Ruth Gogolls »NaNoWriMo«

NaNoWriMo 2018

Auf der deutschen NaNoWriMo-Seite: Schreib einen Roman in einem Monat! gibt es Ankündigungen, dass in einigen Städten heute oder in den nächsten beiden Tagen „Vorbereitungstreffen“ für den NaNoWriMo stattfinden.

Auch kann man sich für einen internen Wettstreit „Jeder gegen jeden“ anmelden. Das soll ein sogenannter „Booster“ sein. Es werden also verschiedene Tricks angeboten, damit man endlich seinen Roman zu Ende schreibt. Wer noch Motivation dafür braucht, den Roman für den nächsten LLP zu Ende zu schreiben, sollte sich unbedingt beim NaNoWriMo anmelden. 😎

Am 1. November geht es los, und dann wird den ganzen November über geschrieben. Am Ende des Monats sollte ein Roman in der Länge von 50.000 Wörtern fertig sein.

In den vergangenen beiden Jahren hatte ich ja sehr ausführlich über meine Teilnahme am NaNoWriMo berichtet. Wer das gelesen hat, wird wissen, was auf eine zukommt, wenn man diese Herausforderung annimmt. Es ist recht hart, jeden Tag den Durchschnitt von 1.667 Wörtern zu erreichen, 30 Tage lang. Aber es kann natürlich auch in einem wunderbaren Triumph enden, wenn man den NaNoWriMo dann gewonnen hat. Das ist schon ein tolles Gefühl. 😄

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  • Claudia
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  • Anja
  • Andrea
  • Ruth Gogoll
  • Ruth Gogoll

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    Tag 30 – You really did it, WriMo! 😊 Das ist die Mail, die man bekommt, wenn man die 50.000 Wörter geschafft hat, überschrieben mit diesem Wikingerhelm hier
    https://www.elles.de/images/Wikingerhelm.PNG
    ... aber ich denke, sie passt auch gut zu diesem letzten Tag, dem 30. Tag des Monats November, bis zu dem man durchgehalten haben muss.

    Congratulations, Wrimo! You are...

    You are a glorious dreamer. You are a disciplined wordsmith. You are running on reserves of caffeine and the last bits of inspiration. You are a NaNoWriMo winner, and we're so proud of you.

    Congratulations again, Writer! You wear the title well.

    Und dann kann man auch noch ein T-Shirt oder etliche andere „Winner Goodies“ im NaNoWriMo-Shop kaufen.

    https://www.elles.de/images/NaNoWriMo-2018-Winner-T.PNG

    Wobei man schon an diesem Bild hier sieht, dass ich nicht die angepeilte Zielgruppe bin. 😉 Dennoch bekam auch ich das Lob, das auch alle anderen Siegerinnen und Sieger bekommen haben:

    Thank you, writer.

    Every year, hundreds of thousands of writers around the world try to write a novel during the month of November. This month, you made National Novel Writing Month a little more special with your particular story, time, and perseverance. Thank you so much for writing with us, and for making NaNoWriMo that much more wondrous.

    All our congratulations, all of our gratitude, all of our love,

    The NaNoWriMo Staff

    Es ist schon erstaunlich, was einem so ein Lob bedeutet, selbst wenn man das ganze Jahr über schreibt wie ich und quasi einen Roman nach dem anderen produziert, wovon der aus dem NaNoWriMo-November hier nur ein einziger ist.

    Lob ist so selten geworden in unserer heutigen Welt. Echtes Lob für eine echte Leistung. Alle meckern immer nur rum, sehen die Arbeit anderer nicht, machen sie sogar noch nieder und fühlen sich sofort auf den Schlips getreten, wenn man auch nur einmal andeutet, dass sie vielleicht noch das eine oder andere zu lernen haben. Weil sie ja offenbar alles schon wissen. Heutzutage bekommt das jede von diesen „Schneeflöckchen“, wie das eine meiner Autorinnen neulich passenderweise im Forum genannt hat, anscheinend schon in die Wiege gelegt, was wir anderen, wie Älteren uns noch schwer erarbeiten mussten. Und wehe, es wird nicht anerkannt und nicht über den grünen Klee gelobt … Dann ist man sofort beleidigt. Selbst wenn die Leistung, die man erbracht hat, vielleicht nicht die beste war.

    Im NaNoWriMo ist das anders. Es wird zwar ständig gelobt, aber alle wissen auch, was für eine große Leistung es ist, 50.000 Wörter in einem Monat zu schreiben, auch weniger als 50.000 Wörter. Einfach dranzubleiben, jeden Tag etwas dazuzuschreiben, so dass man zum Schluss dann auch die letzte Plakette bekommt, die für die tägliche Eingabe einer neuen, größeren Zahl in seinem Wortzähler. (Ja, man sieht, es ist nicht ganz die letzte. Die allerletzte Plakette, die hier noch ausgegraut ist, ist diejenige für die Überarbeitung des eigenen Romans. Damit man auch nach dem NaNoWriMo dranbleibt und seinen Rohentwurf nicht einfach liegen lässt. Diese Plakette kann man aber erst im nächsten Jahr bekommen, wenn man sich dann für die Überarbeitung anmelden kann, jetzt noch nicht.)

    https://www.elles.de/images/MyNaNo-You-Proved-yourself.png

    Dieses „You proved yourself“ bedeutet mehr, als man sich vorstellen kann. 30 Tage am Stück jeden Tag ohne Unterbrechung geschrieben zu haben, egal wie viele Wörter zum Schluss dabei herausgekommen sind, ist fast noch die größere Leistung, als sie der Siegerpokal widerspiegelt. Deshalb habe ich des öfteren hier in den Kommentaren zum NaNoWriMo geschrieben, dass es nicht die Wortanzahl (allein) ist, die zählt. Es ist vor allem auch das Durchhaltevermögen. Damit beweist man tatsächlich, dass einem das Schreiben etwas bedeutet, dass man alles andere dafür für einen Monat zurückstellen kann, weil es so wichtig für einen selbst ist.

    Und damit ist der NaNo für mich jetzt wirklich beendet. 😎 Die blaue Grafik, die alle meine Einträge für alle 30 Tage enthält, passt ja auch kaum mehr auf den Bildschirm. 😉 Aber die NaNoWriMo-Grafik hier kann es noch erfassen und anzeigen:

    https://www.elles.de/images/2018-11-30-Stats-braun-600.png

    Wer sich vorgenommen hatte, in diesem NaNo einen Roman für den LLP zu schreiben, zumindest den ersten Entwurf, kann nun sehen, dass das möglich ist. Zum Schluss sind es über 60.000 Wörter geworden in diesem November, und das reicht für die Einreichung eines LLP-Romans. 🙂

    Freitag, 30. November 2018 9:21
  • Ruth Gogoll

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    Tag 28 – Ich bin zwar schon fertig, das heißt, ich habe meine 50.000 Wörter ja bereits am 24. November geschafft, aber der NaNoWriMo ist noch nicht fertig, der geht noch bis zum 30. November um eine Minute vor Mitternacht. Und es gibt immer TeilnehmerInnen, die nun zum Schluss noch zu einer Aufholjagd starten, weil sie unter der geforderten Wortanzahl liegen. Das ist ja auch absolut legitim, denn die Wortanzahl, die wirklich zählt, ist die, die am 30. November um 23:59:59 Uhr auf dem Zähler steht. Bis dahin kann man noch sehr viel aufholen, je nachdem, wie schnell man tippen kann. Manche tippen ja 10.000 oder sogar 20.000 Wörter an einem Tag. das geht aber natürlich nur, wenn man sich völlig auf den NaNoWriMo konzentrieren kann.

