Henrietta Murbel und die Schaufensterpuppe

1

„Frau Murbel! Frau Murbel!“

Aufgeregte Rufe hallten durch die Dorfstraßen von Oberbahldingen.

„Was ist denn, Frau Strenger?“ Henrietta Murbel, die gerade energischen Schrittes und mit wehendem Cape die kleine Hauptstraße überquert hatte, drehte sich um und runzelte die Augenbrauen.

Dora Strenger kam keuchend bei ihr an und bewahrte mit einer Hand ihr pochendes Herz davor, aus der Brust zu springen und ihren wallenden Busen zu überholen. „Eine Tote in der Bibliothek!“

„Schon wieder?“ Henrietta runzelte die Stirn noch mehr, nun eindeutig missbilligend.

„Ja.“ Frau Strenger keuchte immer noch. „Kaum zu glauben.“

„In der Tat.“ Henrietta wartete darauf, dass die Gefährtin so vieler miteinander gelesener Krimiabenteuer ihr mehr erzählen würde.

„Ich war –“ Frau Strenger keuchte erneut und brach ab. „Ich war“, fuhr sie dann unter heftigem Atemholen fort, „gerade eben noch in der Stadtbücherei – Sie wissen ja, ich habe Ihnen extra Gullivers Grabmal zurückgelegt –, und nachdem Sie es abgeholt hatten, wollte ich schließen. Da plötzlich –“, sie wurde noch bleicher, als sie es schon war, „sah ich einen weißen Fleck hinter einem Regal. Ich dachte, ein Buch wäre heruntergefallen, aber ... aber –“

„Ja, was denn nun?“ Henrietta tippte ungeduldig mit dem Fuß auf.

„Es war kein Buch!“, stieß Frau Strenger hervor, als ob es das Letzte wäre, was sie je sagen würde.

 „Das hätte ich jetzt aber überhaupt nicht erwartet“, bemerkte Henrietta ironisch. „Ich will nicht wissen, was es nicht war, sondern was es war!“

„Ein Fuß.“ Frau Strenger schauderte. „Ein Fuß in einem weißen Damenschuh.“

„Nur ... ein Fuß?“, fragte Henrietta zögernd.

„Ich ...“ Frau Strenger blickte zu Boden. „Ich bin Ihnen dann sofort nachgelaufen. Mehr habe ich nicht gesehen.“

„Frau Strenger!“ Henriettas Stimme zitterte vor Empörung. „Statt der armen Frau zu helfen, die vielleicht nur in Ohnmacht gefallen ist, laufen Sie mir hinterher und erzählen mir etwas von einer Leiche?“

Frau Strenger wagte kaum aufzublicken. „Ich ... ich dachte ... es könnte doch ihr ...“

„Also wirklich, Frau Strenger!“ Henrietta machte ein missbilligendes Geräusch. „Dann lassen Sie uns einmal nachschauen, was da wirklich ist. Wahrscheinlich ist die arme Frau längst wieder zu sich gekommen und verschwunden. Sie sollten sich schämen.“

„Das tue ich.“ Frau Strenger schaute sie verlegen von der Seite an.

„Dann los!“ Henriettas Cape wehte über die halbe Hauptstraße, als sie sich umdrehte. „Zurück zur Bücherei!“

Als sie am Haupteingang angekommen waren, zog Frau Strenger ihr Schlüsselbund heraus, das eher dem eines Schlossherrn glich. Sie hatte eine Unmenge riesiger altertümlicher Schlüssel an einem Ring vereint.

„Sie haben abgeschlossen?“, fragte Henrietta zweifelnd. „Ich dachte, Sie wären mir sofort gefolgt.“

„Ja, ich ...“ Die arme Dora fand den Schlüssel nicht und wurde immer nervöser.

„Geben Sie her!“ Henrietta nahm ihr die Schlüssel ab, fand sofort den richtigen und steckte ihn ins Schloss.

„Es war ein Reflex“, verteidigte Dora sich. „Ich mache das doch jeden Abend.“ Es knarzte, als sie den Schlüssel herumdrehte. Sowohl Schloss als auch Schlüssel waren reichlich rostig.

