»Ich mach dich schlank« mit Paul McKenna

Es ist ja immer wieder ein Thema: Man nimmt ab, man nimmt zu, man nimmt ab . . .

Nichts Neues für die meisten von uns. Und immer wieder ärgert man sich, daß man wieder zugenommen hat. Warum ist das so? fragt man sich. Warum kann ich nicht auf Dauer abnehmen und schlank bleiben?

Mir ging es ähnlich. Oftmals wird Übergewichtigen ja unterstellt, es mangele ihnen an Willenskraft, sonst hätten sie keine Probleme mit dem Gewicht. Nur: Schlanke brauchen gar keine Willenskraft, sie essen einfach so, wie es ihnen in den Sinn kommt, ohne Regeln, ohne Blick auf die Kalorien, und trotzdem sind sie schlank.

Meine Frau zum Beispiel . . . Sie ißt, was sie mag. Alles, was in Diäten verboten ist. Aber sie ist trotzdem schlank. Sie ißt sehr gern Süßes, wesentlich mehr als ich. Aber wenn man uns beide so anschaut, würde man meinen, daß ich diejenige bin.

An Willenskraft mangelt es mir nicht, das würde wohl auch niemand behaupten, der mich kennt, und trotzdem gelingt es mir nicht, mein Gewicht auf dasselbe Gewicht zu bringen wie das meiner Frau, was richtig wäre, da wir beide gleich groß sind.

Da ich Diäten immer schon widersinnig fand, habe ich nie welche gemacht, aber das hat mir leider auch nicht viel genützt. Ich habe seit einiger Zeit sehr viel Sport getrieben und auf die Kalorien geachtet, gesund und gemäßigt gegessen, und dadurch auch sehr gut abgenommen.

Das Problem ist nur: Nach einiger Zeit bekam ich ziemlichen Hunger. Und ich durfte dann nichts mehr essen, weil ich ja auf die Kalorien achten mußte.

Das hat mich geärgert, und deshalb habe ich nach einer anderen Methode gesucht. Bei dieser Suche stieß ich auf Paul McKenna. Am Anfang war ich sehr, sehr skeptisch, denn das erscheint sehr wie Show, was er da macht. Ist es auch, denn er ist ursprünglich mal Radio DJ gewesen und danach Hynotiseur auf der Bühne, in Shows.

Aber in der Not frißt der Teufel Fliegen, und so habe ich gedacht, viel falsch machen kann man nicht. Das Buch von Paul McKenna heißt »Ich mach dich schlank« (ein reißerischer Titel, der eine ja schon sehr skeptisch macht). Es enthält zusätzlich zum Text eine CD und eine DVD, und das Ganze kostet so um die 14 Euro, also da gibt es Abnehmpülverchen, die kosten sehr viel mehr.

Und ich muß sagen: Es funktioniert. Die CD soll man jeden Tag hören (sie ist in der englischen Version, die ich habe, gut 20 Minuten lang, in der deutschen Version ist sie 40 Minuten lang, ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, warum), und sie nimmt dann Einfluß auf das Eßverhalten. Man ißt nur noch, wenn man Hunger hat, und hört auf, wenn man satt ist.

Das sind die einzigen Regeln von Paul McKenna, nämlich so zu essen wie die »natürlich Schlanken«.

1. Essen Sie nur, wenn Sie wirklich (körperlichen, nicht seelischen) Hunger haben

2. Essen Sie nur das, worauf sie Appetit und Lust haben, nicht das, was Sie essen »sollten«

3. Essen Sie bewußt und langsam (jeden Bissen 20mal kauen), nicht vor dem PC oder dem Fernseher

4. Hören Sie auf zu essen, wenn Sie satt sind (oder wenn Sie vermuten, daß Sie satt sind, weil Sie nicht genau wissen, wie »satt« sich anfühlt)

Das ist alles.

Ich habe versucht diese vier Regeln einzuhalten, bevor ich die CD von Paul McKenna hatte, und es hat nicht gewirkt. Ich hatte trotzdem ständig Hunger. Aber seit ich jeden Tag die CD höre, funktioniert es. Es ist, als ob ich jetzt ganz anders auf meinen Körper hören würde.

Ich warte, bis der Hunger kommt, dann überlege ich, worauf ich Appetit habe (und ja, wenn es Sahneeis ist, dann soll man Sahneeis essen ) und das esse ich dann. Langsam, bewußt und konzentriert. Und ich höre auf, wenn ich merke, daß mein Magen mir sagt, daß ich satt bin.

