Lesbisches Leben Lesbisches Leben

Frau heiratet Frau - endlich!

Der große Tag ist da. Endlich dürfen auch Lesben die Frau ihrer Träume richtig heiraten, sich nicht nur „verpartnern“.

Mich würde mal interessieren, wie wichtig das für diejenigen ist, die bisher nur „verpartnert“ waren. Ändert sich etwas? Ist es ein Unterschied? Fühlt Ihr Euch nun anders, sobald Ihr die Unterschrift unter das neue Dokument gesetzt habt und Euch „verheiratet“ nennen könnt?

Wir haben ja alle schon seit langer Zeit immer von „verheiratet“ gesprochen. Auch in den el!es-Romanen bitten viele Frauen ihre Liebste am Schluss, sie zu heiraten, nicht sich zu „verpartnern“. Wir haben es wohl schon lange so empfunden, dass wir verheiratet sind, wenn wir sehr lange zusammen waren.

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Und noch mal Musik: Frauenblasorchester

Da würde ich gern mitspielen. wink Blasorchester waren früher eine ziemliche Männerangelegenheit. Ein reines Frauenblasorchester ist wirklich etwas Besonderes. Braucht ihr noch eine Trompete oder ein Saxophon? Könnte ich beides spielen. laughing

Patricia Highsmith: Carol (als Film)

Mal etwas anderes. Ein Interview mit Cate Blanchett zu »Carol«, der Geschichte von Patricia Highsmith, in der sich ein junges Mädchen in den 50er Jahren in eine verheiratete Frau verliebt. Und verheiratet hieß damals: Definitiv verheiratet mit einem Mann.

Cate Blanchett ist Carol, und das ist erstaunlich. Oder auch nicht. Den Film ansehen. laughing

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Drum prüfe, wer sich bindet . . .

Neulich las ich eine Geschichte, die mich ziemlich berührt hat. Keine erfundene Geschichte, sondern eine, die tatsächlich passiert ist. Zwei Lesben, schon seit der ersten Klasse auf dem Gymnasium zusammen, erst beste Freundinnen und später dann ein Paar, heiraten und wollen dann auch Kinder.

Heutzutage nichts Besonderes mehr, sollte man meinen, die meisten Frauen benötigen nur ein bisschen Samen zur richtigen Zeit, um schwanger zu werden. Samenbanken gibt es auch, also kein Problem.

Nun wollten diese beiden aber ein etwas persönlicheres Verhältnis zum Vater ihrer Kinder, warum auch immer. Sie wollten ihn kennen. Einerseits verständlich, andererseits hätten sie darüber vielleicht mal ein wenig länger nachdenken sollen. Denn was dann geschah, lag außerhalb dessen, was sie sich vorgestellt hatten.

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Küssen in Wien

Ist ja schon eine Weile her, aber die Bilder sind doch wirklich schön, deshalb stelle ich das noch mal hier ein:

http://derstandard.at/2000010516972/Bilder-des-Kuessens-vor-dem-Wiener-Cafe-Prueckel

Ich liebe Wien. Und insbesondere liebe ich die Wiener Kaffeehäuser. Das ist etwas ganz Spezielles, das es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Ich war früher fast jedes Jahr mindestens einmal in Wien, es war für mich fast wie eine zweite Heimat. Die wunderschönen alten Gebäude aus Sissi-Zeiten (eigentlich noch viel älter, aber ich glaube, viele verbinden damit die Szenen, die wir alle aus den Sissi-Filmen kennen), die Oper, das Burgtheater, die Ringstraße, die Parks, Fiaker, Topfenpalatschinken oder Germknödel, Melange oder auch mal einen großen Braunen im Kaffeehaus – das war für mich der Himmel auf Erden.

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Was ist eigentlich normal?

Meine Frau machte mich heute auf einen Artikel im ZEIT-Magazin aufmerksam, der sich mit dem ganz normalen Wahnsinn beim L-Beach Festival beschäftigt: Was ist eigentlich normal?

Ich bin nie davon ausgegangen, heterosexuell zu sein (ich weiß gar nicht, wie man auf den Gedanken kommt cool), also bedeutet für mich lesbisch sein normal sein. Schon seit meiner Kindheit habe ich mich für Frauen interessiert, nicht für Männer. Ich war schon in meine Grundschullehrerin verliebt und später dann auch in andere Lehrerinnen, Mitschülerinnen, Freundinnen (die nicht lesbisch waren) usw.

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Heterophob

Jetzt ist es amtlich: Wir sind heterophob.  Wirklich wahr. Eine Frau, die uns eine extrem homophobe Geschichte geschickt hatte, schrieb uns das, nachdem wir ihre Geschichte aus dem Grund, dass sie eben einfach nicht lesbisch ist, abgelehnt hatten.

Dass sie in ihrer Geschichte von „Schwänzen“ schwärmt und die Männlichkeit ihres transsexuellen Sexpartners in jedem Satz betont und diese Geschichte dann an einen lesbischen Verlag schickt, fand sie nicht besonders störend oder merkwürdig, aber dass wir uns darauf beschränken, nur lesbische Geschichten zu veröffentlichen, schon. Wenn man hetero ist, sieht man die Welt wohl so. Ich lasse mich aber auch gern eines Besseren belehren.

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Klostertagebuch 6. Tag

6. April

Karfreitag. Ostern ist der höchste christliche Feiertag, und Karfreitag ist der Beginn des dreitägigen Osterfestes.

Schon in den letzten Tagen waren die Vorbereitungen für das Osterfest das, was hier im Kloster alle am meisten beschäftigt hat.

Ostern wird für alle religiösen Menschen sicherlich immer das höchste Fest bleiben, aber kann man das Persönliche, das nicht mit diesem Fest verbunden ist, einfach so ausschalten?

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Klostertagebuch 5. Tag

5. April

Puh, ich dachte, ich hätte hier so viel Zeit zum Schreiben, und jetzt komme ich kaum dazu. Oder nur sehr spät. Und dann auch nur kurz.

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Nun ja, vielleicht auch kein so großes Wunder in einem Kloster. Auf jeden Fall klopfte es heute abend an meiner Tür. Völlig überraschend, da man sich ja nicht einfach so gegenseitig besucht, schon gar nicht nachts.

Und noch größer war die Überraschung, als ich sah, wer es war. Schwester Regina. Ich war wirklich völlig baff, denn bisher hat sie sich sehr zurückgehalten.

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