schwester zusammen.“
    „Unsere Eltern haben uns diese Eigentumswohnung gekauft, weil es billiger ist, als wenn wir beide in München ein Zimmer nehmen“, sagte Carlotta. „Und wir haben Platz genug.“
    „Ja, klasse“, murrte Tom. „Die Wände sind so dünn, daß man alles hört.“
    „Wenn jemand etwas hört, dann ja wohl ich“, sagte Carlotta. „Du und deine Kerle – ihr könnt ja nicht leise sein.“
    „Was kann ich dafür, wenn du keinen Spaß an Sex hast?“ Tom grinste.
    „Hör bloß auf!“ Carlotta drohte ihm mit dem Finger. „Vergiß nicht, wie oft ich dich als kleinen Jungen verprügelt habe. Das kann ich immer noch.“
    Tom grinste noch breiter und stellte sich vor sie hin. „Glaubst du?“ Er schaute von seinen einsneunzig, mit denen er sie um zwanzig Zentimeter überragte, auf sie hinunter.
    „Wenn ich wollte, ja“, erwiderte Carlotta bestimmt. „Aber jetzt muß ich Mutter ja erst mal verklickern, daß der Wagen Schrott ist. Eigentlich solltest du das selbst tun.“
    „Och, Schwesterchen . . .“ Tom nahm sie in den Arm und drückte sie herzlich. „Das konntest du doch schon immer besser als ich.“
    „Und du konntest schon immer gut den Schwarzen Peter auf mich abschieben“, sagte Carlotta und verzog die Mundwinkel. „Jetzt hau ab, sonst kriege ich den Brief heute nicht mehr fertig.“
    Er grinste erneut, winkte kurz und verließ die Wohnung.
    Carlotta setzte sich an ihren Schreibtisch. Sie stützte die Hand auf. Wie sollte sie ihren Eltern nur schonend beibringen, was geschehen war? Die beiden legten sich krumm für sie und Tom, gönnten sich seit Jahren nichts, keinen Urlaub, keine neuen Anschaffungen, nur damit ihre beiden Kinder studieren konnten. Und jetzt das.
    Sie nahm ein Blatt Papier heraus und griff nach ihrem Füllfederhalter. Sie betrachtete ihn, als ob sie ihn noch nie gesehen hätte.
    In gewisser Weise stimmte das auch, denn sie hatte ihn erst gestern gekauft. In dem kleinen Schreibwarenladen an der Uni. Ihr alter hatte nur noch dicke Tintenklekse von sich gegeben, er war nicht mehr zu gebrauchen gewesen, und Carlotta haßte Kugelschreiber.
    Sie war in den Laden gegangen und hatte nach einem Ersatz gesucht. Zu viel sollte das Teil nicht kosten, ihr Budget war knapp bemessen, und ein Nebenjob war zur Zeit bei den vielen Veranstaltungen, die sie für ihr Studium besuchen mußte, nicht drin.
    „Kann ich Ihnen helfen?“ hatte eine freundliche Stimme gefragt.
    Carlotta hatte sich umgedreht und in die schönsten braunen Augen geblickt, die sie je gesehen hatte. „Äh . . . ja“, hatte sie gestottert. „Ich –“ Sie brach ab und räusperte sich. „Mein Füller . . . ich brauche einen neuen.“
    „Das wird kaum verlangt“, sagte die junge Frau bedauernd. „Wir haben nicht viel da.“
    „Das macht nichts.“ Carlotta merkte, wie schon wieder ein Frosch in ihren Hals kroch. „Hauptsache, er funktioniert.“
    „Dann nehmen Sie den hier.“ Die junge Frau griff an ihr vorbei an das Regal, an dem einige Stifte hingen.
    Carlotta spürte ihren Atem, wurde gestreift von ihrem hinreißenden Duft und auch von ihrer Hand, als sie sie wieder zurückzog und ihr eine Verpackung reichte.
    „Den habe ich selbst“, sagte die junge Frau lächelnd. „Ich hasse Kugelschreiber.“
    „Ich auch.“ Carlotta starrte sie an.
    Die junge Frau lächelte etwas mehr. „Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?“
    <em>O ja! </em>Carlotta riß sich zusammen. Diese Hand, die sie berührt hatte, die hätte sie gern noch einmal gespürt . . . länger. Aber das war ja wohl kaum möglich. „Äh . . . nein . . . danke“, sagte sie. „Das war alles.“
    Die junge Frau nickte und ging vor zur Kasse.
    Carlotta folgte ihr und betrachtete dabei ihren knackigen Po in der engen Jeans. Sie atmete tief durch. Das sollte sie sich gleich aus dem Kopf schlagen.

    Montag, 3. September 2007 10:48

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