Schriftstellertraining, 3. Übung

Gefühle. Gefühle zu beschreiben ist eine ganz spezielle Kunst. Die beiden ersten Übungen bezogen sich mehr auf Äußerlichkeiten, jedesmal wurde die Situation durch äußere Einflüsse bestimmt, den Löwen oder einen Überfall im Supermarkt. Beide Situationen haben zwar mit Gefühlen wie Angst beispielsweise zu tun, aber die Gefühle kamen nicht von innen heraus, sondern wurden der Protagonistin sozusagen aufgezwungen. Sie konnte sich die Art des Gefühls nicht aussuchen. Kaum jemand wird wohl bei einem Überfall Liebe empfinden.

Hier nun geht es genau um das, um das Wichtigste im Leben, die Liebe bzw. sagen wir allgemeiner positive Gefühle, die mit anderen Menschen verbunden sind. Positiv insofern, als Liebe für mich einfach grundsätzlich ein positives Gefühl ist. Dieses Gefühl kann aber durchaus auch mit anderen Gefühlen gemischt sein. Oftmals sind Gefühle ein Sammelsurium verschiedener Eindrücke und gar nicht so einfach zuzuordnen.

Sehr beliebt in Liebesromanen ist Liebe gemischt mit Zweifel. Sich nicht sicher zu sein, ob die Liebe, die man selbst empfindet, erwidert wird. Sich nicht sicher zu sein, ob das Objekt der Liebe die Wahrheit sagt oder lügt, ob sie etwas verschweigt. Kein Mensch ist je ganz offen, vor allem nicht am Anfang einer Beziehung, also ist der Zweifel eigentlich der natürliche Begleiter der Liebe. Jeder Mensch möchte sich im besten Licht darstellen, zeigt am Anfang nur seine Schokoladenseite, um das Gegenüber für sich einzunehmen. Oft zeigen sich die negativen Seiten erst später.

Es gibt viele Möglichkeiten, Gefühle darzustellen, eine der elegantesten ist natürlich Show don't tell, wo das Gefühl nicht benannt werden muss, weil es gezeigt wird. Aber auch ohne Show don't tell kann man Gefühle zeigen, das hängt ganz von den Vorlieben der Autorin ab.

Wichtig bei der Beschreibung von Gefühlen ist, dass das Gefühl bei der Leserin ankommt. Wenn ich Liebe beschreibe, muss die Leserin Liebe empfinden, es reicht nicht, wenn nur ich das beim Schreiben empfinde.

Sehr wichtig ist es auch, bei der Person zu bleiben. Es ist praktisch unmöglich, eine gefühlvolle Situation zu schaffen, wenn die Perspektive ständig wechselt. Die Leserin muss sich mit der Person, die das Gefühl empfindet, identifizieren können, sie muss eintauchen können in die Gefühlswelt der Protagonistin, ohne ständig herausgerissen zu werden.

Nun also die Aufgabe: Die erste Begegnung von zwei Frauen, die sich zuvor noch nie gesehen haben. Die Begegnung erfolgt zufällig, sie ist nicht geplant. Es kann sein, dass sie im Supermarkt mit ihren Einkaufswagen zusammenstoßen, es kann sein, dass sie sich im Schwimmbad begegnen, während die eine das Wasser verlässt und die andere hineingeht. Vielleicht sitzen sie nebeneinander im Bus oder im Flugzeug, vielleicht sehen sie sich in einem Restaurant, umgeben von anderen, so dass nur Blicke getauscht werden können, keine Worte. Die Möglichkeiten sind endlos. Suchen Sie sich eine aus.

Ich gebe diesmal keine direkte Länge vor, aber ich denke, eine DIN-A4-Seite sollte das Minimum sein. Es kann auch mehr werden. Auf dieser Seite sollte es nur und ausschließlich um Gefühle gehen, möglichst wenig um Äußerlichkeiten. Tauchen Sie ganz tief ein in die Gefühlswelt Ihrer Protagonistin, beschreiben Sie, was sie denkt und fühlt, lassen Sie sich nicht von der Beschreibung nebensächlicher Dinge wie der Umgebung ablenken. Bleiben Sie in einem ganz engen Kokon, der nicht über Kopf und Herz der Protagonistin hinausgeht.

 

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    Besser? (Und ja, ich weiß, das ist albern. Das hier ist kein Wettstreit und kann niemals einer sein. Wir sind hier, um Spaß zu haben und um was zu lernen. Aber... Hm... Nun ja. ;) )

    Das Meer

    Sina ließ sich rücklings von Bord kippen. Trotz ihres Ganzkörper-Neoprenanzugs spürte sie die Kälte des Wassers, die wie kleine Reißzwecken in ihre Haut stach. Ihr Herzschlag beschleunigte sich unwillkürlich, als ihr Körper die Wasseroberfläche hinter sich ließ und um sie herum plötzlich alles ganz still wurde. Adrenalin schoss durch ihre Venen. Sie musste sich konzentrieren, um einfach weiter zu atmen, der Maske und dem Mundstück zu vertrauen. Nach ein paar Atemzügen wurde es leichter.
    Durch ihre Tauchmaske sah sie Elouá neben sich, die sich nach ihr ins Meer hatte fallen lassen. Ganz entspannt ließ sie sich treiben, verschmolz förmlich mit dem Element Wasser, das ihr so vertraut war. Ob Elouá sich wohl auch noch so fühlt? Ob ihr Herz auch so sehr klopft in diesem ersten Moment? Sina war sich sicher, dass sie sich niemals trauen würde, ausgerechnet Elouá solche Fragen zu stellen. Obwohl die sie wahrscheinlich sogar beantworten würde. Aber Elouá gegenüber fühlte sie sich immer so unsicher. Dabei wünschte sie sich doch nichts sehnlicher, als von ihr wahrgenommen zu werden. Angesehen zu werden aus diesen samtbraunen Augen, in denen man sich verlieren konnte. Nein. Nicht einfach nur angesehen. Gesehen zu werden. Nicht als Tauchschülerin. Sondern als Sina. Als Frau.

    Entschlossen rief Sina sich selbst zur Ordnung. Sortierte ihre Gedanken. Fokussierte sich wieder auf das Hier und Jetzt. Auf ihren Körper in dieser kalten, für sie als Menschen lebensfeindlichen Umgebung. Beruhigte ihre Atmung. Kontrollierte vorschriftsmäßig ihre Ausrüstung. Alles da. Alles gut.
    Elouá wartete neben ihr. Geduldig. Anmutig. Schwebend.
    Nicht, rief Sina sich zur Ordnung. Konzentrier dich! Sie hob die Hand und formte das Tauchzeichen für „okay“. Elouá antwortete mit dem gleichen Zeichen. Dann ließen sie sich langsam tiefer sinken. Immer tiefer.
    Eine kurze Weile noch erreichten sie die Ausläufer des Sonnenlichtes, das sich an der Wasseroberfläche brach und in breiten, glitzernden Kaskaden ins Dunkel fiel. Doch bald schon verschluckte das Wasser um sie herum jegliches Licht von oben. Sie waren allein. Allein mit dem grell wirkenden Schein ihrer Tauchlampen, der unheimliche Bahnen schnitt in das undurchdringliche Dunkel. Ein Schauer überlief Sina.

