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Ruth Gogoll
Und das nächste el!es-Buch für den Juli ist auch schon auf dem Weg. 👸 Hier schon mal reinschnuppern in den Fortsetz...
Ruth Gogoll
Na, wie sieht's aus? Schon ein Märchen in Arbeit für den Märchengeschichtenwettbewerb bei el!es? 💐🐼🌈(Geheimtipp: Fa...
Ruth Gogoll
Jetzt verprügelt er seine Frau, dachte Bernadette. Oder sonst jemanden.

Was das lesbische Herz begehrt . . .

  • Lo Jakob: Ehrliche Haut +

    Lo Jakob: Ehrliche Haut

    Meisterdiebin Flix macht eines Tages einen Fehler: Sie bestiehlt einen Mafia-Boss. Der heuert Privatdetektivin Luisa an, die Flix auf die Spur kommen soll. Doch Flix findet Luisa sehr attraktiv, und es stellt sich die Frage: Wer verfolgt hier wen?
    BuchKindle ♥ und in allen ebook-Shops

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Auszüge aus der umfangreichen Schreibwerkstatt

  • Lass die Geschichte von der App schreiben +

    Ganz so einfach, wie der Titel sagt, ist es nicht, aber Richard Norden hat auf seinem Blog eine App vorgestellt , die einem beim Schreiben so quasi Ideen »zuwirft«. Das finde ich sehr interessant.

    Die App heißt Writing Challenge , also auf Deutsch »Schreibherausforderung«. Ist aber leider nur auf Englisch erhältlich. Sehr

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  • Eine Geschichte ist ein Versprechen +

    Immer wieder stoße ich auf Seiten im Internet, die sich mit Schreiben beschäftigen. Eine dieser Seiten ist » A Story Is A Promise «. Ich finde allein schon den Titel faszinierend, weil er so zutreffend ist.

    Was wir als Leserinnen selbstverständlich erwarten – nämlich daß eine Geschichte ein Versprechen ist, das eingehalten werden

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  • Eröffnungsszenen schreiben (Krimi u.a.) +

    Momentan beschäftigen wir uns im Schreibforum viel mit Krimis, und zwar anhand des Buches von  Larry Beinhart: Crime - Kriminalromane und Thriller schreiben

    Eröffnungsszenen sollten stark sein und – wie beispielsweise der erste Absatz eines Zeitungsberichts – das gesamte Buch widerspiegeln. (Quelle: Crime)

    Man muss nur davon ausgehen, wie man selbst

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  • Warum fangen die Autorinnen nicht mit der Liebesgeschichte an? +

    Aus gegebenem Anlaß und weil es vielleicht Autorinnen hilft, die einen Roman für den nächsten Lesbischen LiteraturPreis einreichen wollen, möchte ich hier noch einmal auf dieses Thema eingehen:

    Warum fangen die Autorinnen nicht gleich mit der Liebesgeschichte an?

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  • »Dass« oder »das«? +

    Eigentlich wollte ich mich ja nicht so intensiv zu einzelnen Teilen der Rechtschreibung auslassen, aber da scheinen so viele Unklarheiten zu bestehen, daß ich es jetzt doch einmal tue.

    Was mir immer wieder auffällt, ist, daß es anscheinend eine große Unsicherheit bezüglich der Schreibweise von »dass« bzw. »das« gibt.

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Neue Welt 014

»Weil du sie liebst.« Seufzend ließ Corey sich wieder auf ihren Stuhl fallen. »Wie unerklärlich das auch ist.«

»Anscheinend ist es sehr wichtig für dich, ob ich Dahn liebe oder nicht«, bemerkte Thora. »Auch wenn es in Wahrheit völlig nebensächlich ist. Es hat keine Bedeutung.«

»Na ja . . .« Corey krauste zweifelnd die Stirn. »Für die meisten Leute hat es schon eine. Ich wette, für Dahn hat es eine.«

Thora nickte. »Deshalb hat sie mich behandelt«, sagte sie.

Coreys Augenbrauen zogen sich verständnislos zusammen. »Wie alle anderen Frauen«, vermutete sie. »Du bist durch die Behandlung schwanger geworden.«

»Nein.« Mit einem melancholischen Lächeln setzte Thora sich Corey gegenüber. »Diese Behandlung meinte ich nicht.«

»Nicht?« Corey betrachtete Thoras in sich gekehrtes Gesicht. Sie schien auf einmal gar nicht mehr da zu sein. »Warst du denn krank? Hat sie dich deshalb behandelt?«

»Krank.« Thora wiederholte das Wort. »Manchmal kommt es mir tatsächlich so vor. Jetzt, da ich weiß . . . da ich es erlebt habe.« Sie hob den Blick, und ihre Augen schimmerten feucht. »Wenn Dahn mich nicht behandelt hätte . . .« Sie schluckte. »Wenn sie das nicht getan hätte, wäre unser Picknick am See anders verlaufen. Ich hätte nicht so . . . reagieren können.«

Dann hatte Sheribon doch recht, schoss es Corey durch den Kopf. Aber sicher konnte sie immer noch nicht sein. Dennoch begann sie zu lächeln. »Es ist eine indiskrete Frage, und du brauchst sie nicht zu beantworten«, tastete sie sich vorsichtig heran. »Aber war unser . . . Picknick das . . . das erste Mal für dich? Ich meine, nicht das erste Mal, dass du mit einer Frau geschlafen hast. Das erste Mal, dass du –«

Thora lächelte wehmütig. »Ja, man könnte sagen, es war das erste Mal. Ich kannte diese Empfindungen vorher nicht.«

Corey atmete heftig aus. »Aber du lebst mit Dahn zusammen, und du«, sie überwand sich, »schläfst mit ihr.«

Sie sah, wie Thora den Kopf abwandte, als könnte sie ihr nicht mehr in die Augen sehen.

»Entschuldige.« Corey schob ihre Hand über Thoras, streichelte sie sanft. »Das geht mich nichts an. Es ist mir nur so . . . unverständlich. Allen. Besonders denen, die Dahn kennen.« Sie verzog das Gesicht.

Mit immer noch abgewandtem Kopf antwortete Thora: »Ich hatte keine Wahl.«

»Sie . . . zwingt dich?« Corey spürte, wie ihr ganzer Körper sich anspannte. Hatte sie doch recht gehabt? Dahn sollte sich besser ihre Nase und etliche andere Teile ihres Körpers polstern lassen, bevor sie sich das nächste Mal trafen.

»Sie muss mich nicht zwingen.« Thoras Kopf drehte sich zurück, und sie schaute Corey nun wieder an. »Ich habe eine logische Entscheidung getroffen. Eine, die für alle das Beste ist.«

»Außer für dich.« Corey hob die Augenbrauen. »Wieso wärst du sonst hierher geflohen? Das bist du doch, oder nicht?«

»Ich sagte doch, ich brauchte Zeit und Ruhe, um nachzudenken.« Thora zog sich erneut in sich zurück.

»Und das konntest du nicht in deinem Büro tun, weil du dort ständig unter Überwachung stehst, nicht wahr?« Corey stand auf. Nun war ihr nach Herumlaufen. Am liebsten hätte sie auf irgendetwas eingeschlagen. »Dahn ist so eifersüchtig, dass sie es nicht einmal erträgt, wenn du mit mir sprichst. Wahrscheinlich würde sie am liebsten auch noch deine Gedanken überwachen.«

Thora atmete tief durch. »Wenn sie das könnte, ja«, bestätigte sie. »Sie ist sehr . . . unsicher, was mich betrifft.«

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