Was das lesbische Herz begehrt

  • Ruth Gogoll, Haidee Sirtakis, Toni Lucas u.a.: Die Weihnachtsausladung +

    Ruth Gogoll, Haidee Sirtakis, Toni Lucas u.a.: Die Weihnachtsausladung

    Wenn die neue große Liebe ihre Nächte scheinbar lieber mit der (angeblichen) Ex verbringt, dann landet der gemeinsam gekaufte Weihnachtsbaum im Keller. Doch es wäre keine romantische Weihnachtsgeschichte, wenn am Ende nicht alle glücklich würden, oder?
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Aus dem Blog

  • Schreibfehler besser finden
  • Kostenlose Schreibsoftware
  • Wie schreibt man einen Liebesroman? (Teil 1)
  • Virtuelle Romanwerkstatt

Es gibt manchmal ganz interessante Sachen als Hilfsmittel, an die man gar nicht denkt. Menschen mit Dyslexie (auf Deutsch sagt man eher Legasthenie oder Lese-/Rechtschreibschwäche) haben große Schwierigkeiten, Buchstaben auseinanderzuhalten, und können deshalb so schlecht lesen und schreiben, obwohl sie oft hochintelligent sind. Einer dieser hochintelligenten Legastheniker hat sich überlegt, wie er das für sich selbst und andere Legastheniker erleichtern könnte, und einen Font, das heißt eine Schriftart, programmiert, der Legasthenikern helfen soll, besser lesen (und schreiben) zu können.

Hier kann man genau sehen, was die Besonderheit dieses Fonts ausmacht:
Der Dyslexie-Font und alles, was man darüber wissen muss

Die Buchstaben sind nicht gleichmäßig, sondern alle unterschiedlich. Nicht zu sehr, es ist eine normale Schriftart, mit der man arbeiten kann, aber dadurch, dass manchmal ein Teil des Striches etwas dicker oder nicht ganz rund ist, wird die Aufmerksamkeit erhalten. Man huscht nicht so über die Buchstaben, ohne richtig hinzusehen, wie man das sonst tut. Selbst beim Schreiben sieht man dadurch Fehler sofort.

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Für die meisten Leute ist eine spezielle Schreibsoftware vielleicht gar kein Thema, weil sie ohnehin mit Word oder einer anderen Textverarbeitung zufrieden sind, aber wenn man doch mal etwas haben möchte, das noch zusätzliche Funktionen speziell für Autorinnen bietet, dann muss man meistens etwas dafür bezahlen, für einige der Programme nur relativ wenig, für einige richtig viel. Die einzige Ausnahme von dieser Regel ist yWriter, das vom Programmierer völlig kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Das Original hat eine englische Benutzeroberfläche, aber man kann eine deutsche Benutzeroberfläche nachinstallieren, so dass man kein Übersetzungscrack sein muss. wink

Seit diesem Jahr gibt es auch eine andere Software, die bisher kostenpflichtig war, kostenlos, nämlich WriteWayPro. Der Programmierer hat es jetzt zur Freeware gemacht, da er schon älter ist, in Rente geht und mehr Zeit für seine Familie haben möchte. Auch bisher schon gab es eine kostenlose Demo-Version, die man sich herunterladen und benutzen konnte, aber es fehlten zwei entscheidende Funktionen. Man konnte das Projekt, das heißt das Buch, das man in WriteWay erstellt hatte, nicht in andere Formate, wie Word zum Beispiel, exportieren und auch nicht drucken.

Diese Beschränkung besteht immer noch, wenn man sich die Version unter dem oben angegebenen Link herunterlädt, aber der Programmierer gibt nun eine allgemeingültige Registrierungsnummer dazu, die man in WriteWay eingeben kann, und dann hat es keine Beschränkungen mehr, es funktioniert genauso wie die gekaufte Version. Nachdem man sich das Programm heruntergeladen und auf seinem Windows-PC (keine Mac-Version vorhanden) installiert hat, kann man es über das Register WriteWay im Menü registrieren. Die genaue Vorgehensweise ist auf der Seite http://www.writewaypro.com/register.php beschrieben. Dort gibt es auch die Lizenznummer.

Wenn man erst einmal wissen möchte, wie das Programm funktioniert, kann man sich auch diese Anleitungen anschauen: http://www.writewaypro.com/tutorials.php

Wie gesagt: alles nur auf Englisch, aber es ist nicht schwierig, denn in den Videos wird ja alles noch einmal in Bildern erklärt, falls man wegen der Sprache Bedenken haben sollte.

Ein kleines Adventsgeschenk heute zum 1. Advent. smile

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Da die Frage nach der Schreibwerkstatt in Buchform gestellt wurde, hier der Anfang dieses Buches. Das es noch nicht gibt, aber wahrscheinlich geben wird (wenn ich es schaffe, die Schreibwerkstatt hier unterzubringen wink).

 

Einleitung

Zuerst einmal: Es gibt viele verschiedene Sub-Genres im Bereich des Liebesromans. Das ist für den Anfang sehr verwirrend. Für mich persönlich gab es diese Genrediskussion nie, ich wollte immer etwas schreiben, das im Hier und Jetzt spielt. Deshalb befasst sich dieser Ratgeber auch ausschließlich damit, was im Liebesromanbereich Contemporary heißt, also Gegenwartsliebesroman. Hinzufügen könnte ich als Untereinteilung höchstens noch: mit oder ohne Sex.

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Gerade stolperte ich über eine ganz interessante Idee, die aber leider schon wieder eingestellt wurde: eine virtuelle Romanwerkstatt, bei der sich alle Teilnehmerinnen immer zu einer bestimmten Zeit virtuell versammeln und dann gemeinsam schreiben.

