Wie schreibe ich einen richtig guten lesbischen Liebesroman? Lesen Sie in Ruth Gogolls Ratgebern nach.
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Schreibwerkstatt -
Schreibhilfe: Roman
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Geschrieben von: Ruth Gogoll
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Samstag, den 18. Dezember 2010 um 00:00 Uhr |
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Wie haben Sie die Aufgabe von letzter Woche gemeistert? Fiel es Ihnen schwer, sich eine Person auszudenken, die in einem Ihnen fremden Land lebt? Wie viele Stunden haben Sie an der Übung geschrieben? Sich so etwas Fremdes auszudenken, ist ganz schön arbeitsintensiv, nicht wahr?
Aber glauben Sie mir: Das Internet ist ein Segen, was das betrifft. Früher, als es noch kein Internet gab, mußte man viele, viele Bücher wälzen, seine Tage in dunklen Bibliotheken verbringen, um Informationen zu sammeln, selbst Reisen unternehmen, um fremde Länder kennenzulernen.
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Schreibwerkstatt -
Schreibhilfe: Roman
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Geschrieben von: Ruth Gogoll
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Samstag, den 11. Dezember 2010 um 00:00 Uhr |
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Ab jetzt geht es ans Eingemachte:
Wie löse ich mich von meiner eigenen Erfahrung und erweitere meine Vorstellungskraft?
Wie ich schon des öfteren hier im Blog bemängelt habe, erhalten wir oft Geschichten, angebliche »Romane«, die aber gar keine Romane sind, sondern lediglich eine Art Tagebuch, eine Geschichte, die die Autorin selbst erlebt hat, nicht erfunden.
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Schreibwerkstatt -
Schreibhilfe: Roman
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Geschrieben von: Ruth Gogoll
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Samstag, den 04. Dezember 2010 um 00:00 Uhr |
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Schon wieder eine Woche rum, und es geht weiter mit dem Versuch, einen Roman in einem Jahr zu schreiben.
Zehn Wochen bereits, das sind zehnmal 1500 Wörter, das heißt, Ihr Computer muß bereits mit 15.000 Wörtern (in Worten: fünfzehntausend) heißgelaufen sein. 
Oder haben Sie zwar daran gedacht, einen Roman schreiben zu wollen, es aber nicht getan?
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Schreibwerkstatt -
Schreibhilfe: Roman
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Geschrieben von: Ruth Gogoll
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Samstag, den 27. November 2010 um 00:00 Uhr |
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Na, wie viele Verabredungen haben Sie ausgeschlagen und wie viele Abende haben Sie den Fernseher nicht angemacht seit letzter Woche? Weil Sie lieber schreiben wollten. 
Die beste Antwort wäre natürlich, Sie haben keine einzige Einladung angenommen und den Fernseher nicht ein einziges Mal eingeschaltet.
Nein, das erwartet niemand von Ihnen. Das wäre unrealistisch. Man braucht einfach den Kontakt zu Freunden oder die Entspannung vor dem Bildschirm bei einer eventuell nicht allzu anspruchsvollen Serie. Ich habe beispielsweise die »Desperate Housewives« geguckt. 
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Schreibwerkstatt -
Schreibhilfe: Roman
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Geschrieben von: Ruth Gogoll
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Samstag, den 20. November 2010 um 00:00 Uhr |
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Sie sind nun 8 Wochen dabei und versuchen jede Woche 1500 Wörter Ihres Romans zu Papier zu bringen – oder wohl eher zu Computer. Und eins werden Sie dabei sicherlich festgestellt haben: Woher nimmt man die Zeit zum Schreiben? Eigentlich hat jeder von uns ja schon genug zu tun und die Zeit vergeht viel zu schnell.
Dagegen kann weder ich noch dieser Kurs etwas machen. Ich kann Ihnen nur Hinweise zum Schreiben selbst geben, Ihnen die eine oder andere Übung zeigen, aber Zeit – Zeit kann ich Ihnen nicht verschaffen.
Ein Buch zu schreiben ist eine Arbeit der Liebe. Es ist nicht wie irgendein Job, den man zu Ende bringen muß, es ist etwas, das uns Schreibenden am Herzen liegt. Deshalb tun wir es. Oftmals ist das aber auch genau der Knackpunkt: Wir nehmen uns nicht die Zeit fürs Schreiben wie wir sie uns für einen Job nehmen, für den wir bezahlt werden. Wir stellen das Schreiben hintenan „wenn wir einmal Zeit haben“.
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