Über das Schreiben

Alles rund ums Schreiben: Sorgen und Ängste von Schriftstellern, Gedanken anderer Autoren über die Schreiberei, Zitate, Gedichte . . .

Schreiben als Mythos (4)

4. Reisen statt Schreiben

Gestern abend habe ich mir wieder einmal eine Folge von »Murder, she wrote« (»Mord ist ihr Hobby«) angesehen, und wieder einmal war die Schriftstellerin Jessica Fletcher wegen der Veröffentlichung ihrer Bücher in der Weltgeschichte unterwegs.

Das ist auch so ein Mythos: Schriftsteller sind ununterbrochen unterwegs, um für ihre Bücher zu werben, Lesungen zu halten, auf irgendwelchen Buchmessen zu promoten oder ihre Bücher zu signieren. Jessica Fletcher macht das ständig.

Die Frage ist nur: Woher nimmt sie die Zeit, trotz alledem noch Bücher zu schreiben? Also ich könnte das nicht. Da bliebe gar nicht genug Zeit zum Schreiben übrig.

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Schreiben als Mythos (2)

2. Das kann doch jede(r)

Haben Sie auch schon mal ein Buch gelesen oder ein Bild gesehen und sich dabei gedacht: Das kann ich auch schreiben oder malen?

Und haben Sie es dann versucht? Und hat es dann geklappt?

Insbesondere, wenn es um erotische Szenen geht, kommt gern der Kommentar: „So ein bißchen Erotik schreiben, das kann doch jeder.“

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Schreiben als Mythos (1)

Wenn ich mir so die Wünsche und Vorstellungen betrachte, die über das Schreiben kursieren und die Auswirkungen schriftstellerischer Arbeit, stehen mir, wie vermutlich allen professionellen Schriftsteller/inne/n, oftmals die Haare zu Berge.

In Anbetracht dessen, daß der nächste Lesbische LiteraturPreis naht und sich vielleicht auch einige der Teilnehmerinnen in einem Irrtum über das befinden, was sie mit dem Schreiben erreichen können, stelle ich hier mal ein paar der gängigen Mythen beziehungsweise Wunschvorstellungen zusammen.

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Vom Winde verweht

Als Margaret Mitchell »Vom Winde verweht« schrieb, hat sie sicherlich nicht im entferntesten damit gerechnet, daß wir hier auf einer lesbischen Internetseite über 70 Jahre später über ihren Roman diskutieren.

Da die Diskussion jetzt doch etwas ausgeufert ist und nicht mehr direkt etwas mit dem Thema Rezensionen zu tun hat, habe ich mal einen neuen Artikel erstellt. 

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Kreatives Denken gegenüber kreativem Tun

Schon vor einiger Zeit las ich in einem Blog ein paar interessante Ausführungen über den Unterschied zwischen kreativem Denken und kreativem Tun. Ehrlich gesagt hatte ich mir darüber vorher noch nicht viele Gedanken gemacht.

Wenn man jedoch einmal genauer darüber nachdenkt und auch beobachtet, wie oft Menschen behaupten, sie wären kreativ, man aber eigentlich nichts davon sieht, ist es durchaus die eine oder andere Überlegung wert, wie so etwas wohl zustande kommt.

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Vier Seiten für ein Halleluja

Der Schreibratgeber »Vier Seiten für ein Halleluja« von Hans Peter Roentgen ist zwar nicht bei el!es erschienen, aber ich empfehle ihn trotzdem.

Vier Seiten, mehr lesen Verlagslektoren von unverlangt eingesandten Manuskripten nicht, so die Klage abgelehnter Autoren. Verlagsborniertheit? Nein, Profis können tatsächlich nach den ersten Seiten sehen, woran ein Text krankt. (Klappentext »Vier Seiten für ein Halleluja«)

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Ist Kreativität planbar?

Ich habe schon oftmals über Kreativität geschrieben (»Wie kreativ sind Sie? (Kreatives Schreiben)« – »Talent allein ist nicht genug« – »Aha-Erlebnis«»Hemmungen aus, Kreativität ein«»Kreativität trainieren«), weil es doch immer wieder ein Wunder ist, daß Kreativität überhaupt existiert.

Ich empfinde es jedenfalls als Wunder.

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Noch mehr Butter bei die Fische

. . . oder vielmehr Haie. Denn nicht nur sogenannte »Verlage« lassen sich gern für eine nicht vorhandene Dienstleistung bezahlen, sondern im Vorfeld schon sogenannte »Literaturagenturen«, die ihren Namen natürlich ebensowenig verdient haben wie die »Verlage«.

Sie schreiben? Wir suchen ständig Autoren!

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