Johanna Folk

Ich lebe mit Frau und Katzen am Rande des Schwarzwaldes (manchmal auch am Rande des Wahnsinns . . .)

Geboren bin ich in Südwestdeutschland. 1981 habe ich dort das Licht der Welt erblickt und bin im ländlichen Bereich (einem kleinen Kaff) aufgewachsen. Wie Ihr Euch denken könnt, hat es da eine Ewigkeit gedauert, bis ich mal auf eine andere Lesbe gestoßen bin. Geschweige denn, bis ich mal ein Buch in die Hand bekommen habe, das etwas mit lesbischer Literatur zu tun hatte.

Mein Leben hat sich schlagartig geändert, als ich endlich Zugriff auf die große, weite Welt bekam. Damals noch mit einem knarzenden und pfeifenden Modem, das mir den Zugriff aufs Internet ermöglichte.

Und was es da alles für Dinge gab . . . Foren von und mit frauenliebenden Frauen, Lesbenkrimis, lesbische Liebesromane. Herzklopfend habe ich mir dann die ersten Bücher bestellt. Unter den wachsamen Augen meiner Mutter. Ich habe es jetzt noch im Ohr, wie sie mal entrüstet gefragt hat: „Hast du schon wieder was bei diesem Amazonen.de bestellt?“ 🙂

Es hat dann aber auch noch eine Weile gedauert, bis ich meine Frau kennengelernt habe. Und über sie bin ich auf el!es gestoßen. Meine Frau hatte nämlich ein ganzes Regal voller Bücher von diesem mir bis dahin unbekannten Verlag.

Eine blühende Phantasie hatte ich schon immer und Texte schreiben lag mir auch. Aber tatsächlich mal ein ganzes Buch schreiben?

Irgendwann habe ich es mich getraut und habe einfach mal angefangen. Wobei ich dabei feststellen musste, dass es gar nicht so einfach ist, ein Buch zu schreiben. Und das lag nicht nur am dicken Kater, der sich immer mitten auf die Tastatur legen wollte . . .

Heraus kam schließlich tatsächlich ein Roman. Zumindest eine Geschichte, die mehr als 60 000 Wörter hatte. Dass zu einem Buch, das sich gut lesen lässt, aber noch viel mehr gehört, durfte ich lernen, nachdem ich in die el!es-Familie aufgenommen wurde.

Und ich freue mich sehr, dass dieses Jahr tatsächlich ein Buch von mir (Wahre Liebe stiehlt man nicht) veröffentlicht wird. Das ist etwas sehr Besonderes für mich und ich bin dankbar für diese Chance.

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