Neue Welt 001

Nachdem ich schon vor einiger Zeit die Utopie »Neue Welt« geschrieben hatte, die als gedruckte Version in dem Buch »Widerstand ist zwecklos« enthalten ist, kam es mir immer noch so vor, als wäre die Geschichte nicht abgeschlossen ... was sie natürlich auch nicht ist. »Neue Welt« endet dort, wo Thora und Corey das erste Mal miteinander schlafen, aber was geschieht dann?

Es ist nicht wie in den anderen Geschichten, dass es zuvor irgendwelche Probleme gab, die es verhinderten, dass die beiden Liebenden zusammenkamen, sondern diese Art Probleme fängt genau mit der Liebesszene erst an.

Deshalb habe ich mir mal so ein paar Gedanken gemacht, wie es weitergeht, und da gibt es nun tatsächlich Probleme cool:

---

Ärger im Paradies 

„Du wirst diesen Planeten sofort verlassen!“ Dahn stürmte in den Raum der Bibliothek, in dem Corey saß, um weitere Daten zu sammeln. Sie blieb wütend vor Corey stehen und blitzte aus glühenden Augen auf sie hinunter.

Corey blickte hoch. „Kann ich etwas für dich tun, Dahn?“, fragte sie unschuldig. Damit habe ich fast gerechnet, dachte sie. Endlich einmal eine Reaktion, die ich kenne.

„Verschwinden“, knurrte Dahn. „Unverzüglich!“

Lässig lehnte Corey sich zurück. „Meine Aufgaben sind noch lange nicht abgeschlossen. Ich habe da eine Checkliste von der Erde –“

„Das ist mir so was von egal!“ Dahn beugte sich herunter, und es sah fast so aus, als wollte sie Corey am Kragen packen. „Wenn ich behaupte, dieser … Mann und du verseuchen hier den Genpool, schießen dich alle persönlich ins Weltall zurück. So eine Bedrohung wird niemand dulden!“

„Hat Hartmann sich schon fortpflanzungstechnisch betätigt?“, fragte Corey schmunzelnd.

„Ich rede nicht von Hartmann!“, brüllte Dahn sie an.

„Dachte ich mir schon“, entgegnete Corey gelassen. „Aber ich kann den Genpool nicht verseuchen, wenn du mir nicht dabei hilfst. Und das wirst du wohl kaum tun.“

Schweratmend richtete Dahn sich auf. „Sicher nicht.“

„Das heißt, wenn Thora ein Kind von mir wollte, würdest du es nicht erlauben?“, fragte Corey. „Egal, ob wir genetisch kompatibel sind oder nicht?“

„Thora würde niemals ein Kind von dir wollen!“, fuhr Dahn auf. „Sie will überhaupt keine Kinder mehr. Das lässt sich nicht mit ihrer Aufgabe vereinbaren.“

In Corey keimte ein Verdacht. Wollte Dahn vielleicht ein Kind von Thora, und sie weigerte sich? Aber wenn sie genetisch gut zusammenpassten, würde sie das kaum tun. Sie würde immer ihre Pflicht erfüllen. „Dann ist doch alles in Ordnung“, sagte sie. „Ich will auch keine Kinder. Also was regst du dich auf?“

„Ich habe schon Anfragen deinetwegen“, brummte Dahn. „Du willst vielleicht keine Kinder, aber einige der Frauen sehen das anders. Eine ganze Menge.“

„Eifersüchtig?“, grinste Corey. „Weil ich so begehrt bin?“

Dahns Augenbrauen zogen sich zusammen.

„Reden wir doch nicht um den heißen Brei herum.“ Corey seufzte. „Es geht nicht um Kinder.“

„Du hast mit ihr geschlafen.“ Dahns Stimme klang gepresst. „Thora weigert sich, darüber zu reden, aber ich weiß es.“ Sie trat erneut auf Corey zu, und es sah drohend aus. „Ich will, dass du verschwindest.“

„Aber Dahn …“ Corey stand auf, weil sie verteidigungsbereit sein wollte, falls Dahn angriff. „Wenn ich eins in den vergangenen Wochen gelernt habe, dann dass Sex hier bei euch keinerlei Bedeutung hat. Es ist dasselbe, als ob man Bier miteinander trinkt. Willst du mir auch verbieten, mit irgendjemand Bier zu trinken?“

„Es geht nicht um Bier, und es geht nicht um irgendjemand“, knurrte Dahn gefährlich. „Das weißt du ganz genau.“

Corey nickte. „Aber trotzdem verstehe ich dich nicht. Es entspricht nicht den Gepflogenheiten dieses Planeten –“

„Es entspricht meinen Gepflogenheiten!“ Dahn ballte die Hände zu Fäusten. „Thora und ich gehören zusammen. Das war schon immer so. Schon seit wir Kinder waren.“

„Sieht sie das auch so?“, fragte Corey.

