Das Paradies für Leserinnen und Autorinnen lesbischer Liebesromane mit Happy End

Was das lesbische Herz begehrt . . .

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    Katja Freeh: Lügen haben schlanke Beine

    Esther, Chefin einer Kaufhauskette, will nicht nur eine Werbekampagne, sondern auch speziellen Sex von Iris. Kompliziert wird es, als Iris sich verliebt, Esther jedoch hinter jeder Ecke nur Lug und Trug vermutet.
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Auszüge aus der umfangreichen Schreibwerkstatt

  • Was ist ein Plot, und warum ist er so wichtig? +

    Ich habe schon öfter etwas über Plot geschrieben, z.B. hier:

    Einen Plot entwickeln

    und auch hier:

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NaNoWriMo 2017 - 22. Tag

Der 22. Tag.

Was ich immer wieder gefragt werde, ist, wie es mir gelungen ist, im letzten November weit mehr als 50.000 Wörter in die Tasten zu hauen, und das sogar noch weit vor Ende der 30 Tage, die für diese Menge Wörter vorgesehen sind.

Der NaNoWriMo hat da so einiges an unterstützenden Maßnahmen, die ich damals alle ausprobiert habe. Zuerst einmal bekommt man jeden Tag die Statistiken derjenigen zu sehen, die noch viel mehr schreiben als man selbst. So war ich wirklich geschockt, als ich sah, dass es Teilnehmer gab, die die 50.000 Wörter bereits nach zwei oder drei Tagen erreicht hatten. Ich hatte mir immer eingebildet, ich wäre ziemlich schnell, aber 25.000 Wörter am Tag? Geht das überhaupt? Und wie?

Allein die Geschwindigkeit, in der man schreiben muss, um so viele Wörter zu produzieren, ist mehr als olympiaverdächtig. 25.000 an einem Tag bedeutet, wenn man den Tag durch 24 Stunden teilt, 1042 Wörter in der Stunde, in jeder Stunde, also ohne eine Sekunde ausruhen, essen oder schlafen oder auch nur zur Toilette zu gehen.

Das ist unmöglich, also muss man schon mal die paar Stunden, die man schlafen muss, abziehen. Üblicherweise wären das 7 oder 8, aber da die Teilnehmer beim NaNoWriMo furchtbar aufgeregt sind und wahrscheinlich nicht lange schlafen können, sagen wir mal 6. Bleiben also noch 18 Stunden übrig. 25.000 Wörter durch 18 Stunden geteilt ergeben 1389 Wörter pro Stunde. Allerdings immer noch ohne ausruhen oder essen.

Gut, essen muss man nicht unbedingt. Niemand stirbt, wenn er mal ein oder zwei Tage nichts isst. Trinken muss man aber. Und zur Toilette gehen auch. Da selbst die fanatischsten NaNoWriMo-Schreiber vermutlich nicht auf einem Toilettenstuhl arbeiten werden, wie man sie aus Krankenhäusern kennt 😉, muss man dafür ein paar Meter zurücklegen, ein wenig Zeit einplanen.

Zudem ist es einfach unmöglich, ununterbrochen zu tippen. Selbst wenn man schon im Vorfeld des NaNoWriMo jeden Tag viel getippt und somit „trainiert“ hat, können wohl die wenigsten Finger einfach so mal 18 Stunden durchhalten. Irgendwann werden sie müde. Irgendwann sinkt auch die Konzentration. Man muss ausruhen, oder man schreibt nur noch Kauderwelsch oder gar nichts mehr, weil man Krämpfe bekommt.

Am Anfang reichen vielleicht fünf Minuten zum Ausruhen, sich mal einen Kaffee zu holen, dabei auf dem Weg die Toilette zu besuchen (effizienter, also weniger zeitaufwendig, als wenn man das separat macht) und wieder an die Tastatur zurückzukehren. Aber nach ein paar Stunden braucht man vielleicht zehn, fünfzehn, zwanzig oder sogar dreißig Minuten, bis man wieder fit ist. Einigermaßen jedenfalls.

Sagen wir mal, im Durchschnitt 15 Minuten. Das addiert sich bei 18 Stunden zu insgesamt viereinhalb Stunden. Wenn man die von den 18 abzieht, bleiben noch dreizehneinhalb Stunden reine Schreibezeit übrig. Und das erhöht die Wortanzahl pro Stunde auf 1852. Das sind ungefähr 41 Wörter pro Minute oder knapp ein Wort pro Sekunde. Nicht ein Buchstabe pro Sekunde, ein Wort. Ohne Unterbrechung. Wobei es natürlich darauf ankommt, wie lang ein Wort ist. Im Deutschen sind manche Wörter sehr lang. Ich weiß nicht, ob man es überhaupt schaffen kann, das in einer kurzen Sekunde fertigzutippen.

Schon allein, wenn man sich das vorstellt, wird einem fast schwindlig. 😉 Und dass man an solchen Tagen eventuell auch noch anderes machen könnte, arbeiten gehen oder zur Schule oder zur Uni, das ist Illusion. Also muss man dann wohl den ganzen November Urlaub nehmen, die Schule oder die Uni oder die Ausbildung für die Zeit sausen lassen, mal ganz abgesehen von Freunden oder Familie. Die muss man für die Zeit dann wohl auch abschaffen. 😉

Denn wenn man das auch noch hätte, wenn man beispielsweise täglich 8 Stunden Arbeitszeit abziehen müsste, plus den Weg zur Arbeit und zurück, dann werden die Stunden, die übrigbleiben, so wenige, dass sich die Wörterzahl pro Stunde auf so viele Tausende erhöht, dass man das beim besten Willen nicht mehr schaffen kann.

Ich denke, das waren auch hauptsächlich sehr junge Leute, Studenten oder so etwas, die diese geradezu phantastisch anmutenden Wortanzahlen geschafft haben. Deshalb darf man sich daran auch kein Beispiel nehmen, denn das grenzt schon an Wahnsinn, so etwas zu tun. Dennoch war ich doch sehr perplex, als ich gelesen habe, dass einige schon nach zwei oder drei Tagen mit dem NaNoWriMo fertig waren.

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Wer hat hier bereits Kommentare abgegeben?

  • Ruth Gogoll
  • Anja
  • Anja

    Permalink

    Also Deine Rechnerei ist ja spitze. :) Aber vielleicht machen die, die 25'000 Wörter am Tag schreiben das so wie Du es gestern vorgeschlagen hast. Die schreiben zwei Wochen mit Windeln um die Hüfte und Kaffeekannenarmada neben sich durch und schlafen anschliessend dann zwei Wochen ;)

    Mittwoch, 22. November 2017 8:05
  • Ruth Gogoll

    Anja Permalink

    Diejenigen, die ich hier erwähnt hatte, haben dann noch die ganzen 30 Tage so weitergemacht. Deren Ziel waren eine halbe Million oder sogar eine Million Wörter in den 30 Tagen. Das ist einfach unmenschlich. :D

    Mittwoch, 22. November 2017 9:33

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