Kommentare zum 5. Lesbischen LiteraturPreis 2011

Da es für viele doch immer noch interessant ist, auch im nachhinein die Kommentare zu lesen, haben wir sie hier noch einmal zusammengefasst.

Die Kommentare bleiben noch einige Zeit hier auf der Seite.


Das Kommentieren ist nicht mehr möglich

Wer hat hier bereits Kommentare abgegeben?

  • Autorin von Geschichte Nummer 4
  • Kerstin
  • sunny
  • Autorin vonNr. 6
  • Chrissy D
  • Doreen
  • Julia
  • Verena B.
  • Ayla
  • Ursula
  • Autorin Geschichte 12

    Permalink

    Jetzt ist es bald 24 Uhr und der Wettbewerb vorbei. Deshalb wollte ich nochmal an alle Kommentatorinnen, Leserinnen und Abstimmerinnen sagen, dass dieser Wettbewerb eine ganz tolle Erfahrung für mich war. Ich habe das erste Mal mitgemacht und hatte etwas Bedenken, dass meine Geschichte nicht gut ankommen würde. Aber, es hat mir riesigen Spaß gemacht, all die Meinungen zu den Geschichten zu lesen und ich denke, ich habe wirklich einiges gelernt. Wahrscheinlich geht das allen so. Und ich freue mich riesig darauf, jetzt zu erfahren, wer gewonnen hat! Auch wenn ich es echt vermissen werde, jeden Tag und jede freie Minute hier vorbei zu schauen, um nach neuen Kommentaren zu suchen. Übrigens, heimlich, da ich niemanden von meiner Teilnahme hier erzählt habe. :-[ (Aber keine Sorge, ich bin eine Lesbe und out ;) Nur keine 'offene' Autorin).

    Danke noch einmal Euch Allen! Und, bis zum nächsten Schreibwettbewerb...(mit drei Punkten)

    V. ;D

    Sonntag, 1. Mai 2011 1:16
  • Autorin Geschichte 12

    Permalink

    @Kerstin
    Danke für Deinen Kommentar. Es hat mich gefreut, dass Dir meine Geschichte gefallen hat und hoffe, wie Du, dass die Geschichte irgendwann mal in Buchform heraus kommen könnte.:)

    Sonntag, 1. Mai 2011 1:01
  • Angelika Schilling

    Permalink

    Ja, Entschuldigung, ich hatte noch etwas vergessen, ich wollte Ihre Fragen so gut und so ausführlich wie möglich beantworten.

    Es liegt ganz eindeutig an Ihrem Umfeld, denn es gibt sehr viele el!es-Leserinnen, die ein Buch kaufen, eben weil es von el!es ist. Wir haben ja auch Abonnements, die man in unserem Shop abschließen kann, und jede Abonnentin erhält automatisch jeden Monat das neue el!es-Buch, bzw. dieses Jahr zum 15jährigen Bestehen ein paar mehr. ;) Die Abonnentinnen sind daran interessiert, kein el!es-Buch zu verpassen, und deshalb bemühen wir uns auch, unsere Abonnentinnen und selbstverständlich alle unsere Leserinnen immer wieder mit typischen el!es-Büchern zu versorgen, denn wir möchten unsere Leserinnen nicht enttäuschen.

    Selbstverständlich gibt es Fans einzelner Autorinnen, die die Bücher einer bestimmten Autorin lieber lesen als die Bücher anderer Autorinnen. Oftmals werden wir gefragt: "Wann kommt das nächste Buch von Melissa Good?" etc. Aber vor allem versuchen wir für alle Bücher eben den el!es-Stil zu garantieren.

    Sonntag, 1. Mai 2011 0:30
  • Autorin von Geschichte 8

    Permalink

    Frau Schilling,

    kann das sein, dass Sie Ihren Text gerade editieren?
    Ich komme grad nicht mit.

    Bzgl. der Leserinnen, einige kennen el!es, andere nicht, aber ich kenne niemanden, der ein Buch kauft, weil es von el!es ist, sondern weil es gut ist, wie eben Taxi nach Paris. Jeder kennt Ruth Gogoll, aber bei el!es fragt man - welcher Verlag??

    Aber ok, das ist vermutlich mein persönliches Umfeld. ;)

    Jetzt weiß ich auch mehr... ;) (mit ausdrücklichen drei gutgemeint gesetzten Punkten!) und Sie HABEN definitiv eine eigene Sprache um Ihre Leserinnen zu fesseln und aus der Masse herauszustechen.