Außerdem trinke ich jedesmal ein Glas Wasser (altbekannt), wenn ich den Verdacht habe, ich habe nicht Hunger, sondern Durst. Manchmal ist der Hunger danach weg, weil mein Körper nur einfach dehydriert war und Wasser brauchte, manchmal bleibt der Hunger, dann ist es wirklich Hunger, und ich esse, was ich mag.

Es gibt viele Leute, die sagen: »Das könnte ich nie. Dann würde ich gar nicht mehr aufhören zu essen.« Aber das stimmt nicht. Die CD beeinflußt das Gehirn, »programmiert« es quasi »um«, so daß man die Signale seines Körpers wieder hört. Die man schon lange vergessen hatte.

Man kann skeptisch sein, man muß nicht glauben, was Paul McKenna sagt, aber wenn man täglich die CD hört, wird sich das eigene Eßverhalten zum Besseren wenden. Ohne daß man etwas dafür tun muß.

Man muß übrigens auch keinen Sport machen. Obwohl Paul McKenna das auf der CD auch empfiehlt, und ich merke, daß ich jetzt mehr Lust habe mich zu bewegen. Nicht unbedingt Sport zu machen, aber einfach mal die Treppe zu nehmen statt den Fahrstuhl – so was in der Art.

Und das kommt ganz von selbst. Ich muß nicht extra daran denken oder es einplanen.

Meine Frau wundert sich jetzt jeden Tag, daß ich genauso viel esse wie sie, aber da muß sie durch.

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  • G. T.
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  • Ruth Gogoll
  • Melly
  • G. T.

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    Buch sowie Hypnose finde ich überhaupt nicht gut. Vom Aufbau und etc nichts neues und leider auf erfolglos das Ganze. Ich habe es monatelang probiert, aber sie hat nicht geholfen und verrottet jetzt im Schrank.

    Freitag, 12. Juni 2015 16:25
  • Ruth Gogoll

    G. T. Permalink

    Paul McKenna sagt, seine Methode funktioniert bei ca. 70% der Leute. Also muss es auch Leute geben, die zu den 30% gehören, bei denen es nicht funktioniert. Wie offenbar diese junge Dame. Meistens liegt das daran, dass sich die Leute nicht wirklich an die Methode halten. Sie behaupten es zwar, aber wenn man einmal hinter die Kulissen schaut, essen sie gern einmal, wenn sie keinen Hunger haben (oder sie essen nicht, obwohl sie Hunger haben), sie essen auch nicht unbedingt das, worauf sie Appetit haben, sondern verbieten sich Lebensmittel, die viele Kalorien enthalten, oder Lebensmittel mit Kohlenhydraten oder Fett, weil sie denken, das sollten sie nicht essen. Sie drehen nicht jeden Bissen zehnmal im Mund um und kauen lange, essen nicht langsam und bewusst, und sie hören auch nicht auf, wenn sie satt sind, sondern wenn sie eine gewisse Kalorienzahl erreicht haben oder wenn sie meinen, sie sollten nicht weiteressen usw.

    Dann gibt es noch diejenigen, die gar nicht übergewichtig sind („Ich bin 180 groß und wiege 55 Kilo. Oh Gott, bin ich fett!“) und trotzdem unbedingt abnehmen wollen, weil sie eine Macke haben, die ihnen einredet, eine normalgewichtige Frau ist etwas Unnatürliches. Da funktioniert „Natürlich schlank“ schon – nämlich indem sie nicht abnehmen, weil der Körper weiß, dass sie schon das richtige Gewicht haben. Sie meinen aber, die Methode funktioniert nicht, weil sie ihre absurden Vorstellungen von Überschlankheit nicht unterstützt. Unser Körper weiß, dass es nicht gesund ist, zu dünn zu sein.

    Grundsätzlich beruht die Methode darauf, dass man weniger isst, als man vorher gegessen hat. Und normalerweise nimmt man dann auch ab. Es entsteht ein Energiedefizit. Es ist also tatsächlich nichts Neues. Aber das hat auch niemand behauptet. ;)

    Man muss sich allerdings schon daran halten – und man sollte auch tatsächlich übergewichtig sein. Wenn man 55 Kilo wiegt und dann noch 5 Kilo abnehmen möchte, weil man mit 17 mal unter 50 Kilo gewogen hat und da wieder hinmöchte … dann wird sich nichts tun.

    Ich persönlich war wirklich übergewichtig, und ich habe 40 Kilo abgenommen. Ganz ohne großen Aufwand.

    Freitag, 12. Juni 2015 18:09
  • Nanni

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    Gegen drei starke Frauen komme ich nicht an!

