Das Paradies für Leserinnen und Autorinnen lesbischer Liebesromane mit Happy End

Was das lesbische Herz begehrt . . .

  • Sina Kani: Herz aus Glas +

    Sina Kani: Herz aus Glas

    Als Kristin Cordas kleiner Verlag mit Druckerei pleite ist, erhofft sie sich Hilfe von Larissa, ihrer ersten großen Liebe, jetzt reiche Investmentbankerin. Doch Larissa lässt sie erst einmal abblitzen . . .
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Auszüge aus der umfangreichen Schreibwerkstatt

  • Wie schreibt man einen Liebesroman? (Teil 2) +

    2 Die Grundlagen

    Die eigene Muttersprache zu beherrschen ist ganz sicher die wichtigste Voraussetzung, wenn man schreiben will. Über Rechtschreibung und Grammatik müssen wir hier jedoch nicht reden, denn das ist selbstverständlich.

    Doch selbst mit der besten Beherrschung der Sprache kann man ein langweiliges Buch schreiben, denn Rechtschreibung und Grammatik

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  • Vorbilder +

    Reden wir mal über Vorbilder. Kürzlich wurde mir das nette Kompliment gemacht, ich könnte Leute gut über Dialog charakterisieren. Als ich zu schreiben begann – ich meine jetzt, professionell zu schreiben, keine Schulaufsätze, Briefe oder Arbeiten für die Uni – war Dialog für mich nicht unbedingt ein Mittel zur Charakterisierung einer Person.

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  • Schriftstellertraining, 3. Übung +

    Gefühle. Gefühle zu beschreiben ist eine ganz spezielle Kunst. Die beiden ersten Übungen bezogen sich mehr auf Äußerlichkeiten, jedesmal wurde die Situation durch äußere Einflüsse bestimmt, den Löwen oder einen Überfall im Supermarkt. Beide Situationen haben zwar mit Gefühlen wie Angst beispielsweise zu tun, aber die Gefühle kamen nicht von

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  • Die schlechtesten Bücher sind autobiographische Bücher +

    Das klingt jetzt sehr hart, trifft aber leider meistens zu – vor allem, wenn es das erste Buch ist, das eine Autorin (oder ein Autor) schreibt.

    Es ist wohl die mangelnde Phantasie, die viele Menschen dazu treibt, ihr eigenes Leben aufzuschreiben. Sie können nur das niederschreiben, was sie auch erlebt haben,

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  • Ein Jahr - Ein Roman +

    Bevor ich anfing Romane zu schreiben, habe ich mir schon hin und wieder Gedanken darüber gemacht, wie lange man dafür wohl braucht, für so einen Roman.

    Ich las beispielsweise, daß Margaret Mitchell für »Vom Winde verweht« zehn Jahre gebraucht hat. Aber sie hat auch nur diesen einen Roman geschrieben. Kein

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NaNoWriMo 2017 - 25. Tag

Der 25. Tag. 

Eine ganz große Sache beim NaNoWriMo ist: Denk nicht zu viel darüber nach, was du schreibst. Während der 10 oder 15 Minuten, in denen man einfach so in die Tasten haut, um einen Sprint einzulegen, nicht korrigieren, keine Rechtschreibfehler oder komische Formulierungen beseitigen, nur schreiben, schreiben, schreiben. Wenn man über 600 Wörter in 10 Minuten schreibt, ist es fast unvermeidbar, dass da eine ganze Menge Fehler drin sind – es sei denn, man ist die absolut perfekte Sekretärin. Das darf eine aber nicht stören, wenn man da nicht perfekt ist. Das kann man immer noch später korrigieren, nach dem Sprint.

