Umfrage: Soll es noch mehr Krimis bei el!es geben?
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Ruth Gogoll
Was ich ja schon ein bisschen traurig finde, ist, dass meine geliebte »Henrietta« bei der Abstimmung das Schlusslic...
Ruth Gogoll
Renni hatte Monika einen Antrag gemacht, aber Monika wollte nicht heiraten.
Ruth Gogoll
»Frau Ahrens ist allerdings von so einigen Dingen überzeugt.«

Was das lesbische Herz begehrt . . .

  • Claudia Lütje: Komm, flieg mit mir +

    Claudia Lütje: Komm, flieg mit mir

    Pilotin Merle soll für eine Charterfluggesellschaft die schroffe Geschäftsfrau Joanna fliegen, die Gefallen an ihr findet und sie als Privatpilotin einstellt. Doch dass Merle immer tiefer ins Geschäft eingebunden wird, gefällt Geschäftspartnerin Vassiliki gar nicht . . .
    BuchKindle ♥ und in allen ebook-Shops

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Auszüge aus der umfangreichen Schreibwerkstatt

  • Virtuelle Romanwerkstatt +

    Gerade stolperte ich über eine ganz interessante Idee, die aber leider schon wieder eingestellt wurde: eine virtuelle Romanwerkstatt, bei der sich alle Teilnehmerinnen immer zu einer bestimmten Zeit virtuell versammeln und dann gemeinsam schreiben.

    Hier auf der el!es-Seite gibt es bereits eine Schreibwerkstatt, aber das ist mehr wie ein Buch,

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  • Früher schrieb man anders +

    Noch vor 100 Jahren hätte man all das, was ich hier zu Backstory geschrieben habe, ganz anders gesehen. Vor 200 Jahren gab es auch schon Schriftsteller und Schriftstellerinnen, aber die hätten gar nicht verstanden, wo es da einen Unterschied geben soll zwischen dem, was in der Vergangenheit war, und dem,

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  • Die 48-Minuten-Herausforderung +

    Es gibt immer wieder neue Methoden, die beim Schreiben helfen sollen. Eine davon ist der Vorschlag, in Abschnitten von exakt 48 Minuten zu arbeiten und sich jeweils danach eine Pause von 12 Minuten zu gönnen, bevor man mit dem nächsten 48-Minuten-Abschnitt beginnt.

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  • Schriftstellertraining, 4. Übung +

    Heute einmal keine einzelnen Wörter und kein erster Satz, sondern die Vorgabe für eine kleine Geschichte.

    Zwei Frauen treffen sich zufällig im Flugzeug. Sie kannten sich vorher nicht, aber dadurch, daß der Flug einige Stunden dauert, kommen sie sich näher. Sie erzählen sich gegenseitig Geschichten aus ihrem Leben.

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  • Trauen Sie sich zu, einen Roman »nach Vorgabe« zu schreiben? +

    Am 15. September ist unser Schreibwettbewerb für die erotischen Adventsgeschichten abgeschlossen, und da müssen wir uns natürlich Gedanken über den nächsten Schreibwettbewerb machen.

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Henrietta Murbel und die Schaufensterpuppe (103)

Auf einmal begann Claudia leise zu lächeln. »Sie machen das gut. Wirklich sehr, sehr gut.«

Henrietta tat so, als ob sie überhaupt nicht verstehen würde, was Claudia meinte. Ihr Gesicht zeigte einen noch viel trotteligeren Ausdruck, als sie zurückfragte: »Ich weiß jetzt gar nicht . . .?«

»Oh doch, das wissen Sie.« Claudias Lächeln wurde selbstbewusster. »Sie sind meiner Großmutter sehr ähnlich. Direkt und doch so indirekt, dass man Ihnen kaum einen Vorwurf machen kann.« Fast, als ob ihr gerade etwas klar würde, das ihr zuvor Kopfschmerzen bereitet hatte, nickte sie. »Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Ihnen so viel anvertraut habe. Das tue ich nämlich normalerweise nicht.«