    Ich weiß nicht was los mit mir war, im Grunde bin ich nicht so gemein.
    Am Wochenende war ich zu Hause und habe mit meiner besten Freundin, sie hat ja auch mit ihrem Gewicht zu kämpfen, gesprochen. Sie hat mir den Kopf gründlich gewaschen, wie meine Stiefmutter der ich die Paul McKenna CD mit Buch geschenkt habe. (Bis Weihnachten war mir zu lange hin) Habe ihr auch gleich gesagt, dass das Buch wohl nicht so wichtig sei wie die CD. Sie muss es halt ausprobieren. Bin ja jetzt doch sehr Neugierig geworden, und nur aus Erfahrung lernt man.

    Jedenfalls die beiden haben mir ebenfalls gesagt ich könnte da nicht mit reden, da ich nicht wüsste wie es ist, 20 - 30 Kilo mehr mit sich herum tragen zu müssen. Was ja auch stimmt, ich gebe es zu. (Gut ich könnte mir jetzt ein paar Säcke Kartoffel schnappen, aber das wäre wohl nicht dasselbe und auch nicht damit zu vergleichen, also lass ich es lieber. Mein Rücken dankt es mir bestimmt.

    Ich habe auch im Netz recherchiert, dort habe ich gelesen, das sich dort die Meinungen ebenfalls spalten. Doch die Mehrheit ist Begeistert von dem Herrn McKenna. Ich selbst habe mir die CD nicht ganz angehört, Zeitmangel, na gut, mein Dickkopf hat da auch mitgespielt. %)

    Montag, 20. September 2010 18:47
  • Monika

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    Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung nur sagen: Es lohnt sich. Ich war mein Leben lang nach außen hin mehr oder weniger schlank, mal ein paar Kilo mehr, dann wieder weniger, aber niemand in meiner Umgebung hätte je gedacht, dass ich ein Gewichtsproblem habe.

    Hatte ich aber. Ich habe ständig gerechnet und geplant, Kalorien gezählt und aufgepasst, dass ich nicht zu viel esse. Es war eine einzige Qual, so schlank zu bleiben, wie es alle bei mir für natürlich hielten.

    Jetzt, mit den 4 Regeln von Paul McKenna, habe ich endlich ein wirklich normales, natürliches Verhältnis zum Essen entwickelt, bin nach dem Essen satt und zufrieden und muss mich nicht mehr quälen.

    Es liegt in erster Linie wohl daran, dass ich viel, viel langsamer esse. Es ist mir früher nie so aufgefallen, wie schnell mein Teller leer war. Jetzt bleibt oft sogar noch etwas übrig, obwohl ich mir gar nicht viel auf den Teller nehme. Dann bin ich stundenlang satt und kann ganz in Ruhe darauf warten, dass ich wieder Hunger bekomme.

    Und das Schönste ist: Ich genieße es sehr, dann zu überlegen, was ich wirklich essen möchte, nicht was ich sollte (weil es wenige Kalorien hat oder gesund ist). Wenn ich Lust auf Pommes frites habe, esse ich Pommes frites, und wenn ich Lust auf Schokolade habe, esse ich Schokolade.

    Aber meistens esse ich doch recht ausgewogen, denn mein Körper weiß, was er braucht. Und ich bin mit viel weniger Essen satt und glücklich. Dieses Buch hat mein Leben verändert. Ich kann es nur empfehlen.

    Sonntag, 19. September 2010 16:05
  • Nanni

    Permalink

    Nanni, Sie sind nicht dick, Sie verstehen überhaupt nicht, worum es mir hier geht. Es geht nicht darum, noch eine neue Diät auszuprobieren. Diäten gibt es genug. Das ist alles Quatsch, und Diät ist der größte Blödsinn, den man machen kann.

    Nein, bin ich nicht. Ja das mag sein. Ja das habe ich jetzt verstanden, cool. Wohl wahr, genau das finde ich ja auch. 8)

    Für schlanke Menschen ist das einfach nicht zu verstehen, offenbar.

    Ja offenbar. Ich wollt ja nur helfen mit der Suppe. Und sehen Sie mal, Sie mögen keine Kohlsuppe, wenn Sie die Suppe aber nun wer weiß warum auch immer essen müssten, na dann wären Sie doch froh, wenn Sie sie durch eine Reisnudelsuppe ersetzen könnten. Oder? Hey, Fleisch muss nicht sein. Das der Mensch aber Fleischfresser ist wissen Sie schon. (Ich weiß dass Sie es wissen) ;)

    Wir wollen abnehmen und auf Dauer schlank sein.

    Ich will Geld und auf Dauer reich sein. ;D

    Also, ich habe verstanden. Ich halte mich zurück und bin ganz artig mit dem was ich schreibe. Abgesehen davon, ich finde Kohlsuppe total lecker.

