Das Paradies für Leserinnen und Autorinnen lesbischer Liebesromane mit Happy End

Was das lesbische Herz begehrt . . .

  • Katja Freeh: Lügen haben schlanke Beine +

    Katja Freeh: Lügen haben schlanke Beine

    Esther, Chefin einer Kaufhauskette, will nicht nur eine Werbekampagne, sondern auch speziellen Sex von Iris. Kompliziert wird es, als Iris sich verliebt, Esther jedoch hinter jeder Ecke nur Lug und Trug vermutet.
    BuchKindle ♥ und in allen ebook-Shops

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Auszüge aus der umfangreichen Schreibwerkstatt

  • Wer findet hierzu eine Geschichte (2)? +

    Wie wäre es mit einer neuen Geschichte?

    Ich wachte auf, weil ich ein Klopfen auf Glas hörte.
    Zuerst dachte ich, es wäre am Fenster, bis ich merkte, dass es wieder von hinter dem Spiegel kam . . .

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  • Die Welt braucht deinen Roman +

    Das ist das Motto des NaNoWriMo – und es gibt viele vor allem junge Leute, die sich davon aufgerufen fühlen, endlich DEN Roman zu schreiben, den sie immer schon schreiben wollten.

    Das gefällt mir, denn das Romanschreiben wird oft in komische (sprich: merkwürdige) Dimensionen gehoben, als wäre es eine Aufgabe

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  • Gefühlvoll lesen (und schreiben) +

    Wenn es um Lesen geht, geht es immer auch um Emotionen, um Gefühle. Fesselt mich ein Buch nicht, lese ich es nicht. Das gilt nicht nur für Liebesromane oder Bücher, in denen es um Gefühle geht, sondern eigentlich für alles Geschriebene.

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  • Wie schreibt man einen Liebesroman? (Teil 2) +

    2 Die Grundlagen

    Die eigene Muttersprache zu beherrschen ist ganz sicher die wichtigste Voraussetzung, wenn man schreiben will. Über Rechtschreibung und Grammatik müssen wir hier jedoch nicht reden, denn das ist selbstverständlich.

    Doch selbst mit der besten Beherrschung der Sprache kann man ein langweiliges Buch schreiben, denn Rechtschreibung und Grammatik

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  • Backstory und Story +

    Auf Deutsch: Hintergrundgeschichte und Kerngeschichte. Die Unterscheidung dieser beiden Arten ist am Anfang oft ein großes Problem beim Schreiben.

    Als Faustregel könnte man sagen: Die Hintergrundgeschichte, Vorgeschichte, alles, was außerhalb der aktuellen Geschichte passiert oder passiert ist, ist das, was die Autorin wissen muss, die Leserin aber entweder gar nicht

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NaNoWriMo 2017 - 24. Tag

Der 24. Tag. So, nun geht es eindeutig dem Ende zu. Nur noch wenige Tage, bis der Monat und damit der NaNoWriMo vorbei ist.

Der NaNoWriMo ist ein Marathon, das heißt, man muss sich seine Kraft gut einteilen. Man kann zwar am Anfang ziemlich lossprinten und sich dadurch ein bisschen Sicherheit verschaffen, ein bisschen Abstand vom Rest des Feldes, aber wenn man nicht gleich dem Wahnsinn derjenigen folgen will, von denen ich im ersten Teil dieser Überlegungen gesprochen habe, wird dieser Abstand nie so groß sein, dass man sich einfach so zurücklehnen kann. Man muss immer dranbleiben.

Wenn man einmal den Anschluss verliert (aber das Feld immer noch sehen kann), kann man einen kleinen Sprint einlegen, einen Wörtersprint. Also zehn Minuten so viel wie möglich in die Tasten hauen, um aufzuholen. Das kann man sogar mehrmals wiederholen. Im NaNoWriMo gibt es immer wieder diese Sprints, die einen wieder an das Feld heranbringen. Meistens findet das in den Write Ins statt oder mit einem Writing Buddy oder einfach so im Forum, wenn ein paar Leute beschließen, wir wollen jetzt mal zehn Minuten sprinten. Das kann auch ganz spontan geschehen, wenn sich zwei, drei oder mehr Leute im Forum unterhalten.

Niemand muss da mitmachen, aber jeder kann. Das ist das Schöne daran. Man trägt täglich seine Wortanzahl im Forum ein und sieht dann auch direkt in der eigenen Statistik, wo man steht. Wenn man nach einem Sprint mehrere hundert Wörter mehr eintragen kann, kann man schon stolz auf sich sein. Das hebt die Stimmung, zeigt einem selbst, dass man es schaffen kann. Durch die Gruppe, das gemeinsame Schreiben wird man immer wieder motiviert.

