8. Lesbischer LiteraturPreis 2014

Wettbewerbsbedingungen:

  1. Teilnehmen können ausschließlich Frauen.
  2. Eingereicht werden können bisher noch nicht veröffentlichte lesbische Liebesromane oder Romane, die das lesbische Leben zum Thema haben. Ebenso sind sogenannte »Uber«-Storys erlaubt.
    Bitte beachten Sie, dass die Hauptfiguren des Romans ausschließlich Frauen sein sollten. Männer sind erlaubt, aber nur als Nebenfiguren, und der Roman sollte nicht mit einem Mann beginnen. Unsere Leserinnen möchten eine Welt voller Frauen, möglichst ohne allzuviele Männer oder allzuviele Bezüge zu Männern wie beispielsweise eine Frau, die gerade erst entdeckt, dass sie lesbisch sein könnte. Die Figuren sollten möglichst bei Beginn des Romans schon lesbisch sein.
    Es wäre von Vorteil, wenn die Teilnehmerinnen vor der Teilnahme am LiteraturPreis ein paar el!es-Bücher gelesen hätten, um sich mit dem Stil und den Inhalten des Verlages vertraut zu machen.
  3. Eine Länge von mindestens 60.000 Wörtern (höchstens 75.000) und ein Happy End sind für den Roman zwingend erforderlich.
  4. Zudem wären wir sehr froh, wenn der Roman im Präteritum geschrieben wäre und nicht im Präsens. Auch geben wir der Perspektive aus der 3. Person den Vorzug vor der Ich-Perspektive.
  5. Schicken Sie eine Inhaltsangabe (die bitte im Präsens und nicht im Präteritum), die ca. eine halbe bis eine DIN-A4-Seite umfasst, und eine Kopie Ihres Romans im .rtf- oder .doc-Format an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , zusätzlich mit einer Kurzbiographie, in der Sie sich kurz vorzustellen, Ihrem vollständigen Namen und Ihrer E-Mail-Adresse. Bitte benennen Sie die Datei nach folgendem Muster:

    Vorname_Nachname__Titel.rtf
    (Vorname_Unterstrich_Nachname_Unterstrich_Unterstrich_Titel.rtf)

    Bitte Name, Postadresse und E-Mail auch am Ende der Inhaltsangabe noch einmal angeben.
  6. Sofern Sie den Roman oder Teile davon bereits auf dem Internet veröffentlicht haben, geben Sie bitte die Webseite an, auf der der Text veröffentlicht wurde. Ausgewählte Romane müssen vor dem Beginn des Lektorats aus dem Netz genommen werden.
  7. Die Regeln der Rechtschreibung und Grammatik sollten korrekt umgesetzt sein. Bitte verwenden Sie die Rechtschreibprüfung Ihrer Textverarbeitung, bevor Sie uns das Manuskript schicken.
    Und bitte keine Silbentrennung. Schalten Sie die Silbentrennung für das Dokument ab, bevor Sie es für uns speichern. Texte mit Silbentrennung erschweren uns das Erstellen der Auszüge sehr.
  8. Für die Veröffentlichung kann natürlich ein Pseudonym verwendet werden, das jedoch aus einem Vor- und einem Nachnamen bestehen sollte.
  9. Die Inhaltsangabe und ein Auszug des eingesandten Manuskriptes (nicht der vollständige Text) werden einen Monat vor Vergabe des Preises auf der Internetseite www.elles.de veröffentlicht. Die el!es-Leserinnen stimmen dann online darüber ab, welches der eingesandten Manuskripte den Preis gewinnt.
  10. Die ausgewählten Romane werden vor der Veröffentlichung von uns lektoriert. Die Autorin erhält vor der Veröffentlichung einen Vertrag mit Honorar.
  11. Einsendeschluss ist der 31.03.2013.

Der Preis für den besten Roman über die Veröffentlichung des Romans hinaus ist ein Jahresabo von el!es.