    Ps: Ich habs doch gewusst, Gehirn umprogrammieren! Uncool! ;D
    Aber ich denke, ich habe mein erstes Weihnachtsgeschenk gefunden.

    Freitag, 17. September 2010 0:03
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Das Buch hat mir persönlich nicht viel Neues gebracht, das weiß man eigentlich alles schon. Aber man kann es natürlich für den Einstieg lesen. Habe ich auch getan.

    Das wirklich Entscheidende ist und bleibt aber die CD. Ohne die CD geht gar nichts, dadurch wird das Gehirn "umprogrammiert".

    Donnerstag, 16. September 2010 21:57
  • Heike

    Permalink

    Sollte man eigentlich erst das Buch lesen oder kann man direkt mit der CD anfangen?

    Gruß
    Heike

    Donnerstag, 16. September 2010 21:46
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Sie müssen sich gar nicht umstellen, das tut die CD von Paul McKenna für Sie. ;) Das ist ja eben das Tolle daran. Aber um das zu erleben, muß man es natürlich erst einmal versuchen. Ohne die CD könnte ich das auch nicht, aber mit der CD ist es ein Kinderspiel. Man erkennt sich selbst gar nicht mehr wieder. Es verändert mein ganzes Leben, das Abnehmen ist nur ein Nebeneffekt.

    Donnerstag, 16. September 2010 21:44
  • Juliette

    Permalink

    Wenn ich mich da wirklich umstellen würde, wäre das für mich garantiert richtig richtig schwierig. Ich bekomme ja schon Hunger, wenn ich nur an Essen denke oder darüber rede. Zuschauen ginge gar nicht. Sie sagt auch immer, ich hätte Futterneid. Peinlich. Daran sollte ich wirklich mal arbeiten. Aber vielleicht ist eine Beichte ja der erste Schritt zur Besserung.

    Donnerstag, 16. September 2010 15:03
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Das pendelt sich alles ein. Und man muß natürlich überlegen, was einem wichtiger ist:
    200 Kilo wiegen, aber dafür mit der Freundin gemeinsam essen 8) oder rank und schlank sein und dafür vielleicht manchmal essen, wenn sie keinen Hunger hat oder sich nur zu ihr an den Tisch setzen und ihr beim Essen zuschauen und vielleicht einen Kaffee oder Tee trinken, statt mit ihr zusammen zu essen.

    Was ist beim gemeinsamen Essen wichtig? Wirklich das gemeinsame Essen oder nicht eher Zusammensein, sich unterhalten, sich über den Tag austauschen? Das Essen ist doch nur der Anlaß für Letzteres. Kann man sich denn nicht an der Gemeinsamkeit freuen, gemeinsam am Tisch sitzen und sich unterhalten, ohne daß beide dabei essen müssen?

    Was zwei verschiedene Gerichte betrifft: Das ist bei uns sowieso immer schon so gewesen. Meine Frau ißt Fleisch, ich bin Vegetarierin. Also gab es ohnehin schon immer selten etwas, das wir gemeinsam essen konnten. Und es hat trotzdem immer funktioniert.

    Donnerstag, 16. September 2010 14:41
  • Juliette

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    Ich habe Ihre Ausführungen zu McKenna's Theorien verfolgt und finde sie durchaus überzeugend. Ich habe mir aber gleich eine Frage gestellt. Für mich hat gemeinsames Essen in der Familie oder Partnerschaft einen sehr großen Stellenwert. Es ist für mich einfach etwas, das man gemeinsam tun sollte. So bin ich aufgewachsen und ich finde es schrecklich, wenn jeder einfach dann an den Kühlschrank geht, wenn er/sie Lust hat. Jetzt frage ich mich, wie man gemeinsames Essen und McKenna's Theorien miteinander vereinbahren kann. Kochen Sie zum Beispiel dann immer zwei Gerichte, eins was Ihrem eigenen Appetit entspricht und eines für Ihre Partnerin? Das ist ja etwas unökonomisch und umständlich. Meine Freundin und ich versuchen meist auf einen Nenner zu kommen, aber es ist natürlich nicht leicht, wenn jede auf ihren eigenen Appetit hören soll. Jeden Tag ins Restaurant zu gehen wäre eine schöne Alternative ;)

    Donnerstag, 16. September 2010 13:26
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Ja, das ist der übliche Diätquatsch. So nimmt man nicht auf Dauer ab, sondern höchstens ein paar Kilo (wenn man masochistisch veranlagt ist und sich dieses furchtbare Essen antun will ;) ), die man dann gleich wieder zunimmt, wenn man damit aufhört. Bzw. dann nimmt man gleich das Doppelte zu.

