Ich parke mein Fahrrad am Steg. Eigentlich wollte ich heute gar nicht mehr zum Hausboot fahren. Aber meine Forellenrute liegt dort, und ich muss unbedingt den Kopf beim Angeln freibekommen.

Kaum betrete ich das Deck, da ruft jemand hinter mir: »Na, so ein Zufall.«

Ich drehe mich um und erblicke Tina. Mein Herz rutscht mir erst kurz in die Hose und schlägt mir dann bis zum Hals. Ich schlucke. Ihr Lächeln ist bezaubernd, und in der Sonne glänzt ihr Haar wie Gold.

Ich verdrehe innerlich die Augen über derart gezuckerte Gedanken. Dann bemühe ich mich um einen möglichst neutralen Gesichtsausdruck und rufe zurück: »Du hier? Wie das?«

Tina kommt näher und betritt den Steg zum Hausboot. »Ich war eben im Baumarkt und wollte schauen, ob ich dich hier finde«, antwortet sie. »Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich deine Nummer gar nicht habe.«

Innerlich hüpfe ich freudig auf der Stelle, will es mir aber nicht anmerken lassen.

Tina sieht mich forschend an. »Das kann natürlich Absicht gewesen sein. Vielleicht wolltest du mich gar nicht wiedersehen.«

Inzwischen steht sie direkt vor mir. Sie ist anders als die Frauen bisher. Sie ist selbstsicher, witzig und lässt sich garantiert nicht einfach so was sagen.

Eine ganz neue Herausforderung, denke ich und spüre, wie die Lust sich in meinem Schoß ausbreitet. »Was hast du im Baumarkt gemacht?«, frage ich und sehe ihr tief in die Augen.

»Fußboden ausgesucht«, antwortet sie knapp.

»So, so«, erwidere ich und hauche dann: »Tina?«

»Ja«, flüstert sie, ohne den Blick abzuwenden.

»Warum bist du hier?« Ich gehe einen kleinen Schritt auf sie zu. Ihr Brustkorb hebt und senkt sich immer schneller.

»Ich mag Hausboote«, witzelt sie. Doch in ihrer Stimme liegt eine Mischung aus Unsicherheit und Anspannung.

»Was für ein Glück, dass ich eins habe«, antworte ich leise.

»Ja, was für ein Glück«, bestätigt sie gepresst.

»Was willst du, Tina?«, frage ich sie mit fester Stimme und überwinde die letzte Distanz zwischen uns.

»Weltfrieden«, raunt sie grinsend.

Ich spüre, wie die Lust, ihr das freche Mundwerk zu verbieten, steigt. Ich schnaufe angespannt und funkle sie durchdringend an. Sie wirkt nervös. Gut so. Soll sie ruhig denken, dass sie das Spiel in der Hand hat.

»Das ist lobenswert«, gebe ich zurück. Dann beuge ich mich vor und flüstere ihr ins Ohr: »Soll ich dir sagen, was ich will?«

Sie nickt.

»Dir für deine frechen Antworten deinen süßen Hintern versohlen«, raune ich und ziehe mich wieder zurück, um ihre Reaktion zu beobachten. Ich taxiere sie mit eindringlichen Blicken und genieße es in vollen Zügen, dabei zuzusehen, wie ihre Selbstsicherheit mehr und mehr schwindet.

Ihre Muskeln sind angespannt, ihre Wangen leicht gerötet. Und es ist schon wirklich hinreißend, wie sie versucht, ihre aufkommende Unsicherheit zu verbergen. Doch ich sehe sie. Ich sehe Tina. Und ich sehe, dass es in ihr mehr Facetten gibt, als sie gerade zeigen möchte.

Meine Lust, diese Facetten herauszukitzeln, ist grenzenlos. Mein Herz schlägt gegen meine Brust. »Komm mit«, sage ich knapp und betrete den Wohnbereich des Hausboots.

Tina folgt mir wortlos.