    Dazu schreibt die Teilnehmerin Valkyrie Tina:
    „NaNoWriMo ist pures Schreiben. Im November lese ich keine anderen Bücher, schau kaum fern. Ich stehe morgens auf mit meiner Geschichte, ich lebe in meiner Geschichte und gehe abends schlafen mit meiner Geschichte. Zu keiner anderen Zeit im Jahr komme ich meinen Figuren und meinen Welten so nahe. Das, und die Gemeinschaft mit den anderen Nanoisten, die sich genauso in ihre Welten stürzen, die ebenso wie ich neues Land erkunden, das ist für mich Nano!“

    Das nennt man wirklich Hingabe an die Sache. :) Und so muss es beim NaNoWriMo sein, wenn man gewinnen will. Man muss natürlich nicht unbedingt gewinnen, das Mitmachen allein ist schon ein Gewinn, egal ob man am Ende die 50.000 Wörter erreicht oder nicht. Der Siegerpokal ist dann zwar die Belohnung, die nur diejenigen erreichen, die die 50.000 Wörter geschrieben haben, aber es gibt ja auch noch andere Arten von Belohnungen. Die Belohnung, sich selbst überwunden zu haben zum Beispiel oder auch die Belohnung, überhaupt angefangen zu haben, eine Geschichte zu schreiben, wie man es immer tun wollte. Auch wenn man die Geschichte dann außerhalb des NaNoWriMo beendet.

    In diesem Sinne wünsche ich allen, für die die 50.000 Wörter noch weit entfernt sind, ein paar arbeitsreiche letzte Tage im NaNoWriMo mit sehr viel Spaß an der eigenen Geschichte. :)

    Mittwoch, 28. November 2018 9:36
  • Claudia

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    Herzlichen Glückwunsch, Ruth.
    Da hast Du das Ziel früh erreicht 🍀
    Eine wirklich interessante Idee, dieser Wettbewerb.
    Und vielleicht hat die ein oder andere dies hier auf der Webseite gesehen und sendet ihren nun fertigen Roman für den LLP ein.
    Da ich nicht täglich schreiben kann, manchmal sogar Wochen nicht an meinen Laptop gehe, habe ich nicht teilgenommen.
    Vielleicht in einem anderen Jahr 😉

    Sonntag, 25. November 2018 8:07
  • Ruth Gogoll

    Claudia Permalink

    Bei Dir ist das ja auch ein Sonderfall. Die meisten Leute haben aber sicherlich einen Beruf mit regelmäßigen Arbeitszeiten, wo man dann morgens und abends zu Hause ist und eventuell die eine oder andere Schreibstunde einplanen könnte. Morgens, wenn man eine Frühaufsteherin ist, oder eher abends, wenn man eine Nachteule ist.

    Da der LLP ja erst im April stattfindet, hätte man dann im November einen Rohentwurf geschrieben, an dem man dann bis zum 31. März, dem Einsendeschluss, gemütlich herumfeilen und ihn mindestens auf die geforderten 60.000 Wörter bringen kann. Eigentlich wäre das tatsächlich ideal, wenn man plant, einen Roman für den LLP einzureichen. Dann kommt man nicht kurz vor dem Abgabetermin in Stress. :)

    Sonntag, 25. November 2018 8:38
  • Ruth Gogoll

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    Tag 25 – Da ich schon fertig bin, brauche ich an der Wortanzahl nichts mehr zu ändern, aber heute kam eine Mail, die so sehr auf mich zutrifft, dass ich sie Euch nicht vorenthalten möchte. 😉

    Die NaNoWriMo-ML Federkiel zitiert einen anderen Teilnehmer namens Mort:

    Der NaNoWriMo ist für mich vor allem Gelegenheit. Genauer: Eine Gelegenheit, um eine der verrückt gewordenen Ideen, die in meinen Kopf herumtollen, als sei es eine neueröffnete Neuronenhüpfburg mit freiem Eintritt, herauszuzerren und auf ein harmlos herumliegendes, nichts ahnendes Blatt Papier zu werfen.
    Ist das grausam? Möglich.
    Ist es ab und an nötig? Auf jeden Fall.
    Nun könnte es dumpf aus den imaginären Zuhörerreihen tönen: ›Wofür damit bis zum NaNoWriMo warten? Schüttel dir die kleinen Plagegeister doch sofort aus den Ohren!‹
    Und in der Tat, ich müsste nicht damit bis zum NaNoWriMo warten, aber es ist leider so, dass ich unerhörte Probleme damit habe, eine Geschichte zu beginnen.
    ›Die Idee ist nicht gut genug!‹
    ›Warte lieber, es muss perfekt sein!‹
    ›Das gab’s doch schon.‹
    ›Mach’s später.‹
    ›Pinke Riesenskorpione sind keine ernstzunehmende Bedrohung!‹
    All das und mehr schwirrt mir (und vielleicht dem ein oder anderen Azubi-Schreiberling) in keckernden Reihen um den Kopf herum, bis der bereits erwartungsvoll angespannte Stift mit einem deutlichen Fluch auf den frustriert zusammengepressten Lippen unbenutzt zu Boden fällt.
    Beim NaNoWriMo ist es dagegen anders. Nicht dass es immer geklappt hätte. Ohoho, das würde ich gerne behaupten, aber direkt mein erster Versuch endete in einer ›Null-Wörter-Ja, keine Zeit/Lust‹-Pleite. Aber die Gelegenheit bleibt, jedes Jahr aufs Neue ist sie da und gibt mir ein festes Ziel und einen klaren Weg, auf dem ich eine meiner Ideen, egal in welch schön-hässlicher Form, aus den mit Unsinn gefüllten Untiefen herausprügeln und auswalzen kann. Empfehlung an dieser Stelle: Niemals zimperlich mit den kleinen Schelmen umgehen, sonst tanzen sie einem ewig auf den Synapsen herum!
    Um aber das genervte Stöhnen über die riesige Textwand, die einem unüberwindlich erscheint, noch ein wenig in die Höhe zu schrauben, walze ich es etwas weiter aus. Was den NaNoWriMo für mich besonders macht, ist, dass er zu einer eigenen Person wird, die jedes Jahr aufs Neue in den ›Fang gefälligst endlich mal was an!‹-Chorus miteinstimmt. Jeder wortlos vergangene Novembertag wird dann zu einem vernehmlichen Räuspern verbunden mit gelegentlichen Stirn- und/oder Nasenstupsern. Je nachdem, wie weit der Monat schon vorangeschritten ist. Und es sei gesagt, dass ich so ein konstantes Pieksen – leider – brauche.
    Gibt es eine Erfahrung, die ich mit anderen Wortwerklern, Satzsanierern und Texttänzern teilen könnte? Jep. Da wäre was.
    Mein allererster ›richtiger‹ NaNoWriMo, soll heißen, in dem der Stift nicht nutzlos in der Ecke blieb, ist mir da deutlich in Erinnerung geblieben. Es begann wie das Jahr zuvor, nämlich mit einem Wortcount kleiner Null nach bereits 12 vergangenen Tagen. Wieder stand da die Stimme parat, die mir das ach so hilfreiche ›Wird nüscht, lass es, nächstes Mal halt‹ mit verschränkten Armen zuraunte. Aber dann machte es bei mir das klischeehafte ›Klick‹ und ich habe mir fest vorgenommen: »Dieses Mal nicht!«
    Dann habe ich angefangen zu schreiben. Jeden Tag im Zug: Schreiben. Zuhause angekommen? Weiterschreiben. Abtippen. Keine Müdigkeit vortäuschen. Ich wurde zu meinem höchsteigenen Feldwebel, wobei ich mir glücklicherweise verkniffen habe, mir ständig ›SCHREIB, DU IDIOT!‹ zuzubrüllen, zumindest, wenn ich unter Menschen war, oder mich selbst zu 100 Kniebeugen zu verdonnern, wenn ich über eine schmerzende Hand gejammert habe.
    Aber Spaß beiseite: Im Endeffekt war ich erfolgreich. Ich habe die 50.000 geschafft. Und bei der Gnade des ganzen griechischen Pantheons: War ich stolz auf mich! Ein großartiges Gefühl.
    Und die eine Stimme, die so gerne ihr ›Wird nichts‹ blubbert? Die stand stumm und machtlos daneben. Es mag etwas klischeehaft als Schluss wirken, aber: Ich bin mir sicher, dass jeder von Euch es auch schaffen kann. Fangt an, egal wann. Brecht durch den elenden ›Bin nicht gut genug‹-Damm und vor allem: Gebt niemals auf. Zeigt diesen Stimmen, aus welchem Holz Ihr geschnitzt seid!