    Es war nicht ihr erster Tauchgang. Und auch nicht ihr erster mit Elouá. Sie wusste genau, dass sie ihr vertrauen konnte. Sie wusste genau, was sie hier taten. Sie hatten es gemeinsam bis ins kleinste Detail geplant und besprochen. Und trotzdem blieb diese eisige Angst, die sich an ihre Wirbelsäule klammerte wie ein unbequemer Rucksack. Es war das erste Mal, dass sie so tief tauchte. So tief, dass sie nicht einfach auftauchen durfte. Nicht, wenn sie kein kritischer Tauchunfall werden wollte.

    Elouá erschien in ihrem Gesichtsfeld. Schaute ihr prüfend ins Gesicht. Sina wollte sich abwenden, wollte weiter nach unten. Doch Elouá hielt sie auf. Machte das Zeichen für „langsam“. Erklärte ihr mit Gesten, sie sollte langsamer atmen. „Nur ruhig“, malten ihre Hände ins Wasser. „Alles gut?“ Beschämt beobachtete Sina die weiß perlenden Luftblasen, die über Elouá viel seltener aufstiegen als über ihr.
    Sie kontrollierte den Tiefenanzeiger ihrer Tauchuhr, überschlug die Atemzüge. Schluckte mehrmals. Knackend verringerte sich der Druck in ihren Ohren. Elouá sah es. Beobachtete sie.
    Sina spürte, wie sie nervös wurde unter diesem Blick. Das Blut rauschte in ihren Ohren. Ihr Herz schlug viel zu schnell, aber sie wusste, das kam nicht nur von der Tiefe. Das kam von Elouá. Angestrengt versuchte sie, sich wieder ganz auf den Tauchgang zu konzentrieren. Sie wusste, das war lebenswichtig. Atmen. Herzschlag beruhigen. Atmen. Langsam. Ein. Warten. Aus. Den eigenen Körper spüren. Ein. Kalt war es. Aber nicht schlimm. Aus.
    Nicht ins Dunkel sehen! Ein, aus, ein. Zu spät. Das Schreckgespenst ihrer Kindheit streckte seine Arme nach Sina aus. Ein neuer Stoß Adrenalin verwirbelte ihre Sinne. Sie hatte es schon immer gehasst, in Wasser zu schwimmen, durch das sie nicht hindurchschauen konnte. Selbst im Schwimmbad, im tiefen Becken. In ihrer Fantasie kam jedes Mal ein Hai aus dem Dunkel. Hier gibt es keine Haie!, versuchte sie sich zu beruhigen. Doch ihre fast wiedergewonnene Ruhe war dahin. Panisch begann sie, Richtung Oberfläche zu schwimmen.

    Elouá fasste blitzschnell nach ihrem Arm. Hielt sie fest. Zwang sie, ihr in die Augen zu schauen. Hielt ihren Blick fest. Ließ ihre Hand nicht los. Sina krallte ihren Blick in diese Augen. Hielt sich daran fest. Laut blubberten die Blasen ihrer Atemluft um ihren Kopf, dröhnte ihr Herzschlag in ihren Ohren. Es dauerte lange, bis sie ihre Panik besiegt hatte.

    Elouá formte vor ihr im Wasser das Zeichen für „Abbruch“. Eigentlich wollte Sina protestieren, wollte sagen, Nein, lass uns weitermachen. Ich schaffe das schon. Doch sie nickte nur schwach. Der vernünftige Teil von ihr wusste, es war besser so. Vielleicht könnten sie ein anderes Mal zu dem Wrack hinuntertauchen. Vielleicht auch nicht. Vielleicht würde Elouá sie nun nicht mehr mitnehmen.

    Mühsam konzentrierte sie ihre Gedanken auf Elouá, die ihr auf ihrer Tauchuhr zeigte, wie lange die Dekompressionspausen sein würden. Sina nickte, besann sich dann und zeigte ihr das „okay“. Langsam, auf den vorgeschriebenen Tiefen die vorgeschriebenen Pausen einhaltend, näherten sie sich wieder der Oberfläche.
    In Sina tobten die Gefühle wie ein Sturm im Herbstwald. Heiße Scham verwirbelte sich mit Angst, mit nachträglichem Schrecken. Zwischendurch spürte sie nichts außer einer tiefen Traurigkeit, die ihr die Brust einschnürte und ihre Maske von innen beschlagen ließ. Sie hatte sich diesen Tauchgang ganz anders vorgestellt. Irgendwie – romantischer. Unglücklich beobachtete sie die trägen Bewegungen ihrer Hände, die kleine Verwirbelungen im Wasser auslösten. Ungesehen verstrichen sie wieder, ihre weit entfernten Auswirkungen verbergend hinter dem undurchdringlichen Grau des Meeres.

    Endlich war es geschafft. Sie hatten die Oberfläche erreicht.

    Die Leute von Elouás Tauchschule, die im Boot auf sie gewartet hatten, halfen ihnen an Bord. Kaum berührte Sinas Körper das feste Fiberglas des Bootes, brach sie in Tränen aus. Haltlos schluchzend warf sie die Tauchmaske von sich und schälte sich aus den Gurten der Sauerstoffflasche. Dann rollte sich am Boden zu einer Kugel zusammen und versteckte sich darin vor der Welt. Wäre dieser Tag doch einfach nie passiert!
    Einer der Begleiter sprach sie an, fragte irgendetwas, das nicht zu ihr durchdrang. Elouá zog ihn rasch ein paar Schritte zur Seite. „Lass sie!“, bat sie leise. „Ist schon okay. Ich kümmere mich drum. Bitte, bringt uns einfach zurück.“ Er nickte mit einem leicht besorgten Ausdruck im Gesicht.

    Elouá drehte sich um und kehrte zu Sina zurück, die immer noch wie ein Häufchen Elend auf dem Boden lag und herzzerreißend weinte. Sie kniete sich neben sie und strich ihr leicht mit der Hand über die unter dem Neoprenanzug verborgene Schulter. „Sina“, flüsterte sie leise. „Wem wolltest du heute da unten etwas beweisen? Dir? Mir?“
    Sina rollte sich fester zusammen und schwieg. Am liebsten wäre sie im Erdboden versunken. Heiße Scham brannte auf ihren Wangen. Von der Stelle, an der Elouás Hand auf ihrer Schulter lag, schoss ein Lavastrom durch ihren ganzen Körper und fügte dem Elend Sehnsucht hinzu. Sie verstand sich doch selbst nicht. Wie sollte Elouá sie dann verstehen?