Für mich persönlich ist das sehr ungewohnt. Ich tippe schnell und oft auch relativ fehlerfrei, aber perfekt bin ich nicht, und wenn ich so schnell tippe, dass ich fast nicht mehr sehe, was ich schreibe, häufen die Fehler sich, insbesondere zum Ende hin. Da musste ich mir richtig auf die Zähne beißen, um da nicht schnell mal zwischendurch zu korrigieren, denn falsch geschriebene Wörter stechen mir sofort ins Auge und die beißen mich richtig. Ich kann es kaum ertragen, sie stehenzulassen. Aber in dem Fall musste ich das tun, um zu sehen, wie viel ich tatsächlich in 10 Minuten schaffen kann.

Gerade dann ist es wichtig, genau das zu schreiben, was man liebt. Also eine Geschichte, die sich im eigenen Kopf fast von selbst entwickelt. Es wäre absolut falsch, im NaNoWriMo das Genre zu wechseln oder eine Geschichte zu schreiben, wie man sie zuvor noch nie geschrieben hat. Auch sollte man nicht darüber nachdenken, ob man diese Geschichte, diesen Roman überhaupt beenden kann. Innerhalb oder außerhalb des NaNoWriMo. Das ist völlig egal. Wenn man mittendrin merkt, dass diese Geschichte nicht funktioniert, bricht man eben ab und fängt eine neue an. Vielleicht auch ein gutes Training für Leute, die meinen, sie könnten nur an einer Geschichte gleichzeitig schreiben. Oder sie müssten erst eine Geschichte beenden, bevor sie eine neue anfangen können.

Wenn man professionelle Schriftstellerin ist, muss man auch darüber nachdenken, was das Publikum lesen will und das schreiben. Im NaNoWriMo nicht. Dort geht es nur darum, was ich schreiben will. Es gibt kein Publikum, es gibt nur Wörter, es gibt nur Geschichten, die im Hintergrund entstehen. Niemand liest das außer mir selbst. Jedenfalls für den Moment. Es geht um die Geschichte, die mich selbst am meisten interessiert, die ich selbst vielleicht gern lesen würde, die ich selbst mir gern erzählen würde, um sonst nichts.

Auf diese Geschichte konzentriere ich mich. Und ich beschreibe jedes Detail ganz genau. Jede Überraschung, die ich mir selbst beim Schreiben bereite, jeden Schreck, der auch plötzlich auftauchen kann, jeden Gedanken, den die Hauptfigur hat. Wenn die Hauptfigur viel denkt, ist das gut. Gedanken ergeben sich oft leichter als Handlungen. Handlungen brauchen ein gewisses Setting, eventuell Voraussetzungen, die man erst einmal schaffen muss, um die Handlung überhaupt stattfinden lassen zu können. Gedanken nicht. Die können jederzeit und überall stattfinden und können auch ausufern. Wie gesagt, es ist nur für den Moment. Überarbeitet wird später, nach dem NaNoWriMo.

Einer meiner Writing Buddys meinte, sie würde sich als Ziel 3.000 Wörter pro Tag setzen, wenn sie in Verzug kommt. Sie rechnet sich dann genau aus, wie viel sie in 15 Minuten schreiben kann und wie viele 15-Minuten-Sprints sie dann pro Tag braucht, um wieder im Rennen zu sein. Also bei 3.000 Wörtern sind das ungefähr 5x15 Minuten am Tag. Diese 5 Sprints muss sie irgendwie in ihren Tag einplanen. Wenn man sich so einen genauen Plan macht, kann man selbst einen größeren Rückstand wieder aufholen.

Besser ist natürlich, man kommt gar nicht erst in Rückstand, aber das lässt sich manchmal nicht vermeiden. Es kommen Dinge dazwischen, die man nicht aufschieben kann, die eine vom Schreiben abhalten. Aber auch wenn man einen vergleichsweise großen Rückstand angesammelt hat, sollte man nicht gleich aufgeben. Möglicherweise kann ein einziges Wochenende, das man ausschließlich dem Schreiben widmet, das schon wieder beheben. Man muss es nur richtig einteilen. laughing

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