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Ruth Gogoll
Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Bauch sich hinter einer gut geschnittenen und gut sitzenden Anzugjacke verb...
Alexa
Bäuchelchen, das Wort gefällt mir. Wobei Frauen ja auch manchmal Meisterinnen im Verbergen von allerlei Dingen sin...
Ruth Gogoll
»Männer können hinter einem gutgeschnittenen Anzug viel verbergen, nicht nur ein kleines Bäuchelchen.«

Was das lesbische Herz begehrt . . .

  • Lo Jakob: Ehrliche Haut +

    Lo Jakob: Ehrliche Haut

    Meisterdiebin Flix macht eines Tages einen Fehler: Sie bestiehlt einen Mafia-Boss. Der heuert Privatdetektivin Luisa an, die Flix auf die Spur kommen soll. Doch Flix findet Luisa sehr attraktiv, und es stellt sich die Frage: Wer verfolgt hier wen?
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Auszüge aus der umfangreichen Schreibwerkstatt

  • Bauchschreiber und Kopfschreiber +

    Da der Lesbische LiteraturPreis ja nun wieder einmal naht, wird es vielleicht Zeit, sich erneut mit dem schriftstellerischen Handwerk zu beschäftigen.

    Es gibt zwei Arten von Autorinnen: Die einen setzen sich hin und machen erst einmal einen Plan, überlegen sich, was in ihrem Buch passieren soll, schreiben für jedes Kapitel

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  • Virtuelle Romanwerkstatt +

    Gerade stolperte ich über eine ganz interessante Idee, die aber leider schon wieder eingestellt wurde: eine virtuelle Romanwerkstatt, bei der sich alle Teilnehmerinnen immer zu einer bestimmten Zeit virtuell versammeln und dann gemeinsam schreiben.

    Hier auf der el!es-Seite gibt es bereits eine Schreibwerkstatt, aber das ist mehr wie ein Buch,

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  • Schreibblockade – Was ist das denn? +

    Wer schreiben will und das sagen kann, ist ein glücklicher Mensch.

    Beim ersten Buch oder ersten Text ist es vielleicht noch nicht so schlimm. Da schreibt man, wenn man gerade Lust hat, also ist Schreibblockade kein Thema.

    Schwierig wird es meist dann, wenn man schreiben muß . Das trifft auf viele

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  • 5 Wörter – Teil 1 +

    Wie fange ich eigentlich an zu schreiben?

    Was muß ich beachten?

    Das sind so die zentralen Fragen, die man sich stellt, wenn man die erste Kurzgeschichte oder sogar den ersten Roman schreiben will.

    Oftmals scheitert es schon daran.

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  • Wie komme ich an Ideen? +

    Vor einiger Zeit veranstalteten wir den Wettbewerb »Schreiben Sie in einem Monat einen Roman!«. Einer der Kommentare zu dem Wettbewerb lautet:

    Ich zögere noch wegen der oft zitierten fehlenden Zeit und keiner zündenden Idee.

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Neue Welt 007

Obwohl sie kaum damit gerechnet haben konnte, Corey hier zu sehen, fing sie sich schnell wieder. Sie war vollständig angezogen, als ob sie gar nicht geschlafen hätte, kam zum Fenster und schob es auf.

Als Corey den Mund öffnete, legte Thora einen Finger auf ihre Lippen. Corey blieb stumm. Thora schwang sich aus dem Fenster, was ihr offenbar keine Mühe bereitete, und eine Sekunde später lagen sie sich in den Armen.

Nach einem kurzen Kuss legte Thora erneut einen Finger auf ihre Lippen und zog Corey mit sich fort.

»Was tust du hier?«, flüsterte sie so leise, dass Corey sie kaum verstand, als sie ein ganzes Stück hinter den Hütten zurückgelegt hatten.

»Ich suche dich«, flüsterte Corey ebenso leise zurück.

»Mich?« Thora wirkte erstaunt.

»Was dachtest du denn?« Corey strich lächelnd eine Haarsträhne aus Thoras Gesicht. »Dass ich dich im Stich lasse?«

Thora schüttelte den Kopf. »Du kannst nichts tun.«

»Ich könnte dich zur Erde entführen«, schlug Corey scherzhaft vor.

