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Ruth Gogoll
Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Bauch sich hinter einer gut geschnittenen und gut sitzenden Anzugjacke verb...
Alexa
Bäuchelchen, das Wort gefällt mir. Wobei Frauen ja auch manchmal Meisterinnen im Verbergen von allerlei Dingen sin...
Ruth Gogoll
»Männer können hinter einem gutgeschnittenen Anzug viel verbergen, nicht nur ein kleines Bäuchelchen.«

Was das lesbische Herz begehrt . . .

  • Lo Jakob: Ehrliche Haut +

    Lo Jakob: Ehrliche Haut

    Meisterdiebin Flix macht eines Tages einen Fehler: Sie bestiehlt einen Mafia-Boss. Der heuert Privatdetektivin Luisa an, die Flix auf die Spur kommen soll. Doch Flix findet Luisa sehr attraktiv, und es stellt sich die Frage: Wer verfolgt hier wen?
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Auszüge aus der umfangreichen Schreibwerkstatt

  • Die Präzision des Schreibens +

    Präzision wird meist nur in Zusammenhang mit technischen Geräten als Qualitätskriterium verwendet, aber warum eigentlich? Warum verlangt man nicht auch von jeder und jedem Schreibenden Präzision? Sind SchriftstellerInnen weniger professionell als beispielsweise Autobauer?

    Oder legen LeserInnen weniger Wert auf Qualität als AutofahrerInnen?

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  • Die schlechtesten Bücher sind autobiographische Bücher +

    Das klingt jetzt sehr hart, trifft aber leider meistens zu – vor allem, wenn es das erste Buch ist, das eine Autorin (oder ein Autor) schreibt.

    Es ist wohl die mangelnde Phantasie, die viele Menschen dazu treibt, ihr eigenes Leben aufzuschreiben. Sie können nur das niederschreiben, was sie auch erlebt haben,

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  • Wie schreibt man einen Liebesroman? (Teil 1) +

    Da die Frage nach der Schreibwerkstatt in Buchform gestellt wurde, hier der Anfang dieses Buches. Das es noch nicht gibt, aber wahrscheinlich geben wird (wenn ich es schaffe, die Schreibwerkstatt hier unterzubringen wink ).

     

    Einleitung

    Zuerst einmal: Es gibt viele verschiedene Sub-Genres im Bereich des Liebesromans. Das ist für den Anfang

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  • Laura +

    Nie werde ich das Wochenende vergessen, an dem Laura starb. Eine silberne Sonne brannte vom Himmel wie durch ein gigantisches Vergrößerungsglas. Es war der heißeste Sonntag, an den ich mich erinnern konnte.

    Ich fühlte mich, als wäre ich das letzte menschliche Wesen, das in New York übriggeblieben war, denn nach

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  • Die verfluchte erste Zeile! – Teil 3 +

    Hier ist die dritte erste Zeile:

    Ich werde einen langen Brief an Mutter schreiben und ihr erzählen, was geschehen ist.

    Da wird man doch gleich neugierig. Was ist denn nun so Außergewöhnliches geschehen, was wird die Mutter in diesem Brief lesen? Und wessen Mutter ist es?

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Neue Welt 013

Corey betrachtete sie aufmerksam. Es lag eine Spannung in jeder von Thoras Gesten, als ob sie alles kontrollieren würde und ihr das schwerfiele. »Als Regierungschefin musst du natürlich so reden«, warf sie ein. »Aber gibt es da nicht noch einige Aspekte, die auch wichtig sind? Persönliche Dinge? Gefühle?«

»Dafür hatte ich nie Zeit.« Erneut stand Thora auf, und diesmal hatte ihr Herumlaufen etwas Nervöses, wie eine Tigerin im Käfig. »Und auch kein Interesse. Es gehört nicht zu meinen Aufgaben.«

»Es gehörte auch nicht zu deinen Aufgaben, mit mir zu schlafen«, sagte Corey. »Trotzdem hast du es getan.« Sie lachte. »Und komm mir nicht wieder damit, dass du dich dazu im Rahmen der diplomatischen Beziehungen verpflichtet gefühlt hast. Das stimmt nämlich nicht. Du hast reagiert wie eine ganz normale Frau. Leidenschaftlich. Zärtlich . . .« Sie stand ebenfalls auf und versuchte Thoras Weg zu kreuzen, um sie aufzuhalten.

