Was das lesbische Herz begehrt

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    Haidee Sirtakis: Liebeszauber über Kreta

    Der Abschluss der »Kreta«-Reihe lässt Naomi, Regina und Chiara noch so einige (romantische) Abenteuer erleben . . .
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Aus dem Blog

  • Software, die Lesben am Gesicht erkennt
  • Wie schreibt man einen Liebesroman? (Teil 1)
  • Virtuelle Romanwerkstatt

Als ich erfuhr, dass es jetzt angeblich eine Software geben soll, die Lesben und Schwule am Gesicht erkennt, kamen mir doch so einige Gedanken. 

Gesichtserkennung an sich ist ja mittlerweile nichts Neues mehr. Man kann sogar seinen Computer damit schützen oder den Zutritt zu Bereichen regeln, die nicht öffentlich zugänglich sein sollen.

Das funktioniert, weil jedes Gesicht ganz individuelle Merkmale hat. Kein Gesicht gleicht dem anderen hundertprozentig, genauso wie Fingerabdrücke. Der Computer beziehungsweise die Software muss also nur die einprogrammierten Merkmale eines bestimmten Gesichts wiedererkennen, damit sie entscheiden kann, ob diesem Menschen Zutritt gewährt werden soll oder nicht.

Für einen Computer ist das nicht schwieriger, als wenn ein Mensch eine Orange sieht und „Orange“ sagt. Es ist eine Zuordnung von zwei bekannten Dingen zueinander, einem Gegenstand und einem Wort oder im Fall eines Menschen eine Person und ein Name.

Aber wie ist es mit der sexuellen Orientierung? Kann man die wirklich am Gesicht ablesen?

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Da die Frage nach der Schreibwerkstatt in Buchform gestellt wurde, hier der Anfang dieses Buches. Das es noch nicht gibt, aber wahrscheinlich geben wird (wenn ich es schaffe, die Schreibwerkstatt hier unterzubringen ;)).

 

Einleitung

Zuerst einmal: Es gibt viele verschiedene Sub-Genres im Bereich des Liebesromans. Das ist für den Anfang sehr verwirrend. Für mich persönlich gab es diese Genrediskussion nie, ich wollte immer etwas schreiben, das im Hier und Jetzt spielt. Deshalb befasst sich dieser Ratgeber auch ausschließlich damit, was im Liebesromanbereich Contemporary heißt, also Gegenwartsliebesroman. Hinzufügen könnte ich als Untereinteilung höchstens noch: mit oder ohne Sex.

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Gerade stolperte ich über eine ganz interessante Idee, die aber leider schon wieder eingestellt wurde: eine virtuelle Romanwerkstatt, bei der sich alle Teilnehmerinnen immer zu einer bestimmten Zeit virtuell versammeln und dann gemeinsam schreiben.

Hier auf der el!es-Seite gibt es bereits eine Schreibwerkstatt, aber das ist mehr wie ein Buch, das man zu einer bestimmten Zeit lesen kann oder auch nicht, ohne Rückmeldung von anderen. Man kann sich mit Kommentaren beteiligen, aber auch da weiß man nicht, ob gerade jemand online ist, um das zu lesen, zu antworten, sich zu unterhalten. Der entscheidende Unterschied bei der virtuellen Romanwerkstatt ist, dass man sich zu einem festen Zeitpunkt verabredet, z.B. jeden Samstag von 10-12 Uhr. Genau zu dieser Zeit setzen sich alle hin und schreiben etwas zu einem vorgegebenen Thema (wenn man will) oder auch zu einem eigenen Thema. Danach stellt jede Teilnehmerin das in der Schreibwerkstatt ein, was sie von 10-12 Uhr geschrieben hat, und die anderen diskutieren darüber.

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Neueste Kommentare

Ruth Gogoll
Ja, das geht natürlich nur, wenn man freiberuflich tätig ist und zudem auch so gut verdient in den zwei Wochen, das...
Sima
Das kann ich ja mal meinem Arbeitgeber vorschlagen. Mal schauen, wie er das findet.

Aber für den NaNoWriMo könn...
Ruth Gogoll
2 Wochen Arbeit, 2 Wochen Pause - ein gutes Konzept. Ich überlege mir das vielleicht wirklich für die nächsten NaNo...

