Wer findet hierzu eine Geschichte (2)?

Wie wäre es mit einer neuen Geschichte?

Ich wachte auf, weil ich ein Klopfen auf Glas hörte.
Zuerst dachte ich, es wäre am Fenster, bis ich merkte, dass es wieder von hinter dem Spiegel kam . . .

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Wer hat hier bereits Kommentare abgegeben?

  • Nikki
  • Asuka
  • Nanni
  • Juli
  • Barbara
  • Lara
  • Ruth Gogoll
  • Nikki

    Permalink

    Stella wachte auf. Das Klopfen, welches sie aus dem Tiefschlaf riss, wurde stärker. Sie zitterte als sie ruckartig den Kopf hob. Orientierungslos schaute sie hin uns her – Stille. Sie setzte sich auf. Zum Glück nur ein Traum, dachte sie. Ein erneutes Klopfen ließ sie zusammen zucken. Sie hielt sich die gespreizte Hand vor die linke Brust. Ihr ganzer Körper bebte. Es hörte sich an, wie ein Klopfen auf Glas. Stella schaute automatisch zum Fenster. Doch die Dunkelheit gab nichts preis. Sie hielt den Atem an, als könne sie so die Zeit anhalten, um sich ein weiteres Klopfen, oder das was danach passiert zu ersparen. Die Bettdecke fest um ihren geschwitzten Körper gespannt, versuchte sie vorsichtig den Schalter ihrer Nachttischlampe zu erreichen.

    Als es noch einmal klopfte, konnte sie die Richtung ausmachen. Doch dort war kein Fenster. Angsterfüllt starrte sie auf ihr eigenes Spiegelbild. Wie konnte das sein? Sofort dachte sie an etwas Grauenvolles und zog die Bettdecke noch fester. Das Licht flackerte. Stellas Haut wurde immer nasser und ihr Mund trockener. Sie hatte das Gefühl sich übergeben zu müssen. Immer noch starrte sie auf ihr fahles Gesicht im Spiegel, als es plötzlich verzerrte. Ein kreischend, schriller Ton brachte fast ihr Trommelfell zum platzen. Blitzartig presste sie ihre Handballen gegen die Ohren und kniff die Augen zu.

    Sekunden später, sah sie durch ihre halboffenen Lider, wie sich zwei Hände von innen gegen das Glas pressten und Abdrücke hinterließen. Ein stummer Schrei entwich ihr. Ihre innere Stimme zwang sie dazu wegzulaufen, doch ihr Körper wollte ihr nicht gehorchen. Gelähmt vor Angst saß sie in ihrem Bett. Die Handabdrücke verbreiteten sich. Stella holte durch die Nase Luft und stieß sie durch den Mund wieder aus. »Wa was willst du von mir«, stotterte sie. Ihre Nasenflügel hoben und senkten sich ungleichmäßig. Eine Antwort bekam sie nicht, stattdessen verblichen die Abdrücke, bis nur noch ihr eigenes Spiegelbild zu sehen war.

    Allmählich atmete sie ruhiger. Ihr Körper entkrampfte sich und langsam richtete sie sich auf. Sie schaute in Richtung Tür und schnell wieder zurück. Sie wollte den Spiegel nicht aus den Augen lassen. Raus, raus, ich muss so schnell wie möglich raus hier. Dann stand sie langsam auf tastete sich rückwärts, immer den Spiegel im Blick, dem Ausgang entgegen. Sie griff nach dem Türknauf und drehte ihn vorsichtig um. Öffnete sie und presste sich so schnell sie konnte hindurch in den von LED-Lichtern gedimmten Flur.

    »Nicht schon wieder, was ist es denn dieses Mal?«, hörte sie eine unbekannte Frauenstimme sagen. »Geh zurück in dein Bett Letizia», sagte sie weiter. Letizia? Ich bin nicht Letizia. Woher kennt die mich. Wer ist das? Stella presste sich gegen die Wand. Sie konnte Niemanden sehen. Zitternd knickte sie immer wieder mit dem Fuß weg, als würden ihre Muskeln sie nicht tragen wollen.

    Dann kamen zwei Männer mit weißen Kitteln auf sie zu. Ihr breites Grinsen war kaum zu übersehen. Was wollen die von mir? Sie versuchte los zu rennen, wohin wusste sie nicht. Doch sie kam nicht weit. Nach ein paar Schritten, packten die beiden sie unter die Arme. »Lasst mich los! Ich muss hier raus!« Sie strampelte. Ein höhnisches Lachen erklang. »Natürlich willst du das, aber jetzt gehen wir erst mal schön wieder ins Bett und schlafen uns aus.« Stella versuchte sich mit aller Kraft wegzureißen und trat einen der Männer gegen das Schienbein. »Ey, spinnst du?«, rief er aus und packte fester zu. Sie wehrte sich und schlug um sich. Die Augen brannten ihr von den Schweißtropfen, die ihr die Stirn runter rannen.