Henrietta stieß die Tür auf, als Dora es nicht tat. „Es ist dunkel“, sagte sie.

Frau Strenger stolperte an ihr vorbei in den Raum und suchte nach dem Lichtschalter. Nachdem sie ihn gefunden hatte, wurde es auch nicht viel heller, aber zumindest konnte man den Fußboden erkennen.

„Und wo ist sie nun?“, herrschte Henrietta sie an.

„D–d–d–da!“, stotterte Frau Strenger, die im Vorraum stehengeblieben war und nach hinten in die Regale der Bücherei wies.

Henrietta rauschte an ihr vorbei. Ihr Cape streifte Doras leicht wirres Haar und ließ es wie Vogelfedern auffliegen. Die Bibliothekarin sah aus wie ein zerrupftes Huhn.

„Wo genau?“ Henriettas Stimme kam von hinten aus den dunklen Gängen. Sie selbst war nicht mehr zu sehen.

Frau Strenger tastete sich vorsichtig in den Gang hinein, der am Ausleihpult abzweigte. „Gleich hinter den historischen Romanen“, flüsterte sie mit unterdrückter Stimme, als ob sie darauf achten müssten, dass sie niemand hörte.

„Aha.“ Ein leichtes Scharren, sonst nichts.

Frau Strenger tastete sich weiter in den Gang hinein. „Haben Sie sie gefunden?“, fragte sie leicht zitternd.

„Ja.“ Henriettas Stimme klang fest. „Habe ich.“

Im nächsten Moment blitzte etwas hinten im Gang auf, und Henrietta kam mit bestimmtem Schritt auf Dora zu. „Meinen Sie das hier?“

Frau Strenger kniff die Augen zusammen. Sie wollte gar nicht sehen, was Henrietta ihr da zeigte.

„Machen Sie die Augen auf“, sagte Henrietta, und zu ihrem üblichen bellenden Ton gesellte sich eine leichte Amüsiertheit. „Es ist nur eine Schaufensterpuppe.“

„Eine Schaufensterpuppe?“ Doras Augen öffneten sich weit.

„Ja, eine Schaufensterpuppe.“ Henrietta schmunzelte. „Die hat Sie so erschreckt. Das war Ihre Leiche.“

„Gottseidank!“ Dora atmete erleichtert aus. „Und ich dachte schon –“

„Das haben Sie mir erzählt, was Sie dachten“, seufzte Henrietta und stellte die Puppe an der Wand ab.

Es war eine elegant gekleidete Schaufensterpuppe, ganz in gedecktem Weiß, vom Sommerhut über das damenhafte Kostüm bis zu den Schuhen.

„Aber ...“ Dora kämpfte noch um ihre Fassung. „Was macht sie hier? Ich meine ... es ... also ... die Puppe.“

„Sie sind die Leiterin der Bücherei“, sagte Henrietta. „Sie müssen es doch wissen.“

Frau Strenger hob die Hände. „Ich weiß gar nichts. Als ich heute Nachmittag in den hinteren Regalen die zurückgegebenen Bücher eingeräumt habe, war sie noch nicht da.“

„Irgendjemand muss sie mitgebracht haben“, vermutete Henrietta.

„Ja.“ Frau Strenger starrte in das bewegungslose Gesicht der Plastikfigur. „Irgendjemand muss sie mitgebracht haben.“

„Und Sie haben nichts gesehen?“

„Nichts.“ Frau Strenger zuckte die Schultern. „Eigentlich sehe ich jeden, der hereinkommt oder hinausgeht. Die Glocke läutet ja auch. Ich hätte ihn sehen müssen.“

„Ihn?“ Henrietta schaute sie an. „Sie denken, es war ein Mann?“

„Ich ... nein ...“ Frau Strenger legte die Stirn in angestrengte Falten. „Ich meine, na ja, es könnte natürlich auch eine Frau gewesen sein. Aber ich habe beide nicht gesehen.“

