5 Wörter – Teil 1

Wie fange ich eigentlich an zu schreiben?

Was muß ich beachten?

Das sind so die zentralen Fragen, die man sich stellt, wenn man die erste Kurzgeschichte oder sogar den ersten Roman schreiben will.

Oftmals scheitert es schon daran.

Deshalb sollte man, bevor man anfängt, »richtig« zu schreiben, ein paar Schreibübungen machen. Wie die Pianistin, die zuerst stundenlang Tonleitern übt, bevor sie das erste Lied spielt.

Eine sehr erprobte Schreibübung ist, sich einfach ein paar beliebige Wörter aus dem Lexikon oder sonstwo herauszusuchen und damit eine Geschichte zu schreiben. Damit ist man der Herausforderung enthoben, sich erst einmal ein Thema suchen zu müssen. Das Thema muß sich aus den zufällig vorhandenen Wörtern ergeben.

Wollen Sie es einmal probieren?

Hier sind die Wörter:

Kellnerin, Restaurant, Schlüsselkette, Labortisch, Auto

Schreiben Sie einen Text (ein paar Sätze sollte er schon lang sein, nicht nur ein einziger Satz), in dem diese fünf Wörter vorkommen.

Nicht schwierig, oder?

Das Ergebnis Ihrer Bemühungen können Sie hier als Kommentar einstellen, damit auch andere etwas davon haben.

Dann los!

Viel Erfolg.

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    Permalink

    Hallo zusammen,
    ich habe die Geschichte nicht überarbeitet, ich habe sie umgearbeitet. Jetzt, da mir ein Schluss dazu eingefallen ist, macht es für mich Sinn, daran weiter zu arbeiten. Ich habe etliches vom Originaltext entfernt, dafür Anderes hinzugefügt. Vielleicht gelingt es mir so, manchen Fragen zu entkommen und andere Fragen kann ich jetzt noch nicht beantworten, da ich selbst noch nicht genau wei, wohin die Reise geht. Ich kenne meine Protagonistinnen erst kurz und auch noch nicht sehr gut.