    Kohlsuppe, also wirklich ... Aber wer sich das antun will, bitte. Das hat allerdings nichts mit Paul McKenna und der Methode »natürlich schlank« zu tun.

    Nanni, Sie sind nicht dick, Sie verstehen überhaupt nicht, worum es mir hier geht. Es geht nicht darum, noch eine neue Diät auszuprobieren. Diäten gibt es genug. Das ist alles Quatsch, und Diät ist der größte Blödsinn, den man machen kann.

    Ob so ein Blödsinn wie Reissuppe, Kohlsuppe oder Hähnchenbrustfilet ohne Haut und Fett ... das ist alles einfach nur dazu geeignet, den JoJo-Effekt zu begünstigen und hinterher dicker zu sein als vorher.
    <blockquote>Paul McKenna sagt: »Diäten sind die beste Methode, sein Leben lang dick zu bleiben und immer noch dicker zu werden.«</blockquote>
    Und damit hat er recht. Mit Diäten kann man sein Gewicht nicht auf Dauer halten. Und das Abnehmen ist eine Qual. Dann kann man es auch gleich lassen.

    Suppen, Punkte zählen, Low Fat, Low Carb ... alles Quatsch. Das hilft nur der Diätindustrie und hält die am Laufen. Uns Übergewichtigen bringt das gar nichts.

    Ich weiß nicht, wie ich Ihnen begreiflich machen kann, daß Paul McKenna keine Diät anbietet. Fragen Sie mal Ihre übergewichtige Freundin. Die versteht es vielleicht. Für schlanke Menschen ist das einfach nicht zu verstehen, offenbar.

    Wir wollen keine Diäten, Suppen oder sonstigen Quatsch mehr. Wir wollen abnehmen und auf Dauer schlank sein. Mit Paul McKenna. Ohne Beschränkung, ohne Diät und ohne die eklige Kohlsuppe. 8)

    Donnerstag, 16. September 2010 12:17
  • Nanni

    Permalink

    Es gibt eine Reisnudelsuppe die beim Abnehmen helfen soll. Abgesehen davon, schmeckt sie unglaublich lecker.
    Mann kann sie, wann immer man Hunger verspürt, essen. Morgens, Mittags, Abends oder Nachts. Ganz egal. Sie regt den Stoffwechsel an und ist dazu total gesund. Die Zubereitung ist ganz leicht und geht schnell von der Hand.

    Man benötigt:
    500g Hähnchenbrustfilet (Putenfleisch geht natürlich auch), 2 Lorbeerblätter, 1,5 l Hühnerbrühe (meinetwegen auch Gemüsebrühe), 1 rote Chilischote, 150 g Frühlingszwiebeln, 150 g Staudensellerie, 5-6 EL Sojasauce, 2 cm geschälter Ingwerwurzel, 150 g Blattspinat, 100 g dünne Reisnudeln, 100 g Mungobohnensprossen, 2 Zwiebel, 2 EL ÖL (ich würde kein Olivenöl nehmen)
    ( Das sind jetzt nur Richtwerte, die Zutaten müssen jetzt nicht exakt abgemessen werden. Wie man es eben im Gefühl hat.) ;)

    Fleisch in Streifen schneiden, mit Lorbeer in der Brühe aufkochen. Chilischote würfeln oder klein hacken. Sellerie in Scheiben schneiden, Ingwer mit der Sojasoße zugeben.

    Gemüse zugeben, und alles ca. 15 Minuten köcheln lassen. Spinat grob hacken. Die Reisnudel in kochendem Wasser 3-4 Minuten ziehen lassen.

    Zwiebel in Ringe schneiden und in Öl glasig braten. Ingwer aus der Suppe nehmen, dann Spinat, Sprossen, Zwiebeln und die Reisnudeln zugeben.
    Mit Sojasauce und Pfeffer würzen.

    Als Alternative zur Kohlsuppe denke ich, kann man es mal versuchen. :-8

    PS: Glückwunsch zur Ihrer bisherigen Abnahme. Finde ich echt klasse. Das freut mich, wirklich. 8)

    Mittwoch, 15. September 2010 20:05
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Nur mal so als Zwischenstand: Zwei Wochen mit Paul McKenna = 5 Kilo weniger. Da kann man nicht meckern. 8)

    Samstag, 4. September 2010 10:58
  • Nanni

    Permalink

    Hallo,

    ja kein Thema mit dem Antworten.
    Das stimmt wohl, jeder hat sein Päcklein zu tragen.