„Beide?“ Henrietta schmunzelte. „Jetzt sind es schon zwei?“

„Sie bringen mich ganz durcheinander, Frau Murbel!“ Dora Strenger ließ sich auf einen Besucherstuhl fallen. „Eins, zwei – ich weiß es nicht!“

„Gut.“ Henrietta betrachtete noch einmal eingehend die Figur. „Vorerst ist die Sache also ein Rätsel.“ Sie strich über das elegante Kostüm. „Sie erinnert mich an jemanden“, sagte sie nachdenklich. „Ich weiß nur nicht –“ Sie brach ab und schaute die Figur an, als ob sie erwartete, dass sie mit ihr sprechen würde.

„Ach.“ Frau Strenger stand durchatmend auf. „Es tut mir leid, dass ich Sie belästigt habe, Frau Murbel. Ich dachte wirklich –“ Sie verzog verlegen das Gesicht. „Aber da es nun ja nur eine Puppe ist, kann ich wieder abschließen. Wir können gehen. Morgen holt sie bestimmt jemand ab. So etwas vergisst man doch nicht so einfach irgendwo.“

„Das würde ich auch sagen“, nickte Henrietta. „Sicher holt sie jemand ab.“

Aber dennoch betrachtete sie die Figur misstrauisch, als sie die Bücherei verließen.

2

Die ganze Nacht über ließ ihr diese Angelegenheit keine Ruhe. Es war so harmlos. Eine Puppe. Aber irgendwie spürte sie etwas dahinter, das nicht harmlos war. Es war nur ein Gefühl, doch sie wusste, dass ihre Gefühle sie selten getrogen hatten, weil sie auf Erfahrung beruhten.

Vor allem Männer nannten diese Gefühle weibliche Intuition und lachten darüber, aber Intuitionen speisten sich immer aus Tatsachen. Es gab keinen Rauch ohne Feuer.

Normalerweise konnte sie in ihrem Dorf alles einordnen, was geschah. Sie kannte alles und jeden – bis auf die Touristen, die im Sommer die Ufer des Bodensees überfluteten, aber die zählten nicht – und konnte sich immer einen Reim darauf machen.

So etwas wie mit dieser Puppe war noch nie vorgekommen, aber es erinnerte sie an etwas. An jemanden. Ein rothaariger Junge, der anderen immer gern Streiche gespielt hatte, erschien vor ihrem inneren Auge. Der Sohn des Metzgers, der stets mit seinem Bernhardiner herumlief, einem riesigen, aber äußerst gutmütigen Tier. Schon allein deshalb, weil er diesen Hund so liebte, konnte dem Uli Engel – einen passenderen Namen hätte sich niemand einfallen lassen können – keiner böse sein. Und Uli war auch nicht böse. Dennoch machten seine Lehrerinnen drei Kreuze, als er auf die höhere Schule in der Kreisstadt wechselte.

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  • Lara
  • Nanni
  • Ruth Gogoll
  • Ellen
  • Babs
  • Juli
  • Brand angie
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Christie habe ich auch lieber gelesen, als das, was es in der Schule so als Pflichtlektüre verordnet gab. Das hat mehr Spaß gemacht. Dennoch war ich bei meiner ersten Miss-Marple-Geschichte erschüttert, da ich vorher nur die Rutherford-Filme kannte, die ja so völlig anders sind, auch von der Erzählweise.
    Ja, die sind völlig falsch, die Rutherford-Filme. Agatha Christie mochte sie auch nicht, weil sie mit Miss Marple eigentlich überhaupt nichts zu tun haben. Aber sie haben eine eigene Figur erschaffen, die zufällig auch Miss Marple heißt und von der jetzt alle denken, dass sie Miss Marple ist. Ich denke, die Filmemacher haben da ein Potential in der Figur erkannt, das Christie selbst nicht erkannt hat. Sie haben aufgrund der Schauspielerin Rutherford andere Ideen gehabt, als sie Christie jemals hätte haben können. Abgesehen davon, dass Rutherford dann auch noch ihren Mann in den Verfilmungen unterbringen wollte, und das ist ja auch ein Gewinn. Bei Christie gibt es keinen Mr Stringer, aber in den Filmen passt er gut. Es ist schade, dass sie nur so wenige Filme gemacht haben und dann noch nicht mal alle nach den Christie-Geschichten, selbst Geschichten erfunden haben, die nicht halb so gut waren wie Christies.

