Wer hat den 3. LLP gewonnen?

Die Gewinnerin des 3. Lesbischen LiteraturPreises ist

Geschichte Nr. 5

Maren Frank

»Liebe in Schottland«

Herzlichen Glückwunsch!

Die Gewinnerinnen der zehn el!es-Bücher werden aus den Teilnehmerinnen an der Abstimmung ausgelost. Sie werden im Laufe der Woche per E-Mail benachrichtigt.

Hier noch die Liste der Beiträge des Wettbewerbs, die die Leserinnen auf die ersten zehn Plätze gewählt haben:

Das Kommentieren ist nicht mehr möglich

Wer hat hier bereits Kommentare abgegeben?

  • Luckygirl461
  • Petra S.
  • Nicole
  • Ayla
  • Andrea
  • Chris
  • Tina
  • Jutta
  • womanslove
  • Gabi
  • Ganz herzlichen Glückwunsch an Maren Frank! Ich freu mich riesig, dass sie gewonnen hat.
    Auch den anderen Gewinnern gratuliere ich. Es ist eine ungeheure Leistung, dass sie ihren Roman eingeschickt und sich den kritischen Kommentaren ausgesetzt haben. So unterschiedlich die Geschichten auch sind, ich freue mich auf neues Lesefutter. ;D

    Montag, 11. Mai 2009 17:10
  • Liebe Maren,

    ich möchte Dir auf diesem Weg ganz herzlich zu Deinem Sieg gratulieren und Dir viel Spaß mit Deinem Gewinn wünschen!

    Liebe Grüße
    Ulli

    Montag, 11. Mai 2009 15:30
  • angie

    Permalink

    herzliche glückwünsche :) :) auch von mir an frau franke.
    auf die geschichte nr: 5 bin ich sehr neugierig.
    leider waren nicht alle meine lieblingsgeschichten unter den 10, aber ich hoffe, das frau gogoll noch eins zwei geschichten mehr ( die ihr auch gefallen haben) herrausbringt ;) ;D und vielleicht sind es diese beiden ;) ;)
    es ist schön, das auch junge autorinnen dabei sind, dann sind die bücher bei elles um jahre gesichert und wir haben außerdem auch was zum lesen. ;) ;D
    an alle anderen die nicht unter die zehen kamen :(, nicht den mut verlieren, dran bleiben und irgentwann bei elles auf der bücherliste landen ;) ;D
    wäre doch toll oder???? :D

    liebe grüsse an alle schreibenden angie

    Montag, 11. Mai 2009 15:29
  • Petra S.

    Permalink

    So, die Siegerin steht also fest.
    Glückwunsch, Maren und auch allen anderen, die an diesem Wettbewerb teilgenommen haben.
    Wenn nicht um einen Sieg, so ist man doch hinterher um einige Erfahrungen und Tipps reicher. ;)
    Aufgrund einiger persönlicher Probleme war es mir dieses mal zeitlich leider nicht möglich, jede Geschichte einzeln zu bewerten, wie ich es bei dem Jugendbuch getan habe. :(
    Das haben aber dieses Mal viele andere übernommen, was ich großartig finde - auch wenn einige der Kritiken doch übermäßig harsch formuliert und in meinen Augen nicht ganz nachvollziehbar waren. Da kommt dann wohl der Geschmack ins Spiel. ;)
    Gelesen habe ich alle Geschichten, und auch für mich ist der Sieg schriftstellerisch und inhaltlich nicht ganz nachvollziehbar.
    Es scheint, dass Schottland (Rosamunde Pilcher) und Hotels (Gewinnerbuch letztes Jahr) einfach eine bestimmte Ader bei Frauen treffen. ;)
    Ich hoffe dennoch auf die Veröffentlichung einiger anderer Geschichten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Petra S.

    Montag, 11. Mai 2009 15:12
  • Nicole

    Permalink

    Hallo!
    Auch von mir herzliche Glueckwuensche an die Gewinnerin Maren Frank und ihren Roman!
    Das war aus den Kommentaren so ja nicht wirklich abzusehen.
    Umso groesser daher sicher die Freude, nicht wahr? ;)
    Ich gratuliere natuerlich auch all denen, die es auf die vorderen Plaetze geschafft haben, sage den anderen ein 'Kopf Hoch!' sowie 'Nicht aufgeben!' und moechte diese Gelegenheit nutzen, noch einmal den fleissigen Kritikern dieses Wettbewerbs zu danken.

