Lesbisches Leben Lesbisches Leben

Klostertagebuch 4. Tag

4. April

Heute komme ich wirklich zu gar nichts. Den ganzen Tag ist so viel geschehen, dass das Twittern leider unterbleiben musste.

Aber ich hoffe, ich komme nach dem Abendessen noch dazu. Ein kurzer Hinweis: Wieder einmal geht es um die Liebe.

Eigentlich ist nun ja schon Schlafenszeit. Alles ist ruhig, so etwas wie Fernsehen oder Computer oder MP3-Player gibt es hier nicht.

Aber was in den Zellen vor sich geht, das weiß man natürlich nicht. Ich würde gern wissen, was Leonie und Regina machen.

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Klostertagebuch 3. Tag

3. April

Man kann sich wirklich auf seine inneren Werte besinnen, wenn man Haferschleimsuppe zum Frühstück bekommt.

Leonie kam eben. Sie ist sehr unglücklich, denn ihr ist passiert, was einer Nonne besser nicht passieren sollte: Sie hat sich verliebt.

Eine der älteren Schwestern ist das Objekt ihrer Liebe, und es ist klar, dass jene Schwester das nicht verstehen wird.

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Klostertagebuch 2. Tag

2. April

Okay, also nur zur Beruhigung für alle: Meine Frau liest das hier auch. ;) Aber sie kennt mich.

Ein lesbisches Kloster wäre doch mal eine Überlegung wert. Dann könnten sich die Nonnen untereinander austauschen, ohne irgendwelche Heteras.

Ich habe nämlich mittlerweile nicht nur Sr. Regina näher kennengelernt, sondern auch Sr. Leonie. Und dazu gibt es eine Geschichte.

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Klostertagebuch 1. Tag

Da der Zugang zu Twitter nicht einwandfrei zu funktionieren scheint, hier noch einmal die Twittereinträge von gestern.

1. April

Gerade im Kloster angekommen. Musste alles abgeben, aber meinen Blackberry haben sie übersehen. Da kann ich wenigstens noch twittern. 22h

Bin jetzt eingekleidet. Komisches Gefühl. Wann habe ich das letzte Mal ein Kleid angehabt - und dann auch noch so ein langes? 21h

"Schwester Ruth" - mein Bruder lacht sich tot ... 20h

Schwierig, hier mal eine Minute zum Schreiben zu finden. Immer ist irgendwas. Aber auch ein paar hübsche Nonnen. ;) 20h

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9Live, die Frauen und lesbische Rollenspiele

Vor kurzem hat der Teil des Senders 9Live, der ihm den Namen gab, nämlich das Call-in-Liveprogramm nach zehn Jahren seinen Dienst eingestellt. Eigentlich kein Grund, eine Notiz zu schreiben oder ein Wort darüber zu verlieren – das ganze Programm war ja nur Abzocke, und es gab tatsächlich »Gewinner«, die sich damit brüsteten, eine Telefonrechnung von 4000€ im Monat produziert zu haben, nur um bei 9Live anrufen zu können –, aber diese Meldung erinnerte mich daran, daß ich vor vielen Jahren, im Jahr 2007, einmal einen Artikel geschrieben habe, der immerhin auch mit 9Live anfängt.

Allerdings ist der Sender nicht das Thema, sondern lesbische Rollen in lesbischen Beziehungen, deshalb setze ich das hier noch mal rein:

Frauenfernsehen und lesbische Rollenbilder

An die Verlagschefin

Gestern kam eine ganz süße Kontaktanzeige herein, die direkt an mich gerichtet war.

An die Verlagschefin

 

Sind Sie vergeben oder haben Sie noch ein paar Nächte frei? Bin eine interessante Frau mit unorthodoxen Ansichten. Ich finde ihr Engagement für Bücher toll und möchte Sie gerne kennenlernen.

Das ist wirklich sehr süß, und ich bedanke mich für das Kompliment, aber ich bin seit 14 Jahren mit meiner Frau glücklich und habe leider wirklich keine Nächte mehr frei.

Lesbisches Leben

In einem Kommentar zur »Ausgewählten erotischen Geschichte« wurde heute Mißfallen über die Ausrichtung von el!es als »nur Unterhaltung« geäußert. Die »Fragen des Lebens« würden in unseren Geschichten nicht beantwortet:

Lesbisches Leben. Wie leben Lesben eigentlich? Woran erkennt man Lesbe an sich überhaupt? Was macht Lesben zu dem, was sie sind?

Ein bißchen klingt das ja, als wären wir Laborratten , aber ich denke, die Fragen sind doch recht einfach zu beantworten.

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Wofür lebe ich?

Die Diskussion der letzten Tage macht mich doch einigermaßen betroffen. Zwar bin ich froh, daß es doch offenbar unter meinen Leserinnen viele gibt, die – ebenso wie ich – an hohe moralische Werte glauben, aber andere halten das anscheinend für überflüssig.

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