    Verschwommen sah sie eine dritte Person auf sich zukommen. »Letizia, du musst zurück in dein Zimmer. Hör endlich auf dich zu wehren«, zischte sie. »Ich bin nicht Letizia«, schrie Stella immer wieder. Die Frau öffnete die Tür. »Nein, nein bitte nicht hier rein!« Ihre Stimme bebte. Tränen liefen ihr übers Gesicht. Mit ihren Füßen versuchte sie dagegen anzukämpfen. Doch die Männer waren stärker. Sie stießen sie aufs Bett. Im Spiegel sah sie, wie die Unbekannte eine Spritze aufzog. »Hilfe, hilfe schrie sie so laut sie konnte. Sie kämpfte um ihr Leben. Dann spürte sie wie ihre Glieder erschlafften. Bewegungslos lag sie da. Sie sah wie die drei das Zimmer verließen und dann fielen ihr die Augen zu.

    Samstag, 22. September 2018 11:04
  • Ruth Gogoll

    Nikki Permalink

    Da hast Du eine schöne Geschichte geschrieben, Nikki. ;) Hat mich an das Buch Die gelbe Tapete erinnert. Wobei hier in Deiner Geschichte jetzt nicht wirklich klar ist, ob Stella tatsächlich nicht Letizia ist oder ob sie sich das nur einbildet.

    Mir scheint es so, als wäre sie in einer Psychiatrie, wäre wirklich Letizia und hat sich die Figur Stella nur erschaffen, weil sie ihrer geistigen Krankheit entfliehen will. Stella ist gesund, Letizia ist krank, also will sie lieber Stella sein.

    Im Spiegel, das ist Letizia, ihr krankes Ich, das sich immer wieder in den Vordergrund schiebt. Stella fühlt sich davon bedroht, weil sie eigentlich gesund sein will, es aber nicht kann. Sie kämpft dagegen an, befreit sich als Stella, aber dann holt Letizia sie wieder ein.

    Ein paar Fehler würde ich gern ansprechen, weil sie vielleicht auch für andere Leute wichtig/interessant sind.

    1. Kommasetzung/Rechtschreibfehler: Zu viele Kommafehler hier in dem Text, die durchaus vermeidbar wären. Ebenso gibt es einige Rechtschreibfehler, die von der Rechtschreibprüfung angezeigt werden. Hast Du die Rechtschreibprüfung über den Text laufen lassen, bevor Du ihn hier eingestellt hast?

    2. Ausdrücke:

    Das Klopfen, welches sie aus dem Tiefschlaf riss
    Woher kommt diese Unart, immer solche Dinge wie „welches“ zu schreiben statt „das“? Was ist falsch an Das Klopfen, das …? Ungeheuer viele Anfängerinnen schreiben so. Wird das irgendwo an der Schule von irgendwelchen nicht sehr kompetenten Deutschlehrerinnen so unterrichtet?

    Sie hielt sich die gespreizte Hand vor die linke Brust.
    Es ist immer ein bisschen irritierend, wenn da nicht einfach nur „Hand“ steht, sondern „linke Hand“ oder „rechte Hand“. In diesem Fall ist das klar. Es soll heißen, dass es die linke Seite ist, da wo Stellas Herz so laut klopft. Aber in dem Fall würde ich eher schreiben: Sie legte ihre Hand auf ihr rasend klopfendes Herz. Dann weiß man, welche Seite es ist, und muss das nicht extra noch hinschreiben.
    Und ob die Hand nun gespreizt ist oder nicht ... Das ist nebensächlich. Das lenkt nur vom Inhalt ab. Nicht so detailgenau beschreiben. In dem Fall gilt das Motto von Mark Twain: „Wenn Sie ein Adjektiv sehen, bringen Sie es um.“ :) Klick mal auf den Link. Das ist ein interessanter Artikel dazu, den ich 2007 geschrieben habe.

    geschwitzten Körper
    Soll wahrscheinlich heißen verschwitzten. Sicher nur ein Tippfehler.

    Sofort dachte sie an etwas Grauenvolles.
    An was? Etwas Grauenvolles ist zu allgemein. Da entsteht kein Bild.
    Sofort dachte sie an einen Nosferatu mit langen Fingernägeln, der mit seinem eklig verzerrten Blick und dem Narbengesicht gleich auf sie niederstarren würde.
    Da weiß man, wovor sie Angst hat. Das ist konkret. Denk Dir ein konkretes Bild aus, das Du der Leserin in den Kopf setzen willst, nicht nur eine allgemeine Beschreibung.

    Die Handabdrücke verbreiteten sich.
    Was meinst Du damit? Wohin verbreiten sie sich? In den Raum hinein?
    Oder meinst Du verbreiterten? Das heißt, dass sie breiter werden, sich ausbreiten, die Hände sich mehr auseinanderziehen?

