Gedanken
Ruth Gogoll und andere Autorinnen schreiben über Themen, die sie bewegen.

Warum sollte das niemanden interessieren, Hanna? Wahrscheinlich ist es doch so, dass wir alle Ziele im Leben haben, die wir erreichen wollen. Das Ziel ist nicht immer, ein Buch zu schreiben (es gibt ja auch schon genug 😉), aber jeder freut sich bestimmt darüber, seine Ziele zu erreichen, wie groß oder klein sie auch sein mögen.

Ich weiß zwar nicht, ob das irgendjemanden interessiert, aber ich muss meinem Herzen jetzt mal ein bisschen Luft machen. Mit dem heutigen Datum, dem 29. November 2020, genau um 9:45 Uhr, habe ich das Buch Öffne dein Herz, zu dem ich im Juni noch nicht einmal eine Idee hatte, mit dem Wort ENDE darunter abgeschlossen! 😄 Was kann man an einem Sonntag auch schon Besseres tun? Der zudem auch noch der 1. Advent ist? Da macht es doch gleich viel mehr Spaß, die Kerzen anzuzünden. Ich komme mir vor, als würde ich am liebsten ein Feuerwerk anzünden! ✨

Vielen Dank noch einmal für all diese netten Worte. 🤗 Es freut mich, dass Ihr Euch zusammen mit mir auf das 25. Jahr von el!es freut. Geteilte Freude ist doch immer doppelte Freude.

Wenn man 25 Jahre verheiratet ist, nennt man das silberne Hochzeit (vielleicht, weil die Haare dann meist mittlerweile zumindest an den Schläfen silbern geworden sind 😉), und interessanterweise überschneidet sich das bei meiner Frau und mir fast auch. Nach dem 25. Jubiläumsjahr von el!es werden auch wir Silberne Hochzeit feiern. Was ich fast noch unglaublicher finde als die 25 Jahre von el!es. Dass meine Frau es so lange mit mir ausgehalten hat … 😎

Anscheinend bin ich die einzige Autorin, die noch nie an einem Lesbischen LiteraturPreis teilgenommen hat. Genau wie bei Katja ist auch mein erstes Buch im Jahr 2019 bei el!es erschienen. So bin ich wohl das Küken hier. 😉 Nach Herz aus Glas im Jahr 2019 erschien dieses Jahr Lockende Versuchung, und ich hätte gar nicht gedacht, dass ich es schaffen würde, für das Jahr 2021 ein weiteres Buch zu schreiben. Auch wenn ich schon eine Idee dazu hatte. Ich hatte aber sehr wenig Zeit.

Ich bin noch keine so „alte“ Autorin 😉 – mein erstes Buch bei el!es ist erst im Jahre 2019 erschienen –, aber dann gleich in diesem Jahr, dem katastrophalen Jahr 2020, das zweite, und das dritte ist auch schon fertig und wird im Februar 2021 erscheinen, sodass auch ich mich am 25. Jubiläumsjahr beteiligen kann. Worüber ich mich genauso wie meine Kolleginnen, die bisher hier zu Wort gekommen sind, sehr freue. 🙂

Obwohl Du ja eigentlich Steffi als die „Dritte im Bunde“ bezeichnet hattest, bin ich das wohl jetzt. 😉 Und ich kann mich Kay und Steffi nur noch anschließen. Ewig her kommt es auch mir vor, dass ich mein erstes Buch bei el!es veröffentlicht habe. 2008 war das. Ich musste extra noch mal nachsehen.

Du warst damals so begeistert, liebe Ruth, dass ich gern sofort weitergeschrieben hätte (ich hatte sogar schon eine Fortsetzung von Du bist die Welt für mich angefangen. Immer diese Fortsetzungen … 😎), aber dann bin ich beruflich ins Ausland gegangen, und damit begann ein völlig neues Leben für mich. Ein sehr stressiges Leben, in dem ich kaum noch Luft holen konnte.

Hiermit möchte ich mich Kay gern anschließen, liebe Ruth. Es ist schön, dass es endlich einmal eine Möglichkeit gibt, mich offiziell bei Dir zu bedanken. Ich würde Dir am liebsten gleich einen Preis 🏆 verleihen. 😉 Von den Autorinnen, die jetzt zum Schluss im Forum waren, bin ich glaube ich die „allerälteste“, denn ich habe mein erstes Buch bei el!es 2004 veröffentlicht. Mein Gott, ist das schon ewig lange her. 😀

Bei so viel Lob muss ich mich natürlich jetzt gleich noch mal zu Wort melden. 😎 Ein Verlag ist immer ein Geben und Nehmen, um das gleich vorweg zu sagen. Die Autorinnen geben uns ihre Manuskripte, haben ihr Bestes getan, als sie diesen Roman geschrieben haben, und hoffen auf eine Veröffentlichung. Wir erhalten die Manuskripte und hoffen ebenfalls darauf, dass das Manuskript zur Veröffentlichung geeignet ist, denn davon leben wir. Dann geben wir den Autorinnen all unser Wissen und Können aus jetzt bald 25 Jahren, um aus dem, was wir da von den Autorinnen bekommen haben, das Allerbeste zu machen, was überhaupt daraus zu machen ist. Das fängt schon bei den Kommafehlern an 😉, hört aber da noch lange nicht auf, sondern erstreckt sich weiter über den Inhalt, die Figurenentwicklung und den Spannungsbogen. Und was es sonst alles noch so gibt. Unter anderem das Lektorat, der Satz oder das Cover. Das immer wieder ein kleines Kunstwerk ist, wofür unsere Grafikerin eine ganze Weile braucht. Das ist keine Sache von ein paar Minuten.