Ruth Gogoll: Wie Honig so süß

Ein Fortsetzungsroman in 250-Wörter-Abschnitten (Warum?)

Alle bisher veröffentlichten Folgen auf einen Blick

Emma konnte es selbst nicht sehen, aber sie spürte, dass ihre Brustwarzen weit hervorstanden, wie die Spitzen an den Treibstöcken, mit denen die Treiber das Wild für die reichen Herren in Irland bei der Jagd zusammengetrieben hatten, damit sie es abschießen konnten.

Sie fühlte sich selbst fast wie dieses Wild, in die Enge getrieben und hilflos, aber für sie war es ein berauschendes Gefühl. Francies Händen und Lippen ausgeliefert zu sein . . . Konnte es etwas Schöneres auf der Welt geben?

Francie verhielt für einen Moment, um sich von dem nur noch lose hängenden Korsett zu befreien und die Befestigung ihres Reifrocks zu lösen, damit er herunterfallen konnte. Emma griff nach ihrem Unterhemd und zog es ihr aus. Zuletzt fielen auch die Pantalettes, und Francie stand nackt vor ihr.

Emma musste nur noch ihren eigenen Rock abstreifen, dann gab es nichts mehr, was sie trennte. Sie schauten sich an, im Evaskostüm, und es war tatsächlich, als wären sie ins Paradies zurückgekehrt, unschuldig und ohne all die Belastungen und Einschränkungen der Zivilisation, nur ihren Sinnen verpflichtet.

Nach einer Sekunde der absoluten Bewegungslosigkeit beugte Francie sich zu Emmas Brüsten hinunter und nahm eine Brustwarze in den Mund.

Emma hätte fast aufgeschrien, als der heiße Schlag von Francies Zunge sie traf. Sie presste sich die Faust auf den Mund und stöhnte unterdrückt.

Ihre Knie wurden weich, und sie sank zu Boden, wobei Francie ihr folgte und sich dann auf sie legte.

Emma öffnete automatisch ihre Schenkel, und Francie schob ihren eigenen dazwischen.

»Wir dürfen das niemals vergessen, niemals, hörst du?«, wiederholte Francie heiser, bevor sie Emmas Brustwarze erneut in den Mund nahm und voller Hingabe daran saugte.

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People in this conversation

  • Ellen
  • Ruth Gogoll
  • Ellen

    Permalink

    Kündigt sich da etwa ein Abschied an? Es sieht schon danach aus.
    Dies könnte der vorerst letzte Liebesbeweis sein, bevor es zur vorübergehenden Trennung von Francie und Emma kommt.
    Mal sehen ... ;)

    Sonntag, 5. Februar 2017 12:09
  • Ruth Gogoll

    Ellen Permalink

    Ja, weiß ich auch nicht ... Das ist alles, was ich bisher geschrieben habe. Aber es ist natürlich so, dass sie sich trennen müssen, nachdem sie sich nun in gewisser Weise gefunden haben, das verlangt der Ablauf eines Liebesromans. Die Frage ist nur, wie und warum.

    Sonntag, 5. Februar 2017 14:44
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    »Wir dürfen das niemals vergessen, niemals, hörst du?«

    Sonntag, 5. Februar 2017 10:02

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