Dahn sprang auf sie zu, und Corey wehrte sie geschickt ab, wie sie es gelernt hatte. Es war ein Kinderspiel. Welche Gene auch immer man Dahn eingepflanzt hatte, Kampfkunst gehörte nicht dazu.

„Sei doch vernünftig, Dahn“, sprach Corey sie begütigend an. Deeskalationstraining war ebenfalls Teil ihrer Ausbildung gewesen. „Es ist nichts passiert, was hier nicht jeden Tag passiert, ohne dass jemand auch nur einen Gedanken daran verschwendet.“ Innerlich dachte sie, dass erheblich mehr passiert war als das, aber das war kein Gesprächsthema, das sie mit Dahn erörtern wollte.

Erneut rannte Dahn los wie ein Stier mit gesenkten Hörnern. Corey brauchte nur auszuweichen, und Dahn knallte mit dem Kopf gegen die Wand, weil sie nicht rechtzeitig abbremste. Benommen blieb sie liegen.

Corey ging auf sie zu und reichte ihr die Hand. „Komm, lass uns wie zwei erwachsene Frauen darüber reden. So kommen wir doch nicht weiter.“

Dahn blickte zu ihr hoch, schlug ihre Hand aus und rappelte sich allein hoch. „Mit dir rede ich überhaupt nicht.“

„Wie es Ihnen beliebt, Frau Wissenschaftsministerin“, bemerkte Corey ironisch. „Ich hätte nicht gedacht, dass in jemandem von euch solche Emotionen schlummern. Hast du nicht darauf geachtet, das auszumerzen?“

„Ich habe mich nicht selbst gezeugt“, brummte Dahn und zog ihren weißen Overall zurecht.

„Stimmt“, erinnerte Corey sich an ihr Gespräch mit Thora. Und ohnehin verstand sich das ja von selbst.

„Du wirst die Finger von ihr lassen!“, befahl Dahn, während sie an Corey vorbei zum Ausgang stapfte. „Oder du wirst es bereuen!“

Die Tür öffnete sich vor ihr, und sie ging hinaus. Es wirkte fast, als würde Dampf über ihr schweben.

Corey atmete erleichtert aus. Sie hatte zwar immer noch nicht begriffen, welches Verhältnis Dahn und Thora hatten, aber irgendetwas in ihr sagte ihr, dass Thora es nicht gern gesehen hätte, wenn Dahn blutüberströmt von einem Kampf mit Corey zurückgekehrt wäre.

Sie brauchte jetzt jedenfalls dringend ein Bier – und ein Gespräch mit Sheribon.

„Ich habe dich gewarnt“, sagte die, als Corey an der Theke vor ihrem Becher mit dem bitteren Getränk saß. „Mit Dahn ist nicht zu spaßen.“ Dann grinste sie. „Ihr hattet wirklich Sex, du und Thora? Ich dachte, eher stürzt der Himmel ein.“

Corey konnte sich immer noch nicht daran gewöhnen, wie hier mit dem Thema umgegangen wurde, aber Sheribon war ja fast so etwas wie eine Schwester. Und eine Barfrau mit Erfahrung.

„Seit gestern habe ich nichts mehr von ihr gehört. Und ich erreiche sie auch nicht.“ Corey verzog das Gesicht. „Möglicherweise fand sie es nicht so toll wie ich.“

„Toll?“, fragte Sheribon verständnislos.

„Schön“, übersetzte Corey. „Wunderschön.“ Schon Thora hatte den Ausdruck nicht verstanden. Obwohl andere Ausdrücke sich anscheinend über die Jahrhunderte erhalten hatten, war dieser wohl verloren gegangen.

„Hattest du den Eindruck?“, fragte Sheribon. Ihre Mundwinkel zuckten.

Corey blickte zur Seite. „Nein. Im Gegenteil.“

Mit einem begeisterten Ausruf schlug Sheribon die Hände zusammen. „Großartig! Endlich!“

„Du willst das doch hier jetzt wohl nicht in aller Öffentlichkeit verkünden?“ Irritiert schüttelte Corey den Kopf. „Dann hätte ich es dir lieber nicht erzählt.“

Sheribon lächelte. „Ich werde nichts tun, was ihr nicht wollt, Thora und du“, sagte sie. „Aber ich freue mich, dass Thora nun endlich auch weiß, wie das ist. Sie hat mir immer leid getan, weil sie nichts empfinden konnte.“

Corey starrte sie an. „Wie … nichts empfinden?“

„Hast du das nicht gemerkt?“ Sheribon schaute sie an. „Ich meine, vor dem, was gestern passiert ist?“

„Ich … na ja …“ Corey runzelte die Stirn. „Ich dachte, sie mag mich eben nicht … so.“ Ihre Augen öffneten sich ungläubig. „Aber … aber ich war doch nicht ihre erste … ich meine, sie hat ein Kind.“