    Elouá nahm die Hand nicht weg, ließ sie einfach auf ihrer Schulter liegen. Sinas Schluchzen wurde allmählich schwächer und verebbte schließlich ganz.
    „Weißt du“, fuhr Elouá leise fort, „das musst du gar nicht. Tauchen kann niemals ein Wettkampf sein. Tauchen ist immer gemeinsam.“
    „Tut mir leid!“, nuschelte Sina, das Gesicht noch immer zwischen ihren Armen verborgen.
    „Das muss es nicht“, erwiderte Elouá. „Es ist doch nichts passiert.“
    „Aber du wolltest doch gerne zum Wrack. Wir haben alles so schön geplant. Und ich… Ich hab‘ alles kaputt gemacht.“ Sina begann wieder zu weinen.
    „Ach, Sina.“ Zart strich Elouás Finger über die nackte Haut in ihrem Nacken, die noch immer ein bisschen feucht war vom Wasser, das aus ihren Haaren lief. Sina erschauerte unter der warmen Berührung. Elouá sah es.
    Mit leiser Stimme fuhr sie fort: „Du hast gar nichts kaputt gemacht. Es war heute halt einfach nicht drin. Solche Tage gibt es. Was glaubst du, wie viele Tauchgänge ich schon abgebrochen habe?“
    Erstaunt drehte Sina sich zu ihr um und starrte sie aus großen, ungläubigen, tränenglitzernden Augen an. „Du?“ Elouá grinste.
    „Klar. Ich. Dachtest du wirklich, sowas wäre mir noch nie passiert?“ Sina nickte automatisch.
    „Ja“, gab sie zu. „Das dachte ich. Du wirkst nicht so, als hättest du jemals was nicht unter Kontrolle.“ Im nächsten Moment hätte sie sich am Liebsten die Zunge abgebissen. Was rede ich denn da? Oh mein Gott. Ich sollte jetzt besser einfach die Klappe halten! Doch Elouá lächelte.
    „Das ist nur der Job“, meinte sie leichthin. Dann fuhr sie fort, mit leiser Stimme, in der ein Hauch von Unsicherheit mitklang: „Weißt du eigentlich, wie nah dran ich heute war, diesen Tauchgang nicht zu machen?“ Erstaunt hob Sina die Augenbrauen.
    „Wieso?“, fragte sie, gleichzeitig gespannt auf die Antwort und erstarrt in Furcht vor dem, was sie hören könnte. Wegen dir. Weil ich nicht glaubte, dass du das schaffen würdest. Und war ja dann auch so. Wieder begann das Blut in ihren Ohren zu rauschen. So laut, dass sie Elouás Antwort fast nicht mehr hören konnte.
    „Deinetwegen. Weil ich mich echt schlecht konzentrieren kann, wenn du in meiner Nähe bist.“
    Fassungslos starrte Sina sie an. Ungläubige Wärme schoss durch ihren Körper und hüllte sie in einen merkwürdigen, federleichten Nebel. Automatisch suchte ihr Blick Elouás Augen, hielt sie sich an ihnen fest, um nicht zu ertrinken.
    Dann breitete sich ein strahlendes, fassungsloses Lächeln auf ihrem Gesicht aus, und sie ließ sich nach vorne kippen. Direkt in Elouás starke, sichere Arme.

    Donnerstag, 16. August 2018 17:57
  • Besser? Nein, das würde ich nicht sagen. Ich würde eher sagen, diese Geschichte gefällt mir ausgesprochen gut. Sehr gut sogar. ;)
    Ja, Du kannst ja tatsächlich in der 3. Person schreiben und ja, das hier ist kein Wettstreit und nochmals ja, hier auf der Webseite kannst Du und auch ich noch einiges lernen. ;)

    Tauchst Du selbst, dass Du das so gut beschreiben konntest?

    Hier, falls Sina sich dies denkt, dann schreibe es bitte kursiv Dann ist für die Leserin sofort klar, dass Sina sich das denkt und Du Dich nicht nur in der Zeitform vertan hast. ;)

    Ob Elouá sich wohl auch noch so fühlt? Ob ihr Herz auch so sehr klopft in diesem ersten Moment?

    Auch hier, falls Sina sich dann denken sollte.
    Was rede ich denn da? Oh mein Gott. Ich sollte jetzt besser einfach die Klappe halten!


    Diese Zeilen hier gefielen mir sehr gut. Schöne Stimmung.
    ... erreichten sie die Ausläufer des Sonnenlichtes, das sich an der Wasseroberfläche brach und in breiten, glitzernden Kaskaden ins Dunkel fiel.

    Und trotzdem blieb diese eisige Angst, die sich an ihre Wirbelsäule klammerte wie ein unbequemer Rucksack.

    Unglücklich beobachtete sie die trägen Bewegungen ihrer Hände, die kleine Verwirbelungen im Wasser auslösten. Ungesehen verstrichen sie wieder, ihre weit entfernten Auswirkungen verbergend hinter dem undurchdringlichen Grau des Meeres.


    Ok, hier bin ich nicht sicher. Könnte es sein, dass da noch ein paar Anführungs- und Schlusszeichen fehlen?
    „Wieso?“, fragte sie, gleichzeitig gespannt auf die Antwort und erstarrt in Furcht vor dem, was sie hören könnte. Wegen dir. Weil ich nicht glaubte, dass du das schaffen würdest. Und war ja dann auch so. Wieder begann das Blut in ihren Ohren zu rauschen.


    Vielleicht steh ich mal wieder auf dem Schlauch, aber könnte es sein, dass mit dem Satz was nicht stimmt?
    Automatisch suchte ihr Blick Elouás Augen, hielt sie sich an ihnen fest, um nicht zu ertrinken.


    Ok, eine Frage. Warum geht sie ins Meer tauchen, wenn sie Angst vor Wasser hat, durch das sie nicht durchsehen kann? Ja ich kann es mit denken: Elouá. ;)

    Auch wenn es nach viel aussieht, dass ich hier aufgelistet habe, das ist für meinen Geschmack eine schöne und sehr gut geschriebene Kurzgeschichte. Bravo! :)

    Wäre das die eine von den anderthalb Geschichten gewesen?