    Sonntag, 23. September 2018 10:07
  • Dieses Buch die gelbe Tapete kenne ich leider nicht. Mit deiner Aussage dass es sich bei Stella tatsächlich um Letitzia handelt hast du recht. Das ganze spielt auch in einer Psychiatrie. Ich habe mir gedacht, dass ich noch weiter schreibe, vielleicht in einem zweiten Kapitel indem sich das dann aufklärt. Ich hab noch tolle Ideen.

    Rechtschreibfehler
    Ja ich habe sie drüber laufen lassen und mir wurde nichts angezeigt. Hmm.. ich bin jetzt etwas verwirrt. Kommasetzung ist echt ein Problem. Trotz Regeln lernen, kriege ich es einfach nicht hin.

    Das Klopfen, welches sie aus dem Tiefschlaf riss
    Ich kann da nur von mir sprechen. Wir haben das so in der Schule gelernt. Dieses das, hört sich auch für mich falsch an. Liegt sicher daran, dass ich es so nie verwende.

    Die Beschreibung des Nosferatu klingt echt interessant :)

    Danke für deine Hilfe und Anregung

    Sonntag, 23. September 2018 14:33
  • Ruth Gogoll

    Nikki Permalink

    Als Die gelbe Tapete herauskam, warst Du noch nicht mal geboren, noch lange nicht. ;) Insofern ist es ganz normal, dass Du das nicht kennst.

    das/welches – Ja, Deutschlehrerinnen können kein Deutsch. :) Deshalb wird das in der Schule falsch gelehrt. Aber sobald man sich wirklich mit der deutschen Sprache beschäftigt, sprich Bücher schreibt (was Deutschlehrerinnen nicht tun, weshalb sie auch nichts davon verstehen), muss man sich entscheiden: Das Klopfen, welches ... ist vielleicht nicht falsch, aber es klingt furchtbar und gehört nicht in ein Buch. Jede Lektorin wird das sofort streichen.

    In dem Fall, wenn so etwas vorkommt, würde ich immer darüber nachdenken, das anders zu formulieren, sodass das Problem gar nicht entsteht.

    Und Nosferatu – So sieht er eben aus. Du kennst ja sicherlich den Film.

    Sonntag, 23. September 2018 15:06
  • Barbara

    Permalink

    Natacha wachte auf und öffnete ein Auge zu einem Schlitz. Ein lautes Klopfen. Ihr Blick schweifte zum Fenster hinüber. Sie zuckte auf. Schon wieder. Ein Klopfen.
    Was zum Teufel ist das? Nun klopfte es zweimal. Ihr Atem begann zu rasen, während ihre Augen Millimeter um Millimeter den Raum absuchten. Wo… woher kommt das? fragte sie sich innerlich, stand auf und näherte sich mit Herzklopfen dem Spiegel. Klopf… Klopf, machte es und entlockte ihrer Kehle einen Schrei.
    „Hahaha“, ertönte es hinter dem Spiegel furchteinflössend.
    Natacha riss die Augen auf und schaute sich im Spiegel an. Entsetzt beobachtete sie, wie sich ihr Spiegelbild in alle Himmelsrichtungen verzerrte.
    „Zsch… Zsch“, ertönte es, während ein Rauchwolke zwischen Wand und Spiegel zur Decke empor stieg. Ein bissiger Geruch kitzelte ihre Nase und nahm ihr fast die Luft zum Atmen.
    Klopf… Klopf. Es klopfte auf dem Spiegelglas. Ganz eindeutig. Zuerst ganz leise, dann lauter und lauter. Ihr Atem stockte, während ihr Herz mit hundertachtzig in Richtung Hose raste.
    Was ist hier los? Sie traute ihren Augen nicht. In Rot schrieb sich - wie aus dem Nichts - ‚Ich komme wieder. Vielleicht schon morgen‘ aufs Glas. Dann klopfte es dreimal hinter einander. Natacha erstarrte und schloss die Augen.
    Ein Knistern liess sie aufzucken und zur Seite blicken. Blätter und Briefumschläge flatterten zu Boden. Ein Bild machte sich selbstständig und schwebte durch den Raum, während die Lampe an der Decke zu flackern begann.

    Was hat das zu bedeuten? Ich… ich verliere den Verstand… ich werde… ich bin verrückt, schoss es ihr durch den Kopf. Und… was zum Teufel?... „Autsch“, schrie sie. Brennender Schmerz. Sie griff sich in den Nacken. Feucht. Dann starrte sie ihre Fingerspitzen an. Blut. Rot. „Verdammt. Wer ist hier?“, schrie sie hysterisch im Zimmer herum.

    „Hahaha… Habe ich dich endlich dort, wo ich dich haben will. Hahaha“, ertönte es hinter dem Spiegel.
    Ein eisiger Schauer lief Natacha den Rücken hinunter und liess ihr das Blut in den Adern gefrieren. Ihre Knie wurden weich wie Pudding, und sie sackte zu Boden.