    Sonntag, 1. Mai 2011 0:07
  • Angelika Schilling

    Permalink

    Daran ist nichts falsch. Wenn Sie die Zeit haben, diese Informationen zusammenzustellen und uns zur Verfügung zu stellen, veröffentlichen wir das gern hier auf der Seite. Wir haben nur leider nicht die Zeit dafür. Das ist sehr aufwendig.

    Und wir werden nie alle potentiellen el!es-Leserinnen erreichen können. Das ist ein Perfektionismus, dem wir nicht anhängen. Wir versuchen unser Bestes, und wer „Lesbische Liebesgeschichten“ bei Google eingibt, wird bei el!es landen. Wenn eine Frau also lesbische Liebesgeschichten lesen möchte, wie wir sie veröffentlichen, kann sie uns mit Leichtigkeit finden. Wer nicht nach so etwas sucht, für den wird es wohl auch keine große Priorität haben, solche Bücher und damit auch uns zu finden. Das ist auch absolut in Ordnung. Nicht jeder muß uns kennen. 8)

    Und ehrlich gesagt frage ich mich gerade, wozu wir sehr, sehr lange (kostenlose) Leseproben in unserem Shop einstellen, wenn sie keiner liest. ;)

    Sonntag, 1. Mai 2011 0:04
  • Autorin von Geschichte 8

    Permalink

    Vielleicht ist es ein persönliches Empfinden aus einer Erwartungshaltung heraus.

    Und ich bin mir ziemlich sicher, das viele Frauen el!es NICHT kennen.

    Wo werden die jungen Mädels von heute abgeholt, die diese von Ihnen beschriebene Entwicklung NICHT mitbekommen haben? Die Leserinnen von morgen?
    Vielleicht interessiert es DIE wer hinter dem ganzen steckt?
    Denn wenn sie el!les eingeben landen die hier und nicht gleich in ihrem Shop.

    Ich weiß, dass das für Sie alles klar ist, dass Sie Stamm-Leserinnen haben und auch Autorinnen.
    Und wir brauchen uns auch nicht darüber unterhalten, wieviel Arbeit, Aufwand und Liebe da reingesteckt wurde, und wird ;D

    Wie gesagt, es ist ein persönliches Empfinden, ich weiß einfach gerne, mit wem ich es zu tun habe, und als Autorin würde ich halt solche Infos nicht in einem Web-Shop suchen, sorry ;)

    Vielleicht sehe ich das auch zu engstirnig, ich bin einfach ein Mensch der selbst zu konfus ist und zu emotional und manchmal einfach handfeste, klare Informationen braucht. Was ist daran falsch, diese zu geben, ohne das man danach suchen muss?

    Liebe Grüße
    J

    Samstag, 30. April 2011 23:49
  • Angelika Schilling

    Permalink

    Wir sollen erklären, wer Ruth Gogoll ist? Nach 15 Jahren el!es? Ist das Ihr Ernst? ;D

    Und ehrlich gesagt finde ich mich selbst auch nicht so interessant, daß ich viel über mich erzählen möchte. Ich bin die Chef-Lektorin des Verlages, das ist eigentlich alles. :)

    Was beim Lesbischen LiteraturPreis erwartet wird, ist der el!es-Stil und Inhalte, die zu el!es passen, das ist wahr, und ehrlich gesagt gehen wir davon aus, daß Autorinnen, die Manuskripte für den Preis einreichen, auch el!es-Leserinnen sind. Wir sind immer wieder überrascht davon, daß es anscheinend lesbische Leserinnen und Autorinnen gibt, die el!es - auch nach 15 Jahren und weit über 120 veröffentlichten Büchern - immer noch nicht kennen.

    Vielleicht ist das einfach unser Fehler. Aber für uns ist das alles so klar, da ist es oft schwierig, an etwas anderes zu denken.

    Aber es gibt etliche Interviews mit Ruth Gogoll hier auf der Seite, und in jedem von Ruth Gogolls Artikeln kann man sicherlich erkennen, was sie denkt und wer sie ist.

    Und was das Programm und den Stil anbelangt: Da bin ich immer noch der Meinung, daß man das am besten durch Lesen der el!es-Bücher kennenlernt und erkennt. So viele sind es ja auch nicht. Es kommt jeden Monat gerade einmal nur ein Buch heraus. ;)

    Und selbst wenn man nur die Leseproben in unserem Shop liest, die es ja zu jedem Buch gibt, kann man sich daraus sicher schon ein gutes Bild machen.