    Dem kann ich natürlich wieder einmal nur zustimmen, bis auf die Tatsache, dass ich keinerlei Probleme damit habe, Anfänge zu schreiben. Bei mir sind es die Schlüsse. Deshalb ist es bei mir noch nie vorgekommen, dass ich nach zwölf Tagen NaNoWriMo null Wörter in meinem Zähler stehen habe. Es kann aber sein, dass mir am Schluss die Luft ausgeht.

    Der Unterschied zwischen den Leuten, die Probleme damit haben, Anfänge zu schreiben, und den Leuten, die Probleme damit haben, Schlüsse zu schreiben, ist in gewisser Weise genauso groß wie der Unterschied zwischen KopfschreiberInnen und BauchschreiberInnen. Anfänge fliegen mir zu, ich habe bereits Hunderte davon auf meiner Festplatte, wenn nicht Tausende. Das geht ruckzuck. Aber wenn ich ans Ende einer Geschichte komme, dann wird es oft schwierig, den richtigen Schluss zu finden.

    So hat jeder und jede eben eigene Hindernisse, die überwunden werden müssen. Die Hindernisse sind es aber nicht, um die es geht, sondern auf das Überwinden kommt es an. Das ist die große Leistung, die wir alle beim NaNoWriMo erbringen.

    Worin ich Mort aber hundertprozentig zustimmen kann, das ist die Antwort auf die Frage, warum es denn unbedingt der NaNoWriMo sein muss, damit man schreiben kann, warum man das nicht einfach in den anderen elf Monaten des Jahres oder sagen wir acht Monaten des Jahres – denn es gibt im April und Juli ja auch noch das Camp NaNoWriMo mit jeweils dreißig und einunddreißig Tagen – tut.

    Ich persönlich tue das ja durchaus. Ich schreibe das ganze Jahr über. Und dennoch ist der NaNoWriMo eine zusätzliche Motivation für mich. In meinem Fall, Schlüsse zu schreiben zu Geschichten, die vielleicht schon eine Weile daliegen und nur darauf warten, zu Ende geschrieben zu werden.

    https://www.elles.de/images/Writing-is-more-like-Gardening-600x600.png

    Sonntag, 25. November 2018 6:51
  • Ruth Gogoll

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    Tag 24 – und die 50.000 sind erreicht! 😃 Ehrlich gesagt hätte ich schon gestern fertig sein können, aber da ich an einem 24. geboren bin, wenn auch nicht in diesem Monat, dachte ich, das wäre doch ein gutes Datum, um den NaNoWriMo zu beenden. 😎

    https://www.elles.de/images/NaNoWriMo-2018-Certificate.png

    Samstag, 24. November 2018 8:11
  • Ruth Gogoll

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    Tag 23 – Schon manchmal habe ich gedacht, Schreiben hat mein Leben in gewisser Weise gerettet. Was wäre ich ohne das Schreiben, ohne meine Geschichten, ohne meine Bücher? Aber nun kam gerade eine Mail vom Leiter des NaNoWriMo-Projekts, Grant Faulkner, eine persönliche Mail an alle Teilnehmer mit dem Titel „Vielen Dank für das Licht Deiner Geschichten“.

    Ich stelle das hier mal ein, weil ich das wie gesagt sehr gut verstehen kann, allerdings würde ich das nicht nur auf den NaNoWriMo beziehen, sondern auf das Schreiben überhaupt – ob man nun am NaNoWriMo teilnimmt oder nicht –, auf jede Art von Kreativität, Malen, Musikmachen, Bildhauern und was es sonst noch alles gibt, vielleicht sogar auf jede Art der Beschäftigung, die es schafft, uns von traurigen Gedanken abzulenken und uns zu trösten.

    Aber hier nun die Mail:
    Das Schreiben einer Geschichte kann viele Dinge sein: eine Suche, ein Spiel, ein Puzzle, eine Reise, eine gewagte Flucht. Das Schreiben einer Geschichte kann auch ein Balsam auf die Seele sein, eine Kerze in der Dunkelheit und ein Weg in die Zukunft.
    Ich habe darüber nachgedacht, weil ich vor einigen Tagen eine E-Mail von Matt Forbes erhalten habe, einem NaNoWriMo-Teilnehmer aus Paradise, Kalifornien, der nicht nur all sein Hab und Gut in den Waldbränden dort verlor, sondern auch zusehen musste, wie die Häuser des ganzen Ortes verbrannten, in dem er wohnte, seine ganze Community. Seine Antwort auf die Tragödie? Kreativ sein.

    „Der NaNoWriMo hat mein Leben verändert und ich möchte, dass er auch das Leben anderer Menschen verändert. Zum Gedenken an die Opfer der Waldbrände – diejenigen, die ihre Häuser und die, die ihr Leben verloren haben – habe ich vor zu schreiben. Das ist alles, was ich tun kann. … Ich möchte nicht, dass ein einziges großes Feuer alles auslöscht, was wertvoll war, und dies ist das einzige, was ich denke tun zu können, um etwas anderes aufzuzeigen.“

    Mutige Kreativität ist eine der besten Antworten auf das Unglück des Lebens. Es ist eine Möglichkeit, sich buchstäblich aus der Asche zu erheben, denn wenn Du mutig auf den Buchseiten sein kannst, die Du erschaffst, bist Du wahrscheinlich auch darüber hinaus mutig.
    Ich danke Dir, weil Du eine spezielle Community miterschaffen hast, die so vielen hilft, so mutig zu sein wie Matt. Ich danke Dir, weil Du NaNoWriMo zu einem einladenden Ort machst, wo die Menschen die Kraft ihrer Vorstellungskraft erkennen können. Ich und alle NaNoWriMo-Mitarbeiter danken Dir, dass Du uns Deine Geschichten geschenkt hast.
    Unsere Geschichten verbinden uns auf magische, heroische Weise. Sie sind die Luft, die wir zusammen atmen.