    „Schau gut hin“, hörte sie es hinter dem Spiegel verzogen und tief sprechen. „Das ist dein Blut“, sagte die schauderhafte Stimme. „Dein Blut… Hahaha“.

    Natacha schluckte, starrte auf den Spiegel und sah, wie sich Bluttropfen auf dem Glas verewigten. „Autsch“, schrie sie und griff sich an die Stirn. Schon wieder. Blut.

    „Hahaha.“ Um sie herum begann es zu wehen. Dann ein lautes Knarren, begleitet von einem erneuten „Hahaha“.
    Peng und der Spiegel zersprang in tausend Stücke. Glassplitter flogen kreuz und quer durchs Zimmer.
    Natachas Herz sprang ihr fast aus der Brust. Sie hielt sich die Ohren zu und duckte sich.
    Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde es ruhig. Sie öffnete die Augen und blickte zu Boden. Um sie herum war alles voller Glassplitter. Sie atmete tief durch, während ihr Blick durch den Raum schweifte. Sie zuckte auf. Dann erstarrte sie. Dort, wo der Spiegel stand, sah sie eine Rauchschwade empor steigen.
    Verdammt… verdammt, dachte sie und sah, wie die Rauchwolke auf sie zuraste, zischte und sich durch das offene Fenster aus dem Staub machte.

    „Hahaha. Ich komme wieder. Vielleicht schon morgen“, ertönte es von weitem, während die Lampe begann aufzuflackern.

    Mittwoch, 4. Februar 2015 16:41
  • Barbara

    Barbara Permalink

    Kurze Fortsetzung;)

    Nach allem, was soeben vorgefallen war, hielt es Natacha in den eigenen vier Wänden nicht mehr aus. Sie musste weg von hier. Sofort. Sie blickte in den Spiegel und erschrak. Das Erlebte hatte Spuren des Entsetzens in ihr Gesicht gezeichnet. Immer noch war die dominierende Farbe Weiß. Sie schnappte sich eine Jacke und wollte die Wohnung verlassen. Im Türrahmen blieb sie stehen und wagte einen Blick zurück. Hinter ihr sah es aus, wie auf einem Schlachtfeld.

    Plötzlich schnellte ihr Kopf zum Fenster. Was ist das? Von weitem sah sie, wie eine Rauchwolke... etwa die Rauchwolke von vorhin? auf das Fenster zusteuerte.

    „Verdammt“, schrie Natacha und zog die Tür hinter sich zu. Dann hörte sie es auch schon knallen und scheppern. Das Klirren von zerschlagenem Glas fuhr ihr durch March und Bein.

    Natachas Herz begann wie verrückt zu rasen. Sie hechtete die Treppe hinunter. Unten angekommen, riss sie die Tür auf und blickte um sich. Dann rannte sie in Richtung Wald. Sie rannte um ihr Leben, keuchte und stöhnte. Überall Geräusche. Überall Schatten. Überall knisterte es.

    „Verdammt… nicht schon wieder“, schrie Natacha, während es begann, um die Tannen herum zu pfeifen, Blätter um ihren Kopf wehten und vor ihr Jungtannen entwurzelt wurden.

    „Hahaha… du entkommst mir nicht“, hörte sie diese Mörderstimme schon wieder sprechen. „Hahaha… das macht so viel Spaß mit dir… Wieso sollte ich auch bis morgen warten?“, hallte es, gefolgt von einem dreckigen Grinsen, dass Natacha durch sämtliche Gliedmaßen schoss. Sie hielt sich die Hände vors Gesicht und schwitzte Blut. Das war's, dachte Sie. Schluss. Feierabend.

    Dann ein lauter Knall. Sie riss die Augen auf und sah die Rauchwolke auf sie zusteuern. Sie starrte auf die Wolke. Dabei stolperte sie ein paar Schritte nach hinten, bis ein Baum sie aufhielt. Sie schloss die Augen. Hoffentlich kurz und schmerzlos, dachte sie, warf die Hände nach hinten und krallte sich im Baumstamm fest. Zitternd wartete sie auf den alles entscheidenden Moment.

    Plötzlich ein lautes Hupen, so, als wäre es direkt neben ihrem Ohr. Tüt Tüt Tüt… tüttüt machte es laut. Natacha hielt sich die Ohren zu, während in ihr ein einziges Herzrasen stattfand.

    Doch: Der Wind wurde allmählich weniger. Die Geräusche verstummten, bis auf das Aufheulen zweier Wölfe. Natacha rutschte mit dem Rücken dem Baumstamm entlang zu Boden, winkelte die Knie an, stützte die Ellbogen auf und legte das Gesicht in die Hände.