    Donnerstag, 16. August 2018 22:06
  • Asuka

    Anja Permalink

    Dankeschön, @Anja, für dein ausführliches Feedback! :)
    Unsere Kommentare scheinen sich gestern abend im Zuge der Freischaltung überschnitten zu haben. Du hast völlig recht, die von dir rausgesuchten Stellen sollten eigentlich kursiv sein. Waren sie auch bei mir auf dem Bildschirm. Ich habe aber leider zu spät bemerkt, dass die Formatierung durch das Reinkopieren ins Kommentarfeld verloren gegangen war... Sorry for that.
    Das "Wegen dir. Weil ich nicht glaubte, dass du das schaffen würdest. Und war dann ja auch so." sollte eigentlich auch kursiv sein, weil das das ist, was sie befürchtet und in ihrem Kopf schon zu hören glaubt. Der Satz, von dem du das Gefühl hast, "mit dem stimmt was nicht", gefällt mir auch noch nicht so 100%ig, da muss ich dir Recht geben. Der klingt irgendwie komisch. Wie wäre es stattdessen mit "Automatisch suchte ihr Blick Elouás Augen. Wie eine Ertrinkende hielt sie sich an ihnen fest, bis sich der Nebel lichtete."? Ist so besser verständlich, was ich damit ausdrücken wollte? Sollte eine Analogie zu der Situation unter Wasser sein, aber halt in diesem adrenalinbedingten Nebel, der ihr die Sinne verwirrt.

    Freut mich, dass dir die "Stimmungssätze" gefallen haben. Die hab ich extra für euch gebaut... ;)

    Und nein, das ist keine der anderthalb Geschichten. Die sind Märchen.
    Das hier habe ich gestern nachmittag in einem Anflug von "ich will das aber jetzt nicht so auf mir sitzen lassen" geschrieben... Der Schluss ist etwas erzwungen, weil ich los musste zum Training. :p

    Und ja, ich war mal Tauchen, als Teenie, im Urlaub auf Malta. Ist aber schon über 15 Jahre her. Leider haben meine Ohren das nicht so gern gehabt, daher konnte ich es nicht ins Repertoire meiner Hobbies aufnehmen, obwohl es mich sehr fasziniert hat.

    Und zur Frage, warum sie tauchen geht, obwohl sie Angst vor dem undurchdringlichen Wasser hat: ich denke (das kann ich mir tatsächlich nur vorstellen, so tief war ich nie), es macht einen enormen Unterschied, ob man in Sichtweite der Oberfläche taucht, wo es hell ist und man jederzeit "flüchten" kann, wenn was ist, und wo man auch Dinge hat, die man anschauen und auf die man sich konzentrieren kann, oder ob man tief taucht. Von da unten KANN man nicht einfach so rauf, wegen des durch den höheren Druck vermehrt im Blut gelösten CO2, das bei zu raschem Auftauchen nicht abgeatmet werden kann, sondern als Gasbläschen ausfällt. Und freies Gas in den Blutgefäßen ist nunmal nicht so gut...
    Das waren so meine Gedanken hinter dieser Szene. Ich finde die Vorstellung auch echt gruselig, so total im Dunkeln zu sein, und der Schein der Lampe bohrt sich da durch. Wie im Horrorfilm. Man weiß nie, was er trifft, dieser Schein... *brrrr*
    Aber klar, Elouá spielt dabei natürlich auch eine große Rolle. Vermutlich taucht sie hauptsächlich ihretwegen mit so großer Begeisterung... ;) Wer weiß? Vielleicht lüftet sich dieses Geheimnis ja eines Tages?

    Danke auf jeden Fall für dein ausführliches Feedback! :)

    Freitag, 17. August 2018 15:51
  • Ja, so hört der Satz sich schon um einiges besser an. :)
    Schön, dass Du das nicht auf Dir sitzen lassen konntest. Da ist doch was tolles dabei raus gekommen.

    Was hält Dich denn davon ab, Dein Märchen einzureichen? Uns hier zuerst neugierig machen und dann nicht mitmachen beim Märchenwettbewerb ... Dein Schreibstil kann es nicht sein, denn der ist gut. Aber ich bin mir sicher, egal was Dich noch zurückhält, Du wirst schon das tun, was sich für Dich richtig anfühlt.

    Freitag, 17. August 2018 20:31
  • Asuka

    Anja Permalink

    So, ich hab mich jetzt doch dazu durchgerungen, zumindest eins von den beiden Märchen mal einzureichen.
    Vielleicht bringt es ja wen zum Schmunzeln...
    Ich bin gespannt, was daraus wird. :)

    Mittwoch, 22. August 2018 0:04
  • Super!
    Ich freu mich drauf, weil ich schmunzle gerne ;)
    Glaub mir, ich bin auch schon sehr auf Dein Märchen und all die anderen gespannt. :)

    Mittwoch, 22. August 2018 20:19
  • Sehr schön! :D Wenn Du jetzt noch die Gedanken kursiv machst, dann ist das super.
    Ich habe das Gefühl, dass die Kurzgeschichten Dir echt liegen. Oder die Anfänge. ;) Denn so ein bisschen kann man auch das Gefühl haben, es geht erst richtig los, nachdem das, was Du jetzt eingestellt hast, erzählt ist.
    Bei der Geschichte hier könntest Du gut ein wenig früher loslegen und damit anfangen, wie sich Sina und die Tauchlehrerin kennenlernen, die ersten Stunden haben und es dann zu dem kommt, was wir hier lesen können und was danach noch geschieht. Denn Du hörst meistens auf, wenn es richtig interessant wird. ;)
    Das hier ist sehr gut geschrieben. Ich habe keine Ahnung vom Tauchen, aber ich dachte, ich bin mit vom Boot gesprungen und unter Wasser. Du bringst die Stimmung wirklich gut rüber. :) Weiter so, da will sicher noch eine Menge raus bei Dir.

    Donnerstag, 16. August 2018 21:10
  • Dankeschön! Leider hab ich zu spät bemerkt, dass mir beim hier rein kopieren die Formatierung verloren gegangen ist. Die Gedanken waren nämlich sogar extra kursiv... :( Nun ja. Passiert.
    Ja, das stimmt, aus den Taucherinnen könnte man echt was machen. Mal sehen, was meine Zeit und meine Motivation dazu sagen.
    Wie genau definiert sich eigentlich ein "Kurzroman"?

    Freitag, 17. August 2018 7:46
  • Ruth Gogoll

    Asuka Permalink

    Eine genaue Definition gibt es da nicht. Es ist von der Länge her ungefähr so wie eine Novelle. Also nicht lang genug für einen Roman, aber länger als eine Kurzgeschichte. Für den LLP habe ich da immer so 15.000 bis 30.000 Wörter angegeben, aber meine Charles Dickens nachempfundene Weihnachtsgeschichte hat um die 40.000 Wörter, und das würde ich noch als Kurzroman betrachten, denn ein langer Roman ist es auf keinen Fall, eine Kurzgeschichte aber auch nicht.

    Mit der Reihe Zärtliche Stunden gibt es eine Kurzromanreihe hier bei el!es, und da ist alles von 15.000 bis über 30.000 Wörtern vertreten.

    Freitag, 17. August 2018 11:30
  • Das klingt schon eher wie etwas, das ich schaffen könnte! :D 15000-30000 Wörter klingt schon viel weniger einschüchternd als mehr als 50000. Vielleicht versuche ich das mal. :D
    Dankeschön.