»Das würde auch nichts nützen.« Thoras Gesicht verzog sich zu einem sehnsuchtsvollen Lächeln. »So gern ich sie auch einmal sehen würde.«

»Was ist los, Thora?« Corey wurde ernst. »Was tut Dahn dir an?«

»Dahn?« Thora machte ein so unschuldiges Gesicht, dass Corey ihre schauspielerischen Fähigkeiten bewundern musste. Das hatte sie gar nicht in ihr vermutet. »Wie kommst du auf Dahn?«

»Wer sonst?«, fragte Corey direkt. Sie hatten keine Zeit für Spielchen. »Aber ich bin für jeden Vorschlag offen. Wovor oder vor wem hattest du Angst, als wir uns das letzte Mal unterhalten haben?«

Thora beantwortete die Frage nicht. »Du fliegst wieder zurück«, sagte sie stattdessen. »Alles, was auf diesem Planeten passiert, hat nichts mit dir zu tun.«

»Gewisse Entwicklungen in letzter Zeit vielleicht schon«, widersprach Corey. »Wenn ich daran denke, wie Dahn mich bedroht hat, dass ich die Finger von dir lassen soll . . .«

»Sie hat dich bedroht?« Thora schien erschrocken. »Das wusste ich nicht.«

»Womit hast du gerechnet?«, fragte Corey. »Nachdem du es ihr erzählt hattest?«

»Sie wusste es schon«, sagte Thora. »Als ich nach Hause kam.«

Für einen Moment war Corey sprachlos. »Das heißt, sie hat dich schon vorher überwachen lassen?« Erst langsam kam ihr diese Erkenntnis. »Hat sie das schon immer getan?«

Thora hob den Kopf und wandte ihr Gesicht gen Himmel. »Dahn war schon immer . . . sehr interessiert an mir«, sagte sie. Ihr Blick kehrte zu Corey zurück. »Wir sind zusammen aufgewachsen. Sie ist wie eine . . . Schwester.«

»Schlafen hier bei euch auch Schwestern miteinander?«, fragte Corey ohne Umschweife. »Ich meine . . . nicht nur im selben Bett.«

»Das«, Thora legte ruhig die Hände ineinander, »hat keine Bedeutung. Hatte es für mich nie.«

»Für Dahn aber schon, könnte ich mir vorstellen.«

»Ja.« Thoras Gesichtsausdruck änderte sich nicht.

»Damit hält sie dich ganze Nächte wach, nicht wahr?« Corey spürte, wie Eifersucht in ihr aufkeimte, was ganz ungewohnt war. Sie hatte sich immer bemüht, keine zu engen Bindungen einzugehen, da sie ohnehin nie lange an einem Ort blieb.

»Ich weiß nicht, was daran so wichtig ist«, bemerkte Thora ganz sachlich. »Außer dass es meine Arbeitskraft beeinträchtigt, wenn ich am nächsten Tag müde bin.«

»Vermutlich hast du recht.« Corey versuchte vernünftig zu sein. »Aber trotzdem ist es doch erstaunlich, dass du sie in dein Haus hast einziehen lassen, wenn du ohne sie diese Beeinträchtigung deiner Arbeitskraft nicht hättest.« Sie hob die Augenbrauen. »Und da bin ich nicht die einzige, die das nicht versteht.«

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Wer hat hier bereits Kommentare abgegeben?

  • Sima
  • Alexa
  • Ruth Gogoll
  • Alexa

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    Eine schöne Idee, Ruth, wieder jeden Tag einen Teil einer Geschichte auf die Homepage einzustellen.
    Sollen es denn auch nur 250 Worte sein, oder mehr?
    Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

    Dienstag, 11. Juli 2017 0:40
  • Ruth Gogoll

    Alexa Permalink

    Nein, das mit den 250 Wörtern sollte ja nur zeigen, dass man auch damit einen langen Roman schreiben kann. Das habe ich ja mit »Wie Honig so süß« jetzt gezeigt. Diesmal habe ich das in Abschnitte von ca. 500 Wörtern aufgeteilt. Dann gibt es ein bisschen mehr zu lesen jeden Tag. Ist ja schon irgendwie netter. ;)

    Im Gegensatz zum ersten Teil, in dem es ja hauptsächlich darum geht, dass Corey Thora endlich von der Liebe überzeugt, geht es im zweiten Teil jetzt um die böse Dahn, die die große Liebe zerstören will – und auch sonst noch einiges anrichtet.

    Dienstag, 11. Juli 2017 9:25
  • Dafür, dass ich mich nicht als Fan von Science Fiction sehe oder als solchen bezeichnen würde, liest sich das doch mal richtig gut für den Anfang. :) Das könnte eine sehr unterhaltsame Reise werden. ;)

    Dienstag, 11. Juli 2017 10:55
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Erde gegen „Neue Welt“ – das ist manchmal gar nicht so einfach. Sex zu haben ist wie Bier trinken, und Eifersucht gibt es nicht. Wenn man dann trotzdem eifersüchtig ist, wie Corey, steht man ziemlich dumm da. Aber warum tut Thora das alles? Das ist jetzt die Frage.

    Montag, 10. Juli 2017 9:00

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