    Positives Feedback von unseren Leserinnen haben wir ebenfalls im Shop, ich denke, da gehört es auch eher hin, jeweils bei dem entsprechenden Buch, das der Leserin gefallen hat.

    Was die Betreuung der Autorinnen angeht ... Da fühle ich mich natürlich persönlich angesprochen, und ich hoffe, daß die Autorinnen mit der Betreuung zufrieden sind. :) Was wäre mehr dazu zu sagen?

    Und wenn ich spontan sagen müßte, was gegenüber anderen Verlagen hervorsticht, würde ich sagen: das el!es-Konzept, das dazu führt, daß man ein Buch aufschlagen kann und sofort sagen kann: Das ist ein typisches el!es-Buch. Ich kenne keinen anderen (lesbischen) Verlag, der so ein eindeutiges und eindeutig erkennbares Konzept hat.

    Mit „Männerfeindlichkeit“ hat das allerdings nichts zu tun. Den Schuh ziehen wir uns auch gar nicht an. Das haben wir noch nie getan, und das werden wir auch nie. Sollte uns jemand als männerfeindlich bezeichnen wollen, soll er/sie das ruhig tun. Das interessiert uns nicht im mindesten, denn das sind wir nicht, waren es noch nie und werden es auch nie sein.

    Die lesbischen Freundinnen, mit denen Sie gesprochen haben, darf ich das einfach mal so vermuten, sind keine el!es-Leserinnen? ;) Sonst käme man gar nicht auf so einen Gedanken.

    Und - um das noch mal zu betonen - el!es gibt es seit 15 Jahren, und wir decken in der Tat eine Sparte ab, die es davor nicht gab. „Taxi nach Paris“ war das erste Buch dieser Art. Aber seit 15 Jahren gibt es diese Sparte nun schon - und sie heißt el!es. :D

    Samstag, 30. April 2011 22:29
  • Autorin von Geschichte 8

    Permalink

    Jetzt hatte ich schon so viel geschrieben, dann ist der Akku leer

    Also noch einmal:

    ERSTENS
    Neues Thema eines Geschichtenwettbewerbs "Inhalt der Startseite des Verlags". Maximal 6 Zeilen, kurz, prägnant, informativ und unmissverständlich.
    Hier entstehen doch so viele kreative Ideen!

    ZWEITENS
    Positive Feedbacks von Leserinnen und Autorinnen. Was lieben sie an Ihren Büchern, was sticht gegenüber anderen Verlagen hervor, etc. Wie ist die Betreuung der Autorinnen, die Zusammenarbeit?

    Auch würde ich gerne mehr über die Personen im Hintergrund erfahren. Wer ist die liebe Frau Schilling, die immer ein offenes Ohr für uns hat und Mails ausführlich und zeitnah bearbeitet? Wer ist das Team, wer ist die Gründerin (warum sollte ich danach googlen müssen?)

    Was halten Sie davon? Das ist das, was mir im Rahmen des Wettbewerbs hier gefehlt hat.

    Samstag, 30. April 2011 21:34
  • Autorin von Geschichte 8

    Permalink

    Hallo die Damen, hallo Frau Gogoll :)

    Zunächst einen Gruß an Autorin von Geschichte 4. Schade, dass Du Dich erst so spät gemeldet hast. Es wurden viele Beiträge zu Deiner Geschichte geschrieben, und ich bin nicht sicher, ob Du sie alle lesen konntest, rein zeitlich gesehen. Ich vermute nicht, denn sonst hättest Du Deinen inhaltlichen Fehler wohl eher klargestellt. Das ist wirklich sehr sehr schade, denn dadurch wurde Deine Geschichte in ein völlig anderes Licht gerückt.

    Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, und auch darüber, wie hier über die Geschichten diskutiert wurde.
    Diese Homepage ist sehr umfangreich. Hier gibt es ganz tolle Sachen, wie z.B. die Schreibwerkstatt.

