Kommentare

Anja
Ja, so hört der Satz sich schon um einiges besser an.
Schön, dass Du das nicht auf Dir sitzen lassen konntest. Da...
Ruth Gogoll
Oder Du versuchst es mit einer Adventsgeschichte für den diesjährigen Adventskalender. Länge: ca. 5.000-10.000 Wört...
Asuka
Dankeschön, @Anja, für dein ausführliches Feedback!
Unsere Kommentare scheinen sich gestern abend im Zuge der Fre...

Was das lesbische Herz begehrt . . .

  • Haidee Sirtakis: Tanzende Herzen +

    Haidee Sirtakis: Tanzende Herzen

    Nach einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt meistert Hanna ihr Leben zufriedenstellend, doch es fehlt eine Frau, wie ihre Freundin Olivia meint. Doch der Versuch, Hanna zu verkuppeln, scheint zunächst völlig fehlzuschlagen.
    BuchKindle ♥ und in allen ebook-Shops

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

Auszüge aus der umfangreichen Schreibwerkstatt

  • Die verfluchte erste Zeile! – Teil 1 +

    Ich weiß ja schon, worüber ich schreiben will. Ich weiß es ganz genau. Aber die erste Zeile, die fällt mir einfach nicht ein.

    Na, da wissen wir doch Abhilfe.

    Nehmen Sie einfach eine beliebige erste Zeile aus unserem Angebot.

    Weiterlesen
  • Szenen schreiben I - Der Rahmen +

    Wir haben ja nun schon gesagt, dass sich eine Szene aus der vorherigen ergeben muss. Sie muss sich aber nicht nur aus der Szene ergeben, sie muss auch einen Spannungsbogen haben. Genauso wie das ganze Buch einen Spannungsbogen haben muss.

    Als ich „Taxi nach Paris“ schrieb, merkte ich, dass ich

    Weiterlesen
  • Unterschied Kurzgeschichte – Roman +

    Wir haben das schon öfter diskutiert, und ich denke, theoretisch ist das auch klar, aber vielleicht der größte Unterschied zwischen dem Schreiben einer Kurzgeschichte und dem Schreiben eines Romans ist der, dass man sich beim Roman etwas Zeit lassen kann mit der Entwicklung der Geschichte, bei einer Kurzgeschichte muss man

    Weiterlesen
  • Die verfluchte erste Zeile! – Teil 4 +

    Die vierte erste Zeile:

    In der Hitze dieser Nacht hätte alles geschehen können.

     

    Weiterlesen
  • Der verflixte Doppelpunkt! +

    Ein Doppelpunkt wird in der deutschen Sprache selten verwendet, aber wenn man ihn verwendet, sollte man ihn richtig verwenden. (Und ein Leerzeichen dahinter setzen, das vergessen viele.)

    Bei etlichen Einsendungen von Manuskripten fällt auf, daß viele anscheinend nicht wissen, wie man den Doppelpunkt richtig verwendet. Deshalb hier mal ein paar

    Weiterlesen
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17

Henrietta Murbel und die Schaufensterpuppe (103)

Auf einmal begann Claudia leise zu lächeln. »Sie machen das gut. Wirklich sehr, sehr gut.«

Henrietta tat so, als ob sie überhaupt nicht verstehen würde, was Claudia meinte. Ihr Gesicht zeigte einen noch viel trotteligeren Ausdruck, als sie zurückfragte: »Ich weiß jetzt gar nicht . . .?«

»Oh doch, das wissen Sie.« Claudias Lächeln wurde selbstbewusster. »Sie sind meiner Großmutter sehr ähnlich. Direkt und doch so indirekt, dass man Ihnen kaum einen Vorwurf machen kann.« Fast, als ob ihr gerade etwas klar würde, das ihr zuvor Kopfschmerzen bereitet hatte, nickte sie. »Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Ihnen so viel anvertraut habe. Das tue ich nämlich normalerweise nicht.«

»Den Eindruck hatte ich auch.« Mit einem nun nicht mehr trotteligen Lächeln richtete Henrietta sich in ihrem Stuhl auf und wirkte gleich viel größer. »Dann will ich Ihnen auch die Wahrheit sagen. Seit die Leiche einer Fremden aus dem See gefischt worden ist, versuche ich herauszufinden, wer es getan hat und warum. Oder eigentlich sogar schon vorher, seit wir die Schaufensterpuppe gefunden haben.«

»Schaufensterpuppe?« Das Echo, das von Claudia kam, erinnerte an Dora.

