»Oh ja, Bess . . . Ja . . . Hmmmm . . .« Annie seufzte und stöhnte.

Und Bess war sehr zufrieden mit sich. Sie wollte es ihr richtig gut machen, damit sie sie nicht vergaß. Warum, darüber machte sie sich jetzt keine Gedanken.

Das Denken hatte sie überhaupt so gut wie eingestellt. Wie üblich in dieser Situation. Dennoch schien sich in ihrem Hinterkopf immer noch ein kleines Rädchen zu drehen. Annie hatte irgendwas, das musste sie zugeben. Sie war in einer Art besonders, die Bess so noch nie begegnet war.

Das hieß aber noch lange nicht, dass sie sich auf irgendetwas einlassen würde. Vielleicht war das hier jetzt schon zu viel. Sie hätte gehen können, als sie aufgewacht war, Annie einen Zettel hinlegen, dass sie einfach die Tür hinter sich zuziehen sollte, wenn sie ging, dann wäre das hier ein bisschen Liebe am Feierabend gewesen, und damit Schluss.

Ihre Hand wanderte ganz automatisch zwischen Annies Beine, und Annie hob ihre Hüften an, stöhnte auf. »Oh bitte . . . Bess . . . Lass mich nicht zu lange warten.«

Bess schob langsam einen Finger in Annie hinein und massierte die raue Stelle hinter dem Eingang.

»Oh mein Gott!« Annies Hüften hoben sich noch mehr an, und sie schob sie vor, Bess entgegen.

»Du bist so nass«, flüsterte Bess, während sie ihr Gesicht kurz nach oben wandte. »So wunderbar nass und offen. Willst du, dass ich dich ganz nehme? So richtig?«

Zuerst stöhnte Annie nur, aber Bess spürte, wie ihr ganzer Körper sich noch mehr anspannte.

»Ja, ich will dich, Bess«, presste sie dann zwischen kaum geöffneten Lippen hervor. »Ich will dich . . . ganz.«

Bess fühlte, wie auch sie immer nässer wurde bei Annies Worten. Und ihre Brustwarzen verwandelten sich von Murmeln in knallharte Pistolenkugeln. Sie wollte Annie genauso wie die sie wollte. Sie konnte es kaum erwarten.

Schnell nutzte sie Annies momentane Position und schob ihr das zweite Kopfkissen unter den Hintern. Dann hockte sie sich zwischen ihre Beine und spreizte ihre Schenkel noch weiter. »Sag mir, wenn es dir zu viel wird«, bat sie. »Ich habe ziemlich große Hände.«

Sie hatte das Gefühl, ihre Augen glühten heiß und ihr Kopf explodierte fast, als sie Annies weit gespreizte Beine vor sich jetzt betrachtete und die rot angeschwollene Mitte, in der schon eine große Öffnung klaffte.

»Es wird mir«, Annie schnappte nach Luft, »nicht zu viel. Ganz bestimmt nicht.«

»Dann entspann dich«, flüsterte Bess heiser. »Ich komme.«

Da Annie sich schon so weit geöffnet hatte, konnte sie gleich mit allen Fingern in sie eindringen, bis der enge Ring sie aufhielt.

Annie schrie spitz auf, als sie Bess’ Finger in sich spürte. »Wart nicht zu lange«, bat sie wieder, diesmal jedoch noch atemloser. »Ich will dich. Ich will dich so sehr . . . ganz tief . . . in mir.«

Bei Annies Worten schoss Bess’ Erregung in ungeahnte Höhen. Ihr Herz klopfte so laut, als wäre sie es, die da mit weit gespreizten Schenkeln lag, nicht Annie. »Ich komme . . .«, wiederholte sie und drückte in Annie hinein. »Ganz tief . . .«

Annie stöhnte, griff nach dem metallenen Kopfteil von Bess’ Bett und hielt sich dort fest. Ihr Körper war lang ausgestreckt wie eine reife Frucht, die nur darauf wartete, gepflückt zu werden.

Der Widerstand um Bess’ Hand war nicht so leicht zu überwinden, sie kam nicht weiter. Also zog sie ihre Hand leicht zurück und stieß zu.

Annie schrie laut auf.

»Soll ich aufhören?«, fragte Bess.

»Nein, nein!«, protestierte Annie heftig, während sie sich auf dem Kissen unter ihrem Hintern wand. »Mach weiter. Bitte, mach weiter . . .«

Noch einmal spannte Bess ihre Muskeln an und stieß zu. Sie war drin.

Diesmal kam nur ein dumpfes Stöhnen von Annie.

Bess begann, ihre Finger in Annie zu bewegen, nach all den bekannten Punkten zu suchen, die sie jetzt ganz leicht erreichen konnte.

»Oh Bess . . . Bess . . .« Annies Schenkel zuckten. Ihr Po machte sehnsuchtsvolle rhythmische Bewegungen, Bess’ Arm entgegen.

Bess folgte diesen Bewegungen, fand denselben Rhythmus, stieß in Annie hinein und zog ihren Arm dann wieder leicht zurück, bis Annies heftiger Atem fast wie eine Dampflok über ihr pustete.

»Oh bitte, Bess . . . bitte . . .«, flehte Annie stöhnend. »Du machst mich verrückt.«

Leicht lächelte Bess in sich hinein. »Willst du kommen?«, fragte sie etwas neckend. »Jetzt?«

»Ja . . . bitte . . . bitte . . .« Annie konnte kaum mehr sprechen. Ihre Hüftbewegungen wurden immer leidenschaftlicher und ungeduldiger.