    ABER:
    Klare Aussagen über das Portfolio findet man hier nicht auf dem ersten Blick.
    Will heißen - warum steht nicht auf der Seite, in der es über das Manuskripte einreichen geht, was genau den Verlag ausmacht?
    Ich finde einfach, "Lesbische Liebesgeschichten" ist zu allgemein!
    Warum steht nirgendwo, dass die Hauptpersonen in den Romanen ausnahmslos Frauen sein sollten (Klipp und klar bitte und nicht Lesbische Literatur von und für lesbischen Frauen!), dass Sie u.a. Krimis, Thriller und dergleichen vertreiben, aus Frauensicht geschrieben und von Lesben handelnd?
    Warum steht nicht, dass Manuskripte von Heterofrauen mit entsprechenden Inhalten, gleich abgelehnt werden? Was spricht denn dagegen? Das kann man doch sicherlich so formulieren, ohne jemanden zu beleidigen. Und schreckt bestimmt auch einen Teil der Möchtegern-Lesben ab, sprich: Sie haben weniger Arbeit mit den Manuskripten, und die Leserinnen müssen sich hier nicht so aufregen ;-)

    Warum definieren Sie den Stil nicht näher - warum lese ich erst jetzt, weil ich mich an diesem Wettbewerb beteilige, dass Sie und die Leserinnen einen romantisch-zärtlichen Stil in Sexszenen bevorzugen?

    Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich finde das gut und es macht Ihren Erfolg aus!
    Aber es ist unfair den Autorinnen gegenüber, die Manuskripte einreichen (wie z.B. Coming-Out-Bücher, die ja auch von lesbischen Liebesgeschichten handeln!). Oder eben Frauen, die einen anderen Stil haben und eher eine "derbe" Schreibweise verwenden.

    Warum heben Sie nicht das mehr hervor, was Sie ausmacht?

    Ich lese mein drittes el!es-Buch. Aber bevor ich als Autorin mein Manuskript einreiche, möchte ich doch nicht das ganze Portfolio durchlesen! (Auch wenn ich es gerne würde, aber dazu fehlt mir einfach die Zeit ;-))
    Und wenn ich 3, 5 oder 10 Bücher gelesen habe, dann kann doch das 11. ganz anders sein.

    So jedenfalls gehe ich an die Sache ran (grundsätzlich wähle ich das, was ich selbst lese, nicht nach dem Verlag aus, sondern nach Inhalt oder Autor).

    Kurz und gut, ich finde einfach, dass viele der Diskussionen (die ich persönlich wirklich schlicht und einfach unangenehm und auch unangebracht fand) nicht nötig sind und vielleicht auch vermeidbar in Zukunft.

    Und wenn ich in Facebook lese - und auch hier zu Anfang des Wettbewerbs - dass Sie Trennungsgeschichten nicht lesen wollen (auf der anderen Seite aber Geschichten zum Wettbewerb gar nicht zugelassen haben, weil sie eindeutig aus einer Hetenschreibe stammen), dann frage ich mich doch, warum Sie meine und auch andere Geschichten überhaupt zugelassen haben.
    Diese ganze Rechtfertigungsgeschichte war doch so vorprogrammiert! Für mich war die Erfahrung aus literarisch-technischer Sicht enorm gut und wirklich toll, aus menschlicher Sicht aber eher enttäuschend, sorry.

    Der Gedanke, der sich mir und auch vielen anderen lesbischen Frauen aufdrängt, mit denen ich über dieses ganze Thema gesprochen habe, ist ganz einfach der, dass Sie sich nicht detailliert genug definieren möchten, um nicht als männerfeindlich dazustehen.
    Auf der anderen Seite ist doch das Konzept, das Sie haben und verfolgen absolut positiv und Sie decken eine Sparte ab, die es meines Wissens noch nicht gibt! Das sind doch gleich Tausend Pluspunkte!

    Ich hoffe, Sie verstehen meine Gedankengänge.
    Wenn ich das alles (und es gehört meines Erachtens genau auf diese Homepage und zwar auf die allererste Seite! Und auf die Seite mit den Manuskripten und dem Schreibwettbewerb) gewusst hätte, dann hätte ich ein komplett anderes Buch geschrieben! So habe ich mich stellenweise gefühlt, als wäre ich hier in ein offenes Messer gerannt.
    Naja, immerhin haben Sie und die Autorinnen zumindest eine neue Leserin gefunden
    ;)

    Liebe Grüße
    J

    Samstag, 30. April 2011 21:08
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Da muß ich mich mal kurz einmischen: Es gibt ja mittlerweile tatsächlich einen gewissen "el!es-Stil", auch was die Sprache in Sexszenen angeht, und ich wäre froh, wenn diese Sprache, die es in den el!es-Büchern schon gibt, einfach so annähernd beibehalten würde. el!es ist eben doch eher zärtlich-romantisch als derb. 8) Es muß nicht alles konkret angesprochen und benannt werden. Es löst ein viel größeres Prickeln aus, wenn die Sprache nicht so direkt ist, dafür aber erotisch schwebende Gefühle hervorruft, durch die Phantasie der Leserin in erster Linie. Die ausgeschaltet wird, wenn man zu direkt ist.