    Dann spürte sie, wie jemand über ihr Haar streichelte. „Bsch… es ist alles gut“, sagte eine sanfte Stimme.
    Natacha zuckte auf. „Nein… Nein…“, schrie sie völlig verwirrt.
    „Beruhigen Sie sich. Das Böse ist weg“, meinte die warme Stimme und streichelte erneut über Natachas Haar.
    Natacha wagte einen vorsichtigen Blick zwischen zwei gespreizten Fingern hindurch und sah direkt in die smaragdgrünen Augen einer…
    Natacha schüttelte den Kopf und tauchte in den weichen Blick ein... in den Blick einer Waldfee oder wer war das?

    Donnerstag, 5. Februar 2015 10:34
  • Ruth Gogoll

    Barbara Permalink

    Na, jetzt wird's interessant. ;) Beziehungsweise noch interessanter. Vielleicht solltest Du Dich tatsächlich aufs Horrorgenre verlegen. Du kannst das sehr gut beschreiben.

    Donnerstag, 5. Februar 2015 10:51
  • Danke!
    Aber: Im Moment schwebe ich immer noch auf Wolke sieben:)... Brauche nur ein bisschen Abwechslung;)
    Verlegen aufs Horrorgenre: Ne ne. Dafür ist mir das andere (Herzschmerz) inzwischen zu sehr ans Herz gewachsen:) Aber wieso nicht ab und zu ein Abstecher in die Tiefen des Grauens... Brrrr;)

    Donnerstag, 5. Februar 2015 10:56
  • Ruth Gogoll

    Barbara Permalink

    Super. Freddy Krueger lässt grüßen. ;) Also so gut, wie Ihr alle seid, sollten wir ein Label el!es Horror einführen.

    Mittwoch, 4. Februar 2015 20:07
  • Danke:)
    Horrorkuscheln und für den Morgen danach roter Frühstückssaft;)
    Euch allen einen schönen Tag!

    Donnerstag, 5. Februar 2015 7:19
  • Das blaue Grab 2.0? ;)

    Mir gefallen die Geschichten bisher auch gut. Ich werde mich aktuell allerdings nicht an Schreibübungen beteiligen, da ich sonst wahrscheinlich nie zum eigentlichen Schreiben komme;)

    Mittwoch, 4. Februar 2015 20:09
  • Nanni

    Juli Permalink

    Ich lasse die Schreibübungen auch aus. Mir ist das auch zu viel.
    Aber die Übungen sind wirklich gut. Ihr habt tolle Geschichten auf Lager. :)

    Mittwoch, 4. Februar 2015 21:14
  • Ruth Gogoll

    Nanni Permalink

    Die Übungen sind vor allem dann eine Hilfe, wenn man nicht weiß, was man schreiben soll, wenn einem nichts einfällt. Sobald man die Wörter sieht oder die erste Zeile oder eben auch hier unsere Zweizeiler jetzt, kommen die Ideen, wie man sieht. Wenn man aber ohnehin schon mehr als genug Ideen hat, braucht man die Schreibübungen nicht. :)

    Was mir persönlich an den Schreibübungen auffällt, wenn ich mich daran versuche, ist, dass meine Gedanken in eine andere Richtung gelenkt werden, dass ich plötzlich eine andere Perspektive bekomme. Ich habe normalerweise Ideen mehr als genug, aber es wäre nie Horror oder Thriller. So etwas lese ich nicht und so etwas schreibe ich nicht.

    Im Rahmen so einer Übung tue ich es dann aber plötzlich, und es macht mir Spaß, die mir gewohnten Pfade zu verlassen und neue Regionen zu erforschen. Es erweitert den Horizont. Man kann wieder frischer drauflosschreiben (insbesondere, wenn man schon so viel geschrieben hat wie ich).

    Mittwoch, 4. Februar 2015 21:20
  • Das ist ja auch richtig. Übungen sind immer toll. Und man kommt auf die unterschiedlichsten und witzigsten Sachen. Oder auch grusel-,-horror-, -thriller … :)

    Nur bei mir tut sich leider so gar nichts. Mein Kopf ist total leer. Mir wollen keine Ideen mehr einfallen oder Geschichten. Aber ich lese die hier neu eingestellten Ideen und kleinen Geschichten immer wieder gern. Ist ja auch interessant. :)