    ---------------


    Es war wieder spät geworden.
    Ich bin wohl die Einzige der Abteilung, die die Mitarbeiter des Reinigungsdienstes überhaupt zu Gesicht bekommt, lächelte Angelika vor sich hin. An diesem Abend hatte sie sich um neunzehn Uhr vom Letzten von denen verabschiedet.
    Nur einmal noch hatte das Telefon geklingelt, es war der Wachmann. Er wollte sicher gehen, dass niemand vergessen hatte das Licht zu löschen.
    Ihre Kollegen waren nach und nach verschwunden und nach siebzehn Uhr war sie mit ihrem Chef allein im Labor.
    „Machen sie nicht mehr allzu lange“, hatte er ihr augenzwinkernd zugerufen und war dann mit raschen Schritten davongegangen.
    Ha, ha, ha! Er wusste genau, dass sie wieder lange bleiben würde. Er kannte ihre Neugierde, ihr Jagdfieber.
    Am frühen Nachmittag war endlich die Probe zur neuesten Reklamation auf ihrem Schreibtisch gelandet. Immer wieder ärgerte sie sich darüber, wie viel Klebeband und Verpackungsmaterial verwendet wurde. Sie hatte jedes Mal ihre liebe Mühe, beim Auspacken nichts zu zerstören.
    Und da lag nun das gute Stück, das Objekt der Begierde.
    Mit spitzen Fingern hielt sie es sich nahe vor die Augen, nahm sogar die Brille ab, um es besser sehen zu können.
    Ich sollte unbedingt einen Termin beim Augenarzt ausmachen, aber das dachte sie in solchen Augenblicken immer und jedes Mal war der Gedanke gleich wieder vergessen, verdrängt von dem, was sie zu sehen bekam.
    Sie hatte das Teil erst von allen Seiten und auch unter dem Mikroskop ausführlich fotografiert, bevor sie es auf den Labortisch legte. Ehe sie ihm mit Pinzette, Skalpell und Präpariernadel vorsichtig zu Leibe rückte, las sie noch einmal aufmerksam die Reklamationsbeschreibung.
    Als sie mit dem Skalpell einen entschiedenen Schnitt durch einen Dichtungsgummi setzte, spürte sie den Schnitt ins eigene Fleisch.
    Dachte an den Tag vor etwa drei Jahren, als Cornelia ihr eröffnete, dass sie nicht mehr mit ihr zusammen leben könne. Cornelia hatte ihr vorgeworfen, ihre Arbeit, das Labor mehr zu lieben als sie. Ja, Cornelia war so weit gegangen, von ihr zu fordern sich zwischen ihr und dem Labor zu entscheiden.
    Cornelia wusste doch, was mir meine Arbeit bedeutete und mehr noch sie. Aber Cornelia hatte recht, ich hatte sie über Monate vernachlässigt.
    Angelikas Augen schimmerten feucht und sie konnte nichts mehr klar sehen.
    „Du kannst doch gar keine Menschen lieben“, diese allerletzten Worte Cornelias, bevor sie aus dem Zimmer rannte und dann die Wohnungstür hinter sich zuschlug, waren dieser Schnitt mit dem scharfen Messer.
    Jedes Mal, wenn sie an diese Szene dachte, spürte sie den Schmerz, der ihr Tränen in die Augen trieb. Auch jetzt liefen ihr wieder Tränen über die Wangen.
    Als sie sich wieder gefangen hatte, sah sie auf die Uhr, ihr Magen knurrte immer öfter und lauter. Halb zehn, sie hatte wieder einmal die Welt um sich vergessen.
    Das Teil, da war sie sich sicher, würde ihr an diesem Abend sein Geheimnis nicht mehr erzählen und so beschloss sie, für heute ein Ende zu machen. Ihren Schreibtisch beließ sie, wie er war, fuhr nur den Rechner herunter und legte ein großes Blatt auf den Labortisch, neben die Probe „Bitte liegen lassen und nicht berühren“ darunter ihr Kürzel AF.
    An der Pforte begrüßte sie den Mann vom Wachdienst.
    „Guten Abend Frau Fürder. Wieder mal etwas spät geworden?“
    „Sie wissen ja, die jugendliche Neugier.“
    Ein Scherz, den sie immer wieder teilten.
    Die andere Variante als Antwort war „Ich musste halt nachsitzen.“
    Sie wandte sich schon um, um zu ihrem Auto zu gehen. Es stand bestimmt als einziges und verlassen mitten auf dem großen Parkplatz.
    Jetzt spürte sie die Erschöpfung nach dem langen Tag und sie wusste, selbst fahren wäre jetzt keine gute Entscheidung. Ihr Kopf war noch zu voll von anderen Gedanken.
    Sie griff in ihre Handtasche, fand das Handy aber nicht.
    Liegt bestimmt auf dem Schreibtisch.
    Sie hatte jetzt weder Lust noch die Kraft, drei Etagen hinauf zu laufen und es zu holen.
    Sie ging zurück zur Portiersloge.
    „Etwas vergessen?“
    „Mein Handy, ich will jetzt aber nicht mehr ins Labor gehen. Könnten Sie mir bitte ein Taxi rufen?“
    Nachdem er telefoniert hatte, kam er aus dem kleinen Kämmerchen, zog an einer Schlüsselkette einen mächtigen Schlüsselbund aus der Tasche und schloss ab.
    Die angebotene Zigarette lehnte Angelika dankend ab.
    „Führen Sie mich nicht in Versuchung. Die letzte war vor über einem Jahr.“
    „Besser so“, dabei sah er sie fast ein wenig schuldbewusst an.
    „Manchmal, wenn es knifflig ist und ich eine dabei hätte, würde ich bestimmt wieder anfangen“, sie fühlte mit ihm und wollte ihm ihr Verständnis zeigen. Für sie gab es nichts Schlimmeres als militante Nichtraucher.
    Er begleitete sie dann noch bis zur Straße und ging erst zurück, als sie ins Taxi eingestiegen war und das Ziel genannt hatte.
    Wahrscheinlich notiert er sich die Adresse. Für den Fall aller Fälle. Ich bin eine Frau von dreißig Jahren und bestimmt in der Lage auf mich aufzupassen.
    In ihren Ärger mischte sich aber noch ein anderes Gefühl, insgeheim dankte sie ihm seine Fürsorge.
    Sie hatte dem Taxifahrer den Namen eines spanischen Restaurants gegeben. Hierher kam sie besonders oft dann, wenn es bei der Arbeit wieder spät geworden war. Sie bekam, hier auch um diese Zeit, immer noch etwas zu essen. Nicht nur etwas Kaltes.
    Schon als das Auto in die Straße einbog, sah sie, die Fenster des Lokals waren dunkel.
    Heute ist doch Dienstag und das Lokal hat seinen Ruhetag am Donnerstag. Oder haben sie schon geschlossen? Einen Augenblick war sie ratlos.
    Der Fahrer spürte das wohl und empfahl ihr ein kleines italienisches Restaurant, gleich hier in der Nähe.
    „Italiener“, nörgelte Angelika missmutig.
    „Keine große Küche aber auch keine Pizzeria“, beschwichtigte er, als er den Protest in ihrer Stimme hörte.
    Nach weniger als fünfhundert Metern hielt der Wagen. Als sie bezahlt hatte, stieg der Fahrer aus und öffnete ihr die Tür. Fast wäre ihr in ihrer forschen Art diese kleine Aufmerksamkeit entgangen. Es passierte ihr immer wieder. Sie war gewohnt, das Meiste selbst zu tun und übersah dabei oft die kleinen, wohlgemeinten Gesten. Sie dankte ihm mit einem offenen, herzlichen Lächeln und verabschiedete sich. Auch das tat gut.
    Ein flüchtiger Blick durch ein Fenster des Lokals beruhigte sie, sie würde nicht der einzige Gast sein. Wenigstens das nicht.
    Sie war es gewohnt allein zu essen, zu Hause und auch immer wieder im Restaurant und so öffnete sie ohne Scheu die Tür und trat ein. Das ‚Wait to be seated‘ war ihr mittlerweile so in Fleisch und Blut übergegangen, dass sie gar nicht auf die Idee gekommen wäre, sich an irgendeinen freien Tisch zu setzen.
    Ein Mann so um die sechzig kam nicht schnell aber zielstrebig auf sie zu.
    „Buona sera Signora.“
    Er sah sie nur kurz an und wusste, woher nur, dass sie alleine essen würde. Von einer Ablage neben der Tür nahm er eine Speisekarte und bat sie, ihm zu folgen. Ohne sich im Raum umzusehen, führte er sie an den genau für sie passenden Tisch. Sie saß mit dem Rücken zur Wand und ihr Platz war nicht für alle einsehbar, aber sie hatte einen guten Blick auf den Tresen. Perfekt.
    Ein Profi, nicht nur seines Faches auch bei der Beurteilung seiner Gäste und deren Bedürfnisse.
    In ihren Gedanken hinein reichte er ihr die aufgeschlagene Karte.
    „Das Mineralwasser mit oder ohne Gas?“, fragte er, bevor Angelika diesen Wunsch überhaupt äußern konnte.
    „Nach einem langen Arbeitstag wirkt ein Glas Prosecco Wunder. Darf ich Ihnen eines bringen?“
    „Ja bitte. Danke.“
    Angelika wunderte sich, was war das für ein Abend? Erst der Wachmann, dann der Taxifahrer und jetzt auch noch er. Sah sie denn so hilfsbedürftig aus? Egal, es fühlte sich gut an.
    Die Getränke wurden gebracht und als Angelika aufschaute, spürte sie, dass die Erde aufhörte sich zu drehen, die Zeit angehalten worden war.
    Schwarze Locken, braune Augen und dieser Mund.
    „Sie kommen spät“, begrüßte die Kellnerin sie.
    Angelika hörte aus dieser Stimme etwas ganz anderes. Nicht, dass es schon spät sei, sie hörte, dass die Frau schon lange auf sie wartete. Aber warum? Wieso? Sie war noch nie hier gewesen. Aber ja, die Frau hatte recht. Es war Zeit zu kommen.
    „Ja“, war daher ihre knappe, aber nicht unhöfliche Antwort.
    „Ich hatte so viel zu tun und …“, Angelika spürte, dass die Angesprochene nicht nach einer Erklärung und schon gar nicht einer Entschuldigung verlangte.
    „Fleisch, Fisch oder vegetarisch?“, fragte die Frau und Angelika war berauscht von dieser Stimme. Sie hing ihr an den Lippen. Nicht wegen der Worte oder um den Inhalt zu verstehen. Sie spürte plötzlich das unbedingte Verlangen diese Lippen zu berühren. Mit dem Finger deren Form zu folgen, ihre Beschaffenheit zu fühlen.
    Die Frau wiederholte ihre Frage ohne Hast und Angelika hatte auch nicht das Gefühl, dass die Frau darüber ungeduldig wäre.
    „Fleisch“ kam es von Angelika. Ihre Stimme bebte unsicher.
    „Fleisch bitte“, diesmal mit möglichst fester Stimme.
    Sie sah der Frau nach, als die Richtung Tresen ging. Hatte sie das mit offenem Mund getan? Sie wusste es nicht.
    Was war das? Angelika war sich sicher in eine andere Welt eingetaucht zu sein.
    Es dauerte, bis sie in den Raum zurückkehrte, ehe sie die Stimmen der anderen Gäste hörte, deren Bewegungen sah.
    Aber eigentlich hatte sie nur Augen für die Kellnerin. Sie sog jede deren Bewegungen und Gesten auf. Aber was war das Besondere daran? Sie stellte ein Tablett auf die Theke und Gläser darauf. Ihre schlanken Finger, die die Gläser umschlossen. Jetzt stand diese Frau mit dem Rücken zu Angelika und hob mit beiden Händen ihre Haare nach oben, entblößte diesen schlanken, langen Hals. Angelika sah diese Linien vom Ohr bis zum Ausschnitt des Kleides. Wie sie die Augen niederschlug, wenn sich ihre Blicke wie durch Zufall begegneten. Angelika war, als spräche diese Frau in einer Sprache zu ihr, die nur sie beide verstanden. Am liebsten hätte Angelika ‚ja‘ geschrien und ausgerechnet in diesem Augenblick fiel ihr Cornelias Satz, du kannst Menschen nicht lieben, ein.
    Angelika senkte den Kopf, niemand sollte ihre Traurigkeit sehen, ihre feuchten Augen.
    Bestimmt war die Vorspeise hervorragend, genauso wie die Pasta mit dem Wildschweinragout. Angelika achtete nicht auf das, was auf dem Teller vor ihr lag. Es war diese Frau, die ihre ganze Aufmerksamkeit auf sich zog. Auf den Hauptgang verzichtete sie. Aber nicht auf das Dessert, Profiteroles sie liebte diese kleinen, gefüllten Windbeutel.
    Vorsichtig und verwirrt sah sie immer wieder zu der Kellnerin hin. Merkte, dass auch deren Blicke eher schüchtern wurden.
    Sie bat den Patron um die Rechnung und gleichzeitig ihr ein Taxi zu rufen.
    Es war dann aber die Frau, die ihr die Rechnung brachte. Sie legte das Mäppchen auf den Tisch und entfernte sich gleich wieder.
    Angelika stockte der Atem, als sie das Mäppchen öffnete. Auf dem Zettel standen keine Zahlen, nur die Worte: 'ich warte vor der Tür auf Sie'.
    Angelika griff aus ihrer Handtasche Geldbeutel und Stift. Sie legte einen Schein in die Mappe, vorher schrieb sie unter die Botschaft nur ein Wort, zwei Buchstaben. Ja.
    Wenige Minuten später öffnete sich die Tür des Lokals und ein Mann kam herein. Er ging gleich zum Patron und sprach leise einige Worte mit ihm.
    Der Patron kam zu Angelika an den Tisch, um ihr mitzuteilen, das Taxi sei da.
    Vor der Tür, ein wenig im Schatten der Hauswand, stand Sie. Sie hatte nur eine dünne Jacke übergezogen.
    Die beiden Frauen sahen sich kurz in die Augen, nickten sich mit diesem Blick zu.
    Gemeinsam stiegen sie hinten in das Taxi. Wieder nur ein schneller Blick, dann gab Angelika dem Fahrer ihre Adresse.
    Während der Fahrt saß jede in einer Ecke. Nur, wenn die Straßenlampen ihre Gesichter erleuchteten, sahen sie ihre Gesichter. Sah jede den Blick der Anderen. Angelika spürte immer wieder Gänsehaut.
    Im Auto sprachen die beiden kein Wort.
    Die Fahrt dauerte nicht lange und dann standen sie sich allein auf dem Gehsteig gegenüber.
    Erst jetzt wurde Angelika bewusst, sie war dabei ihre Anonymität aufzugegeben. Hier wohnte sie, ihr Name stand in gut lesbaren Buchstaben auf dem Schild an der Tür. Von ihrer Begleiterin wusste sie nichts. Nur, dass von ihrer Selbstsicherheit, die sie bei der Begrüßung gezeigt hatte, nichts mehr geblieben war. Sie spürte Verunsicherung und Schüchternheit.
    „One night stand“, war es das, was sie wollte? Sie verabscheute diesen Ausdruck. Er erinnerte sie an Worte wie, Einmalzahnbürste oder Einmalrasierer.
    Einmal benutzt und dann weggeworfen. So hatte sie sich bisher immer danach gefühlt. Sie war benutzt worden, hatte die Partnerin benutzt und dann tschüss. Die Leere danach war immer größer gewesen, als die Sehnsucht davor.
    Angelika holte den Schlüssel aus der Handtasche.
    Ihre Begleiterin sah sich aufmerksam aber schüchtern in der Wohnung um.
    „Schön haben sie es hier“, waren erst einmal ihre einzigen Worte.
    Angelika nickte dankbar über das Kompliment.
    Sie ging in die Küche und kam mit einer geöffneten Flasche und zwei großen Rotwein Gläsern zurück.
    Zum Essen hatte sie nur Wasser getrunken, aber jetzt war ihr noch nach einem Glas Rotwein. Es musste ein schwerer, gehaltvoller sein. Südfrankreich. Sie entschied sich für einen aus dem Languedoc. Sie goss wenig in jedes der Gläser und reichte eines ihrer Besucherin.
    „Danke“, mehr erst einmal wieder nicht.
    Sie hoben die Gläser gegeneinander, stießen aber nicht an.
    Angelika sah wie die schlanken, langen Finger den Stiel des Glases umfassten. Sah die kleine Schwenkbewegung und dann schloss die Frau die Augen und führte das Glas vorsichtig zur Nase.
    Sie macht das nicht zum ersten Mal. Sie kennt sich aus mit Weinproben.
    Wieder senkte ihr Gegenüber den Kopf ließ Angelika diese Wimpern sehen. Die erleuchtete Linie ihres Kinns vor dem dunklen Hintergrund.
    Wie gerne wäre Angelika in diesem Moment Malerin gewesen, hätte diesen Augenblick auf Leinwand einfangen können.
    „Ein nicht endend wollender heißer Sommer, karger, steiniger Kalkboden.
    Syrah ist ganz sicher dabei. Vielleicht ein wenig Merlot. Aber da ist auch noch etwas anderes. Der Wein erzählt von der Mühe und dem Fleiß der Menschen, die ihn gemacht haben. Er schmeichelt nicht mit süßen Fruchtaromen. Es ist der herbe Duft von Kräutern.“
    „Ja, das ist es, was ich an ihm mag. Er drängt sich nicht auf, umschmeichelt einen nicht. Man muss sich auf ihn einlassen, dann verrät er sein Geheimnis. Sie kennen sich aus mit Wein?“ Angelika staunte.
    „Mein Großvater hat ein Weingut auf Sizilien. Manchmal habe ich da geholfen und vor allem, er hat mir früh beigebracht Weine zu probieren. Natürlich durfte ich am Anfang nur riechen, nicht trinken. Das kam erst später. Ich weiß noch als ich einmal den Wein schluckte und das eklige Zeug sofort wieder ausspuckte. Ja, sagte damals mein Großvater, genau so macht man es bei einer Weinprobe. Man schluckt nicht, man spuckt aus.“ Sie lachten gemeinsam über diese kleine Geschichte. Beide fühlten, wie schön gemeinsam Lachen war.
    Angelika sah verstohlen nach der Uhr, viertel nach zwei. Zeit schlafen zu gehen.
    Ihre Besucherin hatte die Geste bemerkt.
    „Zeit für mich zu gehen.“
    Angelika schüttelte den Kopf und verließ den Raum. Sie kam mit Bettzeug und einem Shirt zurück und führte die Besucherin in ihr Arbeitszimmer, das auch als Gästezimmer diente.
    Was auch immer sie sich möglicherweise erhofft hatte oder ihre Besucherin, Angelika konnte nichts anderes. Nicht heute und es lag nicht an der Uhrzeit. Es lag tief in ihr verborgen.
    Sie zeigte der Frau noch das Bad.
    „Ich muss leider den Wecker auf sieben Uhr stellen“, sie standen sich Blick in Blick gegenüber und wandten sich fast gleichzeitig um. Jede verschwand in einem anderen Zimmer, schloss die Tür hinter sich. Schloss alles aus.
    Angelika dachte an diesen letzten Satz Carolines und ihre Tränen rannen. Die Wunde war sehr tief und immer wieder frisch, wie am ersten Tag. Sie weinte sich in den Schlaf.
    Das Frühstück war eher italienisch, für jede ein Espresso und ein kleines Stück Brot.
    „Mehr geben Brotkorb und Kühlschrank leider nicht her. Ich muss wieder einkaufen gehen“, entschuldigte sich Angelika.
    „Schon in Ordnung“ lächelte sie die Frau an.
    Wenig später standen sie vor dem Haus und keine der beiden wusste jetzt so genau, wie sie sich verabschieden sollten. Die Hand geben, das wäre nicht das richtige gewesen. Einfach tschüss sagen und davon gehen, das wäre zu wenig. Gleichzeit fasste jede die andere am Arm, die erste Berührung der beiden überhaupt. Ihre Bemühung sich zu umarmen, der Anderen einen Kuss auf die Wange zu geben scheiterte. Ging die eine mit dem Kopf nach rechts, ging die andere nach links und umgekehrt. Noch während sie darüber lachten berührten sich ihre Lippen.
    Eine elektrische Entladung auf die keine der beiden vorbereitet war. Verwirrt und erschrocken ließen sie voneinander ab.
    „Ja, also dann“, schon wandte sich die Frau zum Gehen.
    „Ja dann“, Angelika drehte sich in die andere Richtung.
    Keine der beiden schaute sich noch einmal um. Im Gegenteil, jede ging zügig in ihre Richtung davon.
    Angelika kaufte in einer Bäckerei noch etwas für die Pause und bat die Verkäuferin, ihr ein Taxi zu bestellen.
    Die fünfzig Cent, die sie ihr dafür geben wollte, lehnte die Frau mit den Worten „passt schon“ ab.
    Passt nicht, Angelika dachte dabei an die letzte Nacht.