    Samstag, 30. April 2011 19:27
  • Autorin von Geschichte Nummer 4

    Permalink

    Danke Marischka.
    Jepp, manchmal zweifel ich an mir selbst *vor den Kopf schlag*. Glaub mir, mich ärgert das selber so sehr und auch, dass ich das erst jetzt klar stellen konnte. Vielleicht hab ich im kommenden Jahr mehr Glück und dann kommt mir soetwas nicht mehr unter.

    Das mit der "weiblichen Ausdrucksweise" nehme ich mir auch sehr gern für das nächste Mal an (ich hoffe doch, dass es im kommenden Jahr trotz der Streitereien den Wettbewerb wieder geben wird? Ich fände es sehr schade, wenn er abgeschafft werden würde).
    Ich selbst mag es lieber etwas derber, aber das habe ich wohl einer Ex-Freundin zu verdanken ;) Aber wenn die Leserschaft es gern leichter haben möchte - da passe ich mich sehr gern an ;D

    Samstag, 30. April 2011 18:55
  • Marischka

    Permalink

    Mann, Du bist ja ein Schätzchen ... Der Satz lautete "keuchte sie" und Du machst "keuchte er" daraus? %) Das ist wirklich schade. Ich fand Deinen Anfang nämlich echt gut (wenn ich mir auch wünschen würde, dass die Sprache in der Sexszene nicht so ordinär wäre. Da hätte ich mir eine etwas "weiblichere" Ausdrucksweise gewünscht. ;) )

    Samstag, 30. April 2011 18:44
  • Autorin von Geschichte Nummer 4

    Permalink

    Hallo Marischka,
    vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich hab jetzt nochmal das unbearbeitete Manuskript hervorgeholt.
    Der Satz lautete ursprünglich: ..., keuchte sie und Lisa konnte hören, wie der Telefonhörer abgelegt wurde.

    Dort habe ich sehr schlampig überarbeitet, das gebe ich gern zu. Leider komme ich meist nur in den Nachtschichten zum Schreiben und wahrscheinlich haben meine Augen mir einen Streich gespielt.

    Jedenfalls lehrt mich diese Erfahrung, beim nächsten Projekt aufmerksamer zu sein, damit so etwas nicht mehr vorkommt.

    Liebe Grüße
    Autorin der 4

    Samstag, 30. April 2011 18:36
  • Marischka

    Permalink

    Jetzt ist der Wettbewerb ja auch praktisch vorbei, insofern ist es jetzt sowieso zu spät, aber danke für die Aufklärung. Ich finde es immer ein wenig merkwürdig, wenn eine Autorin sich nicht zu ihrer Geschichte bzw. zu den Kommentaren zu ihrer Geschichte äußert. Das macht einfach den Eindruck, dass sie entweder ein schlechtes Gewissen hat (weil die Geschichte ursprünglich hetero war oder sie selbst hetero ist) oder dass sie eben kein Interesse an ihrer Geschichte und an diesem Wettbewerb hat.

    Ich denke, das fördert dann solchen Unwillen, wie er sich hier geäußert hat. Wenn es Kommentare zu einer Geschichte gibt, negative Kommentare und Spekulationen, Vermutungen ... und dann bekommt man keine Antwort von der Autorin, dann wird man einfach ärgerlich. Das kann ich gut verstehen.

    An dieser Stelle möchte ich mal ein Lob an all die Autorinnen aussprechen, die sich zu ihren Texten und auch zu negativen Kommentaren geäußert haben. Es war bestimmt nicht leicht, aber trotzdem haben sie es getan. Ich finde, das verdient ein sehr großes Lob.