Meistens finden die Word Sprints sonntags statt, wenn man Zeit hat, nicht zur Arbeit, Schule oder Uni muss. Dann treffen sich die Gruppen für eine Stunde online, dort wird dann der Startschuss für den ersten Sprint gegeben, danach können diejenigen, die das möchten, sagen, wie viele Wörter sie in diesen zehn Minuten geschafft haben (manche schaffen da über 600 Wörter), man ruht sich zehn Minuten aus, und dann wird der Startschuss für den nächsten Sprint gegeben. So geht das bis zum Ende der Stunde, also meistens drei Sprints in einer Stunde. Manche machen dann aber auch noch weiter, bis sie fünf oder sechs Sprints hinter sich gebracht haben.

Ich mache jetzt manchmal morgens auch einen Sprint oder zwei, wenn ich Lust dazu habe. Dazu braucht man keine Gruppe, das kann man auch allein machen. Aber in der Gruppe macht es definitiv mehr Spaß. laughing

Ein weiteres Werkzeug, um den NaNoWriMo zu schaffen, ist, das Schreiben nicht hinauszuzögern. Der Startschuss für den NaNoWriMo wird um Mitternacht gegeben, sobald der 1. November beginnt. Manche sitzen dann schon vor Aufregung zitternd da, legen sofort los, fangen gleich mit einem Word Sprint an, um sich ein erstes Polster zu verschaffen. Dazu gibt es Schreibprogramme, mit denen man sich alles, was man schreibt, sofort anzeigen lassen kann, die Wortanzahl, die Prozente, den Fortschrittsbalken, zum Beispiel Write Monkey. Es gibt auch noch einige andere solche kleinen Schreibprogramme, die beim ablenkungsfreien Schreiben helfen sollen, aber ich kehre immer wieder zu Write Monkey zurück, weil es für mich das beste Programm für den Zweck ist.

Mittlerweile hat sich das kleine Programm ganz schön gemausert. Während es am Anfang nur eine ablenkungsfreie Oberfläche bieten sollte, in der man keine Mails, keine Chatnachrichten, keine sonstigen Störungen erhält, hat es sich durch Plugins nun schon zu einer Art Konkurrenz zum Scrivener entwickelt. Man kann in Write Monkey also auch Informationen zur eigenen Geschichte speichern, Recherche, schnelle Notizen usw. Und immer noch ist das alles kostenlos. Nicht schlecht, kleiner Affe. wink

Und deshalb gibt es auch gar keinen Grund mehr, das Schreiben hinauszuzögern, denn Write Monkey ist so klein und schnell, dass man es selbst auf einem USB-Stick überallhin mitnehmen kann und überall, wo man gerade eine Weile warten muss, schreiben kann.

Wenn man das auch nicht machen will, sondern alles gern auf dem Handy dabei hat, kann man auch mit iA Writer arbeiten. Den kann man gleich auf dem Handy installieren und kann wirklich jede Sekunde, die man sonst mit Warten verschwenden würde, nutzen. Es gibt aber auch noch andere Apps, die das ermöglichen. Ich habe das hier nur als Beispiel genannt. Also nur mal kurz in die entsprechenden Stores schauen, da findet sich einiges.

Aber das ist alles Geschmackssache. Man kann auch einfach nur mit der schon vorhandenen Notizen-App arbeiten, schnell mal seine Gedanken ins Handymikro sprechen und es von dem ohnehin schon vorhandenen Recorder aufnehmen lassen, ohne auch nur eine einzige zusätzliche App zu nutzen.

Wichtig ist, dass man nicht denkt: Ich schreibe dann, wenn ich nach Hause komme. Oder: Ich schreibe dann morgen oder am Wochenende. Das Schreiben beim NaNoWriMo findet hier und jetzt statt, jeden Tag. Das ist eine etwas andere Situation, als wenn man sich kein Ziel setzt, das in einem Monat zu erreichen sein soll.

Wie man sieht, hat der NaNoWriMo Vor- und Nachteile. Wenn man ihn ernstnimmt, als ernsthaftes Hilfsmittel zum Schreiben nutzen will, kann man am Ende des Monats wirklich einen Roman fertighaben oder eine oder zwei oder sogar mehr Geschichten. Er kann aber auch zu einem Druck führen, der für eine kreative Tätigkeit nicht gerade förderlich ist. Dann fällt einem nichts mehr ein.

Deshalb kann man nicht sagen, dass der NaNoWriMo das ultimative Mittel ist, die eigene Kreativität zu fördern oder in zeitlich strukturierte Bahnen zu lenken. Das ist er für einige, aber nicht für alle. Dennoch ist es einen Versuch wert.

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  • Ruth Gogoll

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