Laura Beck x 2 – 1x kostenlos 😃

Hier ist es nun, das letzte Buch des Jahres 2018, Herzflimmern von Laura Beck. Und als ganz besonderes Weihnachtsgeschenk fügen wir noch die kleine Silvestergeschichte Wunder gibt es immer wieder von Laura Beck als eBook kostenlos hinzu, die es bisher nur als Hörbuch zu kaufen gab.

Das letzte Buch des Jahres ruft bei mir immer ein wenig Wehmut hervor, denn mittlerweile ist schon das erste Buch für das neue Jahr, das Jahr 2019, im Druck, obwohl das Jahr noch überhaupt nicht angefangen hat. Aber ein Buch muss immer ungefähr vier Wochen vor dem Erscheinungstermin in Druck gehen, weil die Druckerei doch eine ganze Weile braucht, um so eine Menge Bücher auf einmal zu drucken.

Das heißt, dieses Buch ist nun tatsächlich der Abschluss des laufenden Jahres. Da Laura Beck vor ein paar Jahren schon eine wunderschöne kleine Silvestergeschichte geschrieben hatte, die es bisher jedoch nur als Hörbuch gab, geben wir diese Geschichte zu ihrem aktuellen Buch kostenlos jetzt auch zum Lesen hinzu als kleine Aufmerksamkeit und als kleines Dankeschön an unsere wunderbaren, hochgeschätzten Leserinnen, die uns schon seit so vielen Jahren die Treue halten. Ohne die Bücher und eBooks, die unsere Leserinnen netterweise kaufen, würde der el!es-Verlag schon lange nicht mehr bestehen, trotz all der wundervollen Autorinnen, die die Geschichten schreiben und ohne die es den Verlag natürlich auch nicht gäbe. Weshalb ich auch diesen meinen Autorinnen hier gern noch einmal ein ganz besonders herzliches Dankeschön aussprechen möchte. 🤗🙏🏻

Man sieht es ja auch jetzt wieder an unserem Adventskalender, wie sehr die Geschichten geschätzt werden, wie viel Freude sie in die Vorweihnachtszeit bringen. Und alle Bücher natürlich über das ganze Jahr.

Dieses Jahr war noch in einer anderen Hinsicht etwas Besonderes, weil wir einige Bücher veröffentlicht haben, die aus dem 11. Lesbischen LiteraturPreis stammten und dort zu einigen Diskussionen geführt hatten. Diese Diskussionen haben dem Lektorat schon ein paar Hinweise an die Hand gegeben, dass diese Manuskripte so nicht veröffentlicht werden konnten, wie sie für den LLP eingereicht worden waren. Und wenn die damaligen Kommentatorinnen sich jetzt diese Bücher in ihrer endgültigen Form anschauen, werden sie bemerken, dass ihre Hinweise aufgenommen worden sind, dass die Bücher durch das Lektorat zum Teil einen anderen Weg eingeschlagen haben, als er ursprünglich vorgegeben war.

Das Lektorat wird sehr oft vergessen, wenn es um ein veröffentlichtes Buch geht. Viele Bücher verändern sich im Lektorat sehr, werden dort in der Zusammenarbeit zwischen Autorin und Lektorin enorm verbessert und dadurch erst zu den oftmals sehr erfolgreichen Büchern, die sie dann zum Schluss sind.

Auch Herzflimmern ist eins dieser Bücher, und ich denke, die Kommentatorinnen von damals werden die Veränderungen sehen. Ein anderes Buch, das diesen Weg gegangen ist, war das bereits im September erschienene Buch von Angela Danz: Ich versuche es mal mit dem Glück. Auch dort haben die Kommentatorinnen sicherlich gesehen, dass ihre Hinweise berücksichtigt worden sind, und zudem hat das Lektorat noch einige andere Wendungen hervorgebracht. 😉

Normalerweise wird kaum je auf die Arbeit des Lektorats hingewiesen, und ich habe festgestellt, dass viele Leute davon ausgehen, dass wir die Manuskripte so veröffentlichen, wie wir sie zugeschickt bekommen, vielleicht noch ein paar Rechtschreib- oder Grammatikfehler korrigieren, ein Komma setzen oder streichen, mehr nicht. Wenn es tatsächlich so einfach wäre, würde ich wahrscheinlich fünfzig Bücher im Jahr veröffentlichen. 😎 So einfach ist es aber leider nicht.

