Die Formel für erfolgreiches Schreiben

Manchmal stolpert man über Aussprüche, die einfach nur wahr sind. Wenn ein Autor beispielsweise gefragt wird, was die Formel für einen Bestseller ist.

Der Autor Thomas Raab antwortete darauf: »Eine schwierige Frage. Vielleicht: Ein Laptop plus Zeit mal Ausdauer ergibt einen Roman. Ob es ein Bestseller wird, kann man nie sagen.«

Und noch mal Thomas Raab: »Schreiben ist keine Kunst. Sitzenbleiben und Durchhalten ist die Kunst.« Deshalb auch sein Rat: »Schreib ein Buch fertig

Die meisten, die schreiben wollen, geben zu schnell auf. Aber das, was man angefangen hat, durchzuhalten, unterscheidet erfolgreiche SchriftstellerInnen von den anderen.

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Wie schreibe ich einen Bestseller?

Wenn man diese Frage auf Google oder Youtube eingibt, kommen eine Menge Ergebnisse, scheint also eine ganze Menge Leute zu interessieren. Klickt man jedoch eines dieser Ergebnisse an, ist der Erfolg eher enttäuschend.

Wie so oft stammen die meisten Ergebnisse aus dem amerikanischen Raum und sind dementsprechend flach und banal, nur darauf aus, den Interessierten das Geld aus der Tasche zu ziehen, denn man bekommt die genialen Ideen, wie man denn nun einen Bestseller schreibt, natürlich nicht umsonst. Man muss teuer dafür löhnen.

Mittlerweile gibt es auch in Deutschland genügend Leute, die sich diese Methode angeeignet haben, um ihre Mitmenschen auszunehmen. Und es gibt in der Tat auch hier genügend Menschen, die sich dafür interessieren und wahrscheinlich sogar Geld dafür bezahlen.

Da dachte ich mir: Ich schreibe jetzt mal ganz kostenlos eine Anleitung, damit jeder seinen selbstgeschriebenen Bestseller spätestens nächstes Jahr zu Weihnachten bei sich zu Hause auf dem Nachttisch liegen hat.

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Erfolg als Autorin

Ich las gerade eine lustige Frage: „Wann wusstest du, dass du als Autorin Erfolg haben würdest?“

Zuerst musste ich lachen, weil ich die Frage wirklich lustig fand, aber es ist natürlich eine absolut berechtigte Frage, die man an eine Autorin stellen kann. Wann weiß man, dass man Autorin IST? Ich meine, jeder kann sich so nennen, das ist kein geschützter Beruf und ganz sicher kein Beruf, für den es eine von irgendwelchen Industrie- und Handelskammern oder Schulen oder Universitäten zertifizierte Ausbildung gibt. Jeder kann morgens aufwachen und einfach beschließen: „Ich bin Autorin.“ Aber wann ist man es wirklich?

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Wie werde ich AutorIn?

Viele Leute schreiben, aber nur die wenigsten werden Autorinnen oder Autoren. Woran liegt das?

Nun, zuerst einmal liegt es bei vielen daran, dass sie die deutsche Sprache nicht beherrschen. Und nicht nur das: Sie lassen noch nicht einmal die Rechtschreibprüfung ihrer Textverarbeitung über das Dokument laufen, um die gröbsten Fehler zu beseitigen.

Das ist – abgesehen von den fehlenden Deutschkenntnissen, die man aber auch im Nachhinein noch erwerben kann – ein Zeichen dafür, dass der Autorin das, was sie schreibt, nicht wichtig ist.

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Für die ganz großen Projekte: Papyrus Autor

Wie unschwer zu erkennen ist, beschäftige ich mich zur Zeit sehr mit Schreibsoftware für AutorInnen. Nach Story Weaver und Scrivener, beides relativ preiswerte Programme, hier nun der Rolls Royce unter den Schreibprogrammen: Papyrus Autor.

Papyrus ist schon sehr lange auf dem Markt und wurde immer weiterentwickelt. Es gibt Autoren, die schwören darauf. Neu in der aktuellen Version ist nun der Zeitstrahl oder auf englisch Timeline, an dem entlang man seine Geschichten entwerfen kann. Das ist vor allem dann nützlich, wenn man Geschichten schreibt, die eine genaue zeitliche Darstellung erfordern. Fantasyromane erstrecken sich oft über Generationen, da kann man leicht den Überblick verlieren. Mit Papyrus ist das kaum mehr möglich.