    Montag, 3. September 2018 13:48
  • Ich sehe Du hast nochmals kräftig an Deiner Geschichte gearbeitet. Schön. :)

    Also etwas mit einem Dichtungsgummi liegt da auf dem Labortisch. Der Übergang vom Schnitt durch den Gummi und weiter in ihren Finger hast Du gut benutzt um zu Cornelia hinüber zu schweifen.

    Aha, sie war also zu erschöpft um noch zu fahren. ;)

    Liegt bestimmt auf dem Schreibtisch.

    Heute ist doch Dienstag und das Lokal hat seinen Ruhetag am Donnerstag. Oder haben sie schon geschlossen?

    Dachte sie sich das? Dann bitte kursiv Ansonsten müsstest Du die Sätze in die Vergangenheitsform schreiben.

    Schön, jetzt nörgelt sie ja wirklich wegen dem Italiener.

    Hier hast Du einen kleinen Denkfehler drin.
    Erst der Wachmann, dann der Taxifahrer und jetzt auch noch er. Sah sie denn so hilfsbedürftig aus?

    Wenn Du über Dich selbst nachdenkst, denkst Du dann von Dir in der Sie Form oder denkst Du in der ich Form? Also statt Sah sie denn so hilfsbedürftig aus? Vielleicht: Sehe ich denn so hilfsbedürftig aus?

    Jetzt hast Du auch schön beschrieben, was die Kellnerin denn da vorne macht und was Angelika sieht. Das zeigt mir als Leserin was Angelika denn an der Kellnerin gefällt und lässt mich ein wenig teilhaben an dem Film, der in Deiner Vorstellung ablief, während Du die Szene geschrieben hast.