Thora wich aus und lief um sie herum.

Corey folgte ihr mit den Blicken und wartete auf eine Antwort.

»Weißt du, wem du das zu verdanken hast?« Abrupt blieb Thora stehen, schaute Corey aber nicht an. »Dahn.« Sie holte tief Atem. »Sie hat es mir erst ermöglicht, solche Empfindungen zu haben.«

In der Stille der Hütte klang es wie eine ans Ufer brandende Welle, als Corey nach Luft schnappte. Sheribon war wohl nicht ganz auf dem Laufenden gewesen mit ihrem Endlich. Thora hatte die Freuden der Liebe nicht erst mit Corey entdeckt.

Aber was bedeutete das schon? Nur durch Sheribons Ausführungen hatte Corey das angenommen. Nie zuvor war sie bei einer Frau auf die Idee gekommen, dass sie, Corey, ihr etwas gezeigt hatte, das sie zuvor nicht kannte. Und es hatte sie nie gestört. Warum auch?

»Deshalb bist du mit ihr zusammengezogen«, sagte sie. »Du liebst sie.« Das war ein Schlag. Aber vielleicht war es am besten so. Immer mehr kam es Corey zu Bewusstsein, dass eine Beziehung mit Thora doch keine Zukunft haben konnte. Wieso sollte sie sich etwas vormachen? Das hatte sie noch nie getan. Begegnungen mit Frauen waren Begegnungen auf Zeit, nicht mehr. Mal gingen sie tiefer, mal weniger tief, aber Bestand konnten sie niemals haben, weil Corey wieder abflog, in den Weiten des Universums nach neuen Abenteuern suchte.

»Liebe ist ein merkwürdiges Konzept«, entgegnete Thora nachdenklich. »Sowohl Dahn als auch du habt mir das klargemacht.«

Schief lächelnd schüttelte Corey den Kopf. »Unterscheiden Dahn und ich uns da nicht ziemlich?«

»Eigentlich nicht«, sagte Thora. »Ihr nehmt beide eure eigenen Empfindungen als entscheidend an. Egal, ob sie bei der anderen Person gegeben sind oder nicht.«

»Oh.« Das erschütterte Corey nun doch ziemlich. »Du meinst, ich habe dir meine Empfindungen . . . aufgezwungen?«

Auf einmal hob ein sanftes Lächeln Thoras Mundwinkel. »Nein«, sagte sie. »Es war wirklich . . . schön.« Das Lächeln verwandelte sich in einen traurigen Ausdruck. »Einmalig schön«, sagte sie. »Weil es nie mehr als das eine Mal geben wird.«

»Das hast du schon mal gesagt, und doch habe ich das Gefühl, dass du dir eine Wiederholung wünschst.« Corey legte fragend den Kopf zur Seite. Genauso wie ich, dachte sie. Aber nach Thoras Aussage würde sie nie mehr den ersten Schritt machen.

»Meine Wünsche«, Thora legte den Kopf in den Nacken, »sind dabei nicht maßgebend.«

»Auf diesem Planeten ist nichts anderes maßgebend«, widersprach Corey. »Du bist das Oberhaupt der Gemeinschaft. Jede einzelne Frau würde mir da zustimmen.«

»Bis auf eine.« Thoras Blick heftete sich auf Corey, und sie sah unendlich verwundbar aus. »Und die ist entscheidend.«

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  • Ruth Gogoll
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    Auf einmal hob ein sanftes Lächeln Thoras Mundwinkel. »Nein«, sagte sie. »Es war wirklich . . . schön.« Das Lächeln verwandelte sich in einen traurigen Ausdruck. »Einmalig schön«, sagte sie. »Weil es nie mehr als das eine Mal geben wird.«

    Warum sagt Thora das? Warum will sie nichts mehr mit Corey zu tun haben?

    Sonntag, 16. Juli 2017 10:56

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