Hier auf der el!es-Seite gibt es bereits eine Schreibwerkstatt, aber das ist mehr wie ein Buch, das man zu einer bestimmten Zeit lesen kann oder auch nicht, ohne Rückmeldung von anderen. Man kann sich mit Kommentaren beteiligen, aber auch da weiß man nicht, ob gerade jemand online ist, um das zu lesen, zu antworten, sich zu unterhalten. Der entscheidende Unterschied bei der virtuellen Romanwerkstatt ist, dass man sich zu einem festen Zeitpunkt verabredet, z.B. jeden Samstag von 10-12 Uhr. Genau zu dieser Zeit setzen sich alle hin und schreiben etwas zu einem vorgegebenen Thema (wenn man will) oder auch zu einem eigenen Thema. Danach stellt jede Teilnehmerin das in der Schreibwerkstatt ein, was sie von 10-12 Uhr geschrieben hat, und die anderen diskutieren darüber.

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Tolle Idee, dass die beste Freundin bei der unverhofften Anprobe mit der Verkäuferin ihre Hände im Spiel gehabt hab...
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Lebkuchenblues, ein schöner Titel. Und dazu ein schöner Inhalt. Es ging mir persönlich zwar etwas schnell wie die ...

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Neue Welt 055

»Das wäre ein Punkt«, nickte Corey. »Aber vielleicht musst du das ja nicht jetzt gleich entscheiden.« Sie ließ ihre Lippen weich über Thoras Wange streichen. »Es hat sich so viel verändert in den letzten Stunden. Ich glaube, das müssen wir alle erst mal verdauen.«

Thora schmiegte sich an sie. »Werden sie dich denn überhaupt wieder von der Erde hierherlassen?«, fragte sie. »Du sagtest doch, deine nächste Mission wäre auf jeden Fall ein anderer Planet. Sie könnten dich immer noch dorthin schicken, wenn du wieder auf die Erde zurückkommst.«

Coreys Mundwinkel zuckten. »Dann werde ich wohl kündigen müssen.« Sie streichelte sanft Thoras Rücken. »Allerdings bin ich nicht der Typ, der gern herumsitzt. Aber vielleicht bietet mir jemand ja einen anderen Job an?«

Es schien nicht, als ob Thora verstanden hätte.

»Thora?«, fragte Corey. »Denkst du, ihr könntet mich hier auf Lachtara brauchen?«

Thoras Schultern begannen zu zucken.

Corey schob sie ein wenig von sich weg. »Weinst du?«

Langsam hob Thora ihr Gesicht zu ihr an, und tatsächlich waren ihre Wangen leicht feucht. »Ich habe noch nie geweint. Ich dachte immer, ich hätte gar keine Gene dafür. Die hätte man weggelassen, weil ich sie für meine Aufgabe nicht brauchen kann.«

»Sieht so aus, als hätten sie das vergessen.« Corey lächelte sie zärtlich an. »Aber du musst nicht weinen. Nicht wegen mir. So schlimm bin ich wirklich nicht.«

»Ich hoffe, dass sehr viele Frauen von der Erde kommen, die uns helfen, Wissenschaftlerinnen, Lehrerinnen, Mütter, die unseren Genpool erweitern. Aber für eine bestimmte Aufgabe bist du geradezu prädestiniert«, sagte Thora, und ihre Augen waren nun nicht mehr feucht, sondern blitzten unternehmungslustig. »Du bist die einzige, die die Erde kennt. Du wärst die geborene Botschafterin.«

»Botschafterin?« Corey lachte überrascht auf. »Im diplomatischen Dienst? Daran habe ich noch nie gedacht.«

»Wir hatten so jemand bisher ja auch nicht. Brauchten es gar nicht. Aber wer soll unsere Interessen vertreten, wenn wir uns gar nicht auskennen?« Thora hob die Augenbrauen. »Nach allem, was ich gelesen habe, und auch allem, was du erzählt hast, denke ich nicht, dass die Erde immer nur unseren Vorteil hier auf Lachtara im Sinn hat. Da sollte jemand ein Auge drauf haben.«

»Da hast du absolut recht.« Mit all der Zärtlichkeit, die sie für Thora empfand, schaute Corey sie an. »Für dich würde ich alles tun. Selbst in den diplomatischen Dienst eintreten, obwohl ich das immer für ausnehmend langweilig gehalten habe.« Sie lachte leicht.

Thora starrte sie nur stumm an.

»Ich liebe dich, Thora von Lachtara. Wusstest du das schon?« Corey suchte ihre Lippen und küsste sie sanft und mit einer innigen Leidenschaft, die sie unendlich warm erfüllte. Sie war überzeugt davon, dass das ein ganzes Leben lang halten würde. »Wenn du mich haben willst, bleibe ich.«

Ein leises, vergnügtes Lächeln huschte über Thoras Lippen. »Wenn Thorina einverstanden ist«, antwortete sie, »kannst du bei uns einziehen.«

Und ihre Augen versanken tief in Coreys.

ENDE

 

Den ersten Teil von »Neue Welt« gab es bislang nur als ebook, doch nun ist der gesamte Roman auch als Buch erhältlich! Über denselben Link kann man auch das vollständige eBook entweder als Kindle oder ePub kaufen. Diejenigen, die den 1. Teil schon als Kindle gekauft hatten, sollten von Amazon automatisch eine Aktualisierung bekommen, so dass sie dann die gesamte Geschichte haben.

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