    Freitag, 17. August 2018 13:48
  • Ruth Gogoll

    Asuka Permalink

    Oder Du versuchst es mit einer Adventsgeschichte für den diesjährigen Adventskalender. Länge: ca. 5.000-10.000 Wörter. Es gibt tausend Möglichkeiten, hier eine Geschichte einzureichen, in praktisch jeder Länge. 😎

    Freitag, 17. August 2018 18:52
  • Asuka

    Permalink

    So, schon wieder was von mir. Ich kann es einfach nicht lassen! ;-) Diese Geschichte ist aus einer zufälligen Idee heraus entstanden. Vom Thema her passt sie auch nicht zu 100% zu den Vorgaben dieser Übung, aber sie passt auch zu keiner anderen. Vielleicht darf sie ja trotzdem hier stehen.

    Vordrängeln (11./12.08.2018)

    Sie stellt sich wie selbstverständlich vor mich. Schiebt sich in die Schlange, zwischen die Person vor mir und mich. Einfach so.
    Ihr Gesicht kommt mir vage bekannt vor. Ich habe sie schon einmal gesehen. Auf einer Party vor ein paar Wochen. Offenbar ist sie mir aufgefallen, sonst könnte ich mich nicht an sie erinnern.
    „Entschuldigung“, sagt sie. „Das ist eigentlich gar nicht meine Art, mich so vorzudrängeln. Aber es war die einzige Gelegenheit, mit dir zu reden.“
    Ich schaue sie an.
    „Wie hätte ich das denn sonst anstellen sollen? In dem Gedränge hier drin hätte ich dich doch nie mehr wiedergefunden.“
    Schweigend beobachte ich ihr Gesicht. Wie es sich verändert, wenn sie redet. Wie es sich bewegt. Jetzt runzelt sie leicht die Stirn. Wohl, weil ich nicht antworte.

    Sie schaut sich um. Meint dann leichthin: „Okay. Ich gelobe, wenn es da vorne irgendwas gibt, wovon nur noch eins da ist, kriegst du das Letzte. Hm – zum Beispiel von diesen kleinen Schokodonuts da. Immerhin wärst du ja eigentlich vor mir dran gewesen.“
    Jetzt hat sie mich. Ich fange an zu lachen. „Gut“, sage ich. „Das ist ein Deal.“ Sie grinst und sieht dabei aus, als hätte sie genau das erwartet.

    Ich zögere noch eine Weile, weil ich eigentlich gar nicht weiß, warum ich mich mit ihr unterhalten sollte. Aber dann frage ich doch: „Warum wolltest du denn unbedingt mit mir reden?“ Sie grinst mich an. Ein bisschen zu siegessicher. „Weil du mir aufgefallen bist“, erklärt sie.
    Als wäre das eine Berechtigung zu irgendwas. Verwundert schaue ich sie an. Betrachte dieses Wesen, das da vor mir steht, einfach in mein Leben eingedrungen ist, ohne zu fragen, ob ich das überhaupt will. Ich fühle, wie meine Augenbrauen sich zusammenziehen. Meine Mimik hatte ich noch nie besonders gut unter Kontrolle. Sie sieht es.
    „Ist das so schlimm?“, will sie wissen. Ich zucke die Schultern. „Verbieten kann ich es dir ja schlecht.“ Jetzt grinst sie wieder. „Stimmt.“ Verärgert merke ich, dass ihre Aussage mir einfach keine Ruhe lässt. „Und was ist dir aufgefallen?“, frage ich schließlich, obwohl ich eigentlich gar keine Unterhaltung mit ihr führen will.

    Mit einem anzüglichen Lächeln lässt sie ihren Blick über meinen Körper gleiten. Von oben nach unten und zurück. Langsam. So, dass sie sicher sein kann, dass ich es sehe. Ärger zuckt über mein Gesicht. Rasch schaue ich weg.

    Ich hätte es mir denken können. Aber was habe ich denn erwartet? Schließlich kann sie nicht mehr von mir gesehen haben als ich von ihr. Der Weg zum Büffet ist noch viel zu weit. Ich fühle mich unwohl. Ich wünschte, sie stünde nicht da, nur wenige Zentimeter vor mir.

    Meine Reaktion entgeht ihr nicht. Sie wartet, bis mein Blick ihr Gesicht streift, und hält meine Augen fest. Ihre sind grün. Der Mascara auf ihren Lidern ist in den Winkeln ein bisschen verschmiert. Ich frage mich, warum manche Frauen sich so etwas antun. Ohne sähe sie sicher viel schöner aus.

    Ich starre sie zu lange an. Sie grinst. Ihren Augen glitzern spöttisch. Sie denkt, sie hat mich. Aber so leicht werde ich nicht zur Beute.

    „Du bist schön.“ Ihre Stimme ist leise und zart wie ein Windhauch in den Blättern. Ich fühle ihre Worte, und sie weiß es. Ich versuche mich zu wehren. Drehe mich weg. Sie schaut mich einfach weiter an. Es stört mich.

    Die Schlange rückt ein Stück nach vorn. Jetzt kann ich das Büffet schon sehen. Eigentlich sieht das Essen lecker aus. Trotzdem bin ich versucht, einfach aus der Schlange zu treten und im Gewimmel zu verschwinden.

    Zart berührt ihr Finger mein Handgelenk. Hastig ziehe ich meine Hand weg. Weil mir nicht gefällt, dass ich das will. Sie lächelt.
    „Es ist nicht weniger schön, wenn du nein sagst.“ Ihre Stimme streichelt mich. Schauer rinnen mir über den Rücken. Ungehalten schaue ich sie an. Ihre Lippen sind voll und makellos. Herausfordernd erwidert sie meinen Blick. Ich hasse es, dass sie denkt, sie habe schon gewonnen.

    „Lass mich!“, fauche ich. Ein leichtes Lächeln huscht über ihr Gesicht, nur für einen Moment. „Niemand zwingt dich“, erwidert sie. Ihre Stimme klingt, als wäre sie sich sicher, dass sie kriegt, was sie will. Ich hasse sie dafür.

    Endlich stehen wir vor dem Büffet. Ich strecke meine Hand nach einem Teller aus. Sie ist schneller, nimmt einen vom Stapel und reicht ihn mir. „Nach dir“, bietet sie mir an. „Versprochen ist versprochen.“ Aber ich möchte nicht vor ihr gehen, ihre Blicke im Rücken. „Geh nur“, winke ich ab. Sie grinst. Dann nimmt sie sich einen Teller und beginnt, Essen darauf zu häufen.
    Wider Willen beobachte ich sie dabei. Ihre Hände sind filigran und doch kräftig. Ich ertappe mich bei der Überlegung, wie sie sich wohl anfühlen. Sie nimmt nur Sachen ohne Fleisch. Wie ich. Nur, dass sie das vorher nicht wissen konnte.
    Als wir das Büffet einmal umrundet haben, bleibt sie stehen und schaut mich abwartend an. „Sitzt du irgendwo?“ Ich zucke die Schultern. „Dann würde ich gern mit dir essen.“ Wut schießt in mir hoch. „Das kann ich mir denken!“, zische ich. Sie beobachtet meine Reaktion, und für einen Moment sehe ich eine Spur von Verunsicherung, einen winzigen Riss in ihrer Fassade. Sie tritt einen halben Schritt zurück. „Wie gesagt, niemand zwingt dich.“ Ihre Stimme ist leise.