 

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  • Vivian R.
  • Tanja K.
  • ricky smith
  • Julia Arden
  • Pia
  • Jasmin Kari
  • Mirjam
  • Jasmin
  • Seska
  • Anja
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  • Ruth Gogoll

    Die Romane, die eingereicht werden, müssen nicht perfekt sein. Eine gute Idee ist schon viel wert, daraus kann man immer etwas machen. Der Mittelteil ist immer ein Problem, und der Schluß sowieso, aber das können die Autorinnen dann mit unserem Lektorat zusammen bearbeiten, wenn da noch ein Hänger sein sollte. Nur muß die Geschichte eben – anders als bei einem Entwurf – von Anfang bis Ende hingeschrieben sein. Verbessern kann man immer noch.

    Und aufgrund dieses Kommentars hier unten will ich doch sehr, sehr hoffen, daß wir auch mit der Autorin Yari auf eine Reise gehen können, daß auch Yari den schon von so vielen Leserinnen heiß erhofften und ersehnten Roman einreicht, den die Leserinnen dann vielleicht zum Preisträger küren können?

    Yaris Geschichten haben so vielen Leserinnen so gut gefallen, daß ich denke, ein Roman wäre nun die logische Folge und Weiterentwicklung. Ich hoffe wirklich sehr, daß wir einen Roman von Yari zu lesen bekommen. Und wie gesagt : Das Zeitproblem läßt sich lösen, wenn nur erst einmal der erste Rohentwurf zu Ende geschrieben ist.

    Wir brauchen erst einmal nur die "leichten" 60.000 Wörter, die Herausforderung der "guten" 60.000 Wörter nimmt das Lektorat dann zusammen mit der Autorin an, da wird die Autorin nicht alleingelassen von uns.

  • Yari

    Oh ein neuer Wettbewerb und neue Geschichten...
    Na mal sehen, in welche Welten und Zeiten wir diesmal entführt werden. Freue mich schon jetzt darauf ,wieder mit den Autorinnen auf Reise zu gehen.

    Ih finde, es ist eine gute Entscheidung, dass nur ganze Romane eingesandt werden dürfen.
    Der Anfang eine Romanes ist meist recht leicht. Ideen für Geschichten gibt es viele, jedenfalls geht es mir so...
    Aber einen guten Roman, eine runde Sache, aus einer Idee zu machen, dass ist Handwerk und nicht so einfach, wie ich finde.

    Nichts ist schlimmer als ein Roman, der tiefgründig anfängt, in der Mitte dann schon wackelt und am Ende dann in einem Galopp endet - und den Leser enttäuscht.

    60.000 Wörter sind nicht so viel, 60.000 gute eine Herausforderung...

  • Christine Volkmer

    Mir kribbelt es auch schon in den Fingern, an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Die Lust zum Schreiben ist vorhanden... die Zeit, ja das ist so eine Sache, aber ich werde sie mir nehmen, nachdem ich "Taxi nach Paris" zu Ende gelesen habe :) (wird nicht sehr lange dauern)
    Und sollte ich nicht rechtzeitig mit meinem Roman fertig werden, kann man ja trotzdem Manuskripte einreichen ;D
    ICH BIN DABEI

    Liebe Grüße

  • Ruth Gogoll

    Als wir den Wettbewerb ausschrieben, waren wir auch davon ausgegangen, daß alle Autorinnen, die daran teilnehmen, uns dann – falls sie vom Publikum ausgewählt würden – den vollständigen Roman schicken würden. Die Autorinnen hatten ja Zeit. Wir legen den Veröffentlichungstermin zusammen mit der Autorin fest, das heißt, wenn eine Autorin uns gesagt hätte, ich brauche noch ein Jahr, dann hätten wir eben noch ein Jahr gewartet. Aber solche Antworten wie "Nein, ich habe jetzt was Besseres vor", das verstehe ich auch nicht.