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Neue Welt 014

»Weil du sie liebst.« Seufzend ließ Corey sich wieder auf ihren Stuhl fallen. »Wie unerklärlich das auch ist.«

»Anscheinend ist es sehr wichtig für dich, ob ich Dahn liebe oder nicht«, bemerkte Thora. »Auch wenn es in Wahrheit völlig nebensächlich ist. Es hat keine Bedeutung.«

»Na ja . . .« Corey krauste zweifelnd die Stirn. »Für die meisten Leute hat es schon eine. Ich wette, für Dahn hat es eine.«

Thora nickte. »Deshalb hat sie mich behandelt«, sagte sie.

Coreys Augenbrauen zogen sich verständnislos zusammen. »Wie alle anderen Frauen«, vermutete sie. »Du bist durch die Behandlung schwanger geworden.«

»Nein.« Mit einem melancholischen Lächeln setzte Thora sich Corey gegenüber. »Diese Behandlung meinte ich nicht.«

»Nicht?« Corey betrachtete Thoras in sich gekehrtes Gesicht. Sie schien auf einmal gar nicht mehr da zu sein. »Warst du denn krank? Hat sie dich deshalb behandelt?«

»Krank.« Thora wiederholte das Wort. »Manchmal kommt es mir tatsächlich so vor. Jetzt, da ich weiß . . . da ich es erlebt habe.« Sie hob den Blick, und ihre Augen schimmerten feucht. »Wenn Dahn mich nicht behandelt hätte . . .« Sie schluckte. »Wenn sie das nicht getan hätte, wäre unser Picknick am See anders verlaufen. Ich hätte nicht so . . . reagieren können.«

Dann hatte Sheribon doch recht, schoss es Corey durch den Kopf. Aber sicher konnte sie immer noch nicht sein. Dennoch begann sie zu lächeln. »Es ist eine indiskrete Frage, und du brauchst sie nicht zu beantworten«, tastete sie sich vorsichtig heran. »Aber war unser . . . Picknick das . . . das erste Mal für dich? Ich meine, nicht das erste Mal, dass du mit einer Frau geschlafen hast. Das erste Mal, dass du –«

Thora lächelte wehmütig. »Ja, man könnte sagen, es war das erste Mal. Ich kannte diese Empfindungen vorher nicht.«

Corey atmete heftig aus. »Aber du lebst mit Dahn zusammen, und du«, sie überwand sich, »schläfst mit ihr.«

Sie sah, wie Thora den Kopf abwandte, als könnte sie ihr nicht mehr in die Augen sehen.

»Entschuldige.« Corey schob ihre Hand über Thoras, streichelte sie sanft. »Das geht mich nichts an. Es ist mir nur so . . . unverständlich. Allen. Besonders denen, die Dahn kennen.« Sie verzog das Gesicht.

Mit immer noch abgewandtem Kopf antwortete Thora: »Ich hatte keine Wahl.«

»Sie . . . zwingt dich?« Corey spürte, wie ihr ganzer Körper sich anspannte. Hatte sie doch recht gehabt? Dahn sollte sich besser ihre Nase und etliche andere Teile ihres Körpers polstern lassen, bevor sie sich das nächste Mal trafen.

»Sie muss mich nicht zwingen.« Thoras Kopf drehte sich zurück, und sie schaute Corey nun wieder an. »Ich habe eine logische Entscheidung getroffen. Eine, die für alle das Beste ist.«

»Außer für dich.« Corey hob die Augenbrauen. »Wieso wärst du sonst hierher geflohen? Das bist du doch, oder nicht?«

»Ich sagte doch, ich brauchte Zeit und Ruhe, um nachzudenken.« Thora zog sich erneut in sich zurück.

»Und das konntest du nicht in deinem Büro tun, weil du dort ständig unter Überwachung stehst, nicht wahr?« Corey stand auf. Nun war ihr nach Herumlaufen. Am liebsten hätte sie auf irgendetwas eingeschlagen. »Dahn ist so eifersüchtig, dass sie es nicht einmal erträgt, wenn du mit mir sprichst. Wahrscheinlich würde sie am liebsten auch noch deine Gedanken überwachen.«

Thora atmete tief durch. »Wenn sie das könnte, ja«, bestätigte sie. »Sie ist sehr . . . unsicher, was mich betrifft.«

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