    Donnerstag, 5. Februar 2015 14:53
  • Lara

    Permalink

    Ich wachte auf, weil ich ein Klopfen auf Glas hörte.
Zuerst dachte ich, es wäre am Fenster, bis ich merkte, dass es wieder von hinter dem Spiegel kam. Dieses Klopfen vernahm ich in letzter Zeit öfter. Was war das nur?
    Im Dunkeln tastete ich nach dem Schalter meiner Nachttischlampe. Ich knipste das Licht an und setzte mich auf. Jetzt würde ich diesem mysteriösen Klopfen, was mir nicht zum ersten mal den Schlaf raubte, auf den Grund gehen.
    Ich schwang mich aus dem Bett und ging zum Spiegel hinüber.
    Der Spiegel hatte bei meinem Einzug bereits hier gehangen und ich fand, dass er mit seinem goldenen, antik aussehenden Rahmen gut zu meinen restlichen Schlafzimmermöbeln passen würde, weshalb ich ihn hängen ließ.
    Ich stellte mich davor und betrachtete zunächst mein Spiegelbild. Meine Haare waren vom Schlaf zerzaust und ich hatte noch dunkle Ränder unter meinen Augen, die meine Müdigkeit allzu deutlich machten.
    Tock Tock Tock
    Da war wieder das Klopfen und es kam eindeutig vom Spiegel. Irritiert kniff ich die Augen zusammen und versuchte einen Auslöser für dieses Geräusch ausfindig zu machen, doch ich fand keinen.
    Erschöpft und genervt fuhr ich mir mit den Händen durchs Gesicht. Ich hatte keinen Nerv für so etwas und auch nicht die nötige Energie. Als ich dann wieder in den Spiegel blickte war mein Spiegelbild verschwunden.
    >>Das kann doch nicht..<< murmelte ich und rieb mir die Augen, doch es war weg.
    Ich trat noch einen Schritt näher an den Spiegel heran und berührte mit meiner einen Hand die Stelle, wo zuvor noch mein Spiegelbild gewesen war. In dem Moment wo meine Finger die kalte, glatte Oberfläche des Spiegels berührten, spürte ich wie ich irgendwohin gesogen wurde. Ich verlor den Halt untern den Füßen und alles wurde schwarz.
    Nach einigen Sekunden, die mir wie eine Ewigkeit erschienen, stand ich wieder auf festem Boden, aber um mich herum war es stockfinster. Wo war ich hier nur gelandet? Und wie kam ich hier wieder weg?
    Ich wagte mich mit nach vorn ausgestreckten Armen ein paar Schritte vor und ertastete eine glatte Fläche. Wahrscheinlich Glas. Ich klopfte.
    Tock Tock Tock

    Mittwoch, 4. Februar 2015 15:47
  • Barbara

    Lara Permalink

    Gefällt mir gut:) Wann kommt die Fortsetzung?
    (Nach 22h werde ich nichts mehr lesen. Die Gefahr ist zu gross, dass ich dann Albträume habe und die ganze Nacht am Rennen bin;)

    Donnerstag, 5. Februar 2015 7:49
  • Ruth Gogoll

    Lara Permalink

    Sehr gut. Du hast sehr viel Gefühl für Stimmung und Atmosphäre. Das ist richtig gruselig und gut geschrieben.

    Mittwoch, 4. Februar 2015 19:53
  • Vielen Dank !

    Mittwoch, 4. Februar 2015 19:59
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Man könnte es sich jetzt natürlich ganz einfach machen mit »Alice hinter den Spiegeln«:

    „Alice, Alice, was machst du denn da?“ Humpty Dumpty rollte heran und rollte gleichzeitig die Augen.
    „Ich muss hier raus! Ich muss auf die andere Seite zurück!“ Wieder klopfte Alice heftig gegen die verspiegelte Scheibe, die auf der anderen Seite ein ganz normaler Spiegel war. Von dieser Seite aus konnte sie sogar hindurchsehen, während man von der anderen Seite nur sein eigenes Spiegelbild sah.
    „Du erschreckst den Mann wieder“, wandte Humpty Dumpty ein. „Er sieht dich doch nicht.“
    „Er muss mich sehen! Ich sehe ihn doch auch!“
    „Wenn das logisch wäre, wärst du nicht hier“, sagte Humpty Dumpty.
    „Ach, du immer mit deiner Logik!“ Alice ließ sich auf den Boden fallen und sank in sich zusammen. Ihren Rücken an die Wand gestützt zog sie die Knie an, legte ihre Arme darum und ihr Kinn obenauf. „Ich will nach Hause!“
    „Aber Kind, hier ist dein Zuhause. Das da drüben träumst du nur, das ist nicht echt.“ Humpty Dumpty ruckelte an seiner Krawatte. „Außerdem ist er lange nicht so schön wie ich.“
    Alice zog einen Mundwinkel hoch. „Eingebildet bist du gar nicht.“
    „Nein, überhaupt nicht. Ich sage immer die Wahrheit.“
    Alice musste lachen. „Ja, sicher.“