Insbesondere die Bücher von Autorinnen, die noch nicht so viel geschrieben haben, die vielleicht sogar ihr allererstes Buch beim LLP eingereicht haben, erfordern sehr viel Nachbearbeitung, sehr viel Zusammenarbeit mit der Autorin, auch noch sehr viel Arbeit von der Autorin selbst, aber vor allen Dingen auch sehr viel Arbeit von der Lektorin. Denn die Lektorin hat in solchen Fällen sehr viel mehr Erfahrung mit Geschichten, mit dem schriftstellerischen Handwerk, mit dem Schreiben als die Autorin selbst, die das oft alles noch lernen muss.

Dass trotzdem so wunderbare Bücher dabei herauskommen wie diejenigen, die dieses Jahr erschienen sind, ist keine Selbstverständlichkeit. Wenn man sich einmal viele Bücher aus dem Self Publishing anschaut, sieht man, dass genau diese Arbeit dort fehlt. Es gibt kein Lektorat, es gibt keine Fehlerverbesserung, die Autorin lädt einfach ihre Word-Datei hoch, so wie sie sie geschrieben hat, und meint, das wäre ausreichend. Manche Autorinnen sind Naturtalente, und da ist das auch so, aber die meisten sind das leider nicht. Die meisten dieser Bücher würden von einem Lektorat extrem profitieren. Und dabei geht es niemals nur um ein paar Kommafehler.

Deshalb ist auch der LLP als Einstieg in den Literaturmarkt so wichtig. Wenn eine Autorin dort teilnimmt, hat sie quasi die Garantie, dass sie von uns ein kostenloses Lektorat erhält, bevor ihr Buch erscheint. Ein so gutes Lektorat, wie es das heute bei kaum einem Verlag mehr gibt, denn selbst Bücher aus großen Verlagen scheinen kaum noch lektoriert zu werden, schon auf den ersten Seiten springen einem die Fehler geradezu entgegen, ganz egal, ob es sich um ein deutsches Originalmanuskript oder um eine Übersetzung aus einer Fremdsprache handelt. Viel davon ist dem geschuldet, dass die Leiter oder eher Geschäftsführer von Verlagen heutzutage keine Verleger mehr sind oder Verlegerinnen, sondern Manager, die nichts vom Schreiben, von Büchern oder vom schriftstellerischen Handwerk verstehen. Sie verstehen nur noch etwas vom Geschäft, von Verkaufszahlen, vom Geld.

Logischerweise ist das bei so einem kleinen Nischenverlag wie unserem nicht so, denn Geld sehen wir kaum, das geht alles direkt wieder in die Produktion neuer Bücher. Viel bleibt da nicht übrig. In großen Verlagen ist das natürlich anders, da spielt Geld eine ganz andere Rolle.

Früher waren Verleger/innen oder auch Lektor/innen regelrechte Büchernarren, die schon seit frühester Jugend nicht von Büchern lassen konnten, die sich mit allem auskannten, was dazugehörte, die jedes Buch aus ihrem eigenen Herzblut heraus produzierten und daran hingen. Die jungen Manager oder auch Managerinnen, die heutzutage Verlage leiten, sind oft weit von einem solchen Idealbild entfernt. Sie laufen jedem Trend hinterher, der Jugendsprache, jedem Erfolg, der sofort kopiert wird, siehe Harry Potter und Co. Eigene Ideen haben sie anscheinend überhaupt keine mehr, ihnen reicht es, die zehnte Fortsetzung einer schon ausgelutschten Geschichte auch noch zu veröffentlichen.

So geht es bei el!es natürlich nicht zu, wir haben neue Ideen, ungewöhnliche Geschichten und phantastische Autorinnen, die nicht irgendwelchen Trends hinterherlaufen, sondern die Geschichten allein aus ihrem Kopf holen, aus ihrer Kreativität. Und unser Lektorat hilft den Autorinnen, aus ihren guten Ideen und ihren guten Geschichten noch bessere Geschichten zu machen, damit die Leserinnen noch mehr Vergnügen daran haben.

Und auch wenn dieses Jahr nun mit der letzten dieser Geschichten, dem letzten dieser gedruckten Bücher, zu Ende geht, gibt es bis zum 24. Dezember immer noch unseren wunderbaren Adventskalender, in dem noch einige neue, interessante Geschichten auf unsere Leserinnen warten.

Viel Spaß dabei! 🙂

Die neuen Bücher für das 1. Halbjahr 2019

Hach, es ist immer wieder ein erhebendes Gefühl, wenn das neue Programm für das nächste Halbjahr fertig ist. 😃 Hier schon einmal ein Blick auf die Cover. Sind sie nicht schön?