    Wobei Du uns immer noch nicht erklärt hast, woher das "keuchte er" kommt, wenn Du diesen Text doch für einen lesbischen Literaturpreis geschrieben hast. ;)

    Samstag, 30. April 2011 17:57
  • Autorin von Geschichte Nummer 4

    Permalink

    Hallo liebe el!es-Leserinnen,
    leider konnte ich aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen nicht eher vorbei schauen. Was mir sehr leid tut, ich aber leider nicht ändern :-(
    Jetzt war ich gerade auf der Seite und sehe da einen Kommentar, in dem ICH angesprochen werde?!

    Für mehr als einen Satz als Kommentar und zur Verteidigung Deiner Geschichte hat es nicht gereicht, Autorin von Geschichte 4? smilies/cool.gif Du gibst Dir nicht einmal die Mühe, einen anständig langen Kommentar zu schreiben? Schwach. Und kein Kommentar zu irgendeiner der anderen Geschichten? Sehr überzeugend.


    Ähm ... ich habe leider zu keiner Geschichte einen Kommentar abgeben können - und erst recht nicht zu meiner eigenen (was mir auch nicht in den Sinn käme).

    Was mich allerding sehr ärgert - hier wird immer wieder auf dem "keuchte er" bei meinem Text rumgeritten. Ich habe über ein Jahr an diesem Manuskript gearbeitet - und es ausschließlich für diesen Literaturpreis geschrieben. Ob mir das einer von den hier anwesenden Leserinnen glaubt oder nicht - mir scheint, ihr habt euch sowieso euer Urteil darüber gebildet. Es ist okay und ich nehme die Kritik sehr gern an, dass das hätte nicht passieren dürfen.
    Dennoch - auch wenn es euch wahrscheinlich wirklich langsam nervt - ich habe die Geschichte explizit für diesen Wettbewerb geschrieben.

    Damit verabschiede ich mich wieder in meine Versenkung. Ich finde es sehr, sehr schade, wie der Umgangston hier zeitweise ist/ war und bedauere es sehr, dass ich mich nicht eher melden konnte.

    Trotzdem wünsche ich allen Leserinnen einen schönen Sonntag.

    Liebe Grüße
    Autorin von der 4

    Samstag, 30. April 2011 17:40
  • Kerstin

    Permalink

    Ich habe alle Geschichten verschlungen und möchte sie auch gerne alle als ganzes Buch lesen!!!
    Vor allem die Geschichte mit der seekranken Schiffsärztin 13 und auch den Urlaub auf dem Bauernhof 12 :) diese beiden haben mir am Besten gefallen.
    Da würde ich lieber heute als morgen den Rest der Geschichte lesen dürfen.
    Ebenso die Geschichten 2, 3 und 9 fand ich sehr gelungen. Komisch und verrückt Nummer 6.
    Alles in allem machen diese Geschichten Lust auf mehr.
    Vielen Dank an die Verfasser :) - mir hat es viel Spaß gemacht Eure Geschichten zu lesen !
    :)

    Freitag, 29. April 2011 22:28
  • Pia

    Permalink

    Für mehr als einen Satz als Kommentar und zur Verteidigung Deiner Geschichte hat es nicht gereicht, Autorin von Geschichte 4? 8) Du gibst Dir nicht einmal die Mühe, einen anständig langen Kommentar zu schreiben? Schwach. Und kein Kommentar zu irgendeiner der anderen Geschichten? Sehr überzeugend.

    Freitag, 29. April 2011 17:50
  • sunny

    Permalink

    Mich überzeugt die 4. Geschichte durch ihren authentischen Tonfall und die Spannung, die aufgebaut wird.

    Freitag, 29. April 2011 17:32
  • Marischka

    Permalink

    Der Wettbewerb ist ja nun bald zu Ende, und ich habe meine Favoriten und auch diejenigen Geschichten, die überhaupt nicht für mich in Frage kommen, ausgewählt. Und da fiel mir auf, dass Geschichte 14 eigentlich auch einen Preis verdient hätte, und zwar für die enttäuschendste Geschichte im Wettbewerb. Enttäuschend deshalb, weil das Thema zum Wettbewerb passt, die Autorin auch gut schreiben kann, aber leider in ihrem Text absolut nichts daraus gemacht hat.

    Es gibt hier auf der Seite einen Artikel von Ruth Gogoll, der heißt: „Eine Geschichte ist ein Versprechen“. Dieses Versprechen macht die Autorin am Anfang, aber sie hält es im weiteren Verlauf – und zwar schon sehr schnell – nicht ein. Das finde ich sehr schade. Die Geschichte hat Potenzial und auch die Autorin hat Potenzial, aber sie schöpft es in keiner Weise aus.

    Ein Tag mit fünf Freundinnen, die weiter nichts tun als das, was Tausende von anderen Leuten auch jeden Tag tun – wo ist da die Spannung? Wo ist die Liebesgeschichte, die Selbstzweifel, das Zittern, das Bangen? Es scheint so, als ob es für diese Frauen keine echten Probleme gibt, deshalb beschäftigen sie sich mit irgendwelchen Pseudoproblemen, die gar keine sind – das aber ausgiebig.

    Ich würde mir wünschen, dass die Autorin sich einmal Gedanken darüber macht, wie sie ihr Talent besser nutzen könnte, zum Beispiel indem sie den oben genannten Artikel von Ruth Gogoll liest und eine richtig spannende Geschichte schreibt, die das Versprechen, das sie macht, auch einhält. Ein solches Buch dieser Autorin würde ich gern lesen.

    Freitag, 29. April 2011 13:10
  • Nanni

    Permalink

    Ich habe bis 10 gezählt! Auch bei mir dauert es manchmal länger! :-8

    Ich habe mir heute mal meine alten Geschichten angesehen, die ich in den Schreibübungen geschrieben habe. Tja, was soll ich dazu sagen! Ich bin sprachlos!
    Tarmina und Nina allerdings, lassen grüßen. Ich soll Ihnen, Frau Gogoll, ausrichten: Herzlichen Dank, fühlen Sie sich umarmt, Blumen waren leider aus! Ach ja, und dass ich, eine lange Leitung hätte! Was auch immer das bedeuten mag. ;)

    Ich kann hier auch nur jedem empfehlen, die Schreibübungen, die es hier auf der el!es-Seite gibt, zu nutzen. Ebenso natürlich die Schreibwerkstatt. Ich habe echt, eine Menge lernen dürfen, und ich meine damit nicht nur über das Schreiben!

    Ich lege nicht viel Wert auf Inhaltsangaben, oder auf die ersten 4 Seiten, oder auf die ersten 4 Zeilen, oder auf die ersten 4 Sekunden, welche dann, über ein "ganzes Buch" entscheiden sollen. Eine Entscheidung, die sagt, ob das Buch gut, oder schlecht ist!
    Ich halte es, wie einige andere hier auch. Es kommt darauf an, ob eine Geschichte das besondere Etwas hat, oder eben auch nicht hat.
    Manchmal, verpasst man echt tolle Geschichten, weil man glaubt, boah, nee, geht ja mal gar nicht! Der Anfang ist ja voll öde! Ich schließe mich damit nicht aus.
    Natürlich kommt es auch manchmal auf die Gefühlslage an, die einem selbst in dem Moment überfällt. Oder, vielleicht befindet man sich gerade emotional, nicht auf der Höhe, und somit ist es gerade in dem Moment, das Buch, die Geschichte, irgendwie voll doof. Ich lese heute ein Buch, und finde es nicht so berauschend. Was wiederum, in einem halben Jahr, ganz anders aussehen kann.

    Aber ich denke, als Lektorin, oder als Verlagschefin, kann man sich die Zeit nicht so nehmen, wie man es gerne möchte! Und wenn es dann zig Manuskripte zu lesen gibt, dann muss man sich schon ein Schema heraussuchen, dass einem dabei hilft, den Überblick, für das wirklich Wichtige, nicht zu verlieren. Man muss eben schnell eine Auswahl treffen. Oder so. Denke ich mir jetzt. (Ja super, ich kenne mich ja, wie immer, bestens aus.)

    Ich finde es klasse, wenn jede Autorin, ihren eigenen Stil hat. Schreiben ist Kunst. Und in der Kunst ist alles erlaubt. Ob es jedem gefällt, sei dahingestellt! Wenn ich schreibe, hat das auch etwas Abstraktes. Etwas, ist vielleicht "etwas" untertrieben. 8)

    Frau Gogoll, auch wenn ich manchmal, wie der berühmte Ochse vor dem Berg stehe, wenn ich etwas von Ihnen lese, (ich meine einige Kommentare hier), finde ich, dass Sie, tolle und schöne Bücher schreiben. Und auch Geschichten! Applaus, Applaus, Applaus!

    Donnerstag, 28. April 2011 18:52
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