„Zwei“, sagte Sheribon, nun wieder ernst. „Sie hat … hatte zwei Kinder. Zwillinge.“ Sie wirkte für einen Moment ungewöhnlich traurig, was gar nicht zu ihr passte. „Eins der Mädchen ist gestorben. Danach hat sie sich noch mehr zurückgezogen als vorher schon. Und sie wollte das Kind auf keinen Fall bei sich haben.“

„Ich dachte … wegen ihrer Aufgaben …“ Corey schluckte. „Sie hätte die Kinder hierbehalten sollen?“

„So war es geplant“, sagte Sheribon. „Und es schien, als würde sie sich darauf freuen. Aber das hat sich dann erledigt. Die Mit-Mutter musste von jetzt auf gleich aus dem Norden kommen und das Kind abholen.“

„Hättest du nicht –?“ Da waren wieder so viele Dinge, die Corey nicht verstand.

„Sie wollte es nicht.“ Sheribon seufzte. „Ich habe es ihr angeboten. Es wäre wirklich kein Problem gewesen, ein weiteres Kind im Haus zu haben. Es sind ja schon genug da. Und genügend Mütter, die sich um sie kümmern.“

„Wie furchtbar“, sagte Corey. „Hätte ich das gewusst …“

„Gut, dass du es nicht wusstest.“ Sheribon tätschelte ihre Hand. „So hast du nicht darüber nachgedacht. Und für sie war es gut. Endlich“, wiederholte sie.

„Was soll das immer mit diesem Endlich?“, fragte Corey konsterniert. „Sie war schließlich keine Jungfrau mehr. Sie lebt mit Dahn zusammen. Und da waren ja sicher auch andere.“ Sie verzog schief einen Mundwinkel. „So, wie das hier zugeht.“

„Sie ist erst nach dieser Geschichte mit Dahn zusammengezogen“, sagte Sheribon. „Alle haben sich darüber gewundert, weil sie sonst niemandem angeboten hat, in ihr Haus zu ziehen, noch nie. Es hat auch niemand erwartet. Und plötzlich … Dahn. Ausgerechnet.“ Sie schüttelte den Kopf. „Keiner weiß, warum sie sich das antut. Es muss furchtbar sein. Und oft sieht sie auch so aus.“

Corey erinnerte sich daran, wie schlecht Thora ausgesehen hatte. Sie hatte das darauf zurückgeführt, dass Dahn sie die ganze Nacht mit Sex wachgehalten hatte, aber vielleicht – „Was tut Dahn mit ihr?“, fragte sie alarmiert.

Sheribon zuckte die Schultern. „Wir wissen es nicht. Niemand weiß etwas darüber. Thora sagt nichts, und Dahn spricht man sowieso nicht gern an. Schon gar nicht auf so eine Sache.“ Ein leichtes Lächeln überzog ihr Gesicht. „Und was die anderen betrifft: Da war niemand. Viele haben es versucht, aber Thora hat immer abgelehnt. Nur einmal hat sie mit mir darüber gesprochen. Sie sagte, sie verstünde nicht, warum sie so oft angesprochen würde. Das war noch, bevor sie Erste Beraterin war, seither sieht man sie ja kaum noch woanders als bei offiziellen Anlässen. Sie meinte, sie hätte es einmal versucht, weil alle anderen so davon begeistert wären, aber es hätte absolut nichts in ihr ausgelöst. Es wäre wie ein Arztbesuch gewesen. Immer wieder, wenn Frauen sie berührt hätten, hätte sie dasselbe empfunden. Gar nichts. So hat sie sich bis auf das eine Mal nie auf etwas eingelassen. Sie äußerte die Vermutung, dass sie dieses Gen wohl nicht bekommen hätte, weil sie das nur bei der Arbeit stören würde.“ Sie schüttelte mitleidig den Kopf. „Ehrlich gesagt war ich derselben Meinung. Weil es nie anders war.“ Ihre Lippen verzogen sich zu einem breiten Lächeln. „Bis gestern.“

Corey saß wie erschlagen da, nahm dann einen großen Schluck von ihrem Bier und stellte den Becher wieder ab. „Das kann doch nicht wahr sein“, murmelte sie.

„Ich bin so froh“, sagte Sheribon, „dass du gekommen bist. Auch wenn es jetzt Probleme mit Dahn gibt. Aber sie muss doch einsehen …“ Sie holte tief Luft und stieß sie wieder aus. „Was ist das nur mit ihr und Dahn? Ich kann es einfach nicht verstehen. Sie hätte alle Möglichkeiten der Welt. Aber sie sucht sich ausgerechnet Dahn aus.“

„Wo die Liebe hinfällt …“, flüsterte Corey vor sich hin. „Da kann man wohl nichts machen.“ Gegen Dahn hätte sie ja noch kämpfen können, aber wenn Thora der Meinung war, dass sie unbedingt mit Dahn zusammensein wollte … Da war sie machtlos.