    Mit tiefster Dankbarkeit
    Grant Faulkner
    Geschäftsführer


    Unsere Geschichten sind die Luft, die wir zusammen atmen. Das ist poetisch und schön. Und in gewisser Weise tatsächlich wahr. Diejenigen, die sich auf eine Geschichte einlassen, Leserinnen, die mit uns Autorinnen die Geschichten miterleben und ganz darin versinken, atmen dieselbe Luft wie wir und ziehen dasselbe Schöne daraus wie wir, die wir diese Geschichten schreiben. Und das ist wirklich ein tröstender Gedanke, dass so eine Verbindung besteht, dass wir nicht allein sind auf der Welt, wenn wir Bücher lesen, wenn wir Geschichten teilen.

    Wir können nicht jedes Unglück damit aus der Welt schaffen, aber wir können vielleicht helfen, an diesem Unglück nicht zugrunde zu gehen, trösten mit einem Glück, das auf jeder Buchseite erstrahlt.

    Deshalb ist es so wichtig, dass es Bücher mit Happy Ends gibt, so sehr viele sich auch darüber lustigmachen. Aber wenn wir diese glücklichen Enden nicht schreiben würden, wenn wir, die wir schreiben, das der Welt nicht geben würden, wie sähe die Welt dann aus, wieviel trauriger und hoffnungsloser wäre sie?

    Freitag, 23. November 2018 7:28
  • Mir ging gerade das Herz auf. Ich bin eine echte Romantikerin und ich finde es sehr, sehr schön ausgedrückt. Wenn ich es hinbekomme werde ich im nächsten Jahr auch beim NaNoWriMo mitmachen. Ich selber habe auch Bekannte die in Los Angeles leben. Es geht Ihnen zum Glück gut. Für mich ist das Schreiben mein zweites Leben. Mein erstes Gehört natürlich meinen Kindern. 😀 Ich brauche es um runter zu kommen, dem Alltag zu entfliehen. Ich möchte anderen Menschen mit meinen Texten das selbe schenken. Dass sie dem Alltag entfliehen können und ein Happy End genießen. Das Leben ist oft hart genug und wirft uns das eine oder andere Mal zurück. Für all die Menschen, die Freude daran haben, meine Geschichten zu lesen (wenn sie denn die Möglichkeit bekommen) schreibe ich.

    Samstag, 24. November 2018 12:57
  • Ruth Gogoll

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    Tag 22 – Noch neun Tage bis zum Ende des NaNoWriMo, wenn man den heutigen Tag mitzählt, aber nur noch gut 4.000 Wörter zu schreiben, weniger als 10 Prozent. Über 90 Prozent der Wörter sind bereits da. Das bedeutet, so etwa 450 Wörter pro Tag muss ich schreiben, wenn ich die 50.000 am 30. November erreicht haben will. Da ich bislang jeden Tag den grünen Balken gefüllt habe, werde ich aber wahrscheinlich auch weiterhin mehr als 450 Wörter am Tag schreiben, und wenn ich bei demselben Tempo bleibe wie bisher, bin ich bereits in zwei Tagen bei der geforderten Wortanzahl. Dann wäre der NaNoWriMo theoretisch für mich beendet.

    Will ich meine Mitgliedschaft im Grünen-Balken-Club behalten, müsste ich allerdings weiterhin mindestens 1.667 Wörter am Tag schreiben, sodass ich am Ende also mehr als 50.000 Wörter erreichen würde. Da ich mit den 50.000 Wörtern noch keinen Roman beendet habe, werde ich sicherlich weiterschreiben. Ob allerdings mit den 1.667 Wörtern am Tag, das weiß ich noch nicht, denn das schlaucht schon und muss ja nun nicht mehr sein.

    Heute kam wieder einmal eine Mail von den man könnte sie wohl „Betreuerinnen“ des NaNoWriMo nennen, die mit NaNoWriMo ist Durchhaltevermögen betitelt ist. Und das stimmt hundertprozentig.

    In dieser Mail wird ein Teilnehmer namens Schreibknecht zitiert, der schreibt:
    ---
    Ich habe 2011 zum ersten Mal beim NaNoWriMo mitgemacht. Nachdem ich im Vorfeld mehrere Monate lang an einem Plot herumgebastelt und mich viel mit theoretischen Konzepten beschäftigt hatte, habe ich mich im November 2011 erstmals ins Nano-Abenteuer gestürzt und einfach drauflosgeschrieben. Es war eine unglaubliche Erfahrung. Nicht nur, dass ich es tatsächlich geschafft habe, 50.000 Wörter in einem Monat zu schreiben, nein, plötzlich waren aus den vagen Ideen komplexe Figuren geworden, die eine Geschichte zu erzählen hatten. Und: Die besten Ideen kamen beim Schreiben selbst. Oft war es nur ein hingeworfener Halbsatz, der plötzlich eine ganz neue Tür öffnete. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auf viele Twists und Wendungen nie gekommen wäre, wenn ich weiter versucht hätte, sie mir im Vorfeld auszudenken. Bis zur Veröffentlichung dieser im NaNoWriMo 2011 erstmals entworfenen Story, dauerte es zwar noch ein paar Jahre und vier (oder waren es fünf?) weitere Fassungen – aber ohne den NaNoWriMo würde ich heute immer noch den Plot planen und davon träumen, eines Tages mal ein Buch zu veröffentlichen.“
    Du siehst also, was der NaNoWriMo alles in Gang setzen kann. Wovon auch immer du in Bezug auf deine Geschichte träumst: Alles ist möglich und du kannst es schaffen! Also bleib dran!
    ---

    Soweit die Mail, und ich kann dazu nur sagen, dass er absolut recht hat. Jedenfalls aus meiner Perspektive. Ich kann in einem Plot auch nicht das tun oder vorher planen, was hinterher im Buch kommt. Aber da ist jeder verschieden. Ich bin ja auch keine Plotterin. Deshalb entwickelt sich für mich die Geschichte immer beim Schreiben.

    Aber dieser Erfahrungsbericht beweist einmal wieder, dass der NaNoWriMo ein regelrechter Booster sein kann, dass er dazu beitragen kann, dass man eine Geschichte wirklich schreibt. Und dazu braucht man tatsächlich Durchhaltevermögen, das ist wahr. Der NaNoWriMo gibt einem aber die einmalige Gelegenheit, sich gerade einmal nur einen Monat lang auf dieses Durchhaltevermögen zu konzentrieren und sich nicht über das ganze Jahr oder sogar Jahre hinweg zu verzetteln. Was vielen Schreibenden passiert und weshalb sie nie etwas fertigbekommen. Deshalb: Beim NaNo mitmachen lohnt sich! :)

    Donnerstag, 22. November 2018 8:22
  • Ruth Gogoll

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    Tag 21 – Nun geht es schon ziemlich auf die 50.000 zu. Da ich aber an mehreren Romanen gleichzeitig schreibe, bin ich leider noch weit davon entfernt, einen dieser Romane zu beenden. Eigentlich hatte ich gehofft, dass der NaNoWriMo dazu beitragen würde.