    Ich sollte mich umdrehen und gehen. Das Problem ist, ich weiß nicht so recht, wohin. Ich sitze nirgends. Bei niemandem. Und sie wird mich beobachten. Ich bleibe zu lange stehen, der Moment verstreicht. Ihr abwartender Blick hängt an meinem Gesicht. Ich bin sicher, sie kann mich lesen wie ein Buch. Wenn es drauf ankommt, ist mein Pokerface nie sehr überzeugend.
    Sie beobachtet mich noch ein paar Sekunden. Dann lächelt sie. Ein bisschen wehmütig. „Bis dann!“ Wieder streichelt ihre Stimme zart über meine Seele. Sie dreht sich um und geht.

    Perplex starre ich ihr hinterher, unfähig, mich zu rühren. Erneut verpasse ich den Moment, und schon ist sie im Gewimmel verschwunden. Verwirrt starre ich auf meinen Teller. Wieso ist sie jetzt gegangen? Verwundert stelle ich fest, dass ich das eigentlich gar nicht wollte.

    Gedankenverloren suche ich mir einen freien Platz, setze mich und beginne zu essen. Ich schmecke nichts. Mechanisch bewegen meine Hände Messer und Gabel, öffnet sich mein Mund. Ich verfolge Gefühle in meinem Inneren, die ich eigentlich gar nicht haben möchte. Wieso darf sie das?

    Ich sitze wohl lange da. Eine Servicekraft räumt meinen Teller ab. Leute gehen vorbei. Ich bemerke es kaum.

    Irgendwann schiebt mir jemand von schräg hinten einen Teller zu. Darauf liegt ein Schokodonut, daneben steht ein kleines Glas mit hellem Pudding, auf dem Beeren liegen. Ein kleiner Löffel steckt darin.
    Ich schaue hoch. Wie in Trance. Bin nicht überrascht, sie zu sehen. Sie schaut mich an. Ich schaue zurück. Ich weiß, ich will jetzt keine Worte. Sie scheint es auch zu wissen. Stumm lächelt sie mich an. Sanft. Ohne Spott. Setzt sich mir gegenüber auf einen freien Platz. Ich esse.

    „Du kannst Nein sagen“, wispert sie leise, später, nachdem wir aufgestanden sind und Richtung Ausgang laufen. Ich schüttele den Kopf. Sie lacht. Ich brauche einen Moment, um die Doppeldeutigkeit zu begreifen, dann lache ich auch. Befreit. „Wen interessiert´s“, sage ich. Sie lacht lauter. „Mich“, antwortet sie.

    „Ich fühle mich schlecht, wenn ich ja sage“, flüstere ich, einige Ereignisse später, an einem anderen Ort. Sie lacht. „Ich weiß.“ Ihr forschender Blick lässt mich nicht los. „Tu´s einfach!“ Meine Stimme ist kaum mehr als ein Hauch, und ich hasse mich dafür, dass sie gewonnen hat.

    Und dann fühle ich die Berührung ihrer Hände. Eine Flut von Gefühlen überrollt mich, reißt mich mit sich. Fast erleichtert gebe ich mich auf. Lasse zu, dass ich bin, was sie will. Lasse zu, dass ich will, was sie tut. Spüre ihre Lippen auf meiner Haut. Den Klang ihrer Worte auf meiner Seele.

    Für einen kurzen Moment blitzt in mir die Erkenntnis auf, dass ich gerade mehr gewinne, als ich mich je zu verlieren im Stande glaubte. Ich frage mich, warum sie das wusste.

    Dienstag, 14. August 2018 8:54
  • Schön, dass Du wieder so eine schöne, kleine Geschichte geschrieben hast. :) Ich kann mich Sima nur anschließen.
    Vielleicht ein Vorschlag: Nutze die Geschichte hier als Anfang und Aufhänger für einen Kurzroman oder einen Roman. Jetzt haben sich beide gerade Kennengelernt. Welcher Konflikt würde passen und wie können die Damen ihn überwinden?
    Von mir auf jeden Fall: Daumen hoch!

    Dienstag, 14. August 2018 21:52
  • Das ist doch was schönes, dass Du es nicht lassen kannst. ;) Hoffentlich kannst Du es zukünftig auch nicht lassen, mal was längeres zu schreiben. Vielleicht eine kleine Adventsgeschichte für den Adventskalender oder jetzt, für den Märchenwettbewerb. Weil ich würde gerne einmal eine etwas längere Geschichte von Dir lesen.

    Ich finde es immer etwas ungewohnt, eine Geschichte aus der "Ich" Perspektive zu lesen, das tut Deiner Geschichte
    hier aber keinen Abbruch, sondern ist nur meine persönliche Meinung. Aber es wäre trotzdem schön, wenn Du noch in der "Erzählvergangenheit" schreiben könntest.
    Also als Beispiel:
    Aus "Sie stellt sich wie selbstverständlich vor mich." Machst Du " Sie stellte sich wie selbstverständlich vor mich."

    Ein paar Kleinigkeiten sind mir noch aufgefallen. Hier z.B. Bitte beginne, wenn die Sprecherin wechselt eine neue Zeile, sonst ist das etwas verwirrend für die Leserin.
    Ich zögere noch eine Weile, weil ich eigentlich gar nicht weiß, warum ich mich mit ihr unterhalten sollte. Aber dann frage ich doch: „Warum wolltest du denn unbedingt mit mir reden?“ Sie grinst mich an. Ein bisschen zu siegessicher. „Weil du mir aufgefallen bist“, erklärt sie.
    Oder hier:
    „Ist das so schlimm?“, will sie wissen. Ich zucke die Schultern. „Verbieten kann ich es dir ja schlecht.“ Jetzt grinst sie wieder. „Stimmt.“ Verärgert merke ich, dass ihre Aussage mir einfach keine Ruhe lässt. „Und was ist dir aufgefallen?“, frage ich schließlich, obwohl ich eigentlich gar keine Unterhaltung mit ihr führen will.
    Hier spricht zuerst sie, dann Du, anschliessend nehme ich an mit dem "Stimmt" sie, dann nochmal Du.
    Das ziehst Du durch den kompletten Text. Bitte beim Sprecherinnenwechsel eine neue Zeile beginnen.