    Oh, dass ist ja ein passender Vergleich mit der Einmalzahlbürste. Das habe ich noch nie so gesehen.

    WAS? :o Da nimmt Angelika eine hübsche Kellnerin mit zu sich nach Hause. Sie trinken ein Glas Wein, gucken einander tief in die Augen und dann muss die Dame im Gästezimmer schlafen? Ich glaube Du hast nicht verstanden wie das mit dem On Night stand funktioniert. ;) Ähm, jetzt weiss ich gar nicht, was ich dazu sagen soll. Bin baff. Zumindest hast Du hier gut eine ungeahnte Wendung eingebaut, das muss ich Dir lassen...

    Du hast noch einige kleine Perspektivenfehler drin, aber das ist nicht weiter schlimm. Wenn Du Dich noch etwas weiter mit dem Schreiben beschäftigst -und das hoffe ich doch- dann sind auch die schnell Geschichte. ;)

    Alles in Allem kann ich nur sagen, dieser Text liest sich schon um einiges besser. Du hast unsere Vorschläge schön umgesetzt. Vielleicht hast Du ja lust noch eine andere Übung zu machen. Ich würde mich jedenfalls freuen mal wieder was von Dir zu lesen.

    Dienstag, 4. September 2018 22:11
  • Hallo Anja
    Danke für Deine Mühe mit meinem Text.
    Wäre es ein Schnitt in den Finger gewesen, hätte ich Angelika lauthals wie einen Kutscher fluchen lassen.
    Dieser Schnitt ins Fleisch ist eine Metapher und sie findet weitere Erläuterung in den folgenden Sätzen.

    Wahrscheinlich käme es bei der Leserin besser an, wenn es so geschrieben wäre?

    Sie setzte mit dem Skalpell einen entschiedenen Schnitt durch einen Dichtungsgummi. Jedes Mal, wenn sie auf diese Weise eine Probe zerstörte fühlte sie fast körperlichen Schmerz, spürte den Schnitt ins eigene Fleisch.

    Ich habe mir die Passage im Text noch einmal angesehen und, ja, da habe ich geschrieben „…, waren dieser Schnitt mit dem scharfen Messer.“
    Ist nicht eine Trennung zuweilen so etwas, wie das Herausschneiden eines Teiles von einem selbst? Ein Schnitt ins Fleisch, ein Riss in der Seele?

    Doch, Anja, die Bedeutung des Begriffs ‚One Night Stand‘ ist mir geläufig. Aber ich finde es fast schon amüsant, dass sowohl Du, als auch Frau Gogoll, in den Kommentaren meine Protagonistinnen an dieser Stelle unbedingt ins Bett schicken wollt – gemeinsam. Nicht die Eine ins Bett im Gästezimmer, die Andere ins Eigene. Die beiden bitten um etwas Geduld!
    Die anderen Fehler, lässliche Sünden, der Ungeduld beim Schreiben geschuldet.
    Ich werde jetzt die Geschichte vollständig schreiben und mich dann damit wieder melden.

    Deshalb sollte man, bevor man anfängt, »richtig« zu schreiben, ein paar Schreibübungen machen. Wie die Pianistin, die zuerst stundenlang Tonleitern übt, bevor sie das erste Lied spielt.

    Genau das war es, was ich mit meinem ursprünglichen Text wollte. Aber jetzt ist daraus eine Idee geworden, die zu mehr taugen könnte.

    Mittwoch, 5. September 2018 12:15
  • Anja

    Uli Permalink

    Es geht auch mir nicht darum, dass ich unbedingt Angelika und die Kellnerin im Bett haben will. Also gemeinsam. ;) Es geht hier mehr darum, dass Du uns erzählen musst, warum Angelika es dann doch nicht tut, wenn sie schon auf alles vorher eingeht. Also was ist in Angelika abgegangen, dass sie im Restaurant noch wollte, sie auf das Angebot der Kellnerin eingegangen ist, sie mit nach Hause nimmt und sie dann im letzten Moment doch zurückweist?

    Z.B
    Als Angelika im Restaurant sass, da dachte sie die Kellnerin gefällt ihr und es ist schon lange her seit sie eine Frau hatte. Also denkt sie sich: Ok, einen One-night-stand mit der Kellnerin wäre was Tolles. Die Erinnerung an die Ex könnte kurz aufblitzen und ihre Aussage, aber das wischt Angelika schnell wieder weg und verdrängt den Gedanken.
    Zu Angelikas Überraschung macht die Kellnerin den ersten Schritt und macht ihr ein ziemlich eindeutiges Angebot. Da Angelika ja bereit auch schon an Sex mit der Kellnerin gedacht hat, willigt sie ein und nimmt die Kellnerin heim.
    Auf dem Weg heim im Taxi, könnte Angelika das erste Mal zweifeln. Kann sie einfach mit einer fremden Frau Sex haben? Ist sie mutig genug dazu? Sie hat das noch nie gemacht oder sie könnte aus der Übung sein usw. Aber auch diese Gedanken verdrängt Angelika, weil sie insgeheim ihrer Ex beweisen will, dass sie sich geirrt hat und Angelika fähig ist zu lieben oder zum Sex oder was auch immer.
    Dann stehen die beiden vor der Tür, sie gehen hoch, Angelika wird nervös. Sie guckt die Kellnerin an, sie ist attraktiv und flirtet mit ihr. Die Kellnerin streichelt ihren Arm, Angelika wird heiss, es kribbelt, aber gleichzeitig steigt Panik in ihr hoch. Was hat sie sich nur dabei Gedacht, dass sie einfach so eine Frau mit nachhause genommen hat? Jetzt dreht sie am Rad. Sie sieht ein, dass ihre Ex recht hatte, dass sie wirklich nicht fähig ist zu lieben oder was immer ihre Ex behauptet hat.
    Angelika weicht zurück, die Kellnerin versucht sie zu küssen, ihr näher zu kommen. Angelika in innerer Panik bleibt nichts mehr übrig als die Kellnerin von sich weg zu stossen. So und jetzt, glaubst Du wirklich, dass Angelika einfach so das Zimmer verlässt, Bettwäsche holt und die Kellnerin sich dann ohne mit der Wimper zu zucken ins Gästebett legt und schläft? Ich glaube nicht. Ich glaube die Kellnerin wäre als erstes sehr verwundert über die Zurückweisung, würde Angelika fragen was los ist und ob sie etwas falsch gemacht hat. Sie würden darüber reden. Dann könnte Angelika ihr etwas vorlügen oder ihr ehrlich den Grund nennen. Und dann könnte Angelika der Kellnerin anbieten ihr ein Taxi zu rufen, da ich mir fast sicher bin, dass die Kellnerin nicht bei Angelika übernachten will nach so einer Zurückweisung, auch wenn Angelika die ganz höflich rübergebracht hat.

    Das sind alles Dinge, die Du in Deiner Geschichte rüberbringen musst. Du kannst es Deine Figuren denken lassen oder sie können darüber sprechen. Du kannst es durch ihre Körperhaltung ausdrücken usw. Aber es reicht nicht, wenn Du es für Dich in Deinem Kopf weisst, Du musst es mir, der Leserin erzählen.

    Auch wenn sich das nach viel anhört, es ist es nicht. Das ist Handwerk und Du bist auf dem besten Weg das zu lernen. Nur Mut und weitermachen.

    Mittwoch, 5. September 2018 16:24
  • Ruth Gogoll

    Uli Permalink

    (...) meine Protagonistinnen an dieser Stelle unbedingt ins Bett schicken wollt – gemeinsam. Nicht die Eine ins Bett im Gästezimmer, die Andere ins Eigene. Die beiden bitten um etwas Geduld!
    Das liegt daran, weil wir hier bei el!es sind. 😉 Aber Du kannst das ganz nach Deinem Geschmack gestalten. Dann würde ich mir allerdings noch etwas mehr Gedanken dazu wünschen, warum etwas, was nach dem Hergang der Geschichte zu erwarten war, jetzt nicht passiert. 😎

    Warum ist die Kellnerin doch relativ aggressiv mit ihrem Annäherungsversuch im Restaurant (wer tut so etwas, wenn sie nichts von der anderen Frau will?), und dann geht sie überhaupt nicht mehr darauf ein? Warum lässt die andere Frau sich darauf ein, sie mit nach Hause zu nehmen, tut dann aber auch nichts mehr? Und keine von Beiden macht auch nur den Versuch zu testen, ob sie die andere richtig verstanden hat. Warum jetzt nichts passiert.

