Gedanken
Ruth Gogoll und andere Autorinnen schreiben über Themen, die sie bewegen.

Nein, ich bin nicht anderer Meinung, Steffi. 😉 Das hat sich überhaupt nicht geändert. Aufgrund Deines Artikels gestern bin ich noch mal in die Forumsdatenbank gegangen und habe mir die Sachen aus dem Brainstorming zu dieser Geschichte angeguckt. Dabei habe ich mich dann wieder erinnert, dass „Gabrielle“ nie so wirklich das Problem war. Das viel größere Problem ist Sydney.

Ihr macht mir echt den Mund wässrig. 😎 Jetzt sind es ja quasi noch exakt sechs Monate bis zum Abgabetermin. Also habe ich jetzt mal meine Sachen aus dem Forum rausgekramt, sprich: Gwen Hayes.

Ja, Du hast recht, Anne. Der LLP war oft eine Fundgrube. Und ich habe mich immer sehr gefreut, wenn ich eine neue Autorin, die noch nie etwas veröffentlicht hatte, „entdecken“ konnte. Es war immer sehr spannend, die Manuskripte zu sichten, die eingereicht wurden, und dabei schon zu sehen, welches dieser Bücher wir vielleicht schon im nächsten Jahr würden veröffentlichen können.

Ich sehe, die Liste ist ganz schön angewachsen. 😉 Was mich richtig freut. Ich habe zwar gefühlt gerade erst meinen Roman für das zweite Halbjahr beendet, aber so eine Chance kann man sich ja fast nicht entgehen lassen. Der letzte LLP aller Zeiten . . .

Sehr schön berechnet, Hanna. Dann muss ich das nicht tun. 😉 Ja, Steffi, machbar ist das, wie Hanna in ihrer Antwort so schön erklärt hat. Und was Du da im Forum schon angefangen hattest, hatte doch schon ziemlich Hand und Fuß. Im Grunde genommen war die Geschichte doch schon da.

Aber setz Dich da jetzt nicht unnötig unter Druck. Entweder Du hast die Zeit oder Du hast sie nicht. Wenn Du so viele verschiedene Figuren hast, aus denen Du ein Paar machen könntest, dann musst Du Dich natürlich entscheiden. Und da läge es nahe, die beiden zu nehmen, die sich im Forum schon kennengelernt haben, würde ich sagen. 😎

Mit manchen Figuren kommt man schwerer in Kontakt, das ist wahr. Obwohl ich Deine Bess in Spiel der Liebe wirklich sehr spannend fand. Weil sie ein interessantes und nicht alltägliches Leben führt. Und schon seit ihrer Kindheit geführt hat. Führen musste.

Solche Figuren sind aber so vielschichtig, dass sie manchmal richtig sperrig erscheinen. Annie ist da mehr geradeaus. Ein guter Mensch ohne große Hintergedanken. Solche Figuren sind nett und sympathisch, aber ehrlich gesagt nicht so spannend. Oder nur dann, wenn sie auf Figuren wie Bess treffen, die sie an die Grenzen ihrer Gutgläubigkeit bringen. Was Du gut hingekriegt hast. 👍

Ich bin zwar nicht Ruth, Steffi, aber ich dachte, ich antworte mal, da ich mich da irgendwie angesprochen fühle. 🙂 Ein Roman in sechs Monaten klingt zuerst einmal fast unmöglich, aber wenn ich daran denke, wie das mit „Öffne dein Herz“ gelaufen ist . . . Mitte Juni wusste ich sozusagen noch gar nichts davon, und Ende November war der Roman fertig. So ca. fünfeinhalb Monate von Anfang bis Ende. Inklusive Brainstorming. Ohne eine Idee. Die sich dann ja erst beim Brainstorming entwickelt hat. Mit Euch zusammen.

Ich wollte nur mal sagen, ich finde es schon erstaunlich, was man hier auf der Seite alles erfährt und wie breitgefächert das Themenangebot ist. 🙂 Wir sind ja alle nicht nur Autorinnen lesbischer Bücher, sondern interessieren uns auch noch für andere Dinge. Und schon vom ersten Tag an hast Du, Ruth, über die interessantesten Sachen berichtet. Wenn ich bedenke, wie Du vor ein paar Jahren praktisch jeden Tag einen Artikel geschrieben hast in Deinem „Was ich mir so denke . . .“ Ich habe das mit Begeisterung verfolgt und um Mitternacht immer schon auf den nächsten Artikel gewartet, so spannend fand ich das. 😀

Uh, Sina, da setzt Du mir aber jetzt ganz schön die Pistole auf die Brust. 😏 Ich habe den LLP immer geliebt, und ich habe ihn nur deshalb eingestellt, weil keine Einsendungen mehr kamen. Aber wenn ich wüsste, dass Einsendungen kommen . . .

Und es ist natürlich auch das 25. Jahr des Verlages. Es wäre also so eine Art „Jubiläums-LLP“, etwas ganz Besonderes.

Da Du Dich mit Hanna darüber unterhalten hast, gehe ich mal davon aus, dass sowohl Hanna als auch Du etwas einreichen wollt? Das wären also schon mal zwei Bücher? Wenn sich vielleicht noch drei oder vier andere Autorinnen melden, könnte ich mir vorstellen, dass es sich dann schon lohnen würde.