    Das hat mich später dann auch bei den Poirot-Verfilmungen geärgert. Am Anfang haben sie sich an die Geschichten gehalten, haben nur Kleinigkeiten verändert, wodurch sie alles verbessert haben. Z.B. dass immer Hastings und Miss Lemmon dabei waren. Das war ein tolles Team, die drei. Da gab es Möglichkeiten für witzige Dialoge, das war wunderbar. Aber irgendwann haben sie dann angefangen, die Geschichten von Christie "verbessern" zu wollen, und das ging dann immer mehr in die Hose. Auch wurde dieses Dreier-Team, das so eine geniale Idee war, nicht beibehalten. Leider hat Agatha Christie selbst ja schon nach einiger Zeit Hastings weggeschickt, obwohl die Dynamik zwischen Hastings und Poirot großartig war. Ja, gut, ein bisschen von Holmes und Watson geklaut, aber warum nicht?

    Das ist etwas, was einem bei einer Serie passieren kann: Man fängt an, sich mit den Figuren zu langweilen, manchmal mag man seine eigenen Figuren nicht mehr, und dann macht man eventuell Fehler, weil man nicht mehr für diese Figuren schreiben will. Bei Conan Doyle ist es dasselbe: Er wollte Holmes schon bald wieder sterben lassen, hat auch aufgehört, Holmes-Geschichten zu schreiben, aber die Leser haben dann immer wieder danach verlangt, und so musste er weitermachen. Dabei hätte er viel lieber gehabt, dass die Leser seine historischen Romane lesen, an denen Conan Doyle viel mehr lag als an Holmes.

    Dienstag, 19. Januar 2016 7:23
  • Ruth Gogoll

    Ruth Gogoll Permalink

    Und diese Miss-Marple-Figur wiederum inspiriert weitere Geschichten wie z.B. diese hier mit Henrietta "Tante Henry" Murbel. Aus der Original-Miss-Marple ist es manchmal schwierig, etwas zu machen. Agatha Christie sagte einmal, dass sie die Original-Miss-Marple nach dem Vorbild ihrer viktorianischen Tanten erschaffen hätte, und eine Frau hatte in der viktorianischen Ära nicht viele Möglichkeiten, deshalb tut Miss Marple auch selten selbst etwas, sondern beobachtet nur. Das ist für heutige Zeiten etwas langweilig, und deshalb sind wir alle so froh über die Miss Marple, die uns durch die Filme geschenkt worden ist. :)

    Dienstag, 19. Januar 2016 7:29
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Gestern stieß ich beim Stöbern auf ein Buch bzw. auf eine Reihe, die auch in die Schublade »Cosy Krimi« gehört, aber noch einen etwas anderen Ansatz hat, nämlich so die Idee Was wäre, wenn James Bond heute im Altersheim wäre? :) Die deutsche Autorin Marlies Ferber hat ihm dann noch so als eine Art Miss Marple oder eher Miss Moneypenny eine junge Dame von 69 an die Seite gestellt, die immer noch Miniröcke trägt. ;) Die Beiden ermitteln im ersten Fall tatsächlich in einem Altersheim: »Null-Null-Siebzig Operation Eaglehurst«, später dann auch an anderen Orten.

    Ich finde, das ist eine sehr nette Idee, und ich lese das Buch gerade. Es ist sicherlich auch ein Zeichen für unsere immer älter werdende Gesellschaft, dass solche Bücher jetzt vermehrt auf den Markt kommen. Der Jugendwahn ist für viele Ältere nicht mehr so attraktiv.