    Und sie reden auch nicht darüber? Es gibt auch keine Gedanken der Hauptperson dazu, dass sie ihr Begehren zurückhalten muss, dass ihr gleich fast der Kopf platzt vor Sehnsucht und vor Verlangen? Wozu war das Ganze dann gut? Dann erscheint das alles ziemlich ziellos. Darum geht es.

    Also warum bietet die eine sich für einen One-night-stand an, verzichtet aber darauf, und warum nimmt die andere die Einladung zu einem One-night-stand an, besteht dann aber ebenfalls nicht darauf, unternimmt noch nicht einmal einen Versuch, die andere zu küssen? Was wollen die Beiden voneinander, wenn es nicht Sex ist? Das musst Du klarmachen.

    Mittwoch, 5. September 2018 13:01
  • Hallo Frau Gogoll

    Ich verstehe Ihre Ungeduld, sogar den Unmut, den ich Ihren Zeilen entnehme.
    Was die Ungeduld betrifft, geht es mir genauso. Ich möchte die Geschichte so schnell wie möglich weiterschreiben, zum Ende bringen.
    Der Plot, der mir im Kopf umgeht, verbietet es, auf all das, was Sie hier einfordern, vorzeitig einzugehen, es würde das Ende überflüssig machen und jegliche Spannung aus der Geschichte
    nehmen.
    Es geht um Liebe, Vertrauen, Veränderung. Nicht um Sex, jetzt nicht. Sex kommt möglicherweise gar nicht vor. Ist für die Geschichte nicht notwendig.

    „One night stand“, war es das, was sie wollte? Nein, unmöglich.

    Vielleicht ist mit diesem kleinen Zusatz ein wenig geholfen oder ich streiche einfach den ganzen Passus.

    Mittwoch, 5. September 2018 14:58
  • Ruth Gogoll

    Uli Permalink

    Nein, nein, nein, darum geht es nicht. 😄 Und Unmut ist das letzte, was ich empfinde. Im Gegenteil. Ich freue mich, dass Du Dich so mit der Schreiberei beschäftigst und Dich auch verbessern willst. Hast Du auch schon getan durch die Überarbeitung. Mir geht es immer nur um das Handwerk, darauf laufen alle meine Hinweise hinaus.

    Mir ist aufgefallen, dass Du schon von Anfang dann immer noch so einen zusätzlichen Satz anbietest, als hätten wir irgendetwas falsch verstanden. Darum geht es nicht. Es geht darum, dass Du die Spannung und die Dramaturgie handwerklich korrekt aufbaust. Wenn die Leserin etwas anderes erwartet als das, was Du ihr vermitteln willst, hast Du handwerklich etwas falschgemacht. Das ist absolut nicht schlimm. So ist es uns allen als Anfängerinnen gegangen. Mir geht es aber darum, dass Du diesen Fehler erkennst und verbesserst. Natürlich wäre es auch schön, die Geschichte zu Ende geschrieben zu lesen, aber auch die fertiggeschriebene Geschichte muss dramaturgisch korrekt aufgebaut sein, und das geschieht eben schon hier.

    Ein zusätzlicher Satz ist es nicht, was hier fehlt. Was hier fehlt, ist die Charakterisierung der Figuren, aus der wir entnehmen könnten, warum sie so handeln, wie sie handeln. Was hier auch noch fehlt, ist Show don't tell. Aber das ist sogar fast nebensächlich gegenüber der fehlenden Charakterisierung der Figuren. Die Figuren machen die Geschichte. Das heißt, Du musst uns ganz genau vermitteln, was die Figuren fühlen, wie sie sind, warum sie etwas tun, was sie tun. Aber nicht, indem Du es sagst, also einfach noch einen Satz hinzufügst, sondern indem Du sie durch alles, was sie sagen, und noch mehr durch das, was sie tun, so charakterisierst, dass wir wissen, warum sie sich so verhalten, wie sie sich verhalten, ohne dass Du es konkret sagen musst.

    Das ist das, wozu diese Übungen hier da sind. Und das ist auch das, was wir im richtigen Forum jeden Tag tun: unser Handwerk überprüfen und verbessern. Ohne Ungeduld, wenn es geht, denn das ist ein langwieriger Prozess. Aber ich denke, es lohnt sich. Du hast sehr großes Potenzial, und ich hoffe, dann nächstes Jahr oder so mal einen Roman von Dir zu lesen, der dieses ganze Potenzial ausschöpft. Darauf freue ich mich schon. 😎

    Mittwoch, 5. September 2018 15:28
  • Uli

    Permalink

    Hallo Anja

    Dein Kommentar ist ja fast so lang wie der Text.
    Mein erster Gedanke dabei war: nicht gut. Nicht gut für mich.
    Dank aber trotzdem dafür.
    Du hast den Text also nicht einfach so gelesen, Du hast Dich sehr ausführlich damit beschäftigt. Mit der Technik und dem Inhalt. Und was Du alles vermisst!
    Zur Technik: ich habe den Text in Word geschrieben, habe ihn korrigiert und dann kopiert. Dabei ging kursiv verloren und die Silbentrennungen stehen jetzt verloren und unmotiviert mitten in den Zeilen. Sollte so nicht wieder vorkommen. Beim Kampf mit oder gegen Satzzeichen werde ich wohl immer auf der Seite der Verlierer stehen.
    Zu der Vielzahl Deiner Fragen! Ich schwanke zwischen es jetzt und hier beantworten oder die Geschichte überarbeiten.
    Dabei hätte es nur eine Fingerübung sein sollen. Was kann ich aus diesen vorgegebenen Wörtern in kurzer Zeit machen?
    Mal schauen ob ich noch etwas Butter bei die Fische gebe.

    Die Frage nach dem, was die Kellnerin macht, ist einfach zu beantworten. Alles das, was Du beobachtest, wenn Du in einem Restaurant bist und Blick auf den Tresen hast. Und nein, die beiden flirten nicht, zwinkern sich nicht zu, berühren sich nicht zufällig. Das würde nicht zur Begrüßung durch die Kellnerin passen. Aber gerade darin liegt für mich der Zauber dieser Begegnung.

    Viele andere der von Dir so empfundenen Leerstellen sind Teil eines Fehlers, der mir immer wieder unterläuft: wenn ich es weiß, dann wissen andere es doch auch. Aber nicht immer und in einer Geschichte sollte es erzählt werden.

    Allerdings was den Sprung mit der Zeit angeht, der ist Absicht.
    Die beiden sitzen gemeinsam im Taxi und wissen nichts voneinander, nicht einmal die Namen. Sie sind auf dem Weg zu Angelikas Wohnung. Sie gibt also ihre Anonymität auf, ohne Gegenleistung, lässt alle Vorsicht außer Acht. Die Aussage, dass sie es am Tag danach denkt und dass es da für beide zu spät ist, steht für mich für eine Zukunft der beiden und damit möglicherweise der Geschichte.
    Ach ja, Sex wäre an dieser Stelle einer ausführlichen Geschichte noch zu früh.


    Aber ich habe doch einen allerletzten Satz, vielleicht versöhnt er etwas?

    Dann dachte sie nur noch an das Geheimnis, das auf Armlänge neben ihr saß.

    Freitag, 31. August 2018 16:32
  • Ruth Gogoll

    Uli Permalink

    Silbentrennung in Word abschalten, und die Kursivstellen im Worddokument mit „Suchen und Ersetzen“ so markieren, wie sie dann hier im Kommentar markiert sein müssen, damit sie als kursiv erscheinen.

    [i]kursiv[/i]
    Das kann man in Word als Makro abspeichern und jedes Mal wieder aufrufen, wenn man etwas hier in einem Kommentar einstellen will. Man kann das Makro auch so aufnehmen, dass die Silbentrennung zum Schluss wieder eingeschaltet wird, wenn man gern mit der Silbentrennung arbeitet. Dann wird das alles mit nur einem Klick erledigt.