    Wünsche ein schönes Wochenende

    Freitag, 3. September 2010 20:03
  • Alexandra Liebert

    Permalink

    Hallo,

    naja, wenn man als neutraler Beobachter:
    „Er könnte Drogenabhängige von den Drogen heilen.
    Magersüchtige zum Essen bewegen.
    Böse Menschen gut werden lassen.
    Hässliche schön.
    Tote wieder...nein, zu viel des Guten“
    liest, könnte man das schon als ins Lächerliche ziehen auffassen … Zumindest kams bei mir so an.

    Ich denke, wir sind uns einig, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat. Ob zu dick, zu dünn, ob die Nase zu groß oder irgendwelche persönliche, familiäre Dramen im Hintergrund. Man sieht ja nur die Oberfläche und viel zu viele Menschen beurteilen eben genau das. Die Oberfläche.

    So wie manche eine Methode oberflächlich beurteilen, ohne zu wissen, was dahintersteckt. Vielleicht ist der Ansatz ja einfach der, dass es Methoden gibt, die einem helfen können, wenn man essgestört ist. In welche Richtung auch immer. In dem Buch heißt es aber auch, wenn die Gründe dafür tiefere psychische Gründe haben, dann soll man zu einem Arzt gehen.

    Und noch was am Ende: schön, dass Du geantwortet hast und nicht einfach schimpfend den PC ausgemacht hast ;)

    Mittwoch, 1. September 2010 15:29
  • Nanni

    Permalink

    Ins Lächerliche ziehe ich schon mal gar nichts. Wenn es so angekommen ist, Entschuldige ich mich dafür.

    Und natürlich habe ich die CD nicht gehört. Wer weiß was es für Auswirkungen gehabt hätte, bei meinem Gehör.
    Ich trau mich ja schon fast nicht aber: ich bin nicht dick, oder übergewichtig, oder fett. Weder durch Krankheit noch durch ein falsches Essverhalten. Da kann ich nicht mit reden, was ich ja auch nicht getan habe. Es ging mir nur um den Herrn und die CD. Wegen der Einfachheit die ich da heraus gehört haben wollte.

    Wir „Dünnen“ haben es auch nicht einfach und ich bin es auch satt jemanden der es nicht ist oder war, zu erläutern wie es ist, wenn man sich 10 bis 15 Kilo mehr auf die Rippen wünscht.
    Ich wiederhole mich noch mal gerne. DÜNN IST NICHT SCHÖN ODER AUCH GESUND.
    Ohne ironisch oder sarkastisch zu klingen, 10 Kilo in sieben Jahren zuzunehmen ist nicht einfach. Und ich muss mein Gewicht auch halten können. Will mir ja nicht den Hintern im Winter abfrieren.

    Ich bin es leid, dass es Dünne immer besser ergehen soll als den Dicken. Darf ich Dicke sagen?
    Schon mal weinen müssen beim schlafen weil man nicht weiß wie man sich legen soll? Da außer Knochen nichts an einem dran ist? Man ist ein Magnet für Krankheiten, und man sieht immer krank aus. Jeder sagt du musst „nur“ zunehmen, „nur“ essen. Wie fühlt man sich da?! Jeder sagt du musst „nur“ abnehmen, „nur“ weniger essen, ist dass so einfach ja?!

    Ich hoffe hier niemanden ins Lächerliche gezogen zu haben oder beleidigt zu haben.
    Und den Herrn kenne ich nicht persönlich also zählt das nicht.

    Man, und bei dem etc. habe ich mich verschrieben. So.

    Dienstag, 31. August 2010 23:36
  • Alexandra Liebert

    Permalink

    @ Nanni.
    Zwischen all dem Sarkasmus und der Ironie glaube ich entdeckt zu haben, dass Du (ich darf doch Du sagen?) die CD nicht gehört hast, Dich wohl nicht einmal wirklich damit auseinandergesetzt hast, worum es dabei geht? Wirklich geht?

    Es geht nicht darum, eine CD zu hören. Es geht darum, Dinge, die Menschen, die von Natur aus schlank sind, ganz natürlich tun, wieder zu erlernen. Es geht um 4 simple Regeln, an die man sich halten muss. Jo, die klingen sicherlich im ersten Moment lächerlich einfach. Iss, wenn Du Hunger hast - Hör auf, wenn Du satt bist.
    Fakt ist aber, dass diese einfache Regel für viele, viele, viele Menschen nicht selbstverständlich ist. Man isst zu festen Zeiten, man isst seinen Teller leer, man isst, um die Omi oder die Arbeitskollegin nicht zu vergrämen, ein Stück Kuchen, obwohl man satt ist ... ... Und genau da hilft die CD, diese simplen Regeln ins Unterbewusstsein einzupflanzen, das Gehirn neu zu programmieren.
    Oder wie wär es mit der Regel: Iss nur, wonach Dir ist. Klingt logisch - aber das tut kein Mensch, der eine Diät macht. Oder haben alle, die abnehmen wollen, Lust auf Karotten, Tomaten und Hühnerbrust? Nein, sie essen es widerwillig, weil sie denken, sie sollten genau das essen. Glücklich macht das nicht. Nicht mal zufrieden. Nicht über längere Zeit. Also gibt man schnell wieder auf ...
    Und noch etwas, wobei die CD Dir hilft: Visualisierung. Frag mal Leute, die richtig Übergewicht haben, ob sie sich vorstellen können, wie sie schlank aussehen. Die, die schon zig Diäten hinter sich haben, werden Dir sagen: ICH kann niemals dünn werden ... bei MIR klappt das doch nie.