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Geschichten strukturieren mit Scrivener

Nachdem ich nun schon etwas über Story Weaver geschrieben habe, ist vielleicht auch noch ein Wort über Scrivener angebracht. Scrivener ist schon ein recht altes und deshalb auch sehr bewährtes Programm, das ursprünglich für den MAC entwickelt wurde, mittlerweile aber auch für Windows zur Verfügung steht. Es wurde im Laufe der Jahre immer weiterentwickelt und bietet eine Oberfläche, die einem Arbeitszimmer mit allen Schikanen gleicht.

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Geschichten weben mit Story Weaver

Geschichten fallen nicht einfach vom Himmel – jedenfalls nicht, wenn man sie niederschreiben will. Vielleicht ist da eine Idee im eigenen Kopf, aber sie zu Papier zu bringen ist gar nicht so leicht, insbesondere wenn es eine längere Geschichte werden soll, ein Roman zum Beispiel.

Habe ich alles erwähnt, was die Leserin wissen muss? Sind meine Figuren glaubhaft und sympathisch? Gibt es Löcher in meiner Geschichte? Das alles sind Fragen, die man sich stellen muss. Und es gibt noch viel mehr.

Das alles im Kopf zu behalten oder einfach so aus dem Ärmel zu schütteln – das kann wohl niemand. Aber muss man auch nicht. Es gibt eine kleine Software namens „Story Weaver“ – also auf deutsch „Geschichtenweber“ –, die einem dabei hilft, eine wirklich vollständige, gut strukturierte Geschichte zu schreiben. Die Idee muss man zwar noch selbst haben, aber dann hilft einem dieses unauffällige Tool, diese Idee zu einer Kurzgeschichte oder einem Roman auszubauen.

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Bevor man ein Buch schreiben kann, muss man erst einmal eine Geschichte haben

Daran scheitern viele AutorInnen, die Kurzgeschichten oder auch Romane schreiben. Sie schreiben einfach los, ohne eine Geschichte zu haben.

Für manche funktioniert das sogar (ehrlich gesagt hatte ich keine Geschichte, sondern nur eine Idee, als ich anfing, „Taxi nach Paris“ zu schreiben), aber die Krux ist: Selbst wenn man am Anfang keine Geschichte hat, muss man sie am Ende des Buches haben. Wenn das Buch zu Ende geschrieben ist, sollte es kein Problem sein, die Geschichte im Nachhinein in einer Art Inhaltsangabe oder Plot aufzuschreiben.

Wenn das ein Problem ist, hat man – obwohl man vielleicht 150.000 Wörter geschrieben hat – trotzdem keine Geschichte und kann die 150.000 Wörter wegwerfen.

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Für einen Schriftsteller ist die Krise das Interessanteste

Dieses Zitat stammt aus einem Interview mit dem bekannten Schriftsteller Martin Suter:

«Für einen Schriftsteller ist die Krise das Interessanteste»

Es ist vermutlich nicht schwer zu verstehen, dass gute Geschichten selten aus einem Leben entstehen, das völlig ohne Höhen und Tiefen und auch ohne Herausforderungen verläuft. Geschichten entstehen nicht dann, wenn man alles hat, was man sich wünscht, wenn man sich weder über Geld noch Job noch eine Liebesbeziehung Gedanken machen muss. Geschichten entstehen aus Träumen und oftmals aus den schlimmsten Dingen, die man nur erleben kann. Verlust, Tod, Gefahr, Angst - das sind die Zutaten, aus denen gute Geschichten gemacht sind. Wer will schon lesen: Eines Tages traf ich meine Traumfrau, wir verliebten uns sofort ineinander, und nun sind wir verheiratet, haben zwei Kinder, beide einen guten Job und leben glücklich bis ans Ende unserer Tage?

Das ist zwar ein Leben, wie man es jeder guten Freundin - und überhaupt jedem Menschen - wünschen würde, aber es enthält keinerlei Spannung, wie das für eine Geschichte oder einen Roman unerlässlich ist.

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