    Auf der anderen Seite ist es auch eine Art Nostalgie. Wenn heute Krimis nur noch vor Blut und Gewalt überfließen, dann möchte man mal wieder etwas Ruhiges, Gemütliches. Morde ja, aber es muss nicht jedes unappetitliche Detail beschrieben werden. Viel interessanter ist das Rätsel und wer es denn tatsächlich getan hat und warum.

    Freitag, 6. März 2015 7:42
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Juli - 17/02/2015 - 12:03
    Ich habe weniger ein Problem damit das Verbrechen als solches zu schreiben. Viel mehr damit die Geschichte so spannend zu schreiben, dass bis zum Schluss niemand weiß wer der/die Mörderin ist. Bzw den weg zum Täter, da ich immer die perfekten Verbrechen schreiben würde.
    Das Entscheidende beim Krimi sind die anderen Verdächtigen, also nicht der Täter oder die Täterin. Und da bin ich auch noch nicht. Denn man muss im Prinzip mehrere verschiedene Szenarien entwerfen, in denen jedes Mal der Verdächtige der Täter sein könnte. Aber nur einer ist es dann zum Schluss.

    Ich denke, nur so bleibt es spannend. Denn dann weiß man bis zum Schluss nicht, wer es war. Aber alle Verdächtigen, deren Alibis, Motive, Gelegenheiten, Mittel müssen so gut ausgearbeitet sein, dass man das nicht entscheiden kann, wer es war. Gute Krimiautoren machen das so, dass sie zum Schluss einen Würfel werfen können, um zu entscheiden, wer es war, es passt immer. ;) Ich weiß nicht, ob ich das kann.

    Dienstag, 17. Februar 2015 12:13
  • Nanni

    Permalink

    Ich finde es gut, dass Du Dich wieder an einen Krimi wagst, Ruth. Liebesgeschichten kannst Du bestimmt ganz schnell aus dem Arm schütteln, wenn wir einen guten brauchen, da habe ich wenig Sorge. Aber mal wieder einen guten lesbisch angehauchten Krimi zu lesen, dass wäre schon etwas Feines. :)

    Dienstag, 17. Februar 2015 10:38
  • Ellen

    Permalink

    Es ist nicht so, dass ich Henrietta und Dora nicht mag ... Auf Ihre Liebesromane würde ich dafür aber nur äußerst ungern verzichten. Die gehören einfach zu Ihnen wie ... hmm ... Ketchup auf die Pommes :D Okay, ist ein schlechter Vergleich, aber Sonne zum Sommer trifft es genau.

    Montag, 16. Februar 2015 19:29
  • Ruth Gogoll

    Ellen Permalink

    Nach dem 50. Liebesroman hat man einfach mal Lust auf was anderes. ;)

    Montag, 16. Februar 2015 19:36
  • Klar doch, kann ich nachvollziehen. Ich hätte dann Lust auf den 51sten und den 52sten *grins* Vielleicht finden Sie ja auch einen Mittelweg, eine Mischung aus Liebe undKrimi. Mit Schwerpunkt auf Erstgenanntes - versteht sich von selbst ;)

    Montag, 16. Februar 2015 19:46
  • Brand angie

    Permalink
    Rated 5 out of 5 stars

    Mit gefällt ihre neue Figur Henrietta murbel:) ich finde ihre Idee Krimis zu schreiben hervorragend,da ich ein grosser fan von Krimis bin.freue mich sehr darauf mehr zu lesen.:)

    Montag, 16. Februar 2015 18:22
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Ich habe die Geschichte mit Henrietta Murbel jetzt einmal separat eingestellt. Kürzlich erst las ich, dass man diese Art – so im Stil von Agatha Christie und Co. – »Cosys« nennt, Krimis mit dem Gemütlichkeitsfaktor sozusagen. ;) Manche sagen auch Kuschelkrimis, aber mir gefällt Cosys besser.