    Mittwoch, 4. Februar 2015 12:56
  • Ruth Gogoll

    Ruth Gogoll Permalink

    Eigentlich war die Anspielung auf »Alice hinter den Spiegeln« ja nur eine spontane Eingebung, aber dann habe ich angefangen zu überlegen, was würde passieren, wenn Alice aus dem Wunderland so lange hinter dem Spiegel eingesperrt gewesen wäre, dass sie erst heute wieder herauskommen würde? Deshalb habe ich jetzt mal ein bisschen weitergeschrieben. Es könnte eine Liebesgeschichte werden. ;)
    ---
    Sie saß eine Weile da, und ihr Gesichtsausdruck wurde trauriger und trauriger.
    „Komm, wir spielen etwas“, sagte Humpty Dumpty. „Dann kommst du auf andere Gedanken. Ein Rätsel. Was –?“
    „Ich mag nicht mehr!“ Alice unterbrach ihn mit Tränen in den Augen. „Ich will nach Hause, einfach nur nach Hause. Verstehst du das denn nicht?“
    Humpty Dumpty sah etwas überfordert aus. „Dann ein Gedicht“, sagte er. „Gedichte gehen immer.“
    Er holte tief Luft und wollte beginnen, da unterbrach Alice ihn erneut. „Deine Gedichte haben nie ein Ende, und sie haben keinen Sinn, keine Bedeutung.“
    „Keine ... Bedeutung?“ Humpty Dumpty wäre rot angelaufen, wäre er nicht ein Ei gewesen, das niemals die Farbe wechselte. Aber seine Krawatte schien ein wenig rot zu werden.
    „Nicht die geringste“, erwiderte Alice, noch trauriger als zuvor. „Du denkst dir einfach irgendwelche Wörter aus und reihst sie aneinander. Und dann gibst du den Wörtern irgendwelche Bedeutungen, die aber niemand versteht, nicht einmal du selbst. Das heißt, zum Schluss haben sie keine Bedeutung mehr.“ Sie schaute Humpty Dumpty an. „Ich glaube, du weißt gar nicht, dass Wörter eigentlich dafür da sind, damit die Leute sich verstehen. Du willst niemanden verstehen und willst auch nicht verstanden werden. Aber ich –“, sie schluckte, „ich will das. Ich will die Menschen verstehen. Deshalb lese ich Bücher. Und ich will verstanden werden. Deshalb rede ich, und deshalb schreibe ich.“
    „Verstehen, verstehen!“ Humpty Dumpty wedelte wegwerfend mit einer seiner großen Hände. „Du verstehst gar nichts!“
    Alice erhob sich und klopfte etwas Dreck von ihrem Kleid. „Ich glaube, du verstehst nicht. Du bist ein Ei, kein Mensch.“
    „Das ist soooo provokativ!“, schrie Humpty Dumpty. „Mich ein Ei zu nennen!“
    „Aber du bist eins“, stellte Alice fest, während sie ihre Blicke über Humpty Dumptys runden Körper gleiten ließ. „Die ganze Zeit, die ich hier bin, hast du dich nie verändert. Deine Form ist immer dieselbe. Eiförmig.“
    Humpty Dumpty holte vor Empörung so tief Luft, dass Alice einen Moment dachte, seine Schale würde platzen, aber natürlich tat sie das nicht, sie dehnte sich noch nicht einmal aus. Manchmal dachte Alice darüber nach, wie das möglich war, aber nicht in diesem Moment.
    Sie hatte gar keine Gelegenheit dazu, denn Humpty Dumpty atmete aus, und eine Art Wirbelsturm kam aus seinem breiten Mund, der Alice erfasste und gegen den Spiegel schleuderte.
    Sie schrie auf, denn so etwas hatte Humpty Dumpty noch nie getan, aber bevor sie ebenso wie er ihrer Empörung Luft machen konnte, lag sie am Boden. Und auf dem Boden war ein weicher Teppich, der ihren Fall aufgefangen hatte.
    Ein Teppich? Sie blieb einen Augenblick liegen. Vorsichtig strich sie links und rechts mit den Fingern neben sich entlang. Sie spürte die Fasern an ihren Fingerspitzen. Teppich, ganz eindeutig.
    Sie richtete sich auf, blieb aber sitzen. Dann schaute sie sich um. Das Zimmer erinnerte sie an irgendetwas, aber auch wieder nicht. Die Möbel sahen merkwürdig aus.
    Langsam kam ihr zu Bewusstsein, dass sie wohl auf der anderen Seite des Spiegels sein musste. Tatsächlich? Auf der anderen Seite des Spiegels?
    Ein Lächeln überzog ihr Gesicht. Auf der anderen Seite des Spiegels. Zu Hause.
    Sie runzelte die Stirn. Aber das hier war nicht ihr Zuhause. Es war nichts, was wie irgendein Zuhause aussah, das sie kannte. Der Mann, der hier wohnte, war nur einer von vielen gewesen, die sie hinter dem Spiegel gesehen hatte, aber sie kannte ihn ebenfalls nicht.
    Sie stand auf, vorsichtig, als ginge sie auf Eiern – Humpty Dumpty! Wo war er?