»Den Eindruck hatte ich auch.« Mit einem nun nicht mehr trotteligen Lächeln richtete Henrietta sich in ihrem Stuhl auf und wirkte gleich viel größer. »Dann will ich Ihnen auch die Wahrheit sagen. Seit die Leiche einer Fremden aus dem See gefischt worden ist, versuche ich herauszufinden, wer es getan hat und warum. Oder eigentlich sogar schon vorher, seit wir die Schaufensterpuppe gefunden haben.«

»Schaufensterpuppe?« Das Echo, das von Claudia kam, erinnerte an Dora.

Henrietta winkte ab. »Das würde jetzt zu weit führen. Mein Neffe ist der zuständige Kriminalkommissar, der den Tod von Annette Paulsen untersucht, und er ist bis jetzt immer noch davon überzeugt – oder würde gern davon überzeugt sein –, dass es ein Unfall war.«

»Es . . . es war doch . . .«, Claudia wirkte sehr überrascht, »ein Unfall. Das habe ich in der Zeitung gelesen.«

»Nichts Genaues weiß man nicht«, versetzte Henrietta mit vorgestülpten Lippen. »Aber es gibt doch ein paar Gründe, anzunehmen, dass es vielleicht kein Unfall war. Annette Paulsens Mann war hier –«

»Bodo?« Nun öffneten Claudias Augen sich weit. »Bodo soll Annette umgebracht haben?«

»Das ist zumindest eine Möglichkeit.« Erwartungsvoll ließ Henrietta den Satz ein wenig ausklingen.

Claudia schüttelte den Kopf. »Das glaube ich nicht. Bodo ist gar nicht in der Lage dazu. Er ist ein Schwächling. Und ein Schmarotzer.«

Innerlich musste Henrietta dem zwar zustimmen, sie hielt es zumindest für sehr wahrscheinlich, aber sie war froh, dass Dora nicht hier war und Claudias Aussage hörte. Fast hätte sie bei dem Gedanken an Doras Reaktion geschmunzelt.

»Sie sagten doch, Sie kennen ihn gar nicht so gut«, erwiderte sie.

Claudias dunkle Augenbrauen zogen sich zusammen. »Wann habe ich das gesagt?«

»Damals, als wir uns das erste Mal trafen«, klärte Henrietta sie auf. »Erinnern Sie sich? Bodo Paulsen hat Sie fast über den Haufen gerannt vor dieser Boutique.«

»Ach ja, die Boutique . . .« Auf einmal schien Claudia sich wieder zu erinnern. »Regines Boutique . . .«

Huch? Sie sagte es zwar nicht, aber innerlich entfuhr Henrietta dieser überraschte Laut. Das klang ja, als ob . . . »Sie kennen Regine Ducker-Hemringhausen?«

»Ich kannte . . .«, antwortete Claudia betont gedehnt, »Regine Hemringhausen. Sie war mit uns zusammen im Internat.«

»Mit Ihnen und Annette Paulsen?« Fast wäre Henrietta vor Aufregung vom Stuhl aufgesprungen.

Claudia nickte.

»Das heißt, Sie waren nicht die einzige, die Annette Paulsen hier in Oberwahrdingen kannte«, murmelte Henrietta beinah selbstvergessen vor sich hin, während in ihrem Kopf die Puzzlesteine Samba tanzten. »Und aus Regine Ducker-Hemringhausens Boutique stammt die Schaufensterpuppe.«

»Was haben Sie denn nur immer mit dieser Schaufensterpuppe?« Verständnislos schüttelte Claudia den Kopf.

 

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Ja, was hat es nur auf sich mit der Schaufensterpuppe? 😉

Wer das erfahren will, kann bald hier weiterlesen: Henrietta Murbel und die Schaufensterpuppe

Denn bald gibt es die »Henrietta« als Buch, Kindle und ePub.

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