Deshalb hatte sie sich vielleicht auch nicht gemeldet. Trotz ihrer Vermutung, dass ihr ein Gen für sexuelle Empfindungen fehlte, war sie wohl neugierig gewesen. Oder betrachtete sie es als ihre Pflicht, alles auszuprobieren? Und als sie merkte, dass sie auf Corey reagierte …

Corey trank ihr Bier aus und schob Sheribon den leeren Becher hin.

Sheribon blickte zweifelnd. „Bist du sicher, dass das eine gute Idee ist?“

„Hast du eine andere?“ Coreys Augen schweiften zu dem Tisch hinüber, an dem Nowela gesessen hatte. Heute war sie nicht da. Aber es gab genügend andere Frauen, die sicher nichts dagegen hatten. Doch für Corey war das Thema vorerst erledigt.

„Ich kann dich nicht davon abhalten“, bemerkte Sheribon. „Bier gibt es überall, selbst wenn ich dir keins gebe. Ich weiß ja nicht, wie das auf der Erde ist, aber hier löst das keine Probleme.“

„Auf der Erde auch nicht“, sagte Corey. „Aber man merkt nicht mehr so viel davon.“

„Na gut.“ Sheribon goss nach. „Aber ich würde das nicht zu ernst nehmen, dass sie sich nicht meldet. Sie hat immer viel zu tun.“

„Und Dahn wird sicher dafür sorgen, dass sich das nicht ändert … heute Nacht“, quetschte Corey zwischen den Zähnen hervor.

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People in this conversation

  • Juli
  • Nanni
  • Ruth Gogoll
  • Juli

    Permalink

    Guten Morgen,

    den neuen Monat mit einer tollen Geschichte zu beginnen ist doch praktisch. :D
    Ich mochte die Beiden damals schon in der neuen Welt und jetzt auch noch eine Fortsetzung.
    Da freue ich mich gleich noch auf viel mehr. Leider ist Utopie/Sci-Fi nicht jederfraus Welt. :( Aber ich hoffe, dass du dennoch weiterschreibst. Ich bin jedenfalls seeeehr gespannt.:D

    Sonntag, 1. März 2015 12:16
  • Ruth Gogoll

    Juli Permalink

    Mir ist auch etwas Spannendes eingefallen, finde ich. Es gibt nämlich etwas ganz Außergewöhnliches, das die beiden jetzt wieder trennt. Also nichts Noch-nie-Dagewesenes, ich sagte ja schon, das gibt es nicht, aber für el!es ist es neu. :)

    Sonntag, 1. März 2015 12:20
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Es gibt doch kein Paradies, in dem es nicht auch kracht. ;) Die arme Thora – gleichzeitig Regierungschefin und sexuelles Lustobjekt der Begierde so vieler ... kann das gutgehen?

    Sonntag, 1. März 2015 9:56
  • Ui. Dass kann ich ja leider noch gar nicht lesen. :( Ich muss erst noch einmal die Vorgeschichte lesen von "Neue Welt". Ich habe sie nur hier auf der Seite damals gelesen. Und dass ich ja schon asbach lange her. ;) Aber ich habe sie ja im Buch stehen, und ein wenig erinnere ich mich auch noch an sie. Nur die Namen waren anders. Glaube ich mich zu erinnern. :/
    Aber sehr schön, dass es weiter geht. Super!

    Sonntag, 1. März 2015 10:42
  • Ruth Gogoll

    Nanni Permalink

    Nein, die Namen waren immer dieselben. Vielleicht verwechselst Du das mit einer anderen Geschichte, mit »Galaktische Gefühle« zum Beispiel. Das ist die dritte Geschichte in Widerstand ist zwecklos. Ist aber alles schon sehr lange her, das ist wahr. ;)

    Ich dachte damals eigentlich nicht, dass die Geschichte weitergeht, weil es ohnehin nicht sehr viele interessiert (das sieht man an den Verkäufen), aber irgendwie finde ich die Geschichte doch spannend, und auch wenn das vielleicht nur wenige lesen wollen, denen macht es doch Spaß weiterzulesen. Und mir selbst macht es auch Spaß, das zu schreiben. Eben etwas anderes als die üblichen Liebesgeschichten. :)

    Sonntag, 1. März 2015 10:55
  • Mhmm ... ja das kann sein. Ich schmeiße viel durcheinander, in der letzten Zeit. Aber toll, dass Du für uns wenigen weiterschreibst. Und wer weiß, vllt. kommt die Zeit ja noch für Deine "Neue Welt". Und dann boomt sie. :)

    Sonntag, 1. März 2015 13:44

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