    Gerade las ich, dass Karin Slaughter einmal in einem Interview gesagt hat: »Wir KrimiautorInnen sind sehr entspannte Menschen, im Gegensatz zum Beispiel zu LiebesromanautorInnen.«

    Vielleicht möchte ich Krimis schreiben, weil das entspannender ist. :)

    Montag, 16. Februar 2015 8:33
  • Cosy ist cool. ;)
    Ich finde eine Geschichte zu schreiben, die weniger mit einer Liebe zu tun hat, sprich Liebesromane, auch entspannter zu schreiben. Und auch zu lesen. Wenn ich manchmal Liebesromane lese, möchte und könnte ich schreien, über zu viel schnulz. Sorry. Aber ich treffe mich ja selbst. :) Bei einem Thriller oder Krimi dagegen bleibe ich völlig entspannt dabei.
    Aber bitte bloß nicht ganz mit dem Liebesgedöns aufhören. ;)

    Montag, 16. Februar 2015 20:04
  • Ruth Gogoll

    Nanni Permalink

    Es kommt eben immer darauf an, worauf ich Lust habe. Eine Liebesgeschichte ist im Prinzip immer dasselbe. Und wenn man schon so viele Liebesgeschichten geschrieben hat wie ich, hat man das Gefühl, sich ständig zu wiederholen. Da kann man auch irgendeinen alten Roman von mir lesen. ;)

    Ein Krimi ist etwas Neues, jedenfalls so, wie das jetzt hier anfängt. Da gibt es definitiv keine Liebesgeschichte. Es gibt nur den Fall und die etwas schrulligen Figuren. Meine bisherigen Renni-Krimis waren ja auch immer mehr Liebe als Krimi. Das will ich jetzt nicht mehr machen. Entweder ich schreibe eine Liebesgeschichte oder einen Krimi.

    Dienstag, 17. Februar 2015 8:40
  • Schreib mal einen richtig richtigen Krimi. Da freue ich mich schon aufs Lesen.
    Im Forum schaue ich später rein, wenn meine Geschichte steht. Aber dann schreibe ich etwas zu Deinem Geschriebenen. Bin ja echt gespannt. Ruth geht unter die Krimischreiber. Cool!

    Dienstag, 17. Februar 2015 10:40
  • Ruth Gogoll

    Nanni Permalink

    Ich ergänze die Geschichte dort laufend, also das hat keine Eile. Noch sind es gerade mal 3500 Wörter, also das liest sich dann schnell, sobald Du Zeit hast. :)

    Dienstag, 17. Februar 2015 11:41
  • Ui super! Da freu ich mich. :)

    Dienstag, 17. Februar 2015 13:23
  • Wenn Frau etwas neues will... dann will sie es ganz oder gar nicht:)
    Da kommt mir schon das eine oder andere in den Sinn;)... ob man es dann verwenden kann, wird sich zeigen

    Dienstag, 17. Februar 2015 9:04
  • Ruth Gogoll

    Babs Permalink

    Ich stelle das, was ich gerade schreibe, dann auch noch im Forum ein. Dann können wir es dort diskutieren. Dafür ist die Kommentarfunktion hier auf der Webseite etwas ungeeignet. Die Forensoftware im el!es-Schreibforum macht das doch ein bisschen besser. ;)

    Dienstag, 17. Februar 2015 9:41
  • Tja, da werden dann wohl einige Wenige vor \"verschlossenen Türen\" stehen. [img]https://encrypted-tbn3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRE4CNuPupd1hxjQZQKEM_PmhD28tNWXuT2hdH0tRjl6xC_cy4miw[/img]

    Dienstag, 17. Februar 2015 10:26
  • Ruth Gogoll

    Ellen Permalink

    Voraussetzung, um dort eingeladen zu werden, ist eine fertige Geschichte, ein fertiger Roman, Ellen. Schreib einen Roman, reich ihn zum LLP ein, und Du kannst mitmachen. ;)

    Dienstag, 17. Februar 2015 11:38
  • Also ich wusste ja schon, dass man eine Geschichte fertig haben muss oder einen Roman (oder beides?) wenn man da rein möchte. Muss man den auch zwingend beim LLP eingereicht haben um reinzukommen? Und wenn man eingeladen wird wo findet man das dann?

    Dienstag, 17. Februar 2015 13:28
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