    Wie gesagt, es gibt ganz sicher Ausnahmefälle, wo der Zeitfaktor ein ganz entscheidender ist. Aber es kann mir niemand erzählen, daß das für alle Autorinnen zutrifft, die abgesagt haben. Das Schreiben bzw. ihr Roman oder auch das Publikum war ihnen einfach nicht wichtig. Sie haben keinen Respekt für das Publikum, für die Leserinnen. Und das verstehe ich absolut nicht. Wenn ich an so einem Wettbewerb teilgenommen hätte, hätte ich mich verpflichtet gefühlt, den Roman auch abzuliefern. Das wäre Ehrensache gewesen. Aber Ehre ist heute eben aus der Mode gekommen – leider.

    Deshalb lassen wir eben diesmal keine Entwürfe mehr zu. Wir haben aus dem letzten Jahr gelernt. Und ein paar Autorinnen haben uns ja auch ihre Romane geschickt, die dann Stück für Stück in der nächsten Zeit erscheinen werden. Bei diesen Autorinnen bedanke ich mich herzlich, denn sie haben ihre Verpflichtung dem Publikum gegenüber wahrgenommen, wie es sich gehört.

  • Christine Volkmer

    Ich kann es nicht glauben, was ich hier gelesen habe. Wie kann man an einem SCHREIBwettbewerb teilnehmen und dann äußern, dass man keine Zeit oder keine Lust hat zum schreiben?
    Und viel schlimmer finde ich es, dass man den Roman nicht beendet, der vom Publikum zum Sieger erkoren wurde. Ich habe ebenso an diesem Wettbewerb teilgenommen und nicht gewonnen... aber ich habe eine e-mail erhalten, dass sie an einer Veröffentlichung interessiert sind und habe mich riesig gefreut und trotz eines zeitintensiven Jobs, habe ich mich bemüht, meinen Roman zu beenden.

    Ich wünsche einen schönen dritten Advent

  • Ruth Gogoll

    Warum sollten wir die Autorinnen, die schon einmal etwas gewonnen haben, ausschließen? Selbstverständlich kann jede mitmachen. 8)

  • Maren

    Darf jede Autorin mitmachen oder gilt das nur für die, die so noch keine Zusage von el!es bekommen haben?
    Mich kribbelt es nämlich schon in den Fingern, zumal wenn wieder das Publikum mit entscheidet, das ist so spannend, Leserstimmen zu bekommen. ;D

  • Ruth Gogoll

    Ja, wir hatten vor, wieder das Publikum entscheiden zu lassen. Allerdings sind diesmal nur vollständige Romane für die Einsendung erlaubt, damit das Publikum diesmal nicht so enttäuscht wird wie letztes Mal, wo sich einige der Autorinnen einfach nicht mehr gemeldet haben und uns nie einen vollständigen Roman geschickt haben. So haben wir nichts als die Entwürfe, die wir natürlich nicht anstelle eines Romans veröffentlichen können.

    Das gilt auch für die Siegerin des Publikumspreises, die uns nie einen vollständigen Roman geschickt hat, obwohl wir das Buch schon für die Veröffentlichung 2009 eingeplant hatten.

    Ich muß ehrlich sagen, und das geht an alle Autorinnen, die uns nur einen Entwurf geschickt hatten und dann nie den vollständigen Roman, daß ich das unfair von den entsprechenden Autorinnen finde – dem Publikum gegenüber. Das Publikum hat sich begeistert über die Texte geäußert, die Autorin hat diese Begeisterung auch gern entgegengenommen, aber wäre es da nicht selbstverständlich, dem begeisterten Publikum nun diesen Roman auch zu liefern, um sich für die vielen Lobeshymnen erkenntlich zu zeigen? Ich bin von diesen Autorinnen ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht, genauso wie wahrscheinlich das Publikum.

    Gut, viele Autorinnen haben auf Nachfrage erklärt, sie hätten keine Zeit, das Buch zu Ende zu schreiben (einige sagten auch, sie hätten keine Lust), aber das ist für mich kein Argument. Zeitnot kennen wir alle, aber da muß ich doch immer wieder an Heike Fremmer und ihren Roman »Hotel Prinzess« erinnern.