    Die Frage nach dem, was die Kellnerin macht, ist einfach zu beantworten. Alles das, was Du beobachtest, wenn Du in einem Restaurant bist und Blick auf den Tresen hast.
    Das steht aber nicht im Text. Dazu müsste Angelika sich Gedanken machen. Anscheinend findet sie die Kellnerin ja attraktiv, also beobachtet sie sie und nimmt alles wahr, was sie tut. Das erzeugt wiederum eine Reaktion in Angelika, die Du – ebenso wie ihre Beobachtungen – als Autorin der Leserin mitteilen musst.

    Ach ja, eine Kleinigkeit noch: »Ich warte vor der Tür auf Sie«? Wirklich? Siezen sie sich nachher im Bett dann auch noch? 😏 Ich denke, diese Art Einladung erfordert doch eher ein »Du«. 🙂

    Anfängerinnen und unerfahrene Autorinnen machen jedoch alle genau dieselben Fehler, die Du hier gemacht hast. Das ist überhaupt nicht schlimm. Deshalb habe ich die Schreibwerkstatt hier ja eingerichtet und biete die Schreibübungen an. Dadurch kommen diese Fehler zutage und man kann daran arbeiten.

    Insbesondere wenn man so gut schreiben kann wie Du, lohnt sich das auf alle Fälle. Deshalb freue ich mich schon auf die überarbeitete Fassung, in der Angelika sich Gedanken über die Kellnerin macht und in der der Zeitsprung so beschrieben wird, dass man als Leserin nicht verwirrt ist. 😎

    Samstag, 1. September 2018 11:00
  • Ich habe eine technische Frage (Neuling): wenn ich an einem Text weiterarbeite und diesen einstelle, ist es dann sinnvoll, den gesamten vorherigen Text wieder mit einzustellen oder einfach nur den neuen Teil?

    Danke für die Antwort

    Montag, 3. September 2018 18:02
  • Ruth Gogoll

    Uli Permalink

    Der vorherige Text ist ja schon da, also wäre der dann zweimal da. Ist das sinnvoll? Ich denke nicht. Also der neue Teil reicht. :)
    Im Moment stehen halt die Märchen im Vordergrund, weil jetzt der Wettbewerb läuft, aber ich hoffe, dass auch die anderen Sachen, die hier in der Zeit eingestellt werden, trotzdem noch kommentiert werden.

    Übrigens darfst Du, Uli, auch gern die Märchen kommentieren. ;) Nachdem Du ja nun schon so viel Rückmeldung auf Deinen Text bekommen hast, bist Du ja fast schon ein Profi, die Autorinnen, die die Märchen eingereicht haben, würden sich bestimmt über Deine Meinung zu ihren Texten freuen. 😎