    Weißt Du, wie Sportler sich auf große Wettkämpfe vorbereiten? Sie stellen sich vor, wie sie gewinnen, wie sie weit oder hoch springen, schnell laufen, gut zielen ... wie sie den Glücksmoment erleben, den Pokal in Händen halten. Vorstellungskraft. Visualisierung. Und in diese Richtung geht auch die CD. Stell Dir vor ... ...

    Und ganz egal, um welches Thema es geht: Abnehmen, sportlicher Erfolg, Schlaflosigkeit etc... ist es nicht logisch, dass man dem Gehirn gewisse Sätze, Regeln immer wieder vorsprechen muss? Und wir reden hier nicht von einem, der mal eben ein Buch schreibt und ne CD bequatscht. Wir reden über einen Hypnotherapeuten, der seit vielen Jahren große Erfolge hat. Bei Olympiasiegern, Sängern, Royals. Und dessen Methode übrigens auch von anerkannten Hypnosezentren, Therapiezentren etc. in Deutschland angewandt wird.

    Ich finde Ironie und Sarkasmus toll - aber ich finde, man sollte zumindest wissen, worüber man sich da lustig macht. DANN kann ich etwas ins Lächerliche ziehen. Und im Zeitalter des Internets fliegen einem die Informationen nahezu von selbst zu :)
    Nix für ungut - aber DAS konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ;)

    Dienstag, 31. August 2010 19:46
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Ja, es hört sich TOTAL seltsam an. ;) Deshalb habe ich Paul McKenna auch lange Zeit ignoriert. »So einfach kann es nicht sein«, habe ich gedacht. »Es wurde uns immer wieder gesagt, daß es nicht so einfach ist. Abnehmen ist ein ständiger lebenslanger Kampf, eine Qual, und wenn man einmal abgenommen hat, ist es genauso qualvoll, das Gewicht dann zu halten. Dann muß man ein Leben lang Kalorien zählen.«

    Dagegen wäre es doch echt ein Fortschritt, jeden Tag einfach nur eine halbe Stunde lang die CD zu hören und die restlichen 23,5 Stunden des Tages von jeglichem Zwang befreit zu sein, oder?

    Sie sind schlank. Sie können nicht ermessen, was es für Übergewichtige bedeutet, wenn sie so leben könnten. Ich komme mir ein bißchen so vor, als wollte ich einem Blinden die Farben erklären. ;)

    Aber es ist tatsächlich so einfach. (Paul McKenna sagt: »Ich wünschte, ich könnte es schwieriger für Sie machen, aber es ist nun einmal so einfach. Ich kann es nicht ändern.«) Und sein Leben lang muß man die CD noch nicht einmal hören. Nur als Unterstützung und Motivation, wenn man sie mal braucht. Wenn man sie dann nie braucht, um so besser.

    Paul McKenna ist auch kein Neuling auf dem Gebiet, er macht das seit 15 Jahren und hat schon Millionen Menschen geholfen.

    Nicht nur Menschen mit Gewichtsproblemen, sondern er hat auch CDs besprochen wie »I can make you sleep«, also für Leute, die schlecht schlafen, oder »Instant Confidence«, um das Selbstbewußtsein zu heben, oder auch »Control Stress«, damit man sich dann wieder beruhigen kann, wenn man zu viel Stress hat.

    Diese CDs sind meistens auf etwas kürzere Zeit konzipiert, die sollen nach ein oder zwei Wochen schon alles erreicht haben.

    Abnehmen geht – selbst mit Paul McKenna – nicht so schnell, denn wenn man einmal davon ausgeht, daß es nicht gesund ist, mehr als 2 Kilo im Monat abzunehmen, muß ein Mensch, der 30 Kilo abnehmen muß (was nicht viel ist, viele haben weit mehr als 30 Kilo Übergewicht), immerhin 15 Monate durchhalten, um zu seinem Zielgewicht zu gelangen.