    Heike Fremmer hat einen sehr zeitintensiven Beruf und auch eine Familie. Trotzdem hat sie in einem Monat den Roman geschrieben, der unsere Leserinnen seither begeistert. Ich denke, daß kaum eine Autorin weniger Zeit hat als Heike Fremmer. Es mag Ausnahmen geben, aber für die meisten trifft das sicherlich nicht zu.

    Und im Gegensatz zu Heike Fremmer muß keine Autorin einen Roman in einem Monat schreiben. Ein Roman von ca. 60.000 Wörtern auf 3 Monate verteilt, das bedeutet 666 Wörter pro Tag. Ich glaube, die meisten von uns schreiben jeden Tag mehr Wörter in E-Mails und Chats als das. 8)

    Bei sechs Monaten wären es nur noch 333 Wörter pro Tag, das ist ja fast nur noch ein Einkaufszettel. ;)

  • Julia

    Hallo,

    das finde ich eine sehr tolle Idee. Habe mich richtig gefreut, als ich das gestern gelesen habe. Ich werde auf jeden Fall versuchen, mitzumachen. Vielleicht kann ich mich so, trotz Zeitmangels, mal wieder richtig ans Schreiben begeben ;D. Das wäre schön, egal, was dann am Ende daraus wird.
    Außerdem freue ich mich auch auf die vielen anderen Geschichten - falls sie wieder dem Publikum zugänglich gemacht werden. Aber bis dahin ist ja noch etwas Zeit :D

    Ich wünsche allen einen schönen 3. Advent, liebe Grüße
    Julia

  • Ruth Gogoll

    Ich bin jetzt mit 2/3 der Beiträge durch und muss feststellen, dass fast alle Autorinnen die schlechte Angewohnheit haben mehr oder weniger die komplette Lebensgeschichte ihres Hauptcharakters auf den ersten Seiten zu offenbaren. Ich weiß nicht, wie Frau Gogoll das sieht, aber ich würde Euch ernsthaft raten, dies zu unterlassen.

    Ich sehe das genauso. ;) Ich glaube, ich habe auch schon den einen oder anderen Artikel darüber in den vergangenen Monaten in meinem Blog geschrieben. Und wer das verpaßt hat, kann es jetzt hier unter »Schreibwerkstatt« nachlesen.

    Es ist einer der wichtigsten Stützpfeiler des schriftstellerischen Handwerks, Informationen gezielt in den Text einfließen zu lassen, ebenso wichtig wie »Show, don't tell«, spannende Dialoge schreiben und – nicht zu vergessen – Rechtschreibung und Grammatik (sowie das Beherrschen der eigenen Textverarbeitung).

    Dieses gezielte »Fallenlassen« von Informationen bedeutet, daß man im Laufe der Geschichte so Stückchen für Stückchen langsam das eine oder andere verrät, immer dann, wenn es passend erscheint. Gewisse Informationen werden bis zum Schluß zurückgehalten und erst auf den letzten Seiten enthüllt. Zu viele Informationen auf einmal ist immer schlecht. Deshalb sollte man sich beim Schreiben stets überlegen, was die Leserin zu diesem Zeitpunkt unbedingt wissen muß und was sie erst später erfahren sollte.

    Wenn ich einen Roman beginne, weiß ich persönlich ganz genau, wie alt meine Hauptperson ist, wo sie wohnt, wie sie aussieht, was sie in der Vergangenheit erlebt hat und was ihre Lieblingsschokolade ist, aber das schreibe ich nicht hin, das muß sich im Laufe der Zeit ergeben, und manchmal lasse ich es auch ganz weg, wenn es für die Geschichte nicht wichtig ist.

  • Ruth Gogoll

    ... ist ein schweres. ;) Man muß es lernen wie jedes andere Handwerk. Seit etlichen Monaten habe ich im Blog deshalb viele, viele Artikel darüber geschrieben. Etliche der Einsenderinnen haben diese meine Artikel im Blog verfolgt, dort die Schreibübungen absolviert und gelernt, gelernt, gelernt. Jeden Tag.