    Montag, 3. September 2018 18:28
  • Uli Schlemmer

    Permalink

    Es war wieder spät geworden.
    Angelika hatte manchmal den Eindruck, sie sei die Einzige der Ab-teilung, die die Mitarbeiter des Reinigungsdienstes überhaupt zu Gesicht bekam. An diesem Abend hatte sie sich um neunzehn Uhr vom Letzten von ihnen verabschiedet.
    Nur einmal noch hatte das Telefon geklingelt, es war der Wachmann. Er wollte sicher gehen, dass niemand vergessen hatte das Licht zu löschen.
    Ihre Kollegen waren nach und nach verschwunden und nach siebzehn Uhr war sie mit ihrem Chef allein.
    „Machen sie nicht mehr allzu lange“, hatte er ihr augenzwinkernd zugerufen und war dann mit raschen Schritten davongegangen.
    Ha, ha, ha! Er wusste genau, dass sie wieder lange bleiben würde. Er kannte ihre Neugierde, ihr Jagdfieber.
    Am frühen Nachmittag war die Probe zur neuesten Reklamation auf ih-rem Schreibtisch gelandet. Wie so oft konnte sie ihre Ungeduld beim Öffnen des Päckchens nicht bremsen und zerfetzte die Verpackung.
    Und da lag nun das gute Stück, das Objekt der Begierde.
    Mit spitzen Fingern hielt sie es sich nahe vor die Augen, nahm so-gar die Brille ab, um es besser sehen zu können.
    Ich sollte unbedingt einen Termin beim Augenarzt ausmachen, aber das dachte sie in solchen Augenblicken immer und jedes Mal war der Gedanke gleich wieder vergessen, verdrängt von dem, was sie zu se-hen bekam.
    Sie hatte das Teil erst von allen Seiten und auch unter dem Mikro-skop fotografiert, ehe sie es auf den Labortisch legte und ihm mit Pinzette, Skalpell oder Präpariernadel vorsichtig zu Leibe rückte.
    Sie sah auf die Uhr, weil ihr Magen immer öfter und lauter knurrte. Halb zehn, sie hatte wieder einmal die Welt um sich vergessen.
    Sie war sicher, das Teil würde ihr heute sein Geheimnis nicht mehr erzählen und so beschloss sie, Schluss zu machen. Sie beließ ihren Schreibtisch, wie er war, fuhr nur den Rechner herunter und legte ein großes Blatt auf den Labortisch, neben die Probe „Bitte liegen lassen und nicht berühren“ darunter ihr Kürzel AF.
    An der Pforte verabschiedete sie sich vom Mann des Wachdienstes.
    „Gute Nacht Frau Fürder. Wieder mal etwas spät geworden?!“
    „Sie wissen ja, die jugendliche Neugier.“
    Ein Scherz, den sie immer wieder teilten.
    Die andere Variante als Antwort war „Ich musste wieder einmal nach-sitzen.“
    Sie wünschte ihm noch einen ruhigen Dienst und ging Richtung Park-platz. In der hintersten Ecke und einsam stand ihr Auto.
    „Wer am Abend länger bleibt, darf am Morgen später kommen“ hatte sie sich so oft vorgenommen und doch nur selten daran gehalten. Kurz bevor sie ihr Auto erreichte kehrte sie um. Sie wollte jetzt nicht selbst fahren.
    Sie ging zurück zum Wachmann.
    „Etwas vergessen?“
    „Mein Handy, Ich will jetzt aber nicht mehr ins Labor gehen. Könn-ten Sie mir bitte ein Taxi rufen.“
    Nachdem er telefoniert hatte, kam er aus der Portiersloge, zog an einer Schlüsselkette einen gewaltigen Schlüsselbund und schloss ab.
    Die angebotene Zigarette lehnte Angelika dankend ab.
    „Führen Sie mich nicht in Versuchung. Die letzte war vor über einem Jahr.“
    „Besser so“, dabei sah er sie fast ein wenig schuldbewusst an.
    „Manchmal, wenn es knifflig ist und ich eine dabei hätte, würde ich bestimmt wieder anfangen“, sie fühlte mit ihm und wollte ihm ihr Verständnis zeigen. Für sie gab es nichts Schlimmeres als militante Nichtraucher.
    Er begleitete sie dann noch bis zur Straße und ging erst zurück, als sie ins Taxi eingestiegen war und das Ziel genannt hatte.
    Wahrscheinlich notiert er sich die Adresse, zu der ich mich bringen lasse. Für den Fall aller Fälle. Sie war eine Frau von dreißig Jah-ren und bestimmt in der Lage auf sich aufzupassen. In ihren Ärger mischte sich aber noch ein anderes Gefühl, insgeheim dankte sie ihm seine Fürsorge.
    Es war der Name eines spanischen Restaurants, in das sie gerne ging, besonders wenn es, wie heute, schon so spät geworden war. Als der Wagen in die Straße einbog, sah sie gleich, dass die Fenster des Lokals finster waren. Aber heute war doch Dienstag und das Lo-kal hatte seinen Ruhetag am Donnerstag. Einen Augenblick war sie ratlos.
    Der Fahrer spürte das wohl und empfahl ihr ein kleines italieni-sches Restaurant, gleich hier in der Nähe.
    „Keine große Küche aber auch keine Pizzeria“, beschwichtigte er, als er den Protest in ihrer Stimme hörte.
    Nach weniger als 500 Metern hielt der Wagen. Nachdem sie bezahlt hatte, stieg der Fahrer aus und öffnete ihr die Tür. Fast wäre ihr in ihrer forschen Art diese kleine Aufmerksamkeit entgangen. Es passierte ihr immer wieder. Sie war gewohnt, das Meiste selbst zu tun und übersah dabei oft die kleinen, wohlgemeinten Gesten. Sie dankte ihm mit einem offenen, herzlichen Lächeln und verabschiedete sich. Ja, sie war ihm wirklich dankbar. Auch das tat gut.
    Beim flüchtigen Blick durch ein Fenster sah sie, sie würde nicht der einzige Gast sein.
    Sie war es gewohnt allein zu essen, zu Hause und auch immer wieder im Restaurant und so öffnete sie ohne Scheu die Tür und trat ein. Das ‚Wait to be seated‘ war ihr mittlerweile so in Fleisch und Blut übergegangen, dass sie gar nicht auf die Idee gekommen wäre, sich an irgendeinen freien Tisch zu setzen.
    Ein Mann so um die sechzig kam nicht schnell aber zielstrebig auf sie zu.
    „Buona sera Signora.“
    Er sah sie nur kurz an und wusste, woher nur, dass sie alleine es-sen würde. Von einer Ablage neben der Tür nahm er eine Speisekarte und bat sie, ihm zu folgen. Ohne sich im Raum umzusehen, führte er sie an den genau für sie passenden Tisch. Sie saß mit dem Rücken zur Wand und ihr Platz war nicht für alle einsehbar, aber sie hatte einen guten Blick auf den Tresen. Perfekt.
    Ein Profi, nicht nur seines Faches auch bei der Beurteilung seiner Gäste und deren Bedürfnisse.
    In ihren Gedanken hinein reichte er ihr die aufgeschlagene Karte.
    „Das Mineralwasser mit oder ohne Gas“, fragte er, bevor Angelika diesen Wunsch überhaupt äußern konnte.
    „Nach einem langen Arbeitstag wirkt ein Glas Prosecco Wunder. Darf ich Ihnen eines bringen?“
    „Ja bitte. Danke.“
    Angelika wunderte sich, was war das für ein Abend? Erst der Wach-mann, dann der Taxifahrer und jetzt auch noch er. Sah sie denn so hilfsbedürftig aus? Egal, sie fühlte sich gut an.
    Das Gewünschte wurde gebracht und als Angelika aufschaute, spürte sie, dass die Erde aufhörte sich zu drehen, die Zeit angehalten worden war.
    Schwarze Locken, braune Augen und dieser Mund.
    „Sie kommen spät“, begrüßte die Kellnerin sie.
    Angelika hörte aus dieser Stimme etwas ganz anderes. Nicht, dass es schon spät sei, sie hörte, dass die Frau schon lange auf sie warte-te. Aber warum? Wieso? Sie war noch nie hier gewesen, sie hatten einander vorher noch nie gesehen. Aber ja, die Frau hatte recht. Es war Zeit zu kommen.
    „Ja“ war daher ihre knappe aber nicht unhöfliche Antwort.
    „Ich hatte so viel zu tun und …“ Angelika spürte, dass die Andere nicht nach einer Erklärung und schon gar nicht einer Entschuldigung verlangte.
    „Fleisch, Fisch oder vegetarisch?“, fragte die Frau und Angelika war berauscht von dieser Stimme. Sie hing ihr an den Lippen. Nicht, um das Gesprochene zu verstehen. Sie spürte plötzlich das unbeding-te Verlangen diese Lippen zu berühren. Mit dem Finger deren Form zu folgen, ihre Beschaffenheit zu fühlen.
    Die Frau wiederholte ihre Frage ohne Hast und Angelika hatte auch nicht das Gefühl, dass die Frau darüber ungeduldig wäre.
    „Fleisch“ kam es von Angelika. Ihre Stimme bebte.
    „Fleisch bitte“ diesmal mit möglichst fester Stimme.
    Sie sah der Frau nach, als die Richtung Tresen ging. Was für eine Figur! Hatte sie das mit offenem Mund getan? Sie wusste es nicht. Was war das? Angelika war sich sicher in eine andere Welt einge-taucht zu sein.
    Es dauerte, ehe sie die Stimmen der anderen Gäste hörte, deren Be-wegungen sah. Vor allem sah sie, alles was die Frau tat, jede ihrer Bewegungen, jeder Handgriff war nur für sie, Angelika, bestimmt. Es waren keine besonderen Bewegungen, nichts Laszives, nichts Aufre-gendes. Es war ihre Routine. Jede Bewegung war ein Zeichen, das sie Angelika sandte, mit dem sie zu ihr sprach. Die nahm es auf und spürte dabei, wie ihr Körper, ihr Denken darauf ansprach. Jede Ges-te der Kellnerin war ein Wort, das sie, nur für Angelika hörbar, sprach. Und ja, die hörte diese Worte, sah sie und gab mit ihren Blicken Antworten.
    Die Frau brachte die Rechnung und entfernte sich gleich wieder. An-gelika stockte der Atem, als sie das Mäppchen öffnete, auf dem Zet-tel standen keine Zahlen nur die Worte: “Ich warte vor der Tür auf Sie.“
    Angelika griff aus ihrer Handtasche Geldbeutel und Stift. Sie legte einen Schein in die Mappe, vorher schrieb sie unter die Botschaft nur ein Wort, zwei Buchstaben.
    Wenige Minuten später öffnete sich die Tür des Lokals und ein Mann kam herein. Er ging gleich zum Patron und sprach leise einige Worte mit ihm.
    Der Patron kam zu Angelika an den Tisch und sagte ihr, das Taxi sei da.
    Vor der Tür, ein wenig im Schatten der Hauswand, stand Sie. Sie hatte nur eine dünne Jacke übergezogen.
    Die beiden Frauen sahen sich kurz in die Augen, nickten sich mit diesem Blick zu.
    Gemeinsam stiegen sie hinten in das Taxi. Wieder sahen sie sich kurz in die Augen, dann gab Angelika dem Fahrer ihre Adresse.
    Während der Fahrt saß jede in einer Ecke, weiter auseinander ging nicht und das Einzige was sich berührte waren ihre Blicke. Was für welche. Angelika spürte Gänsehaut und Hitzewallung gleichzeitig.
    Angelika ließ alles außer Acht, worauf sie sonst sehr penibel ach-tete, alle Vorsicht und Zweifel. Aber das waren Gedanken, die ihr erst im Lauf des folgenden Tages kamen. Da war es bereits zu spät, für beide.
    Während der Fahrt sprachen die beiden kein Wort.
    Für einen wirklich nur sehr kurzen Moment dachte Angelika an die Probe, die auf ihrem Platz lag und dass sie deren Geheimnis an die-sem Abend nicht mehr ergründen würde.

    Dienstag, 28. August 2018 13:22
  • Sali Uli

    Da hast Du aber eine ordentliche Geschichte geschrieben und es sind auch alle verlangten Wörter drin. ;)

    Ich nehme mal an, dass Du die Silbentrennung eingeschaltet hattest, als Du diesen Text hier eingestellt hast. Deswegen sind wohl einige Wörter mit einem Bindestrich versehen. Du kannst die Silbentrennung ruhig abstellen. Da der Text je nach Anzeigegerät eh unterschiedlich angezeigt wird.

    Noch eine kleine Bitte, wenn Deine Figur etwas denkt, dann schreib das doch bitte kursiv. Weil sonst muss ich als Leserin raten, ob Deine Figur das hier denkt oder ob Du Dich mit der Zeitform vertan hast . ;)

    Ich sollte unbedingt einen Termin beim Augenarzt ausmachen
    Oder hier:
    Wahrscheinlich notiert er sich die Adresse, zu der ich mich bringen lasse. Für den Fall aller Fälle.

    Ich hätte ja gerne erfahren, was das denn für eine Probe zur Reklamation war. Weil unter so was kann ich mir gar nichts vorstellen und ich bin doch so schrecklich neugierig. ;)

    Hier solltest Du Dich entscheiden ob Ausrufezeichen oder Fragezeichen. Bitte nicht beides.
    „Gute Nacht Frau Fürder. Wieder mal etwas spät geworden?!“

    Was mich etwas verwundert zurückgelassen hat, war der Grund, warum sie plötzlich nicht mehr mit dem Auto fahren wollte. Da geht sie am Abend alleine über den Parkplatz, steht fast schon vor dem Auto und dann dreht sie einfach so um? Deine Erklärung
    Sie wollte jetzt nicht selbst fahren.
    ist mir da etwas zu wenig. Da hätte ich mir gewünscht, einen handfesteren Grund zu erfahren.