    Liebe Gruesse aus Neuseeland
    Nicole

    Montag, 11. Mai 2009 14:45
  • Maren

    Permalink

    ... für die lieben Glückwünsche.
    Ich hab mich schon jedes mal riesig gefreut, wenn Liebe in Schottland in den Kommentaren erwähnt wurde. Dass mein Roman dann so vielen so gut gefiel, dass er die meisten Stimmen erhielt, ist einfach wunderschön für mich. ;D Auch dafür möchte ich mich herzlich bedanken.

    @Ayla: Ich hätte am liebsten den Roman auch schon übermorgen. ;)
    Vor allem, weil ihn wirklich noch niemand komplett gelesen hat und ich wahnsinnig neugierig bin, wie er im Ganzen den Leserinnen gefällt.
    Es war hier schon so spannend, die Kommentare zu verfolgen.

    Liebe Grüße
    Maren

    Sonntag, 10. Mai 2009 23:40
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Nun haben die jungen Autorinnen also das Feld erobert. ;) Zwei der drei erstplazierten Geschichten stammen von jungen Autorinnen, und das freut mich sehr. Natürlich wollen wir Bücher für Leute von 18-80 bieten, aber wir hatten bisher wirklich Mühe, junge Autorinnen zu finden, die in der Lage waren, etwas abzuliefern, das unseren Qualitätskriterien entsprach. Das hat sich mit diesem Wettbewerb geändert.

    Übrigens haben mir persönlich auch zwei, drei Geschichten gefallen, die es nicht unter die ersten Zehn geschafft haben, und ich hoffe, wenn wir uns gemeinsam diesen Geschichten widmen, können auch diese Geschichten veröffentlicht werden. Vielleicht dauert es etwas länger als bei den Siegergeschichten, bis die Bearbeitung abgeschlossen ist, aber ich weiß, daß ich mindestens zwei der Bücher ab Platz 11 veröffentlichen möchte.

    Sonntag, 10. Mai 2009 22:16
  • sal

    Permalink

    ... ich bin vollkommen platt!
    Erst einmal meinen herzlichen Glückwunsch an die Siegerin und alle anderen Platzierten! Es war ein wirklich spannender Wettbewerb und wer die Kommentare verfolgt hat, weiß, daß nicht unbedingt vorherzusehen war, wer gewinnen würde. Zu sehr gingen oftmals die Meinungen auseinander. Nicht unbedingt eine schlechte Sache, denn ein kontrovers diskutierter Text kann interessanter sein als einer, der nur Lob oder Ablehnung findet.
    Dennoch... Ich war sehr gespannt auf das Ergebnis und eigentlich auch auf ALLES gefaßt! Wenn frau an einem solchen Wettbewerb teilnimmt, hofft sie natürlich auch darauf, relativ weit vorne zu landen (wer würde das nicht tun?). Daß es jetzt Platz 2 geworden ist, freut mich ungemein!
    Ein großes Dankeschön an alle, die der Geschichte Potenzial zutrauen und ihr ihre Stimme gegeben haben. Falls es mit der Veröffentlichung tatsächlich klappen sollte (das wäre für mich schon wieder ein Grund zur Freude), hoffe ich, daß sich euer Votum als gerechtfertigt herausstellt.
    So, auch wenn meine Hauptdarstellerinnen eher dem Weingenuss frönen, werde ich jetzt erst einmal eine Flasche Sekt öffnen und in gemütlicher Runde auf den zweiten Platz anstoßen. ;-)
    Allen noch ein schönes Restwochenende und dem Elles-Team nach all der Arbeit, der Hektik und dem Stress, den die Durchführung eines solchen Wettbewerbs mit sich bringt, ein vor allen Dingen geruhsames! :-)

    Sonntag, 10. Mai 2009 19:40
  • Ayla

    Permalink

    Herzlichen Glückwunsch an Maren Frank zu ihrem tollen Sieg 8)
    Ihre Geschichte und Geschichte Nr. 15 waren meine Topfavoriten. Aber alle meine ausgewählten Romane haben es unter die ersten 10 geschafft und dazu gratuliere ich allen Autorinnen ganz herzlich.
    Ich wünschte, ich könnte diese Romane schon übermorgen in den Händen halten und lesen ;)

    Sonntag, 10. Mai 2009 18:22
  • Maren

    Permalink

    Ganz lieben Dank für die Glückwünsche.
    Ich freue mich riesig und bin wahnsinnig gespannt, wie dann der komplette Roman den Leserinnen gefallen wird.