Wir stehen vor dem Esstisch.

»Da du bereits Erfahrung hast, kennst du das Ampelsystem, oder?«, frage ich Tina mit ernster Stimme.

Sie hält die Luft an. Mein unerwarteter Gast hat offenbar mit etwas mehr Vorgeplänkel meinerseits gerechnet. Doch darauf habe ich keine Lust. Ich liebe das Überraschungsmoment.

»Kennst du es?«, hake ich nach.

Tina nickt.

»Antworte, wenn ich dich etwas frage«, sage ich deutlich.

»Ja«, flüstert Tina.

»Gut«, bestätige ich. »Egal was zwischen uns passiert und wann etwas passiert, du wirst mich umgehend informieren, wenn es zu viel ist. Verstanden?«

»Ja«, flüstert Tina.

»Wie lauten die Regeln?«, will ich wissen.

»Gelb bedeutet, dass die Grenze erreicht ist, aber nicht abgebrochen werden muss. Rot bedeutet sofortiger Abbruch«, rattert Tina konzentriert herunter, was sie augenscheinlich schon gut verinnerlicht und in der Vergangenheit mehrfach vorgetragen hat.

»Ganz genau«, raune ich.

Dann packe ich Tina ohne Vorwarnung am Handgelenk, führe ihren Arm auf ihren Rücken, und ehe sie sich versieht, liegt sie mit dem Oberkörper auf dem rustikalen Esstisch.

Ich zerre ihren Rock hoch und ihren Slip zwischen ihre Knie. Dann lasse ich meine Hand einige Male sanft über ihren Hintern gleiten. Mit der anderen Hand fixiere ich ihren Arm auf ihrem Rücken.

Tina zieht scharf die Luft ein und umklammert mit ihrer freien Hand die Tischkante.

»Spreiz die Beine«, fordere ich sie lüstern auf.

Sie tut, was ich sage.

»Sehr schön. So mag ich das«, bestätige ich zufrieden. Dann lasse ich von ihrem Hintern ab und gleite mit meiner Hand in ihren Schritt. Ich muss mir ein erregtes Stöhnen verkneifen, als ich spüre, wie nass sie bereits ist.

»Na, da hat aber jemand Bock«, stelle ich so nüchtern wie möglich fest und packe ihre Schamlippen, um sie fest zu umschließen.

Tina stöhnt erregt auf.

»Das, meine Liebe, wollte ich Samstag schon tun. Aber du musstest ja unbedingt gehen«, tadle ich, während ich längst wieder ihren Hintern streichle. »Und weißt du was?«, frage ich, ohne eine Antwort zu erwarten. »Ich mag es nicht besonders, wenn ich etwas nicht bekomme, was ich will.«

Tina schnauft. Ihr ganzer Körper steht unter Anspannung.

»Steh still«, herrsche ich sie an und lasse meine Hand das erste Mal auf ihre rechte Arschbacke klatschen.

»Ah«, presst Tina heraus.

»Möchtest du irgendetwas sagen?«, frage ich.

»Nein«, antwortet Tina knapp.

»Gut«, bestätige ich. Dann lasse ich meine Hand dreimal hintereinander auf dieselbe Stelle schellen. Bei jedem Schlag ein bisschen fester.

»Aah!«, stöhnt Tina laut hervor, als der dritte Schlag die bereits rote Stelle ihres Hinterns trifft.

Doch ich ignoriere es diesmal.

Meine Hand gleitet zwischen Tinas Beine. Ihre Nässe empfängt meine Finger. Ihre Schamlippen sind geschwollen. Ich hole aus und lasse meine Hand zweimal fest in ihren Schoß klatschen.

Tina stöhnt unterdrückt auf. Ihre Finger umschließen die Tischkante so stark, dass die Knöchel weiß hervorstehen.

Ehe Tina den Schmerz ganz verarbeitet hat, dringe ich mit zwei Fingern tief in sie ein.