    Sie drehte sich um. Da war ein Spiegel. Sie ging darauf zu. Ihr Spiegelbild blickte ihr entgegen. Ihr Spiegelbild? Nein, das war nicht ihr Spiegelbild! Das war eine völlig fremde Frau! Eine Frau, kein Kind. Sie war doch erst siebeneinhalb Jahre alt. Diese Frau war mindestens – Nein, sie konnte nicht sagen, wie alt sie war. Auf jeden Fall aber war sie sehr viel älter als siebeneinhalb.
    Alice fühlte, wie ihr Magen knurrte. Sie hatte schon eine ganze Weile nichts mehr gegessen. Hatte sie überhaupt gegessen? Sie wusste es nicht mehr.
    Sie wandte sich vom Spiegel ab und sah sich erneut um. Hier gab es nichts zu essen. Bücher an der Wand und auf dem Tisch. Das war eine Bibliothek.
    Nach rechts und links blickend machte sie einen Schritt nach dem anderen auf die Tür zu. Dann huschte sie hindurch, als könnte sie auf der anderen Seite wieder etwas Unerwartetes erwarten und sie musste dem schnell entkommen.
    Und in der Tat: Unerwartet war es, was sie sah. Es schien eine Art Diele zu sein. Schuhe standen auf einem Bänkchen, Mäntel hingen an der Garderobe. Aber alles sah furchtbar fremd aus. Die Schuhe waren ... Sie zog die Augenbrauen zusammen. Wofür waren die wohl gut?
    Sie hob einen der Schuhe an und drehte ihn in den Händen. Der Schuh hatte keinen Absatz und war schrecklich bunt. So etwas hatte sie noch nie gesehen. Sie wusste gar nicht, wie man diese Farbe nannte. Und es war kein Leder. Irgendein ... Stoff?
    In diesem Moment hörte sie ein Geräusch. Es kam aus einer Tür auf der anderen Seite der Diele.
    Da war jemand!
    Alice erstarrte mit dem Schuh in der Hand.
    Kurz darauf betrat ein Mann die Diele. Und erstarrte ebenfalls, als er Alice sah.
    Sie starrten sich an, als ob sie der Schlag getroffen hätte.
    Der Mann begann zuerst zu sprechen. „Was ... wie ... Wer sind Sie?“
    Die Stimme war merkwürdig hoch für einen Mann. Aber nicht wirklich hoch.
    Alice ließ den Schuh fallen. Er prallte mit einem dumpfen Geräusch auf dem Boden auf.
    „Brauchen Sie Schuhe?“ Nun verzog sich das Gesicht des Mannes leicht. Anscheinend war er amüsiert.
    „Ich ... nein ...“ Alice wusste nicht, was sie sagen sollte. „Wo bin ich?“, fragte sie endlich.
    Die Augenbrauen des Mannes hoben sich. „In meiner Wohnung, würde ich sagen. Aber wie sind Sie hier hereingekommen?“ Sein Blick wanderte zur Tür.
    Immer noch irritierte Alice irgendetwas an ihm. Vieles eigentlich. Seine Hosen waren nicht aus Tuch, sondern aus irgendeinem blauen Stoff, den Alice nicht richtig einordnen konnte. Wenn überhaupt, hätte sie gesagt, dass es so etwas wie der Stoff war, den man über Pferdewagen spannte, um die Ladung zu schützen. Aber so etwas trug man doch nicht.
    Zudem trug er ein loses Hemd ohne Kragen, und dann ... Alice betrachtete das Gesicht unter den kurzen, schwarzen Haaren. Eine Brille hockte auf der Nase, wie sie noch nie eine gesehen hatte. Dahinter funkelten amüsierte dunkle Augen. Kein Bart. Die Wangen schienen glatt und unbehaart wie die einer Frau.
    „Ich ... Es tut mir leid, mein Herr.“ Alice knickste, wie sie es gelernt hatte.
    Ein kurzer Moment der Stille, als der Mann sie überrascht ansah, dann lachte er. „Ich bin kein Herr.“
    Alice schaute genauer hin. War das tatsächlich eine Frau? Eine Frau in Hosen, mit kurzen Haaren und offenbar ohne Korsett?
    Diese Person, von der Alice immer noch nicht wusste, was sie war, trat nun auf sie zu. „Aber du scheinst mir ziemlich verwirrt zu sein.“
    Ein Grollen schwang durch die Diele.
    Die Person lachte. „War das dein Magen? Wie lange hast du nichts mehr gegessen?“ Dann schweifte der Blick über Alices Kleid. „Sieht ja cool aus, dein Outfit. Ist das der neueste Hype? Tut mir leid, ich bin da nicht so auf dem Laufenden.“
    Als Alice nichts sagte, fuhr die merkwürdige Person fort: „Komm erst mal mit in die Küche. Ich wollte sowieso gerade einen Kaffee trinken. Und im Kühlschrank ist bestimmt auch noch was zu essen für dich.“
    Aus der Nähe betrachtet entschied Alice, es musste eine Frau sein. Aber warum sah sie so komisch aus?

    Donnerstag, 5. Februar 2015 9:26
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