Bess konnte sie kaum noch auf dem Kissen halten, krampfte ihre freie Hand um einen ihrer Schenkel, damit sie weiterhin gezielt zustoßen konnte. »Sag’s . . . mir . . .«, verlangte sie rhythmisch bei jedem Stoß. »Sag . . . mir . . . wann . . .«

Es schien, als hätte sie Annie dazu aufgefordert, die Dampflok noch mehr einzuheizen, denn immer schneller ging sie mit Bess’ Stößen mit, als würden sich die Pleuelstangen der Räder, die durch das Einheizen zu immer größerer Geschwindigkeit angetrieben wurden, einen Wettbewerb mit Bess’ Arm liefern.

»Ja . . .«, keuchte sie. »Ja . . . Ja . . . Oh mein Gott, ja . . . Jetzt!« Sie erstarrte in der Luft.

Bess spürte, wie Annies Inneres sich um ihre Hand verkrampfte. Es war ein bisschen schmerzhaft, aber auch ungeheuer erregend.

Annie hatte die Luft angehalten, während ihr ganzer Körper zu einer steifen Brücke wurde, die wie eine stabile Verbindung wirkte, nie zusammenbrechen konnte. Aber dann tat sie es doch. Die Brückeninhaberin lag keuchend und um Luft ringend auf der Matratze, als würde sie gleich ihren letzten Atemzug tun.

Langsam zog Bess ihre Hand aus dem jetzt wieder weichen Inneren von Annie heraus, und glitt nach oben. »Alles gut, Süße?«

»Schade«, hauchte Annie nur schwach. »Du hättest ruhig noch ein bisschen drinbleiben können. Das fühlte sich gut an.«

Bess lachte leicht. »Ich fand es etwas eng, ehrlich gesagt.«

Endlich wurde Annies Atem ruhiger, und ihre Augen öffneten sich halb, als würden Mühlsteine an ihren Lidern hängen. »Gut, dass ich nicht zu eng war. Das wusste ich nämlich nicht. Ich habe das noch nie gemacht.«

Erstaunt fuhren Bess’ Augenbrauen in die Höhe. »Du hast . . . noch nie . . .?« Sie war völlig verdattert.

»Noch nie«, bestätigte Annie, während sich ein leises Lächeln in ihre Mundwinkel schlich. »So ziemlich alles andere schon, aber das noch nicht.« Sie musterte Bess’ Gesicht. »Ich glaube, das wollte ich mir für eine ganz besondere Frau aufheben.«

So etwas versetzte Bess’ normalerweise immer in Alarmbereitschaft. Annies Stimme klang so warm und liebevoll, das war nicht gut. Das bedeutete Gefahr. »So besonders bin ich nicht«, wehrte sie ab.

»Oh doch, das bist du.« Anscheinend hatte Annie sich schon wieder erholt, denn sie rollte sich auf die Seite und damit über Bess. »Und das werde ich dir jetzt beweisen.« Sie stürzte sich auf Bess stahlharte Brustwarzen und entlockte Bess damit ein Stöhnen.

Jetzt konnte sie nicht mehr weglaufen, auch wenn sie das vorher noch in Betracht gezogen hatte. Aber abgesehen davon, dass das hier ihre eigene Wohnung war – wo hätte sie hingehen sollen? –, hatte Annie sehr überzeugende Argumente für eine Verlängerung der Begegnung.

Sie hätte sie wegschicken sollen, als noch Zeit gewesen war. Im selben Moment, als sie das dachte, glitt Annie wie ein Fisch im Wasser an ihr hinunter und drang mit ihrer Zunge zwischen ihren Schenkeln ein, sodass Bess ein heißes Feuer durchzuckte und sie noch erregter als zuvor aufstöhnen musste.

Kingsley Stevens: Spiel der Liebe

1 »Hey Annie. Wie geht’s?« Der Türsteher am Eingang des Casinos nickte Annie freundlich zu. »Gut,...
Die restlichen Chips, die noch auf dem Tuch lagen, waren Gewinnchips und wurden entsprechend ihrer...
»Aber Cynthia . . . « Heute war Annie weder nach Streit noch nach Unterwerfung um des lieben...
Dennoch hatte sie sich mit den Umständen arrangiert und konnte sich nicht mehr vorstellen, in den...
»Es kommt öfter vor, dass Spieler Chips von weiter hinten werfen«, erklärte die Croupière, die...
5 Obwohl sie es in den letzten Tagen ein wenig geschont hatte, zog sie am nächsten Abend ihr neues...
»Sieht seriöser aus am Tisch«, sagte Bess. »Und es behindert weniger bei der Arbeit.« Sie warf den...
»Bei anderen Spielen kann man sich immer noch einbilden, man könnte etwas am Ausgang ändern«,...
Es war nur ein flüchtiger Kuss, fast ein schwesterlicher, und dennoch schien Bess wie erstarrt....
»Oh ja, Bess . . . Ja . . . Hmmmm . . . « Annie seufzte und stöhnte. Und Bess war sehr zufrieden...
Annies Zunge war wie ein kleiner selbstständiger Zwerg, der sich an Bess’ Quell labte, als würde...
Sie würde ab sofort nicht mehr spielen gehen. Oder wenn, dann nicht in dem Casino, in dem Bess...