    Aber ich bin ja selbst schuld. Es fällt mir einfach schwer, mich ausschließlich auf eine Geschichte zu konzentrieren, das konnte ich noch nie besonders gut. Mit Ausnahme meines ersten Romans Taxi nach Paris. Den habe ich innerhalb weniger Wochen geschrieben und dabei keine andere Geschichte parallel bearbeitet.

    Eigentlich war das auch ein bisschen wie im NaNoWriMo damals, nur dass es da noch keinen NaNoWriMo gab. Ich habe mich jeden Tag hingesetzt und ein Kapitel des Buches am Stück geschrieben. Am nächsten Tag habe ich das Kapitel vom Vortag durchgelesen, eventuell noch ein paar Fehler korrigiert oder auch einen Ausdruck umformuliert und dann weitergeschrieben, bis das nächste Kapitel fertig war. Das waren mehrere tausend Wörter pro Tag, aber das habe ich damals gar nicht gemerkt. Ich war so in die Geschichte vertieft, dass ich mir tagsüber fast vorkam, als wäre ich tatsächlich in Paris.

    Das war wirklich eine schöne Zeit, denn es war fast wie Urlaub, obwohl ich täglich so viele Wörter geschrieben habe. 🙂

    Mittwoch, 21. November 2018 7:56
  • Ruth Gogoll

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    Tag 20 – Ab heute kann man offiziell seinen Gewinnanspruch beim NaNoWriMo geltend machen, sofern man die 50.000 Wörter erreicht hat. Das heißt, wenn man sie bereits erreicht hat, wird man schon mit einem Strahlenkranz als Sieger oder Siegerin markiert. 😇

    Ich habe die 50.000 diesmal noch nicht erreicht – schließlich sind ja auch gerade erst einmal zwei Drittel der Zeit um –, aber im NaNoWriMo 2016 hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon meinen Sieg verkünden können, denn da war ich bereits am 15. November bei meinen 50.000 Wörtern angekommen.

    Das ist aber überhaupt nicht wichtig, und die heutige Mail von der NaNoWriMo-ML soll ebenfalls daran erinnern, dass es eben nicht nur um Wörter geht, denn darin steht:

    „NaNoWriMo ist Liebe. Liebe zum geschriebenen Wort, zu Nächten mit weniger Schlaf, zum Über-Grenzen-Hinausgehen, zu der NaNo-Community. Die Gewissheit, dass da auch noch viele, viele andere Menschen sind, die gerade genau das Gleiche tun (um jedes Wort kämpfen, auch wenn man vielleicht gerade gar nicht mehr mag) und dass man jederzeit Sorgen und Nöte, aber auch Freude über Erfolg oder eine tolle Stelle ins Forum werfen kann und das irgendwer nachfühlen kann.“

    Das ist glaube ich für viele der entscheidende Punkt, warum sie immer wieder am NaNoWriMo teilnehmen. Im privaten Umfeld hat man oft nicht so viele Leute, die sich fürs Schreiben interessieren oder denen man dauernd davon erzählen kann. Wenn jemand selbst nicht schreibt, kann er oder sie kaum nachvollziehen, was es bedeutet, so und so viele Wörter geschafft zu haben oder auch sich eine Geschichte ausgedacht zu haben und daran zu arbeiten, dass die Idee sich in ein Buch verwandelt.

    Ganz zu schweigen davon, dass Leute, die nicht schreiben, sich auch nur im entferntesten vorstellen können, wie man um jedes Wort kämpft, wie man in einer Szene mitleidet oder sich mitfreut, wie man sich über gute, gelungene Szenen freut oder nicht so gelungene ärgert, immer wieder daran herumfeilt und sie manchmal dann doch wegwerfen muss. Wie weh das tut.

    Für Leute, die nicht schreiben, sind das nur Wörter, und sie lachen vielleicht darüber. Leute, die selbst schreiben, würden niemals darüber lachen, weil sie verstehen, was das bedeutet, weil sie es selbst schon erlebt und genauso gelitten haben.

    Im NaNoWriMo kommt für diese dreißig Tage noch der enge Zusammenhalt dazu, nämlich dass man nicht nur schreibt, sondern tatsächlich jeden Tag schreibt, dass man sich ein gemeinsames Ziel gesetzt hat, das alle bis zum dreißigsten erreichen müssen. Zwar sind es Hunderttausende verschiedener Geschichten, die da entstehen, man arbeitet nicht zusammen an derselben, aber trotzdem kommt es einem manchmal so vor.

    Es gibt wohl kein zweites Ereignis, das einem so sehr bewusst macht, was Schreiben bedeuten kann, was es für sehr, sehr viele Menschen bedeutet. Denn normalerweise ist man beim Schreiben ziemlich allein, einsam geradezu. Man sitzt zu Hause vor dem PC oder vielleicht auch mit einem Laptop oder Smartphone irgendwo draußen, in einem Park, in einem Café, wo auch immer, aber man ist allein. Man schreibt allein. Man erlebt die eigenen Geschichten allein. Solange man schreibt, bekommt man kaum Rückmeldungen, und selbst, wenn das Buch dann herauskommt, veröffentlicht ist, gibt es viel weniger Rezensionen und viel weniger Feedback, als man sich wünschen würde.

    Wenn man schreibt, ist man so angewiesen darauf, dass man hören möchte, ob es sich jetzt gelohnt hat, was man da geschrieben hat, die ganze Anstrengung, die ganze Qual. Aber die meisten Leserinnen sagen einem das nicht. Selbst wenn sie ein Buch sehr genossen haben, schreiben sie keine Rezension, legen es einfach zur Seite und lassen es die Autorin nicht wissen. Dann eher noch die, denen das Buch nicht gefallen hat.

    So sitzt man dann also wieder einsam vor dem PC und weiß gar nicht, ob das überhaupt jemanden interessiert, was man da tut. Lohnt es sich überhaupt weiterzuschreiben, die nächste Geschichte, den nächsten Roman?

    Und dann kommt man in den NaNoWriMo, und dort kann man sich jeden Tag darüber unterhalten, hat andere, die das Gefühl genauso kennen wie man selbst. Das ist schon sehr schön.

    Dienstag, 20. November 2018 8:05
  • Ruth Gogoll

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    Tag 19 – Nach einem Wahnsinnsendspurt gestern Abend sind die 40.000 gefallen! 😃 Das hätte ich nicht mehr erwartet, da ich den ganzen Tag über sehr müde war und eigentlich beschlossen hatte, mich auszuruhen.

    https://www.elles.de/images/2018-11-18-40000-Stats-braun.PNG

    Nun winkt denn schon der Siegerpokal. Denn jetzt sind es nur noch knapp 10.000 Wörter bis zum Erreichen der Gesamtwortanzahl, 80 Prozent der Strecke liegen hinter mir. Jedenfalls was die Wörter betrifft. Bei den Tagen sind die 80 Prozent noch nicht erreicht, so dass ich jetzt theoretisch nur noch ca. 800 Wörter am Tag schreiben müsste, also weniger als die Hälfte der normalerweise geforderten Zahl, um das Ziel zu erreichen. Das ist eine beruhigende Perspektive.