    Hier hast Du noch einen kleinen Perspektivenfehler drin.
    Ich starre sie zu lange an. Sie grinst. Ihren Augen glitzern spöttisch. Sie denkt, sie hat mich. Aber so leicht werde ich nicht zur Beute.
    Erkennst Du ihn? Woher weisst Du, was sie denkt? Das kannst Du nicht wissen, weil Du nicht in ihr Hirn gucken kannst. Du kannst nur annehmen oder es glauben, denken, befürchten usw. dass sie denkt, sie hat Dich. ;)

    Auch wenn sich das jetzt nach viel anhört, Deine kleine Geschichte hat mir sehr gefallen. Sima hat recht, die "Warteschlangen" scheinen Dir zu liegen. Ich würde mich wirklich freuen, mal was längeres von Dir zu lesen. :)

    Dienstag, 14. August 2018 19:58
  • @Anja: In diesem Fall kann ich Dir nicht zustimmen:

    Hier hast Du noch einen kleinen Perspektivenfehler drin.

    Ich starre sie zu lange an. Sie grinst. Ihre Augen glitzern spöttisch. Sie denkt, sie hat mich. Aber so leicht werde ich nicht zur Beute.

    Erkennst Du ihn? Woher weißt Du, was sie denkt? Das kannst Du nicht wissen, weil Du nicht in ihr Hirn gucken kannst. Du kannst nur annehmen oder es glauben, denken, befürchten usw. dass sie denkt, sie hat Dich.

    Meiner Meinung nach liegt hier kein Fehler vor. Das ist eine Art, einen Gedanken zum Ausdruck zu bringen, ohne explizit zu erwähnen, dass man das denkt oder glaubt etc. Der kurze, knackige Satz an sich ist ja schon der unausgesprochene Gedanke. Zum besseren Verständnis könnte Asuka das kursiv schreiben.
    Der Schreibstil hier ist auch ein ganz anderer, typisch für eine kleine Episode, und nicht unbedingt mit einem vollständigen Roman zu vergleichen. Ich denke, da muss Frau dann tatsächlich anders schreiben. Aber hierfür finde ich das perfekt, weil gerade diese kurzen, prägnanten Sätze der kleinen Geschichte erst den richtigen Pep verleihen. Ausschweifende Sätze, nähere Erläuterungen usw. wären hier wahrscheinlich eher störend bzw. würden nicht denselben Effekt erzielen.

    Mittwoch, 15. August 2018 9:12
  • Ruth Gogoll

    Sima Permalink

    Das ist richtig. Das ist kein Perspektivfehler. Es ist ein bisschen schwierig, das zu unterscheiden, weil dieses kleine Schnipselchen Text nicht nur aus der Ich-Perspektive, sondern auch noch im Präsens geschrieben ist. Da kann man das, was die Hauptperson denkt, nicht gut vom erzählenden Text drumherum unterscheiden. Normalerweise wäre der erzählende Text im Präteritum und das, was die Hauptperson denkt, im Präsens und kursiv, dann ist es eindeutig. Vor allem auch, wenn der Text in der 3. Person erzählt würde und nicht aus der Ich-Perspektive. Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? 😉

    Das ist etwas, was viele Anfängerinnen machen: Ich-Perspektive und Präsens. Anscheinend fällt es ihnen leichter. Wenn Asuka das Handwerk des Schreibens dann besser beherrscht, kann sie so etwas aus der Perspektive der 3. Person und im Präteritum schreiben, und damit haben sich solche Missverständnisse dann auch erledigt. Aber jetzt zum Zweck der Übung als Anfängerin ist dieser Anfängerinnenstil auch in Ordnung. Es ist ja gut geschrieben.

    Die kurzen, knackigen Sätze treiben die Geschichte voran und drücken aufs Tempo. Normalerweise macht man so etwas nur in Actionszenen, um Hektik oder Schnelligkeit zu inszenieren. Und das ist der einzige Kritikpunkt, den ich hier habe, denn bei einer solchen Schreibweise kommen eigentlich keine Gefühle auf, man kann die Gefühle in den Personen nicht wirklich spüren. Dafür ist einfach keine Zeit.

    Nur mal zum Beispiel:

    Ich sehe sie. Sie sieht mich. Sie grinst. Ich lache.

    Das ist absolut in Ordnung, wenn man etwas ganz Bestimmtes erreichen will. Tempo. Wenn man jedoch Gefühle beschreiben will, ist das nicht der richtige Weg.

    Da wäre es so besser:

    Auf einmal stand sie da. Ich sah, wie sie nachdenklich die Stirn runzelte. Es war kein einfaches Stirnrunzeln, es war eine Art von Traurigkeit. Sie vermisste etwas, und das, was sie vermisste, war ihr wichtig. Es fehlte ihr sehr.
    Sie blickte hoch, und ihre Augen begegneten meinen. Obwohl ich dabei fast zusammenzuckte, war es mir nicht unangenehm. Sie hatte schöne, dunkle Augen, die auf eine unergründliche Seele hinwiesen.
    Plötzlich, völlig unerwartet, grinste sie. Ihre Augen bekamen ein warmes Leuchten.
    Dieses Leuchten drang tief in mich ein wie das Licht einer in einem Fenster aufflackernden Kerze an einem Winterabend, nachdem man lange durch die Dunkelheit gelaufen ist. Ich wusste noch nicht einmal warum, aber ich musste lachen, denn zum Weinen war mir nicht, und die Gefühle, die sie auf so selbstverständliche Art in mir erweckt hatte, mussten heraus.


    Die zweite Szene beschreibt genau dasselbe wie die erste Szene mit den gerade einmal zehn Wörtern, nur mit Fokus auf die Gefühle.

    Ach ja, und dann noch ganz etwas anderes:

    „Tu´s einfach!“
    Warum hast Du hier das Akzentzeichen verwendet und nicht den Apostroph, wie es richtig wäre? 😉

    Das ist eine rhetorische Frage, denn da das so viele Leute falschmachen, scheint die Apostrophtaste auf den meisten Tastaturen anscheinend unsichtbar zu sein. 😎

    Aber bitte nicht stattdessen die Akzentzeichen verwenden, sondern mal die Taste mit dem Apostroph (auf deutschen Tastaturen rechts über dem Zeichen #) suchen und es richtig schreiben, nämlich so:
    „Tu’s einfach!“