    Liebe Grüße
    Maren

    Sonntag, 10. Mai 2009 18:04
  • Julia

    Permalink

    Auch von mir herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerin :)
    Diese Geschichte gehörte ganz eindeutig zu meinen Favoriten. Ich freue mich schon auf den fertigen Roman!

    Außerdem freue ich mich sehr über meinen dritten Platz und vielleicht klappt es ja tatsächlich mit einer Veröffentlichung. Jedenfalls vielen Dank an alle, die für mich abgestimmt haben, und vor allem auch vielen Dank an alle, die hilfreiche Kommentare verfasst haben!

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Julia

    Sonntag, 10. Mai 2009 17:48
  • Heike

    Permalink

    Ich gratuliere allen, die es geschafft haben, einen fertigen Roman zu schreiben. :-)

    Die gefiebert haben, wie er wohl ankommen mag, die ungeduldig auf das Ende gewartet haben. Auch wenn die Kritiken manchmal vielleicht schmerzhaft waren, so geben sie einem doch einen neunen Ansatz daraus zu lernen.
    Vielleicht um beim nächsten etwas zu verbessern, zu verändern… Nur nicht den Mut verlieren, nicht gewonnen zu haben, heißt ja auch nicht, verloren zu haben. Bei jedem Wettbewerb gewinnt man, auf die eine oder auf die andere Weise.
    Ich für meinen Teil denke, habe wieder einmal etwas gewonnen und bedanke mich bei denen die sich die Mühe gemacht haben diese ausführlichen Kritiken zu schreiben.

    Doch ganz besonders gratuliere ich der Gewinnerin des lesbischen Literaturpreises. Maren Frank. Wahnsinn!! Ein tolles Gefühl, ich gönne es Dir von Herzen.

    Lieben Grüß und einen schönen Muttertag

    Heike

    Sonntag, 10. Mai 2009 16:58
  • Christine Volkmer

    Permalink

    Herzlichen Glückwunsch an Maren Frank und ihrem Gewinnerroman.

    Und auch den Autorinnen der Romane, die es auf die ersten zehn Plätze geschafft haben, gratuliere ich. Ich hätte auch gerne einen Platz davon belegt... sollte wohl nicht sein. Ich hoffe, mein nächster Roman, schafft es auf einen der ersten 10 Plätze für den 4. lesbischen Literaturpreis ;D

    Liebe Grüße, Christine Volkmer

    Sonntag, 10. Mai 2009 16:43
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Der Gewinnerin des 3. Lesbischen LiteraturPreises auch von mir herzlichen Glückwunsch! :D

    Die Leserinnen haben eine gute Wahl getroffen, wie ich finde, denn diese Geschichte gehörte auch zu meinen Favoritinnen. Wenn alles gutgeht, wird der Roman im Januar 2010 veröffentlicht. Wir möchten in Zukunft immer jedes Jahr die Gewinnerin des LiteraturPreises als erstes Buch des Jahres veröffentlichen.

    Ich hoffe, auch die Zweit- und Drittplazierte nächstes Jahr veröffentlichen zu können. Was die restlichen Bücher angeht, da müssen wir noch schauen.

    Sonntag, 10. Mai 2009 16:41
  • Andrea

    Permalink

    Erstmal ein herzliches Dankeschön an alle Autorinnen. Das Vergnügen die mir diese 18 Geschichten gemacht haben, will ich nicht missen. Abgestimmt habe ich auch schon vor einiger Zeit. Aber heute wo die letzten Minuten der Abstimmung angebrochen sind, wollte ich das nur noch mal loswerden. :D..... Es ist richtig, einige waren flüssig, die anderen anstrengend etc. zu lesen. Alles kann auch nicht gefallen. Obwohl ich den Mut der veröffentlichung sehr bewundere. ;)

    In diesem Sinne
    Liebe grüße Andrea

    Samstag, 9. Mai 2009 23:17
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Das Argument mit der Zeit gilt natürlich nicht, die Geschichten waren jetzt 4 Wochen online, also das ist Zeit genug. ;)

    Als ich mir die Geschichten anschaute, hatte ich auch meine Favoritinnen, aber die darf ich leider nicht verraten. Ich habe mir auch schon einmal die Abstimmung angeschaut, und ich bin mal gespannt, ob sich daran bis Mitternacht, wenn die Abstimmung geschlossen wird, noch etwas ändert. Ich danke auf jeden Fall jetzt schon einmal allen, die abgestimmt haben, und selbstverständlich noch viel mehr denen, die sich die Mühe gemacht haben, Kommentare zu schreiben.

    Für jede Autorin, für mich auch, ist das Feedback der Leserinnen sehr wichtig, und wir freuen uns alle darüber, also hoffe ich, daß es bei jedem Lesbischen LiteraturPreis (dies wird ja nicht der letzte sein) immer wieder Leute geben wird, die sich die Zeit nehmen, Texte ausführlich zu kommentieren, das ist ungeheuer wertvoll für uns Autorinnen.

    Ich bedanke mich recht herzlich bei allen, die sich die Zeit genommen haben, und freue mich, daß so interessante Kommentare gekommen sind. Auch für uns als Verlag ist das durchaus ein Anhaltspunkt, welche Bücher die Leserinnen lesen wollen, und es fließt in unsere Programmgestaltung ein.

    Ich weiß jedenfalls jetzt schon, daß nicht nur ein Buch aus diesem Wettbewerb bei el!es veröffentlicht werden wird, nicht nur die Siegerin. Mehrere der Einsendungen werden ganz bestimmt als el!es-Buch erscheinen.

    Samstag, 9. Mai 2009 20:59
  • Chris

    Permalink

    Also vorab möchte ich wirklich allen ein Lob aussprechen für die Arbeit, Zeit und sicher auch Liebe, die alle in ihre Texte gesteckt haben. Ich war von einigen Geschichten angetan, sodass mir die Entscheidung sehr schwer gefallen ist. Da man leider nur einen kurzen Auszug lesen kann, habe ich mich dann aber doch etwas schwer getan, wirklich über den Inhalt bzw. über den Aufbau zu urteilen, der für mich sehr entscheidend ist, ob mir eine Geschichte gefällt oder nicht. Also habe ich mich rein von der Inhaltsangabe und dem Satzbau, sowie dem Einstieg lenken lassen. Ich habe in alle Geschichten reingelesen und Zeichensetzung usw. völlig außer acht gelassen.

    Hier also meine kurze Bewertung zu jeder Geschichte (zu mehr hatte ich leider keine Zeit mehr und dafür waren es einfach auch zu viele):

    Geschichte 1:
    Die Inhaltsangabe hat mir soweit ganz gut gefallen, weil sie nicht gleich alles verrät, etwas länger hätte sie aber durchaus sein können. Auch vom Schreibstil hat es mir gut gefallen. Den Einstieg fand ich allerdings nicht so gelungen. Zu viel erzählt, zu viele Informationen auf einem kurzen Stück. Ich mag es lieber, wenn es Häppchenweise kommt und richtig in die Geschichte eingeflochten ist. Auch die Wechsel innerhalb des Textes waren mir etwas zu hart. Ansonsten aber durchaus etwas, von dem ich mehr gelesen hätte.

    Geschichte 2:
    Die Inhaltsangabe hat mich regelrecht abgeschreckt. Irgendwie fand ich alles zu verworren. Zu viele Personen, zu schnelle Wechsel, zu viel angedeutet, ohne dass man als Leser wirklich weiß worum es geht. Die Geschichte war leider so gar nicht mein Fall.

    Geschichte 3:
    Die Inhaltsangabe fand ich richtig gut. Sie hat mich förmlich dazu getrieben den Text zu lesen, von dem ich dann allerdings leider enttäuscht wurde. Die Sätze waren so abgehackt und lieblos formuliert, dass die Atmosphäre völlig verloren ging bzw. sich gar nicht erst aufgebaut hat und auch hier habe ich sehr schnell das Interesse verloren. Schade, denn die Idee fand ich wirklich super.