    Montag, 19. November 2018 7:38
  • Wow, 40'000 Wörter in 19 Tagen ist wirklich eine tolle Leistung. :) Allein die Zahl zu sehen, ist schon ein schönes Gefühl und wenn dann noch so viele Tage vom Monat übrig sind, erst recht. Die letzten knapp 10'000 Wörter kriegst Du da sicherlich noch locker unter in den verbleibenden Tagen.

    Obwohl, jetzt musst Du ja schon fast noch ein paar Wörter mehr als die 50'000 Wörter schreiben, um die verbleibenden Tage über dann auch noch im Grüne-Balken-Club zu bleiben. ;)

    Montag, 19. November 2018 11:59
  • Ruth Gogoll

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    Tag 18 – Wieder einmal Sonntag. Der dritte während des NaNoWriMo und der vorletzte, denn der vierte Sonntag nächste Woche wird der letzte innerhalb des NaNoWriMo sein, weil der NaNoWriMo an einem Donnerstag begonnen hat und demzufolge, da der November dreißig Tage hat, an einem Freitag enden wird.

    Auch während des NaNoWriMo ist man nicht dazu verpflichtet, am Sonntag zu „arbeiten“, und manche nehmen sich sogar das ganze Wochenende „frei“. Wenn man an den vier Sonntagen nicht schreibt, bleiben noch 26 Tage übrig, an denen man schreiben kann, das bedeutet aber natürlich, dass man an diesen 26 Tagen dann mehr Wörter schreiben muss, nämlich 1.923 pro Tag. Nimmt man sich sogar das ganze Wochenende frei, fehlen noch vier Tage mehr, und es bleiben 22 Tage übrig, in denen man dann 2.273 Wörter pro Tag schreiben muss. Möglich ist alles.

    Ich frage mich, was die bessere Strategie ist: die ganzen 30 Tage jeden Tag durchzuschreiben und dadurch etwas weniger Wörter pro Tag schreiben zu müssen oder sich zwischendurch auch einmal Erholung zu gönnen, einen Tag oder sogar zwei, in denen man nicht schreibt. Nicht ohne Grund ist es für Arbeitnehmer normal, sich am Wochenende zu erholen und nicht zu arbeiten. Für Selbstständige, zu denen ich gehöre, nicht so.

    Dennoch sind Pausen für den erfolgreichen Abschluss eines Projekts genauso wichtig wie die Arbeitszeit selbst, wenn nicht sogar noch wichtiger. Man könnte es vielleicht mit körperlichem Training vergleichen. Wenn man Muskeln aufbauen will, muss man Pausen machen. In der Tat wachsen die Muskeln nicht während des Trainings, sondern danach, nämlich genau in den Trainingspausen. Wenn man also keine Pausen macht, schadet man sich selbst beziehungsweise dem eigenen Ziel, Muskeln aufbauen zu wollen.

    Nun will natürlich nicht jeder Muskeln aufbauen und schon gar nicht jede. Manche Frauen haben einen regelrechten Horror davor, dass man irgendwelche Muskeln an ihrem Körper entdecken könnte. Da es aber recht schwierig ist, Muskeln aufzubauen, besteht die Gefahr, sozusagen unvermutet und unbeabsichtigt in den Genuss von übermäßiger Muskelmasse zu kommen, normalerweise nicht.

    Das Gehirn ist kein Muskel, aber wenn wir zu lange wach sind und arbeiten, ermüden wir, können uns nicht mehr konzentrieren, ganz zu schweigen von Kreativität. Somit sind gezielte Pausen sicherlich auch für eine kreative Arbeit, wie es das Schreiben darstellt, von Nutzen. Irgendwann kann man einfach nicht mehr denken und muss erst einmal schlafen, um seine Energien, Kräfte, die eigene Denkfähigkeit wieder aufzuladen.

    Analog könnte man beim NaNoWriMo ebenfalls gezielte Pausen einlegen. Ich überlege das gerade, weil ich wirklich sehr müde bin.

    Sonntag, 18. November 2018 7:37
  • Ruth Gogoll

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    Tag 17 – Momentan scheine ich mehr neue Anfänge zu schreiben als alte Romane. Es ist eben doch immer interessanter, eine neue Geschichte zu entwerfen, neue Figuren zu erschaffen als alte, schon bekannte Geschichten weiterzuschreiben. Vorgestern habe ich schon einen neuen Romananfang geschrieben, und gestern wieder. Ein weiterer neuer Romananfang, der wiederum mit dem von vorgestern nichts zu tun hat. Es ist, als ob sich mir neue Ideen geradezu aufdrängen, während die alten in den Hintergrund treten.

    Vielleicht sollte ich einfach nur Anfänge schreiben. 😉 Auch damit könnte man den NaNoWriMo füllen. Jeden Tag ein Anfang von 1667 Wörtern. Dann hat man am Ende auch seine 50.000 Wörter voll. Mit dreißig verschiedenen Anfängen. Aber das würde natürlich nicht dazu führen, dass man einen Roman zu Ende schreibt, wie es ja das eigentliche Ziel des NaNoWriMo ist. Wenn ich diese dreißig Romane dann zu Ende schreiben wollte, würde ich das in meiner Lebenszeit auch kaum mehr schaffen.

    Ich arbeite ja normalerweise immer an mehreren Romanen gleichzeitig, aber dreißig auf einmal, das wäre dann selbst mir zu viel. 😎 Anfänge habe ich außerdem genug auf meiner Festplatte, und ich hatte mir vorgenommen, wenigstens einige davon noch in vollständige Romane zu verwandeln.

    Manche Geschichten haben auch mehr Potential als andere. Manchmal ist ein Anfang nur eine hübsche Szene, aus der sich aber nichts ergibt. Oder eine Idee, die sich als nicht tragfähig für einen Roman erweist. Auch das ist ein sehr übliches NaNoWriMo-Phänomen. Die oftmals noch sehr jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben eine eher vage Idee, die meistens ihrem eigenen Leben entspringt, ihrer eigenen Situation als oftmals noch Teenager, aber auch wenn sie das in ein Fantasykleid kleiden, ist es zum Schluss doch immer nur ihre eigene Autobiografie, eine Art Tagebuch ihres eigenen Lebens. Und das ist leider oft nicht interessant zu lesen. Jedenfalls nicht für andere.

    Geschichten, die für andere Menschen interessant sein sollen, müssen sich mit Konflikten und Problemen beschäftigen, die auch diese anderen Menschen haben könnten, mit denen sie sich identifizieren können. So interessant mir meine eigenen Probleme auch erscheinen mögen, es ist durchaus nicht gesagt, dass diese Probleme auch andere interessieren. Genug interessieren, dass sie sich ein Buch kaufen, in dem ich diese Probleme beschreibe. Oftmals auch ohne Lösung, weil ich ja keine Lösung für meinen eigenen Konflikt habe. Ich schreibe nur über den Konflikt an sich. Das reicht nicht für einen Roman.