Henrietta winkte ab. »Das würde jetzt zu weit führen. Mein Neffe ist der zuständige Kriminalkommissar, der den Tod von Annette Paulsen untersucht, und er ist bis jetzt immer noch davon überzeugt – oder würde gern davon überzeugt sein –, dass es ein Unfall war.«

»Es . . . es war doch . . .«, Claudia wirkte sehr überrascht, »ein Unfall. Das habe ich in der Zeitung gelesen.«

»Nichts Genaues weiß man nicht«, versetzte Henrietta mit vorgestülpten Lippen. »Aber es gibt doch ein paar Gründe, anzunehmen, dass es vielleicht kein Unfall war. Annette Paulsens Mann war hier –«

»Bodo?« Nun öffneten Claudias Augen sich weit. »Bodo soll Annette umgebracht haben?«

»Das ist zumindest eine Möglichkeit.« Erwartungsvoll ließ Henrietta den Satz ein wenig ausklingen.

Claudia schüttelte den Kopf. »Das glaube ich nicht. Bodo ist gar nicht in der Lage dazu. Er ist ein Schwächling. Und ein Schmarotzer.«

Innerlich musste Henrietta dem zwar zustimmen, sie hielt es zumindest für sehr wahrscheinlich, aber sie war froh, dass Dora nicht hier war und Claudias Aussage hörte. Fast hätte sie bei dem Gedanken an Doras Reaktion geschmunzelt.

»Sie sagten doch, Sie kennen ihn gar nicht so gut«, erwiderte sie.

Claudias dunkle Augenbrauen zogen sich zusammen. »Wann habe ich das gesagt?«

»Damals, als wir uns das erste Mal trafen«, klärte Henrietta sie auf. »Erinnern Sie sich? Bodo Paulsen hat Sie fast über den Haufen gerannt vor dieser Boutique.«

»Ach ja, die Boutique . . .« Auf einmal schien Claudia sich wieder zu erinnern. »Regines Boutique . . .«

Huch? Sie sagte es zwar nicht, aber innerlich entfuhr Henrietta dieser überraschte Laut. Das klang ja, als ob . . . »Sie kennen Regine Ducker-Hemringhausen?«

»Ich kannte . . .«, antwortete Claudia betont gedehnt, »Regine Hemringhausen. Sie war mit uns zusammen im Internat.«

»Mit Ihnen und Annette Paulsen?« Fast wäre Henrietta vor Aufregung vom Stuhl aufgesprungen.

Claudia nickte.

»Das heißt, Sie waren nicht die einzige, die Annette Paulsen hier in Oberwahrdingen kannte«, murmelte Henrietta beinah selbstvergessen vor sich hin, während in ihrem Kopf die Puzzlesteine Samba tanzten. »Und aus Regine Ducker-Hemringhausens Boutique stammt die Schaufensterpuppe.«

»Was haben Sie denn nur immer mit dieser Schaufensterpuppe?« Verständnislos schüttelte Claudia den Kopf.

 

---

 

Ja, was hat es nur auf sich mit der Schaufensterpuppe? 😉

Wer das erfahren will, kann bald hier weiterlesen: Henrietta Murbel und die Schaufensterpuppe

Denn bald gibt es die »Henrietta« als Buch, Kindle und ePub.

Bewertung (0)

0 von 5 Sternen
Einen Kommentar schreiben

Wer hat hier bereits Kommentare abgegeben?

  • Ruth Gogoll

Weitere Artikel, zufällig ausgewählt

  • 1
  • 2
  • 3

Suche


Kontaktformular
Diese Webseite verwendet Cookies, um vollständig zu funktionieren.
Datenschutzerklärung Einverstanden