Worauf ich mich im Jahr 2018 freue 🙂

Gute Vorsätze gibt es ja immer viele am Anfang des Jahres, aber genauso schnell sind sie meistens auch wieder vergessen. Ich frage mich deshalb, ob es sich überhaupt lohnt, sich mit Vorsätzen zu beschäftigen.

Ja klar, wir wollen alle abnehmen, mehr Sport machen, gesünder essen, uns mehr Ruhe gönnen und den Stress reduzieren, uns vielleicht mehr um die Familie kümmern als um die Arbeit … Es gibt noch eine ganze Menge mehr, und jede hat dann sicher auch noch ihre persönlichen, ganz individuellen Dämonen, gegen die sie ankämpfen will. Belassen wir es also einfach dabei.

Nehmt Euch nichts vor, von dem Ihr schon von vornherein wisst, dass es scheitern wird, denn das macht nur schlechte Stimmung. 😉

Was macht aber gute Stimmung? Sich mit dem zu beschäftigen, worauf man sich freut. 😃

Deshalb habe ich mir überlegt, worauf freue ich mich in diesem noch so jungen Jahr? Und was mir da als erstes in den Sinn kommt, ist: Ich freue mich auf meine Autorinnen. Vor allem freue ich mich auf die, die im el!es Schreibforum sind und sich dort rege beteiligen, an ihren Geschichten und Romanen arbeiten und sich mit mir unterhalten. Wir uns alle miteinander. Übers Schreiben, aber auch über das Leben, über unsere privaten Sorgen und auch über das, was uns Freude macht.

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Wie die Zeit vergeht ...

Wenn die 24 Tage des Adventskalenders vorbei sind, frage ich mich immer: Wo ist die Zeit geblieben? Das ist fast ein ganzer Monat, und die Stunden und Tage rauschen vorbei, als dürften sie sich nirgendwo aufhalten, als hätten sie einen dringenden Termin, zu dem sie hasten müssten.

Der dringende Termin – im Dezember – ist Weihnachten, aber eigentlich hat man doch das ganze Jahr über das Gefühl, es rast vorbei, nicht wahr? Vielleicht nicht als junger oder sehr junger Mensch. Da scheint die Zeit manchmal geradezu stillzustehen.

Ich weiß noch, wie ich mich mit sechs Jahren wahnsinnig darauf gefreut habe, endlich in die Schule zu kommen. Es schien mir ewig zu dauern, bis ich endlich dort hinkonnte. Ich konnte schon Tage davor nicht mehr schlafen vor Aufregung, und die Zeit schien fast rückwärts zu laufen. So ungefähr jede zweite Sekunde fragte ich: „Wann können wir losgehen? Dauert es noch lange?“ Meine ganze Familie war schon völlig genervt. wink

Aber diese Zeiten sind lange vorbei. Je älter man wird, desto schneller scheint die Zeit zu vergehen. Und nichts von dem, was geschehen ist, positiv oder negativ, kann man zurückholen oder ändern.

Die Zeit um Weihnachten ist immer eine besinnliche Zeit. Eine Zeit, in der man das Jahr noch einmal Revue passieren lässt. Man weiß, es dauert nur noch ein paar Tage, und dann ist auch dieses Jahr wieder vorbei, wie so viele vor ihm.

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Summertime, Bürgerkrieg und Sklaverei

Ich versuche gerade, Summertime auf dem Saxophon zu meistern. 

Eine der besten Aufnahmen, die es davon gibt, ist sicherlich diese von Ella Fitzgerald (was von ihr ist nicht gut? Sie war ein Jazz-Genie), insbesondere weil sie sich am Schluss dann ziemlich darüber lustig macht, dass es nicht so war, wie es im Text des Liedes beschrieben wird.

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Sich wehren (Wen-Do)

In Wie Honig so süß wehrt Emma sich gegen einen Angreifer, und ich wollte damit unter anderem auch zeigen, dass man sich als Frau nicht alles gefallen lassen muss. Dieser Artikel ist nun eine Antwort auf den Kommentar hier.

Man darf die Dinge nie schwarz oder weiß betrachten. Es gibt ungeheuer viele Grautöne. Psychopathen, das sagte ich ja schon, fallen nicht unter diese Regel. Die brauchen keinen Grund für ihre Handlungen. Und da nützt es auch nichts, sich stark und selbstbewusst zu verhalten.

Die meisten Männer sind aber keine Psychopathen, genauso wenig wie die meisten Frauen. Und davon muss man mal ausgehen. Man hat es nur äußerst selten mit Psychopathen zu tun. Darauf bezieht sich meine Erfahrung und darauf bezieht sich meine Aussage.

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Positives Denken macht Versager?

Pünktlich zum 31. Dezember 2015 – also rechtzeitig, um noch die guten Vorsätze zum neuen Jahr darauf abstimmen zu können – erschien in der Süddeutschen Zeitung ein Artikel mit dem Titel: »So erreichen Sie Ihre Ziele – wissenschaftlich erprobt«.

Wissenschaftlich erprobt klingt ja immer gut, da hat also jemand geforscht. Mittlerweile wissen wir, dass das nicht unbedingt etwas heißt, aber in diesem Fall geht es um eine richtig langfristige Erforschung, nämlich über zwanzig Jahre. Heißt immer noch nichts, aber zumindest ist es kein Schnellschuss.