Vorbestellen kann man die Bücher natürlich auch, nämlich in unserem Webshop:
https://www.elles-webshop.de

Warum gibt es jetzt so viele Krimis auf der el!es-Seite?

Einige werden sich fragen, warum die Fortsetzungsromane, die jetzt täglich hier – außerhalb der Fortsetzungen, die vor der Veröffentlichung eines jeden Buches jeden Monat hier auf der Webseite erscheinen – veröffentlicht werden, alles Krimis sind. el!es ist schließlich für lesbische Liebesromane berühmt.

Das wird sich auch nicht ändern. Es gibt viel zu wenige lesbische Liebesromane, und wenn es die von el!es nicht mehr gäbe, gäbe es wohl fast keine mehr, vor allem keine guten. Ich habe vor über zwanzig Jahren den lesbischen Liebesroman in Deutschland erst eingeführt und mich dann darum bemüht, dass el!es zu einem Synonym für lesbische Liebesromane wurde.

Krimis waren jedoch mein Leben lang meine große Liebe. Ich habe sie immer gern gelesen, insbesondere die von Agatha Christie, und eigentlich war es von Anfang an mein Ziel, so etwas zu schreiben. Weshalb das erste Buch, das ich schrieb, auch »Computerspiele« war, ein Lesbenkrimi, der erste mit meiner damals neu erfundenen Kriminalkommissarin Renni Schneyder.

Doch schon während ich dieses Buch schrieb, driftete die Geschichte immer mehr in Richtung Liebe ab, und ich entdeckte, dass ich – obwohl ich nie Liebesromane gelesen hatte außer Vom Winde verweht – offenbar ein Talent dafür hatte, lesbische Liebesromane zu schreiben und dass mich das auch interessierte. Dass ich nie welche gelesen hatte, lag wahrscheinlich hauptsächlich daran, dass es nur Hetero-Liebesromane gab. Hätte es zu meiner Zeit schon lesbische Liebesromane gegeben, hätte ich die wohl schon gelesen.

Ehrlich gesagt war ich sehr überrascht davon, dass ich anscheinend tatsächlich die erste war, die lesbische Liebesromane schrieb, denn irgendwie hatte ich angenommen, das müsste es doch schon lange geben. Als ich mich dann jedoch auf dem Literaturmarkt umschaute, bemerkte ich zu meinem Erstaunen, dass es absolut nichts gab außer ein paar Lesbenkrimis, in denen auch ein bisschen Liebe vorkam. Und die kamen zudem auch noch alle aus Amerika. In Deutschland oder im deutschsprachigen Raum schien es keine einzige Autorin außer mir zu geben, die sich dafür interessierte, so etwas zu schreiben.

Da ich merkte, dass es mir offensichtlich damals mehr lag, Liebesgeschichten zu schreiben als Krimis, wehrte ich mich nicht länger dagegen, strich den Krimianteil und konzentrierte mich ganz auf die Liebe. So entstand dann »Taxi nach Paris«, das zu einem großen Erfolg wurde und mir zeigte, dass viele Lesben offenbar dieselbe Sehnsucht nach lesbischen Liebesromanen verspürten wie ich selbst. Seither habe ich Dutzende von Liebesromanen geschrieben und damit anscheinend viele Leserinnen glücklich gemacht. 😃

Auch »Computerspiele«, meinen ersten Lesbenkrimi, schrieb ich zu Ende, aber auch dort kam dann mehr Liebe vor, als es je zuvor in einem Lesbenkrimi gegeben hatte. Die arme Renni musste sich mehr mit ihren Gefühlen herumschlagen als mit ihren Ermittlungen in jenem Mordfall. 😉 In ihrem zweiten Fall »Tödliche Liebesspiele« lernte sie dann auch die Frau ihres Lebens kennen, die Gerichtsmedizinerin Dr. Monika Kowalski, die schwer zu erobern war. So erschuf ich schon damals so eine Art Team aus Kommissarin und Gerichtsmedizinerin, wie es später dann Rizzoli & Isles waren. Die haben mir die Idee also sozusagen geklaut. 😎

In meinem dritten Renni-Krimi »Mord im Frauenhaus« waren Renni und Monika dann bereits ein Paar, und ich merkte, dass ich die Geschichte mehr auf den Fall verlagern musste, weil die Liebesgeschichte ja nun sozusagen abgeschlossen war. Da ich wenig oder sagen wir besser gar keine Ahnung vom Polizeialltag hatte, fiel es mir sehr schwer, diese Teile zu schreiben. Deshalb blieb »Mord im Frauenhaus« lange Zeit der letzte Krimi mit Renni und Monika.