    Geschichte 4:
    Inhaltlich finde ich sie lesenswert, auch wenn sie mir fast etwas zu sehr nach Standartstory klingt. Auch der Einstieg, auch wenn er gut ist, erinnert sehr daran. Es geht mitten ins Geschehen und mir eigentlich fast etwas zu schnell. Ich finde sie wirklich gut, aber leider eben zu wenig außergewöhnlich.

    Geschichte 5:
    Bereits die Inhaltsangabe hat mich hier angesprochen. Auch die Formulierungen haben mir beim Lesen gefallen, sodass ich weiter gelesen hätte, wenn ich nicht hätte die anderen Geschichten auch noch lesen wollen. Ich werde es aber sicher noch nachholen alles zu lesen.

    Geschichte 6:
    Auch bei der Geschichte habe ich relativ schnell wieder aufgehört zu lesen. Die Inhaltsangabe fand ich etwas zu verworren und auch der Text an sich hat mir irgendwie gar nicht zugesagt. Ich kann noch nicht mal genau sagen, warum, aber leider war diese Geschichte so gar nicht mein Ding.

    Geschichte 7:
    Die Inhaltsangabe klingt gut, lässt auf mehr hoffen und auch der kursive Beginn hat mir sehr gut gefallen. Was mich beim Lesen wirklich behindert hat, waren diese völlig fehlplazierten Absätze, die da nicht hin gehören und auch die Stimmung bzw. Atmosphäre hat einfach nicht gestimmt. Vielleicht fehlte einfach noch etwas mehr Gefühl, dass Katharine echter gemacht hätte.

    Geschichte 8:
    Inhaltlich hat sie mir schon gut gefallen. Ich war wirklich gespannt, wie sich alles entwickelt und wie es umgesetzt wird, ohne abgegriffen zu wirken. Teilweise ist es gelungen, an anderen Stellen einfach zu viel erzählt und aneinander gereiht, was sich vielleicht anders hätte verpacken lassen. Aber dennoch sagt mir die Geschichte zu.

    Geschichte 9:
    Schon die Inhaltsangabe versprach viel und das hielt auch der Text. Eine tolle Idee und auch die Umsetzung finde ich gut. Nein, hier habe ich nach einem kurzen Reinlesen nichts auszusetzen.

    Geschichte 10:
    Eine reine Beziehungsgeschichte, die durchaus langweilig werden kann, was ich aber von dieser so gar nicht erwarte. Sie hat mich sofort gefesselt und ich konnte mich doch relativ schwer von ihr lösen. Auch diese zählt zu meinen Favoriten.

    Geschichte 11:
    Die Geschichte ist leider so gar nicht mein Gebiet. Allgemein liegt mir dieses Genre nicht. Tut mir leid.

    Geschichte 12:
    Auch wenn diese auf dem ersten Blick nach Klischee wirkt, ist sie das nicht. Es ist ein schön formuliertes Werk, das sich nicht in eine Schublade stecken lässt. Auch hier habe ich nichts auszusetzen.

    Geschichte 13:
    An sich hat mir der Inhalt gut gefallen, in der Geschichte selbst habe ich mich aber überhaupt nicht zu Recht gefunden. Vielleicht hätte ich noch ein paar mehr Seiten lesen müssen. Es wirkte teilweise etwas zusammenhangslos. An dem Schreibstil an sich habe ich aber nichts weiter auszusetzen.

    Geschichte 14:
    Die Inhaltsangabe hat mich schon sehr fasziniert. Ich mag neben Klischeegeschichten, die keine sind, auch eher unmoralisches. Und diese Geschichte vereint beides ganz gut. Auch geschrieben finde ich sie gut, erfrischend. Auch diese werde ich sicher noch ausführlicher lesen.

    Geschichte 15:
    Schon die Inhaltsangabe verspricht eine ergreifende gefühlvolle Story, die sich dann auch im Text fortsetzt, gepaart mit sehr schönen Formulierungen. Auch definitiv einer meiner Favoriten.

    Geschichte 16:
    Vom Inhalt wäre sie etwas für mich, aber geschrieben finde ich sie nicht ganz so gut. Es kommt keine Stimmung oder Atmosphäre auf. Es wirkt alles aneinander gereiht, vor sich hin tropfend, ohne dass ich mich in die Geschichte hineinversetzt fühle.