    Das liegt aber nicht an Paul McKenna, sondern an der Physiologie des Körpers. Und viele nehmen mit Paul McKenna auch mehr als die 2 Kilo im Monat ab, bis zu 5 Kilo im Monat. Ich weiß allerdings nicht, ob das gesund ist. Aber wenn man die CD gehört hat und keinen Appetit mehr hat, dann ißt man eben einfach weniger. Man kann dann auch nicht mehr essen, als der Körper braucht.

    Und der Körper braucht nicht viel, das merkt man, wenn man das ausprobiert. Wenn man übergewichtig ist, ißt man oft das Mehrfache am Tag, was der Körper braucht. Wenn man die CD hört, ißt man plötzlich nur noch so viel, wie der Körper braucht. Das ist erstaunlich wenig.

    Auch Essen ist ja eine Sucht, und ich hatte auch schon den Gedanken, daß man damit doch andere Leute, die süchtig sind, auch heilen könnte. Was Paul McKenna zur Verfügung stellt, ist eine CD für Raucher, das hat man ja schon im Video gesehen, das funktioniert auch. Ellen raucht bis heute wohl nicht wieder. ;)

    Aber bei richtig schwerer Drogensucht, wie Alkoholsucht oder Heroin oder so etwas . . . ob es da allein reicht, die CD zu hören? Das bezweifle nicht. Denn die Probleme liegen da ganz woanders.

    Ebenso bei Magersüchtigen oder Bulimikerinnen. Ich denke, dafür reicht die CD nicht aus. (Abgesehen davon, daß viele Magersüchtige sich wohl weigern würden, die CD zu hören, aus Angst, dann »fett« zu werden (sprich: Idealgewicht)).

    Aber für uns »nur« Übergewichtige, die wir einfach nur zu gern und zu viel essen, ist sie perfekt! :D

    P.S.: Gestern war meine Frau schon lange mit essen fertig, als ich immer noch aß. Wir hatten uns eine Pizza geteilt, also jede dieselbe Menge auf dem Teller. Aber ihr Teller war schon lange leer, so langsam habe ich gegessen.

    Das ist noch nie (NIE!) vorher passiert (denn meine Frau ist wie gesagt »natürlich schlank« und ißt immer langsam). Und ich habe nicht bewußt langsam gegessen, sondern ich selbst hatte sogar den Eindruck, ich esse schnell, denn ich hatte vorher zwei Stunden Sport gemacht und hatte Hunger.

    Aber meine Frau sagt, ich hätte extrem langsam gegessen. Ohne es zu merken. Da ist irgend etwas in meinem Gehirn »umprogrammiert« worden, ganz eindeutig.

    Und wenn man langsamer ißt, ist man schneller satt und ißt weniger. Das weiß man schon lange, aber es fällt Übergewichtigen oft schwer, langsam zu essen, sie schaufeln das Essen eher in sich hinein. So schnell sie können. Das ist bei den meisten der Grund, warum sie übergewichtig sind. Zu viel und zu schnell essen.

    Deshalb ist das langsame Essen ein Kernpunkt bei der Methode. Das ist schon die halbe Miete. ;)

    Dienstag, 31. August 2010 13:58
  • Nanni

    Permalink

    Okay, wie lange sollte man denn die CD anhören?
    Jeden Tag ein Leben lang?! Wenn ja, sollte man wohl immer einen Generator dabei haben sollte es mal an Strom mangeln. :) Oder CD Player, MP3 ect.

    Es hört sich halt seltsam an und das insofern, dass es mir zu einfach erscheint. Das ist im Grunde auch schon alles. Ich höre mir die CD an, nehme ab und halte dann mein Gewicht? Och bitte! Wo ist der Haken??
    Meine Logik streikt da tatsächlich. Cool!

    Da könnte der Herr...nein, lassen wir das. Es gibt immer Befürworter und Gegner einer Sache, wäre ja auch zu langweilig wenn nicht. ;)
    Wenn Sie sagen das die CD das tatsächlich bewirken kann, Mensch dann sollte er noch andere Bereiche thematisieren und auf CD sprechen.
    Er könnte Drogenabhängige von den Drogen heilen.
    Magersüchtige zum Essen bewegen.
    Böse Menschen gut werden lassen.
    Hässliche schön.
    Tote wieder...nein, zu viel des Guten.

    Tut mir leid, dass konnte ich mir jetzt nicht verkneifen. Ich höre jetzt auf damit, ehrlich!
    So, bevor ich es mir ganz verderbe: Da es klappt, entschuldige ich mich hiermit offiziell bei Ihnen und bei allen anderen. Ich krieche zu Boden aber nicht zu Kreuze! :)

    Dienstag, 31. August 2010 1:47
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