    Es ist noch keine Meisterin vom Himmel gefallen. Wer sich bislang noch nicht mit dem Handwerk des Schreibens beschäftigt hat, kann es hier auf der el!es-Seite nun unter »Schreibwerkstatt« tun und beim nächsten Wettbewerb zeigen, was sie gelernt hat.

    Nicht den Mut verlieren!

  • Angelika Schilling

    Es ist wirklich manchmal schwierig, eine Entscheidung zu fällen, wenn der Text nur sehr kurz ist. Das haben einige zu Recht bemängelt. Es ist jedoch so, daß diese knappen Auszüge jeweils von der Autorin selbst stammen, das heißt, sie hat uns einfach nicht mehr als diesen knappen Text geschickt. Dort, wo wir mehr Text oder einen ganzen Roman zugeschickt bekommen haben, haben wir die Ausschnitte länger gewählt, damit das Urteil leichter fällt.

  • Ruth Gogoll

    Ich habe schon einmal den einen oder anderen Blog-Artikel darüber geschrieben, aber hier im Rahmen des Schreibwettbewerbs möchte ich noch einmal betonen, daß – egal was sich die Autorin beim Schreiben gedacht und was sie beabsichtigt hat – nur das zählt, was bei der Leserin ankommt. Kommt bei der Leserin nicht das an, was die Autorin wollte, hat die Autorin einen Fehler gemacht. Dann hat sie ihre Absicht nicht deutlich genug formuliert.

    Viele Autorinnen setzen bei den Leserinnen ihr eigenes Wissen um eine Sache voraus, das darf man aber als Autorin nicht. Man muß immer überlegen, was die Leserin an Informationen benötigen könnte, um den eigenen Text zu verstehen. Was könnte die Leserin nicht wissen? Wenn ich mir unsicher bin, lieber einmal etwas doppelt hinschreiben als eine Erklärung vergessen. Nur wenn die Leserin einen Text versteht, wird sie ihn auch genießen.

    Es geht hierbei nicht um einzelne Texte, das richtet sich an alle Autorinnen, denn viele vergessen das beim Schreiben.

    Wir schreiben für die Leserinnen, meine Lieben, das ist das A und O!

  • Ruth Gogoll

    Ich hoffe nicht, daß hier irgendeine Autorin gesteinigt wird. ;) Kritik ist immer wichtig, und solange sie sachlich vorgetragen wird, sollte man sie grundsätzlich als positiv betrachten. Als Autorin kann man davon nur lernen, sich zu verbessern.
    Natürlich hängt jede Autorin an ihrem Text, und Kritik ist immer hart, wir hören alle lieber Positives, aber das ist nun mal das Schicksal einer Autorin: Nicht alle Leserinnen mögen alles.
    Die einen mögen dies lieber, die anderen das.

    Deshalb Kritik immer nur als Anregung nehmen, niemals als persönlichen Angriff. Damit schadet man sich nur selbst und macht sich selbst unglücklich. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

    Wir haben keine perfekten Texte erwartet, es braucht also niemand Angst zu haben, daß wegen irgendwelcher falscher Formatierungen ein Text aus der Wertung herausfällt.
    Ein richtig formatierter Text liest sich einfach leichter und macht auf den ersten Blick einen besseren Eindruck als ein Text, in dem sämtliche Absätze fehlen (oder Absätze an der falschen Stelle sind).
    Aber auf den zweiten Blick schaut man immer noch auf den Inhalt, und wenn der gut ist, hat ein Text keine Ablehnung zu befürchten.

  • Admin

    Antje Küchler hat sich mal hingesetzt und einen Artikel verfaßt, in dem sie versucht zu erklären, worin die Probleme beim Formatieren und Layouten eines Dokumentes bestehen und wie man es am besten macht:

    Die Autorinnen und das Layout

    Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, daß die Formatierung nicht über Sieg oder Niederlage entscheidet! :)

  • Ruth Gogoll

    Ich wollte kurz etwas auf Nicoles durchaus berechtigten Einwand antworten, wegen der teilweise fehlenden Inhaltsangaben. Wir haben darüber diskutiert, ob wir Autorinnen, die solche Texte eingereicht haben, überhaupt zulassen sollen, aber wir wollen nicht so streng sein.