    Geschichte 17:
    Die Inhaltangabe verspricht eher wenig, sodass ich schon wenig Lust hatte, den Text zu lesen. Und auch er konnte mich dann nicht wirklich fesseln. Ich denke nicht, dass die Geschichte schlecht ist, nur hält sie einfach dem Wettbewerb nicht stand, ist dafür eher zu langweilig. Dafür fehlt auch etwas das Gefühl für auffallende Formulierungen.

    Geschichte 18:
    Die letzte Geschichte und leider kann mich auch die nicht so ganz überzeugen. Es ist mir in der Inhaltsangabe schon etwas zu viel hin und her, auch wenn sie schon mein Interesse weckt. Auch geschrieben ist sie gut, aber ich denke auch, dass sie eher im Gegensatz zu den anderen Geschichten untergeht.

    Tut mir leid, wenn die Autoren mit dieser Wertung vermutlich nicht viel anfangen können, aber ich wollte nicht ohne Begründung meine Kreuzchen setzen.

    Abschließend möchte ich wirklich noch mal jeden zum Weiterschreiben ermutigen. Potential hat jede Geschichte, es kommt immer nur darauf an, was man aus ihr macht.

    Samstag, 9. Mai 2009 20:26
  • Pia

    Permalink

    Die letzte Geschichte, und ich habe es gerade noch vor dem 9. Mai geschafft. :)

    Sehr auffällig am Anfang der Inhaltsangabe ist, daß die Protagonistinnen hier gleich von Anfang an richtige, vollständige Namen haben, und die Namen haben sogar noch eine weitere Bedeutung, zumindest bei einer der beiden, der Künstlerin Stan. Lea, die zweite im Bunde, ist Goldschmiedin, also auch so eine Art Künstlerin, wenn es bei ihr auch eher in Richtung Kunsthandwerk geht.
    Bei diesen etwas außergewöhnlichen Figuren erwartet man auch eine etwas außergewöhnliche Geschichte, vielleicht nicht ganz so bodenständig wie Geschichte 17.
    Stan verliebt sich auf Anhieb in Lea, aber Lea scheint nicht interessiert. Zufällig treffen sich die beiden wieder, und Lea beginnt Stan Modell zu sitzen. Da kam bei mir sofort der Gedanke auf: Aktmodell? Die Vorstellung erzeugt doch gleich ein leichtes Kribbeln ...
    Lea scheint sich dann nach einiger Zeit doch für Stan zu interessieren (die vielen Modellstunden, ganz klar ...), aber anscheinend hat Lea eine so homophobe Mutter, daß das zum Problem werden könnte. Was Lea dann auch dazu veranlaßt, sich nicht sofort für Stan zu entscheiden, wenn es auch zu einigen gemeinsam verbrachten Nächten kommt.
    Zum Schluß wird sich Lea sicherlich für Stan entscheiden, davon gehe ich aus, aber leider sagt uns das die Autorin in der Inhaltsangabe nicht eindeutig.

    Der Anfang des Textes ist ... beeindruckend. Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben soll. Es ist ein wunderbarer erster Satz, die Autorin hat offensichtlich ein sehr sensibles Gespür für Sprache und Atmosphäre, und auch der weitere Verlauf des Textes enttäuscht in dieser Hinsicht nicht.

    Die Autorin beschreibt die Umgebung, das Lokal, sehr genau, aber nicht überdetailliert, und vor allem sucht sie sich die Details, die sie beschreibt, sorgfältig aus, und beschreibt nicht einfach alles, nur weil es da ist. Eine wirklich sehr erholsame Erfahrung verglichen mit den in jedes überflüssige Detail verliebten Texten, die es in diesem Wettbewerb auch gab.

    Was die Autorin meiner Ansicht nach streichen könnte, wäre die Bemerkung der Protagonistin darüber, wie ungewohnt es für sie ist, in einer Kneipe ohne Männer zu sein, das hat keinerlei tieferen Sinn, aber ansonsten gefällt mir der Anfang gut.

    Aber nicht nur der Anfang, auch der Rest. Das Buch ist so geschrieben, daß man kaum mehr aufhören kann zu lesen. Der Stil der Autorin fliegt nur so über die Seiten, erleichtert das Lesen und zieht eine wie ein Sog in die Geschichte hinein. Mehr davon.