Ich fing mehrere neue Krimis an, schrieb sie aber nie weiter, weil mir einfach die Informationen fehlten, wie man eine Polizeiermittlung wirklich durchführt. Wir alle sind da sehr geprägt von den amerikanischen Fernsehkrimis, die es seit vielen Jahrzehnten in Serie gibt, und ich wollte mehr auf die deutschen Verhältnisse eingehen – genauso wie mit meinen Liebesromanen. Grundsätzlich sollte man über das schreiben, was man gut kennt, und Polizeiarbeit kannte ich eben nur aus dem Fernsehen.

Immer wieder stolperte ich jedoch über Ideen, die gut für einen Krimi geeignet gewesen wären, und ärgerte mich darüber, dass ich die so gar nicht verwerten konnte. Dann eines Tages schaute ich einmal wieder einen der wunderbaren Miss-Marple-Filme mit Margaret Rutherford an und hatte eine Idee, wie ich selbst gern so einen Krimi schreiben würde. Diese Idee führte zu der ersten Szene mit der Schaufensterpuppe, blieb dann jedoch auch erst einmal für lange Jahre liegen, weil ich so damit beschäftigt war, Liebesromane zu schreiben und die Liebesromane anderer Autorinnen zu veröffentlichen.

Dasselbe galt für meinen neuen Renni-Krimi »Wespennest«, wo ich ebenfalls schon vor Jahren den Anfang geschrieben hatte, aber nicht weiterkam, weil hier nun ganz entschieden mehr Ahnung von der Polizeiarbeit hätte einfließen müssen.

Wie alle wissen, ist es mir dieses Jahr tatsächlich gelungen, den Miss-Marple-Krimi zu Ende zu schreiben, und er wird demnächst unter dem Titel »Henrietta Murbel und die Schaufensterpuppe« erscheinen. Henrietta Murbel ist eine deutsche Miss Marple, die nicht in St. Mary Mead, sondern in Oberwahrdingen am Bodensee ermittelt und gleichzeitig an die Figur der Miss Marple aus den Filmen angelehnt ist, die Margaret Rutherford so herrlich verkörpert hat.

Die »Ermittlungen«, die Henrietta Murbel durchführt, sind ebenso wie die von Miss Marple keine Polizeiermittlungen, sondern mehr private, die auf Klatsch und Tratsch beruhen, der im Dorf umgeht. Henrietta unterhält sich mit den Leuten, und da sie sie für eine ungefährliche alte Frau halten, erfährt sie oft mehr als ihr Neffe Tassilo Bluhm, der Kriminalkommissar ist.

Deshalb konnte ich hier eher weiterschreiben als an »Wespennest«, worin eine Kriminalpolizistin, nämlich Renni, die Hauptrolle spielt. Nachdem ich mich mit der »Henrietta« jedoch so gut eingeschrieben hatte, schaute ich mir »Wespennest« noch einmal an und fand es schade, es nicht weiterzuschreiben.

Glücklicherweise hatte ich diesmal Hilfe dabei, die ich mir vor Jahren sehnlichst gewünscht hätte, nämlich die tatkräftige Unterstützung einer wirklichen Kriminalpolizistin. Diese Polizistin ist gleichzeitig auch el!es-Autorin, ein ungeheurer Glücksfall, von dem ich früher noch nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Und ihr ist es zu verdanken, dass »Wespennest« nun weitergeschrieben wird, denn welche Fragen auch immer ich zum tatsächlichen Vorgehen der Polizei habe, sie kann sie mir beantworten. 🤗

Es gibt immer noch Dinge, die nicht so realistisch sind, wie sie sein könnten, weil die Dramaturgie eines Krimis, damit es spannend bleibt, eine etwas andere Vorgehensweise erfordert, als das im wirklichen Leben aufgrund der Polizeivorschriften und -regeln sein muss. Auch hat die Polizei im Alltag wohl oft gar nicht die Zeit, so intensiv auf einzelne Zeugen einzugehen, wie das in einem Buch nötig ist, um die Charaktere der einzelnen Figuren herauszuarbeiten. Dennoch bin ich sehr froh und dankbar für die Hilfe und Unterstützung der »realen Renni« – wenn ich es mal so ausdrücken darf 😉 – und freue mich nun darauf, zu hören und hier zu lesen, wie die Leserinnen auf die neuen Krimis reagieren.

Soll es mehr Krimis bei el!es geben? Und wenn, sollen sie dann mehr wie »Henrietta Murbel« oder wie »Wespennest« sein?