    Mittwoch, 15. August 2018 10:08
  • Hey ihr Lieben!
    Wow, hier ist ja mal eine richtige Diskussion entstanden! Das freut mich sehr. :D
    Danke für eure Anregungen, und danke Sima und Frau Gogoll für die Verteidigung meines Gedankensatzes.
    Interessant, das mit dem Apostroph. Der ist mir tatsächlich noch nie aufgefallen. :D Habe ihn jetzt mal gesucht und tatsächlich auch gefunden, und nun ist sein Weg frei ins nächste Wort, in dem er gebraucht wird! ;-)
    Ich finde es auch interessant, zu sehen, wie unterschiedlich Text ankommen kann. Mir persönlich gefällt dieser kurze, knappe, abgehackte Stil eigentlich gar nicht so gut, aber für diese Szene empfand ich ihn irgendwie als passend. Klar ist da kein Raum für Gefühle. Aber hey - wie lange steht man in so einer Schlange am Büffet? Fünf Minuten? Bisschen knapp, um sich sooo viele Gedanken zu machen, zumal die "Ich-Figur" da ja auch anfangs recht skeptisch war und das auch eigentlich gar nicht wollte. Wäre die Geschichte aus Sicht ihres Gegenübers erzählt, klänge sie vermutlich ganz anders... Aber wie gesagt, ich finde es interessant, wie es ankam. ;-)
    Das mit der Ich-Perspektive als Anfänger"fehler" trifft mich jetzt ja schon ein bisschen. :P Es ist nicht so, als ob ich das andere nicht könnte. Es macht mir halt nur einfach weniger Spaß.
    Zumal es mir persönlich oft so vorkommt, als würde das Erzählpräteritum plus das beschreibende Schauen auf zwei oder mehr Charaktere immer auch eine gewisse Distanz zur Situation schaffen. Und das ist ja was, was für einen Roman gut ist, für eine Kurzgeschichte aber nicht immer hilfreich?
    Okay, es kann vielleicht auch daran liegen, dass ich es zu selten mache und es sich für mich daher distanziert anfühlt. Aber auch beim Lesen von Büchern zum Beispiel kommt es mir manchmal so vor. Man "sieht ja nur zu".
    Plus: Wenn man beschreibend mit namenlosen Charakteren hantiert, die auch noch beide weiblich sind, landet man recht schnell bei einem verwirrenden Angebot an "sie" und "ihr", und ruckzuck verliert entweder der Leser den Überblick, oder die Chars brauchen doch Namen, oder sie brauchen Frisuren und bunte Pullover oder eine sitzt und eine läuft rum etc.... Voll kompliziert. ;-) Das Problem hab ich bei "ich" und "sie" nicht.

    Und sonst? Ich habe tatsächlich anderthalb Versuche auf dem Laptop, die in Richtung Märchenwettbewerb gedacht sind. Aber die sind auch nicht viel länger. ;-) Und sie sind auch sehr anders als die Beispielmärchen, die mal eine Weile da zu lesen waren. Von daher weiß ich noch nicht genau, was ich damit machen werde.
    Aber nur mal fürs Protokoll: der fertige Versuch ist in der 3. Person und in der Erzählvergangenheit geschrieben. :P Vielleicht sollte ich ihn allein aus diesem Grund einreichen. Das kann ich so ja jetzt echt nicht einfach auf mir sitzen lassen... ;-)

    Mittwoch, 15. August 2018 14:02
  • @Asuka

    Und sonst? Ich habe tatsächlich anderthalb Versuche auf dem Laptop, die in Richtung Märchenwettbewerb gedacht sind. Aber die sind auch nicht viel länger. ;-) Und sie sind auch sehr anders als die Beispielmärchen, die mal eine Weile da zu lesen waren. Von daher weiß ich noch nicht genau, was ich damit machen werde.
    Aber nur mal fürs Protokoll: der fertige Versuch ist in der 3. Person und in der Erzählvergangenheit geschrieben. :P Vielleicht sollte ich ihn allein aus diesem Grund einreichen. Das kann ich so ja jetzt echt nicht einfach auf mir sitzen lassen... ;-)


    Also den einen von den anderthalb Versuchen würde ich gerne lesen. Egal wie lange die Geschichte ist. ;)
    Und nein, das kannst Du echt nicht auf Dir sitzen lassen. ;) Also her mit der Geschichte, die Einreichfrist ist noch nicht verstrichen.

    Mittwoch, 15. August 2018 21:33
  • Asuka

    Anja Permalink

    Danke, Anja! Ich überlege es mir. Sind ja noch ein paar Tage bis zum 31. ;-)

    Hm. Und da das Programm sagt, mein Kommentar sei zu kurz, muss ich wohl noch etwas schreiben. Nur was?

    Donnerstag, 16. August 2018 15:32
  • Ruth Gogoll

    Asuka Permalink

    Zumal es mir persönlich oft so vorkommt, als würde das Erzählpräteritum plus das beschreibende Schauen auf zwei oder mehr Charaktere immer auch eine gewisse Distanz zur Situation schaffen. Und das ist ja was, was für einen Roman gut ist, für eine Kurzgeschichte aber nicht immer hilfreich?
    Du findest, dass meine Bücher, die in der 3. Person und im Präteritum geschrieben sind, distanziert sind?

    Wieder nur eine rhetorische Frage. 😉 Da ich schon sehr viel Lob dafür bekommen habe, dass sie es eben nicht sind. Ich habe auch einige Bücher in der Ich-Perspektive geschrieben (allerdings nie im Präsens, das klingt für mich nach Tagebuch, nicht nach einer erfundenen Geschichte) und ich kann Dein Gefühl bzgl. der Distanz durchaus nachvollziehen. Es ist etwas anderes, aus welcher Perspektive man schreibt.

    Als ich das erste Mal versuchte, in der 3. Person zu schreiben, hatte ich dieselben Probleme, wie Du sie beschreibst. (Übrigens auch viele andere Autorinnen. Wir haben das schon oft im Schreibforum diskutiert, weil die Probleme praktisch bei jedem auftauchen.) Aber ich hatte den Ehrgeiz, das hinzubekommen. 😄 Es war eine Herausforderung für mich, auch mir selbst zu beweisen, dass ich das kann.

    Sein Handwerk zu verbessern ist ein lebenslanger Prozess, das hört nie auf, und Du bist noch ganz am Anfang. Also schreib die Sachen so, wie sie Dir gefallen, wobei Du das beste Gefühl hast. Und wenn Du mehr machen willst, professioneller werden willst, dann wagst Du Dich an die nächste Stufe. Das ist absolut richtig so.

    Ob Roman oder Kurzroman oder Kurzgeschichte, das ist weniger von Bedeutung. Eine Kurzgeschichte ist nur dahingehend unterschiedlich, dass sie einen anderen Aufbau hat. Perspektive oder lange oder kurze Sätze sind nicht an die kurze oder lange Form gebunden. Man kann auch nicht sagen, dass sie für die eine oder andere Form eher geeignet wären.

    In einer Kurzgeschichte hat man generell weniger Zeit, und in einer extrem kurzen Geschichte wie dieser hier (man könnte ja sagen, das ist fast nur eine Vignette) wären lange Sätze vielleicht wirklich eher störend, aber trotzdem kann man das nicht verallgemeinern.

    Es kommt immer darauf an, was man als Schriftstellerin mit einem bestimmten Stil erreichen will. Wenn man die verschiedenen Stile handwerklich beherrscht, wenn man ganz bewusst wählen kann, weil man verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl hat, dann kann man zum Schluss im Prinzip nehmen, was man will, immer in Hinsicht auf die Intention, die man bezüglich des Textes hat.

    Mittwoch, 15. August 2018 15:10
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