    Ein Roman präsentiert einen nachvollziehbaren Konflikt, der sich im Laufe der Geschichte steigert, dann aber auch gelöst wird, sodass alle am Ende glücklich sein können. Zumindest gilt das für einen Liebesroman. Es gibt ja auch andere Romane, für die nicht unbedingt ein Happy End erforderlich ist. Die meisten wirklich guten Bücher beschäftigen sich aber mit einem Problem – oder manchmal auch mit mehreren –, das gelöst wird. Zumindest werden Lösungsentwürfe angeboten.

    Wenn ich so etwas in eine Geschichte packe, muss ich jedoch genau wissen, um was es geht. Das weiß ich nicht unbedingt immer, wenn ich nur einen Anfang schreibe. Das ist tatsächlich oft nur eine Szene, die mir gefällt, die Vorstellung einer Situation, aus der etwas werden könnte, aber nicht muss.

    Samstag, 17. November 2018 8:23
  • Ruth Gogoll

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    Tag 16 – NaNoWriMo ist Freiheit. Das ist der Titel einer Mail, die heute von den „Municipal Liaisons“ kam, das sind die jungen Menschen in der NaNoWriMo-Community, die es auf sich genommen haben, die anderen immer wieder zu motivieren, zum Beispiel auch durch Schreibtreffen in irgendwelchen Cafés vor Ort, in Städten und Gemeinden. Daher der Name.

    Heute musste ich jedoch ziemlich darüber lachen, denn gerade gestern empfand ich den NaNoWriMo eher als eine Fesselung denn eine Freiheit. Dummerweise war ich vorgestern viel zu spät ins Bett gegangen, weil ich mir noch ein paar Videos auf YouTube angeschaut hatte, und so stand ich gestern Morgen regelrecht neben mir. Und zwar nicht nur am Morgen, sondern den ganzen Tag über. Ich wurde einfach nicht richtig wach.

    Ganz zu schweigen davon, dass ich hätte schreiben können. Ich hatte wirklich das Gefühl, mir sind sämtliche Wörter abhandengekommen. Ich habe um jedes einzelne Wort gekämpft, bis ich in der einen Geschichte vielleicht dreißig zusammen hatte, in der anderen vielleicht fünfzehn, oder – ganz großer Wurf – fünfzig. So kam ich gerade einmal auf dreihundert Wörter am ganzen Tag bis zum späten Nachmittag. Und ich war immer noch sehr, sehr müde, zumal ich auch noch Training im Sportstudio hatte. Ich dachte wirklich, ich breche zusammen.

    Und immer hatte ich im Hinterkopf: Du musst deine Wörter noch zusammenbekommen. Du bist noch ewig weit von deinem grünen Balken entfernt.

    Eigentlich hatte ich nicht mehr damit gerechnet, überhaupt noch etwas schreiben zu können. Das ist ja auch nicht schlimm, da ich genügend Wörter habe, um so einen Ausfall abzufedern. Aber es geht mir halt gegen die Ehre, weil ich mir vorgenommen hatte, den grünen Balken jeden Tag vollzumachen.

    Also habe ich immer weiter nach einer Möglichkeit gesucht, was ich noch schreiben könnte, wo sich irgendetwas in meinem Kopf tut. Ich bin auf dem Internet herumgesurft auf der Suche nach irgendeiner Inspiration, und gegen alle Erwartung kam die dann auch. Plötzlich fiel mir der Anfang zu einer neuen Geschichte ein.

    Anfänge sind für mich ja immer leichter, als in einer Geschichte weiterzuschreiben oder den Schluss zu schreiben. Und auch wenn ich eigentlich nicht vorgehabt hatte, noch eine neue Geschichte anzufangen, war das gewissermaßen mein Rettungsanker. So bekam ich tatsächlich noch an die 1500 Wörter zusammen, die ich meiner Gesamtwörterzahl für den gestrigen Tag, die bis dahin eher mickrig gewesen war, hinzufügen konnte. Grüner Balken geschafft. 😃

    Und auch wenn ich mich darüber gefreut habe, empfand ich das nicht als Freiheit, sodass die heutige Mail mich dann wirklich zum Lachen gebracht hat.

    Für alle, die das gern nachvollziehen möchten, hier einmal der Text der Mail:

    ---

    Von: Deiner ML
    Gesendet: November 16, 2018 05:11
    Betreff: [Europe :: Germany] NaNoWriMo ist Freiheit

    Hey du! Ja genau! DU! Was sind deine Pläne für das Wochenende?
    Darf ich dir vorschlagen, weiter an deiner Geschichte zu schreiben? Damit wärst du in bester Gesellschaft von etwa 300.000 anderen Leuten weltweit! Ist das nicht beeindruckend?
    Junitau spricht mir direkt aus der Seele mit folgender Aussage: „NaNoWriMo ist magisch!“
    Und was macht den NaNoWriMo für Junitau besonders?
    „Das intensive Gefühl, dass zur gleichen Zeit, hunderte neuer Geschichten entstehen, ausgedacht von hunderten ganz unterschiedlichen Menschen – und dass ich irgendwie magisch mit diesem großen neuronalen, denkenden Netz verbunden bin.“
    Lass dich nicht davon abhalten, wenn es mal nicht so gut laufen sollte. Insbesondere Selbstzweifel und einen übereifrigen Kritiker braucht es doch nicht, wie novelfinisher gut in Erinnerung ruft:
    „Für mich war und ist NaNoWriMo vor 9 Jahren die Ersterfahrung eines freien Schreibabenteuers geworden, bei dem ich das, was ich seit meiner Jugend mit mir als Wunsch oder Sehnsucht herumtrage, realisieren konnte. Und das in voller Freiheit und ohne jeglichen Leistungsdruck, da es ja keine Note oder Kritik von Experten unmittelbar gab und gibt.“
    Ist das nicht toll? Du hast alle Freiheiten und vor dir liegt das Wochenende!
    Wie wär es: Du schreibst. Ich schreibe. Deal?
    Viele Grüße
    Johanna (Federkiel)

    ---

    Dem habe ich wirklich nichts mehr hinzuzufügen. 😎

    Oder vielleicht doch. Man sieht hier ganz deutlich, dass Kommasetzung oder die vollkommene Beherrschung der Feinheiten der deutschen (oder irgendeiner anderen) Sprache im NaNoWriMo keine Rolle spielen. Aber das sollen sie tatsächlich auch nicht. Es geht darum zu schreiben, nicht sich von irgendwelchen Details davon abhalten zu lassen. Das Geschriebene überarbeiten und in eine sprachlich perfekte Form zu bringen bleibt der Zeit nach dem NaNoWriMo vorbehalten.

    Wenn es denn getan wird. Leider arbeiten viele der NaNoWriMo-Teilnehmer nach dem NaNoWriMo nicht mehr an ihrer Geschichte weiter. Sie schreiben nächstes Jahr dann einfach eine neue Geschichte. Auch ein Teilnehmer mit einem Nickname wie novelfinisher wird seinen Roman nicht unbedingt beenden oder in eine druckreife Form bringen. Im NaNoWriMo gilt definitiv: Der Weg ist das Ziel.