    Wir denken, eine Autorin, die sich so wenig Mühe gibt, einen Text für einen Wettbewerb einzureichen, daß sie die Wettbewerbsbedingungen nicht beachtet, keine Inhaltsangabe schickt, einen Textauszug ohne Absätze schickt oder ähnliches, disqualifiziert sich selbst, das brauchen wir nicht zu tun. Wir möchten auch diese Texte dem Publikum vorstellen.

    Wir hoffen, daß Autorinnen, die uns demnächst etwas schicken, an diesen Texten sehen, daß man es so nicht machen sollte. Wer so wenig Aufwand auf seinen eigenen Text verwendet, zeigt, daß er oder sie eigentlich kein Interesse an ihrem eigenen Text hat und auch nicht an ihrer Arbeit als Autorin oder an einer Veröffentlichung.

  • Angelika Schilling

    Ich bedanke mich im Namen des Lektorats von el!es für das Lob, aber wir lesen die Geschichten ja auch gern – so schlimm war es nicht. ;) Wir freuen uns, daß wir so viele Einsendungen erhalten haben und daß so viele gute Geschichten dabei sind.

    Weiterhin viel Spaß beim Lesen!

    Angelika Schilling
    Lektorat
    édition el!es

  • Uta

    Jetzt, wo ich sehe, in welchem Format die Geschichten bei el!es ankommen, bedauere ich das Lektorat von el!es wirklich. Bei folgenden Geschichten habe ich einfach aufgehört zu lesen, weil sie praktisch keine Absätze enthalten: 4, 11!, 12!, 18!, 19, 29. Wie kann man solche elenden Bandwürmer ohne jede anständige Formatierung bei einem Verlag einreichen? Und dann auch noch für einen Wettbewerb?

    Bei Geschichte Nr. 9 (die ich eigentlich gut finde), hat mich gestört, daß die Autorin anscheinend den Computer mit einer Schreibmaschine verwechselt hat und deshalb manchmal Zeilenumbrüche mitten im Satz vorhanden sind. Dadurch ist die Geschichte schwer zu lesen, weshalb sie von mir einen Punktabzug bekommen hat.

    Ebenfalls "schreibmaschinengeschädigt" ist anscheinend die Autorin von Geschichte Nr. 32, denn sie hat gleich ganze Abschnitte weiß gelassen, wahrscheinlich tausendmal die Entertaste gedrückt. Auch bei der Geschichte habe ich mir das weitere Lesen daraufhin erspart.

  • Ruth Gogoll

    ... um Betrügern auf die Spur zu kommen. Ich möchte aber betonen, daß die statistische Auswertung uns auch gezeigt hat, daß die meisten abgegebenen Stimmen ehrlich sind.

    Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, daß wir auch die Kommentare zu den einzelnen Geschichten lesen. Wenn also eine Geschichte sehr viele Stimmen bekommt, hier aber kein einziger positiver Kommentar zu dieser Geschichte steht, ist das für uns auch ein Zeichen, daß es betrügerische Stimmen waren. Das ist aber nicht das einzige Kriterium, es ist nur ein zusätzliches, die statistische Auswertung zeigt uns noch viel mehr.

    Je ausführlicher der Kommentar ist und je mehr er auf den Inhalt eingeht, desto mehr erscheint er als echt. Wenn jetzt also zu einer Geschichte ganz viele Kommentare kommen wie "Toll!" ohne nähere Begründung, dann werden wir auch mißtrauisch. ;)

    Gut wäre immer eine Begründung, warum eine Geschichte gefällt.

  • Admin

    Wir haben schon einmal eine statistische Zwischenauswertung der Geschichten-Bewertungen vorgenommen. Dabei konnten wir bereits einen Betrugsversuch feststellen. Die Aufzeichnungen ermöglichen uns eine sehr tiefe Analyse der Bewertungen. Damit möchte ich noch einmal jegliche Sorgen bezüglich Betrugsversuchen ausräumen. Wir merken alles. ;)

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