Sie versucht, sich aufzubäumen, doch ich presse sie fest auf das Holz der Tischplatte und beginne, sie erst langsam und dann immer schneller zu ficken. Tina reckt mir ihren Hintern entgegen, ihr Becken nimmt den Rhythmus meiner Finger auf, und sie stöhnt kehlig mit den Stößen, die tief in ihrem Schoß ein Feuerwerk der Erregung auslösen.

»Darauf stehst du also?«, frage ich und lasse meine Finger in ihr ruhen.

»Ja«, keucht sie.

»Brauchst du das?«, frage ich weiter und stoße noch einmal in sie hinein.

»Ja, ich brauche das«, antwortet Tina rau.

»Dann will ich mal nicht so sein«, verkünde ich und ficke sie abermals schnell und tief, ehe ich ihr meine Finger entziehe und mit beiden Händen gleichzeitig ihre bebenden Arschbacken versohle.

Sie krallt sich mit den Fingern weiterhin am Tisch fest, und ich greife ihr ins Haar, um ihren Kopf von der Tischplatte anzuheben. Bei jedem Schlag, den ich ihr nun abwechselnd auf die rechte und auf die linke Arschbacke verpasse, stöhnt Tina lustvoll auf. Schön rot ist er schon. Und prall. Noch praller als zuvor. Ein herrlicher Anblick.

Schweißperlen glänzen auf Tinas Rücken. Ihr Stöhnen klingt inzwischen heiser.

Ich lasse von ihr ab. Sie sinkt erschöpft auf den Tisch und schnappt nach Luft.

»Möchtest du einen Kaffee?«, frage ich nach einer kurzen Minute, die ich brauche, um zurück in die Realität zu kehren.

Ich betrachte sie noch einen Moment. Ihr Hintern leuchtet rot und an einigen Stellen leicht bläulich. Ihre Hände liegen inzwischen entspannt neben ihrem Kopf auf dem Tisch, und ihr Körper bebt noch etwas nach.

»Mit Milch und Zucker«, erwidert sie schließlich erschöpft und doch mit einem so frechen Unterton, dass ich mich ihrem Hintern am liebsten noch einmal widmen würde.

Der Blick auf ihr Gesäß stimmt mich zufrieden.

Ich muss schmunzeln.

ENDE DER FORTSETZUNG

. . . aber nicht das Ende der Geschichte: Ab heute ist das Buch überall erhältlich.

Jule Richter: Lieber Meer als weniger ⯌ Eine Leseprobe in zwölf Teilen

1 Tina »Meine Güte, nun park doch endlich ein!«, fluche ich genervt. Meine Finger verkrampfen sich...
»Mein Gott, deine Schmerzen müssen ja grenzenlos sein, wenn du einer Wildfremden erlaubst, dein...
»Hey Ole, ich bin es«, sage ich kleinlaut, als ich seine müde Stimme am anderen Ende höre. »Hey...
Ich frage mich ernsthaft, wer hier mehr Interesse an einem Abend in der Szene hat, Neele oder ich....
Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass ich schon über eine Stunde auf der leicht feuchten Bank...
»Stell die Dose zurück ins Regal und komm mit. Dann kannst du mir beim richtigen Kochen helfen«,...
Sie lehnt sich zu mir und flüstert: »Ich möchte, dass du jetzt die Zwiebeln schneidest.« Was sage...
»Nein, eher nicht. Ich bin dann doch die . . . wie hat Ole es so nett formuliert? Großstadtgöre«,...
»Da fällt mir dann schon was ein«, versichert Meike mir zuversichtlich und herausfordernd...
Nur ein einziges Mal in meinem Leben habe ich etwas geklaut. Da war ich fünfzehn. Und es war aus...
»Wollen wir zusammen einen Kaffee trinken?«, fragt Gerti versöhnlich und lächelt mich freundlich...
Ich parke mein Fahrrad am Steg. Eigentlich wollte ich heute gar nicht mehr zum Hausboot fahren....