    Freitag, 16. November 2018 7:03
  • Ruth Gogoll

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    Tag 15 – Halbzeit! Die Hälfte der 30 Tage ist um, und die andere Hälfte liegt noch vor mir. Da ich jedoch schon bei 65 Prozent der Wörter bin, obwohl erst 50 Prozent der Zeit vergangen sind, hoffe ich, es wird kein Problem sein, auch die restlichen 35 Prozent der Wörter in den restlichen 50 Prozent der Zeit zu schaffen. Umgekehrt wäre es nicht so gut, weshalb ich immer versuche, am Anfang etwas mehr als die geforderten Wörter pro Tag zu schreiben, um mir einen Puffer zu schaffen.
    Aber wie ich schon sagte, auf die Wortanzahl kommt es mir weniger an als auf den Inhalt. Der NaNoWriMo ist eine Chance, Bücher fertig zu bekommen, die schon seit Jahren auf meinem Nicht-fertig-geschrieben-Stapel liegen, und darüber hinaus keinen Tag beim Schreiben auszulassen. Je mehr Tage man nämlich beim Schreiben auslässt, desto schwieriger ist es, wieder ins Schreiben hineinzukommen.
    Ich denke, das ist bei jeder kreativen Tätigkeit so. Kreativität erfordert mehr als die übliche Arbeitswelt, in der man vielleicht immer wieder dieselben Dinge tut. Wenn man das ein oder zwei Jahre lang getan hat, weiß man, wie es geht. Man muss sich nicht jedes Mal neu erfinden, um zum Beispiel Buchhalterin zu sein. Selbst wenn man eine sehr gute Buchhalterin ist.
    Beim Schreiben muss man sich aber tatsächlich jedes Mal neu erfinden, jeden Tag, bei jeder Szene, bei jedem Satz fast, vielleicht sogar bei jedem Wort. Wenn man nicht immer dasselbe schreiben will.

    Donnerstag, 15. November 2018 6:55
  • Ruth Gogoll

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    Tag 14 – Endlich nimmt eines meiner Bücher, das ich schon verloren geglaubt hatte, wieder Fahrt auf. 🙂 Jahrelang kam ich mit der Geschichte nicht weiter, und nun durch den NaNoWriMo geht es auf einmal. Es lief zwar sehr schwer an, ein paar Wörter hier, ein paar Wörter da, dann eine kleine Szene, dann ging es wieder nicht weiter, aber jetzt habe ich das Gefühl, die Geschichte fängt an, mir etwas über sich zu erzählen. So kommen jetzt doch ein paar mehr Wörter zusammen.

    Das ist manchmal schon erstaunlich. Bei manchen Romanen geht es einfach nicht weiter, egal was man tut. Sie liegen da und liegen da, man fängt etwas Neues an, das ist dann schon längst beendet und veröffentlicht, und dieses Buch will einfach nicht, die Charaktere sprechen nicht zu mir, die Situationen bieten sich nicht an, und selbst mit viel Überlegung, was denn als nächstes passieren könnte, was die Figuren tun könnten, tut sich einfach nichts. Ich habe etliche solche Romane oder eher Romananfänge bei mir liegen, manche sind 10.000 Wörter lang, manche 20.000, einen hatte ich sogar schon einmal bis 40.000 Wörter geschrieben, und trotzdem kam die Geschichte nicht in Gang. Bei dem Roman mit den 40.000 Wörtern habe ich dann irgendwann ca. 30.000 davon gestrichen und praktisch von vorn angefangen. Dann wurde das Buch fertig.

    Die Wortanzahl sagt also überhaupt nichts aus, auch wenn das viele Leute im NaNoWriMo glauben. Es kommt auf die Geschichte an, auf die Charaktere. Manchmal hat man sich einfach noch nicht genügend Gedanken über seine Charaktere gemacht, hat vielleicht nur Szenen aneinandergereiht, die man irgendwie schön fand, aber daraus ergibt sich keine Geschichte. Das Wichtigste an einer Geschichte ist nach den Charakteren der Spannungsbogen. Es muss sich eine Entwicklung in der Geschichte ergeben, die die Spannung ansteigen lässt. Das vernachlässigen viele, insbesondere auch im NaNoWriMo, denn sie wissen gar nichts davon.

    Vielleicht liegt es doch am Plot? Ich schreibe ja normalerweise ohne Plot, quasi aus dem Bauch heraus, lasse sich alles beim Schreiben entwickeln, aber wenn ich da so meine Kollegin Julia Stein anschaue, dann kann man es auch anders machen. 😉

    Wie entwickele ich einen Plot und warum überhaupt?

    Das wusste ich natürlich alles schon, aber es geht dabei leider nicht darum, es zu wissen, um die Theorie, sondern darum, diese Theorie in die Praxis umzusetzen. Und das finde ich schwierig, weil ich eigentlich nicht im Voraus wissen möchte, wie meine Geschichte sich entwickelt und wie sie endet. Aber man sollte trotzdem einmal darüber nachdenken, ob man nicht wenigstens eine Szene im Voraus plotten kann, um nicht ganz im Nirwana zu stranden, wo man dann nie wieder herauskommt wie ich mit einigen meiner Romane. 😎

    Mittwoch, 14. November 2018 9:15
  • Ruth Gogoll

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    Tag 13 – Meine Güte, war das gestern schwer, meine Wortanzahl zu erreichen! Noch mitten in der Nacht habe ich mit den letzten 150 Wörtern gekämpft und sie kaum zusammenbekommen, weil mir absolut nichts mehr einfiel. Ich hatte eine ganze Menge anderer Dinge zu tun, die mich vom Schreiben abgehalten haben, nachdem es am Vormittag ganz gut gelaufen war, dachte aber, 150 Wörter … das ist ja nichts, das schaffst du locker noch so nebenbei irgendwann, wenn du zehn Minuten Luft hast.

    Nur hatte ich dann irgendwie keine zehn Minuten, und der Tag war schon fast vorbei, bevor ich überhaupt dazu kam, darüber nachzudenken, was ich eventuell noch schreiben könnte. Und dann merkte ich, dass ich nicht die geringste Idee hatte, aber die Uhr tickte. So ist das eben manchmal.

    Aber glücklicherweise hat es dann doch noch geklappt, nur hatte ich dabei das Gefühl, ich müsste mir jedes Wort einzeln aus der Nase ziehen. ;)

    Dienstag, 13. November 2018 8:36
  • Ruth Gogoll

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    30.000 – Der nächste Zehntausender. Eine neue Plakette gibt es erst bei 40.000, aber ich finde, das ist viel zu weit entfernt von den 25.000, wo es den letzten Badge gab. ;)

    https://www.elles.de//images/2018-11-13-Stats-braun.PNG

    Auch bei meinen Romanen zähle ich immer eher in 5.000er-Schritten. 5.000 Wörter lassen sich in wenigen Tagen erreichen, und dann kann man sich auch dafür belohnen. :) Ich kann das wirklich nur empfehlen. Für meine Romane, die ich außerhalb des NaNoWriMo schreibe, lege ich mir im Voraus so 5.000er-Teilaufgaben an, damit ich die dann nach relativ kurzer Zeit abhaken kann. Das gibt immer einen kleinen Motivationsschub.

    Dienstag, 13. November 2018 10:04
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