Über das Schreiben
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Nein, ich bin nicht anderer Meinung, Steffi. 😉 Das hat sich überhaupt nicht geändert. Aufgrund Deines Artikels gestern bin ich noch mal in die Forumsdatenbank gegangen und habe mir die Sachen aus dem Brainstorming zu dieser Geschichte angeguckt. Dabei habe ich mich dann wieder erinnert, dass „Gabrielle“ nie so wirklich das Problem war. Das viel größere Problem ist Sydney.

Ihr macht mir echt den Mund wässrig. 😎 Jetzt sind es ja quasi noch exakt sechs Monate bis zum Abgabetermin. Also habe ich jetzt mal meine Sachen aus dem Forum rausgekramt, sprich: Gwen Hayes.

Sehr schön berechnet, Hanna. Dann muss ich das nicht tun. 😉 Ja, Steffi, machbar ist das, wie Hanna in ihrer Antwort so schön erklärt hat. Und was Du da im Forum schon angefangen hattest, hatte doch schon ziemlich Hand und Fuß. Im Grunde genommen war die Geschichte doch schon da.

Ich bin zwar nicht Ruth, Steffi, aber ich dachte, ich antworte mal, da ich mich da irgendwie angesprochen fühle. 🙂 Ein Roman in sechs Monaten klingt zuerst einmal fast unmöglich, aber wenn ich daran denke, wie das mit „Öffne dein Herz“ gelaufen ist . . . Mitte Juni wusste ich sozusagen noch gar nichts davon, und Ende November war der Roman fertig. So ca. fünfeinhalb Monate von Anfang bis Ende. Inklusive Brainstorming. Ohne eine Idee. Die sich dann ja erst beim Brainstorming entwickelt hat. Mit Euch zusammen.

Ich wollte nur mal sagen, ich finde es schon erstaunlich, was man hier auf der Seite alles erfährt und wie breitgefächert das Themenangebot ist. 🙂 Wir sind ja alle nicht nur Autorinnen lesbischer Bücher, sondern interessieren uns auch noch für andere Dinge. Und schon vom ersten Tag an hast Du, Ruth, über die interessantesten Sachen berichtet. Wenn ich bedenke, wie Du vor ein paar Jahren praktisch jeden Tag einen Artikel geschrieben hast in Deinem „Was ich mir so denke . . .“ Ich habe das mit Begeisterung verfolgt und um Mitternacht immer schon auf den nächsten Artikel gewartet, so spannend fand ich das. 😀

Uh, Sina, da setzt Du mir aber jetzt ganz schön die Pistole auf die Brust. 😏 Ich habe den LLP immer geliebt, und ich habe ihn nur deshalb eingestellt, weil keine Einsendungen mehr kamen. Aber wenn ich wüsste, dass Einsendungen kommen . . .

Und es ist natürlich auch das 25. Jahr des Verlages. Es wäre also so eine Art „Jubiläums-LLP“, etwas ganz Besonderes.

Da Du Dich mit Hanna darüber unterhalten hast, gehe ich mal davon aus, dass sowohl Hanna als auch Du etwas einreichen wollt? Das wären also schon mal zwei Bücher? Wenn sich vielleicht noch drei oder vier andere Autorinnen melden, könnte ich mir vorstellen, dass es sich dann schon lohnen würde.

Ich habe mich mal mit Hanna unterhalten, und sie hat mir so einiges über den LLP erzählt (an dem ich ja nie teilgenommen habe). Deshalb frage ich jetzt mal ganz frech: Könntest Du Dir vorstellen, Ruth, noch einmal so etwas zu machen? 🙂 Ich würde nämlich wahnsinnig gern mal an einem teilnehmen. Und vielleicht gibt es ja auch noch andere Autorinnen, die noch nie teilgenommen haben und das gern tun würden. Oder Autorinnen, die schon einmal am LLP teilgenommen haben und das gern noch einmal tun würden.

Thriller liegen absolut im Trend. Alles lechzt und schreit nach Thrillern. Anscheinend können die Leser (und vor allem auch die Leserinnen) davon überhaupt nicht genug bekommen. 😉

Ich will jetzt gar nicht auf die Gründe eingehen, warum das so ist – vielleicht geht es uns zu gut in unserer Wohlstandsgesellschaft, und unsere heutige Zeit ist so langweilig, dass wir immer einen neuen Kitzel brauchen, vielleicht schreckt uns Gewalt auch nicht mehr so ab wie früher, sondern zieht uns eher an, eventuell sind wir auch abgestumpfter, weil so viel Gewalt in den Medien gezeigt wird. Wahrscheinlich gibt es tausend Gründe, und dann hat man immer noch einen vergessen –, sondern ich will eher darauf eingehen, was das für den Markt bedeutet. Den Literaturmarkt.