Die Psychologieprofessorin Gabriele Oettingen hat sich über diese lange Zeit dem Thema »Positives Denken« gewidmet und dabei Erstaunliches herausgefunden: Positives Denken führt nicht immer zum Erfolg. Manchmal bewirkt es sogar eher das Gegenteil.

Nun ja, so erstaunlich ist das auch wieder nicht, denn jeder Mensch kann sich wohl vorstellen und hat es ganz sicher auch schon selbst einmal erfahren: Wünschen allein genügt nicht. Und positives Denken ist so etwas wie ein Wunsch, den man sich erfüllen will. Aber ebenso wenig, wie es genügt, über etwas zu reden, nützt es auch, sich einfach nur etwas zu wünschen. Man muss etwas tun, um seine Ziele zu erreichen.

Wirklich nichts Neues, aber vielleicht hatte Frau Oettingen eine sehr schöne Kindheit und hat immer bekommen, was sie sich gewünscht hat. wink

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Wer schreibt, bleibt

Je älter ich werde, desto mehr mache ich mir Gedanken darüber, was von mir bleibt, wenn ich tot bin. Ich habe keine Kinder, also meine Gene werden nirgendwo erhalten bleiben, physisch werde ich einfach fort sein, ohne eine Spur. Was aber bleibt, sind meine Bücher. In elektronischer Form können sie sogar Jahrhunderte überleben.

Ein höchst merkwürdiger Gedanke. Obwohl es auch heute Texte gibt, die schon Hunderte von Jahren alt sind. Die Nibelungen zum Beispiel. Auch Goethe ist schon eine Weile nicht mehr unter uns. Shakespeare. Viele, viele Menschen, die in früheren Jahrhunderten geschrieben haben. Und dennoch kennen wir immer noch ihre Namen.

Also ist Schreiben sozusagen eine Garantie für Unsterblichkeit. Fast schon ein erschreckender Gedanke.

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Die Suche nach der verlorenen Zeit

Der Titel bezieht sich auf Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, ein Riesenwerk bestehend aus sieben Bänden – für manche das bedeutendste Werk der französischen Literatur überhaupt –, das er zwischen 1908 und 1922 geschrieben hat, also zu einer Zeit, als es noch kein Internet gab, noch nicht einmal eine Vorstellung davon, dass es so etwas geben könnte. Trotzdem scheint es auch damals schon das Problem mit der Zeit gegeben zu haben.

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Geld macht nicht glücklich

Es gibt immer wieder Studien zu Dingen, die man eigentlich längst weiß oder die sogar schon sprichwörtlich sind. Dazu gehört die Erkenntnis „Geld macht nicht glücklich“.

Eben las ich, dass man das jetzt mal wieder untersucht und herausgefunden hat, dass es tatsächlich so ist. Und ich denke, jeder Mensch kann das bestätigen, auch ohne dazu eine Studie durchzuführen.

Was macht Geld dann trotzdem für viele Leute so erstrebenswert, obwohl es doch offensichtlich nicht glücklich macht? Ist es nicht Glück, wonach wir im Leben streben? Dann sollten wir überhaupt nicht nach Geld streben, wäre der Umkehrschluss. Aber so ist es nicht. Das beweisen die vielen Leute, die jede Woche Lotto spielen oder sonstwie versuchen, an viel Geld zu kommen, oder auch Menschen, die ihrer Karriere, jeder Lohnerhöhung oder generell einem hohen Einkommen alles andere unterordnen.

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Geschichte einer Nonne

Ich habe das zwar in Kurzform schon getwittert, aber ich denke nicht, dass alle mir auf Twitter folgen können oder wollen, deshalb hier noch die Langfassung. Diese Klostergeschichte und das reale Tagebuch der jungen Nonne, das ich schon erwähnte, haben mich sehr an den Film »Geschichte einer Nonne« erinnert. Es ist ein sehr alter Film, so dass ihn viele wahrscheinlich gar nicht kennen. Er ist 1958 entstanden.

Die Hauptrolle spielte Audrey Hepburn – und nein, sie sieht nicht aus wie Regina. Und schon gar nicht wie Leonie. Der Film basiert auf dem tatsächlichen Leben der belgischen Krankenschwester und ehemaligen Nonne Marie Louise Habets. Nachdem Habets schon nicht mehr Nonne war, nur noch Krankenschwester, traf sie nach dem zweiten Weltkrieg die Autorin Kathryn Hulme, und die beiden wurden ein lebenslanges Paar.

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Naiad und Barbara Grier

Mein nächster Artikel ist in der Huffington Post erschienen:

Ruth Gogoll: Gedenken an Naiad

Da der Artikel auf englisch ist, fasse ich das mal kurz zusammen. Es geht darum, daß ich so einen netten Kommentar auf meinen ersten Artikel in der Huffington Post bekommen habe, in dem sogar vorgeschlagen wurde, ich sollte das Bundesverdienstkreuz bekommen. 

Das ist ein sehr netter Vorschlag, aber wenn man sich mal anschaut, was für ein Mensch unser derzeitiger Bundespräsident ist (steht ja genug in den Medien zur Zeit über seine Glanztaten ), wird das wohl nichts.

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