    Sehr interessant ist die Geschichte mit Leas Tante, der lesbischen Schwester ihrer Mutter, deren Lesbischsein die Mutter nicht akzeptiert. Vielleicht, weil sie selbst lesbische Tendenzen hat, die sie sich nicht eingestehen will, aber an ihre Tochter weitergegeben hat? Das ist ja bei vielen extrem homophoben Menschen so.

    Die Figuren sind so beschrieben, daß man sie sich sehr gut vorstellen kann, die Geschichte wird von Seite zu Seite vorangetrieben, ohne sich zu verzetteln. Fast atemlos folgt man ihr. Sehr, sehr schön. Auch dieser Text gehört eindeutig zu meinen Favoriten.

    Ich denke, diese Geschichte wird es auf jeden Fall in das el!es-Programm schaffen, ich zumindest möchte dieses Buch gern lesen, und ich hoffe, viele andere auch.

    So, das war meine letzte Rezension. Ich hoffe, die Autorinnen haben mir meine Kritik nicht übelgenommen. Ich möchte noch einmal betonen, daß jede Autorin, die ein Buch zu Ende schreibt, Lob verdient hat, denn das ist eine große Leistung. Egal ob das Ergebnis dann so gut ist, wie es hier einige Geschichten waren, oder vielleicht noch verbesserungsbedürftig.
    Viele Geschichten hier im Wettbewerb hatten Potential, auch wenn sie es vielleicht diesmal noch nicht auf die ersten Plätze schaffen, sollten die Autorinnen sich dadurch nicht entmutigen lassen. Bitte schreibt weiter! :)

    Freitag, 8. Mai 2009 17:45
  • Pia

    Permalink

    Eine der Hauptfiguren der Geschichte heißt Pia, wie ich, das ist schon mal ein Pluspunkt. :) Allerdings weiß ich nicht, was die Autorin geritten hat, die Inhaltsangabe im Präteritum zu schreiben. War Präsens gerade nicht zur Hand?

    Meine Namensvetterin Pia überfährt mit ihrem Wohnmobil um ein Haar Maike, die mit ihrem Absatz in einem Gully hängengeblieben ist und dadurch hilflos mitten auf der Straße festgenagelt ist. Die beiden gehen auf den Schreck einen Kaffee zusammen trinken. So kann man sich auch kennenlernen. ;) Sie sind sich sympathisch und teilen anscheinend auch das gemeinsame Hobby Laufen, wozu sie sich dann verabreden. Pia verliebt sich in Maike, Maike ist jedoch noch nicht ganz sicher und geht auf Distanz. Bis sie dann gemeinsam mit dem Wohnmobil verreisen.

    Das Ende der Geschichte verrät die Autorin uns nicht, also wieder eine unvollständige Inhaltsangabe. Da muß ich den Pluspunkt vom Anfang leider gleich wieder abziehen.

    Der Auszug beginnt mit dem Fast-Unfall, und obwohl der Text ziemlich viele Fehler enthält, wird man doch sogleich in die Geschichte hineingezogen. Die beiden Figuren sind sehr sympathisch und offensichtlich füreinander bestimmt, aber Maike steckt mitten in der Trennung von ihrer Freundin Simone, vor der sie auf der Flucht gewesen war, als ihr Absatz im Gully hängenblieb, und Pia scheint erst einmal nur daran interessiert, eine Laufpartnerin fürs Nordic Walking gefunden zu haben.

    Interessant ist, daß beide Frauen offensichtlich Übergewicht haben oder zumindest etwas fülliger sind, was die Figuren noch zusätzlich sympathisch macht, denn es sind keine Leinwandschönheiten, sondern ganz normale Frauen, mit denen sich jede Leserin identifizieren kann.

    Als Maike nach Hause zurückkehrt, hat sich ihr Problem Simone leider nicht in Luft aufgelöst, wie sie hoffte, und sie muß sich erneut mit ihrer derzeitigen Lebensgefährtin auseinandersetzen, von der sie lieber hätte, daß sie ihre Ex-Lebensgefährtin wäre. Anscheinend betrügt Simone Maike ununterbrochen, was die Beziehung zum Scheitern gebracht hat.

    Hier kann man schon ahnen, daß das dann wohl das Distanzproblem zwischen Maike und Pia verursachen wird, denn nach den schlechten Erfahrungen mit Simone will sich Maike wahrscheinlich nicht so schnell auf eine neue Beziehung einlassen.