    Habe ich was verpasst? Welchen Protest hat sie denn angebracht? ;)
    „Keine große Küche aber auch keine Pizzeria“, beschwichtigte er, als er den Protest in ihrer Stimme hörte.

    Und da steht sie plötzlich vor ihr, aus dem nichts und verschlägt Angelika den Atem. Ja so kann es gehen. :) Du hättest von mir aus gerne auch noch eine oder zwei kleine Dinge von der Kellnerin beschreiben dürfen. Z.B, wie die Kellnerin sich eine dieser schwarzen Locken hinters Ohr streicht während sie Angelika die Getränke hin stellt oder wie sie Angelika zuzwinkert. Oder sich ein süßes Lächeln auf diese Lippen legt, die Angelika so gerne berührt hätte. Aber ansonsten merkt man sofort, wie Angelika von ihr fasziniert ist.

    Was ich nicht ganz verstanden habe, was hat die Kellnerin denn gemacht, während sie sich da so bewegt und Angelika ihr zusieht? Auch ging es mir etwas zu schnell mit der Rechnung. Angelika guckt ihr zu und schon kommt die Rechnung. Wo und wann ist das Essen gekommen? Da hättest Du für mich ruhig noch etwas ausführlicher sein können. Die Kellnerin hätte ihr doch das Essen servieren können, Angelika dabei tief in die Augen sehen, sodass Angelika ganz anders wird. Oder die Kellnerin hätte ihr ein freches Zwinkern schenken können, während sie das Essen vor Angelika hingestellt hat. Etwas Flirten und prickeln. Das wäre doch der Moment gewesen für ein verstohlenes Lächeln, eine zufällige Berührung ihrer Hände.

    Aber wow, die Kellnerin traut sich zumindest was mit der Rechnung. Damit hast Du mich überrascht. Aber auch hier machst Du mich wieder neugierig. Was schrieb Angelika denn unter die Rechnung? Ja? Ok? Steh ich mal wieder auf dem Schlauch und kapiere es nicht? ;)

    Woher kam den plötzlich das Taxi? Hat die Kellnerin das bestellt? Auch lässt Du mich da mit dem Ende etwas verwirrt zurück. Sie sitzen da im Taxi und tauschen Blicke aus. Dann machst Du einen Sprung in der Zeit und bist einen Tag nach ihrem kleinen sexuellen Abenteuer? Dann machst Du wieder einen Sprung zurück in der Zeit und wir sind wieder zurück im Taxi und Angelika denkt wieder an die Probe auf ihrem Schreibtisch und dass sie sie an diesem Abend nicht mehr ergründen wird?
    Das sind mir zu viele Sprünge in der Zeit, da komme ich nicht mehr mit. :(

    Und hey, jetzt wo die beiden im Auto sitzen und es heiß wird, ist Deine Geschichte zu Ende? Nicht nett ...;)

    Auch wenn das jetzt nach viel aussieht, dass ich hier erwähnt habe, hat mir Deine Geschichte bis auf ein paar wenige Kleinigkeiten dennoch gefallen. Ich würde gerne wieder mal etwas von Dir lesen. Weil ich sehe, Du hast Dich schon ein wenig mit dem Handwerk beschäftigt. Du hast nämlich immer schön die Perspektive gehalten und auch bis auf ein paar wenige Male nach der direkten Rede die Satzzeichen richtig gesetzt. Das freut mich. Also bitte mach weiter und ich freue mich schon jetzt darauf, hier bald mal wieder was von Dir zu lesen. :)

    Donnerstag, 30. August 2018 17:23
  • Diana

    Permalink

    Und schon wieder sprang mein Auto nicht an, ich hasse es, immer das gleich! Ich hatte es vor gerade einmal fünf Wochen gekauft und mit Heute war es schon das dritte Mal das es nicht ansprang. >>Memo an mich selbst, nach der Arbeit beim Autohändler anrufen!<< Also nahm ich die nächste Straßenbahn, mal wieder. Verspätet kam ich im Labor an, >>Guten Morgen David, entschuldige das ich zu spät bin. Mein Auto wollte nicht so richtig<< entschuldigte ich mich und kam angestürmt. Belustigt sah mich mein Laborassistent, er mit seinen 26 Jahren war sogar pünktlich da, auch wenn das nie wirklich seine Stärke war. >>Kein Problem<< meinte er und reichte mir meinen Kittel, dankend schlüpfte ich hinein, schnell band ich meine dunklen Haare zusammen und richtete meine Brille. Konzentriert breitete ich die letzten Ergebnisse der letzten Untersuchung auf dem Labortisch aus >>In Ordnung, wo sind wir Gestern stehen geblieben?<< fragte ich David, der schwarz Haarige suchte die Notizen Wenn man David Schneider sah, würde jeder sofort behaupten er wäre Model oder Schauspieler oder beides, er war groß gewachsen mindestens 1.90m , schwarze Haare, Kastanien braune Augen, muskulöse und braun gebrannt, ein Traummann vieler Frauen. Nur nicht mein Traummann, ich Träume lieber von Frauen,zum Beispiel die große Blondine, die drei Straßen weiter im Restaurant ´Fräulein Sommer´ als Kellnerin arbeitet. Oft, sehr oft aß ich dort, zu Mittag und oder zu Abend. Sie hat viele Merkmale, aber was mir immer wieder ins Auge sprang, war diese Kette an dem ein Schlüssel hing. >>Was hatte es nur mit diesem Schlüssel auf sich? << Eine Frage die ich mir oft in den Sinn kam, irgendwann würde ich sie ansprechen und Fragen was Die Kette bedeuten würde! >>Emma? Alles klar? << ertönte Davids Stimme neben mir, ich schüttelte kurz mit dem Kopf. >>Ja, alles gut, sorry<<

    Mittwoch, 4. April 2018 13:02
  • Ruth Gogoll

    Diana Permalink

    Da das jetzt hier mitten im LLP kam, kommentiert das jetzt niemand, was verständlich ist. Allerdings muss ich auch sagen, so ohne Punkt und Komma (bzw. ohne Absätze dazwischen), wie das hier steht, ist es auch schwer zu lesen. ;) Und normale Anführungszeichen wären auch besser als diese spitzen Klammern, die man eigentlich nur für mathematische Ausdrücke benutzt.

    Ich weiß, viele Leute verwechseln diese spitzen Klammern mit den Anführungszeichen, die wir in unseren Büchern verwenden, aber das sind sie nicht. Die richtigen Anführungszeichen aus unseren Büchern sehen so aus: »Das ist schon ein großer Unterschied« zu >>den falschen spitzen Klammern hier<<. :) Die spitzen Anführungszeichen aus unseren Büchern erreicht man in Word z.B. über »Einfügen - Symbol«.

    Und für Absätze benutzt man am besten die ENTER-Taste. ;) Zudem ist auch die Rechtschreibung hier noch einmal einer Überprüfung wert. Da stimmt so einiges nicht. Da bitte noch mal den Duden zu Rate ziehen für Kommaregeln.

    Mittwoch, 4. April 2018 21:39
  • Dani

    Permalink

    Es war ein schöner Sonnentag und mein Spaziergang führte an mehrere Restaurants vorbei. Ich genoss die ersten Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht und sah auf der anderen Straßenseite ein Restaurant mit einem Garten, wo es möglich war draußen zu sitzen. Beim Überqueren der Straße lies ich ein Auto vorbeifahren, in dem zwei lachende Frauen saßen. Beim Betreten des Restaurant kam auch sogleich eine Kellnerin mit schwarzem Rock und weißer Bluse auf mich zu und begrüßte mich mit der Frage. „Haben Sie reserviert?“ Ich verneinte. Daraufhin zeigte sie mir einen Platz und reichte mir die Karte. Einen Eiskaffee an diesem sonnigen Tag, das ist noch die Krönung und triftete mit meinen Gedanken ab, zu meiner Arbeit, die ich heute nicht besuchen musste. Auf meinem Labortisch stapelte sich für morgen bestimmt die Arbeit, aber heute werde ich es geniesen frei zu haben. Ich sah gegen die Sonne als sich ein Schatten davor schob und ich auf das Gesicht der schönen Frau sah, die mich fragend anblickte. In dem Moment dachte ich mir, was denn da so klingelt. Als ich tiefer blickte, erkannte ich, das die Schlüsselkette von der Frau sich gegen das Metalltischchen schlug und sich fast wie Musik anhörte. