Wenn es so ist, daß wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist – was geschieht mit dem Rest?

Diesen Satz las ich gerade in einem Artikel in der Wikipedia, der sich mit dem Autor Pascal Mercier (Peter Bieri) beschäftigt, der den Bestseller »Nachtzug nach Lissabon« geschrieben hat.

In der Tat denke ich, daß es kaum einem Menschen gelingt, mehr als nur einen kleinen Teil von dem zu leben, was in ihm ist. Was geschieht also mit dem Rest?

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Ewiges Leben leichtgemacht

Es ist schon merkwürdig, was es alles so gibt. In Amerika vor allem, wo der Verrücktheit des einzelnen fast keine Grenzen gesetzt sind. Das ist nicht immer schlecht, auch wenn es manchmal seltsame Blüten treibt.

Wie zum Beispiel bei der Idee, ewig leben zu wollen. Da sind die Amerikanerinnen und Amerikaner ja eh Vorreiter. Ewig jung, ewig fit, ewig schlank. Das Älterwerden und das Sterben werden einfach abgeschafft. Auf jeden Fall so weit wie möglich hinausgeschoben.

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13 Tugenden

Ich bin immer wieder erstaunt, wie alt manche Erkenntnisse schon sind, die auch heute geschrieben sein könnten. So hat Benjamin Franklin im Alter von 20 Jahren, also sowieso schon sehr früh – wo findet man heute noch einen Zwanzigjährigen, der sich auch nur mit einer einzigen Tugend beschäftigt? –, 13 Tugenden entworfen, nach denen er sein ganzes Leben ausrichten wollte.

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Später? Wann ist das?

Es ist lange, lange her, da wurde dieses Lied, ein trauriger Schlager, ziemlich oft im Radio gespielt, damals gesungen von einer Monica Morell.

Es ist die einfache Darstellung eines Prinzips, das uns immer wieder begegnet. Meist wird es von einem Menschen personifiziert, der gern alles auf morgen verschiebt, wie es auch hier im Lied beschrieben wird.

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Ein nobler Charakter

The truth is that there is nothing noble in being superior to somebody else. The only real nobility is in being superior to your former self.

Whitney Young (1921 - 1971)

»Es liegt nichts Erhabenes darin, jemand anderem überlegen zu sein. Die einzig wahre Erhabenheit besteht darin, seinem eigenen früheren Selbst überlegen zu sein.«

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Der einzige Weg zur Heiterkeit

Füll deine Schüssel bis an den Rand, und sie wird überfließen.
Schärfe dein Messer, und es wird stumpf.
Strebe nach Geld und Sicherheit, und dein Herz wird sich niemals öffnen.
Sorge dich um die Anerkennung der anderen, und du wirst ihr Sklave.
Tu deine Arbeit, dann tritt zurück.
Der einzige Weg zur Heiterkeit.

Taoistische Weisheit aus dem »Tao Te Ching«

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Erwartungen sind der Tod der Zufriedenheit

Wir erwarten immer irgend etwas. Ist es nicht so?

Wir erwarten, daß wir eine Gegenleistung bekommen, wenn wir für etwas bezahlen.

Wir erwarten, daß die Ampel demnächst auf Grün schaltet, wenn sie auf Rot steht.

Wir erwarten, daß uns jemand antwortet, wenn wir einen Raum betreten und »Guten Tag« sagen.

Wir erwarten, daß etwas genauso eintritt, wie wir es uns vorgestellt haben.

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Die unerreichbare Frau

William Shakespeare
Sonett 87
Leb’ wohl, du stehst zu hoch für mich im Wert
Und bist von deinem Vorzug unterrichtet.
Dein Ruhm hat einen Freibrief dir gewährt
Und meine Rechte all auf dich vernichtet.
Mein wurdest du allein durch freie Gabe,
Nicht mein Verdienst gewann dies reiche Glück;
Wie ich kein Recht auf soviel Schönheit habe,
So fällt die Schenkung heut an dich zurück.
Du gabst dich mir, dir selber unbekannt,
Und kanntest wohl auch den Empfänger nicht!
Ein Irrtum nur gab meinem Glück Bestand,
Das mit Erkenntnis jäh zusammenbricht.
Mein warst du nur in holder Träume Reich,
Da war ich König; wach – dem Bettler gleich!

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Ode an meine Freundin

Es ist wieder einer dieser heißen, schwülen Sommertage.

Wieder liege ich allein, allein mit meinen Gedanken und weiß nicht, wie ich sie sortieren soll.

Es sind so viele!

In den letzten Tagen war so viel geschehen, so viel Neues war passiert, und mein Leben scheint auf einmal völlig andere Formen anzunehmen.

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Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft

Jede Liebesbeziehung beginnt wunderschön, doch diese begann einfach traumhaft.

Ich habe sehr viel Schmerz und Kummer in meinem Leben erfahren müssen. Es war nicht leicht, die Tochter meiner Mutter zu sein und doch hatte ich keine Wahl. Ich lebte mein Leben, sofern man für manche Jahre das Wort »leben« überhaupt verwenden kann. Es war dann doch mehr ein Überleben.

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