    In einem furiosen Finale schafft Maike es nach einer harten Auseinandersetzung endlich, Simone aus der Wohnung zu werfen. Noch während diese Auseinandersetzung stattfindet, ruft Pia an, was die Angelegenheit nicht unbedingt erleichtert. Nach Simones Abgang wäre Maike nun frei für Pia, aber sie will sich nicht so schnell wieder auf etwas Neues einlassen.

    Viele Kleinigkeiten machen die Figuren lebendig, so z.B. auch, daß Maike sich vornimmt, „morgen mit dem Abnehmen anzufangen“ und sich nach dem Streß mit Simone erst einmal ein Stück Kuchen gönnt. Das ist so aus dem Leben gegriffen, so hautnah an der täglichen Erfahrung von den meisten von uns, daß ich richtiggehend schmunzeln mußte.

    Die Autorin hat ein unglaubliches Gespür dafür, ganz nebenbei Menschen zu charakterisieren, sie beschreibt wenig, das meiste läuft über „Show, don’t tell“. Mit einem lockeren Händchen scheint sie die Geschichte nur so aufs Papier geworfen zu haben. Trotz aller Dramatik hat die Geschichte nichts Schweres, nichts Jammriges, sondern kommt leicht und unbeschwert daher. Ein Lesevergnügen.

    Mit der Rechtschreibung steht die Autorin zwar offensichtlich auf Kriegsfuß, aber die Geschichte ist so sympathisch, daß ich sie trotzdem gern lesen würde. Rechtschreibfehler lassen sich beseitigen, und ich hoffe, dieses Buch dann einmal ohne Rechtschreibfehler bei el!es lesen zu können.

    Freitag, 8. Mai 2009 15:14
  • Pia

    Permalink

    Da denkt man sich, es geht um ein junges Mädchen von 17 Jahren, also wird die doch wenigstens ... aber nein, statt ihr erstes Mal mit einer Frau zu erleben, schnappt sie sich einen Jungen. Nach diesem Anfang der Inhaltsangabe hatte ich schon gar keine Lust mehr weiterzulesen, aber die letzten drei Geschichten müssen genauso behandelt werden wie die anderen, also weiter.

    Nachdem dieses dumme Kind sich also von einem Kerl hat entjungfern lassen, lernt sie die ältere Schwester ihres Kerls kennen, Cora. Die wirkt auf den ersten Blick nicht sonderlich sympathisch, ist aber offensichtlich lesbisch. Wenigstens etwas.

    Anscheinend kommen sich Cora und Nadine dann auch näher, aber die Inhaltsangabe ist so inhaltsleer und unbefriedigend, daß man nicht weiß, was in dem Buch wirklich passiert. Wieder einmal eine Autorin, die nicht weiß, wie man eine Inhaltsangabe schreibt, mit der die Leserin auch etwas anfangen kann.

    Der Text beginnt reichlich uninteressant mit einem Flohmarkt, aber er ist recht gut geschrieben. Allerdings hat auch diese Autorin eine enorme Tendenz zur Detailverliebtheit, die das Lesevergnügen ziemlich trübt. Sie beschreibt überflüssige, banale Details bis ins kleinste, was die Geschichte in keiner Weise vorantreibt, sondern recht schnell ein Gähngefühl und die Frage „Wann fängt die Geschichte denn endlich an?“ aufkommen läßt.

    Dann folgt die erste Begegnung mit dem Heterojüngling für die erste Nacht, auch nicht sonderlich interessant. Man fragt sich wirklich, ob die Autorin lesbisch ist. Unnötig lange hält sich die Autorin mit der Beschreibung des „süßen“ jungen Mannes auf. Wen interessiert das?

    Neben gewagten Wortkonstruktionen wie „unzuversichtlich“ ist mir eigentlich nichts Interessantes an diesem Auszug aufgefallen. Das Erscheinen der eigentlich interessanten Figur Cora wird unnötig hinausgezögert. Warum beginnt das Buch nicht gleich mit ihr? Den ganzen Anfang bis zu ihrem ersten Erscheinen könnte man streichen. Bis zum Ende des Auszuges geschieht nichts Interessantes, nicht einmal ein Kuß zwischen den beiden Frauen.

    Nein, dieses Buch möchte ich nicht lesen.

    Freitag, 8. Mai 2009 12:36
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