Was geschieht mit den „restlichen“ Büchern aus dem LLP?

Da diese Frage immer wieder aufkommt, möchte ich noch einmal ganz explizit darauf eingehen. Anscheinend denken viele immer noch, dass nur das Buch der Siegerin veröffentlicht wird. Aber das war noch nie so. Wir veröffentlichen alle Bücher aus dem LLP, die für eine Veröffentlichung bei el!es geeignet sind.

Gerade haben wir endgültig entschieden, was im zweiten Halbjahr 2018 noch veröffentlicht werden soll, und wenn ich mir die Liste des ganzen Jahres nun so anschaue, dann stelle ich fest, dass wir aus dem LLP 11, also aus dem Literaturpreis, der letztes Jahr (2017) stattgefunden hat, nun insgesamt sage und schreibe sieben Bücher in diesem Jahr veröffentlicht haben oder noch veröffentlichen werden.

Weiterlesen ...

Unsere neue Webseite

Sie war schon lange geplant, aber da letztes Jahr so wahnsinnig viel Arbeit bei uns dazukam, und dazu auch noch unerwartet, musste der Umbau der Webseite leider bis ins neue Jahr warten. Nun ist es aber vollbracht, und ich hoffe, sie gefällt. wink

el!es-Bücher gestohlen und unter anderem Namen veröffentlicht

Von besorgten Leserinnen wurde uns die Information zugetragen, dass jemand unsere Romane gestohlen hat und unter seinem eigenen Namen als ebook veröffentlicht. Der Name der sogenannten Autorin ist „Monika Breitner“, und sie hat eine Menge Titel am selben Tag im August auf Amazon hochgeladen.

Es wurden die Titel und teilweise die Namen der Protagonistinnen in den ebooks geändert, ansonsten sind die Texte vollkommen identisch.

Es ist unglaublich, dass jemand einfach Bücher von Autorinnen stiehlt, sie neu veröffentlicht und weder den Autorinnen noch uns als Verlag nichts davon sagt, nicht um Erlaubnis bittet und uns auch nicht am Gewinn beteiligt. Was für ein Mensch tut das? Das würde ich gern wissen.

Auf jeden Fall ein großes Dankeschön an unsere Leserinnen, die uns auf diesen Betrug aufmerksam gemacht haben!

 

Kommentare sind wichtiger als Stimmen

Die letzten Tage des LLP sind angebrochen. Da der August einunddreißig Tage hat, der April aber nur dreißig, haben alle Kommentatorinnen, die noch einen Kommentar abgeben wollen, diesmal sogar einen Tag mehr als sonst Gelegenheit, das zu tun.

Kommentare sind für die Autorinnen ungeheuer wichtig. Es geht nicht darum, einfach nur zu hören, dass die Geschichte, die man sich ausgedacht hat, gefällt, sondern in allererster Linie darum, Hinweise zu bekommen, was man an seiner Geschichte noch besser machen könnte.

Lob ist immer eine schöne Sache, aber Kritik ist fast noch wertvoller. Konstruktive Kritik, die auf einzelne Punkte eingeht, kann es einer Autorin ermöglichen, genau die Qualität in ihrem Schreiben zu erreichen, die sie sich wünscht, genau an den kleinen Schräubchen zu drehen, die aus einem guten Text einen sehr guten Text machen.

Weiterlesen ...

Self-Publishing oder Verlag?

Was ich etwas merkwürdig finde: Für den diesjährigen LLP wäre es möglich gewesen, Romane einzureichen, die bereits erschienen sind, und zwar im Self-Publishing. Es wurde jedoch kein einziger Roman aus dem Self-Publishing für den LiteraturPreis vorgeschlagen. Sind die alle so schlecht? Das kann ich mir gar nicht vorstellen.

Nachdem ich diesen Kommentar geschrieben hatte, habe ich weiter darüber nachgedacht, was wohl der Grund ist. Self-Publishing hat bei Verlagen vom ersten Tag an immer ein schlechtes Image gehabt. Das ist auch sehr verständlich. Die klassischen Verlage betrachten sich als Torhüter für die Qualität von Manuskripten. Und wenn ein Manuskript nicht durch das Fegefeuer der Beurteilung durch einen Verlag gegangen ist, ist es nichts wert.

Weiterlesen ...

Weitere Artikel, zufällig ausgewählt

  • 1
  • 2
  • 3

Suche


Kontaktformular
Diese Webseite verwendet Cookies, um vollständig zu funktionieren.
Datenschutzerklärung Einverstanden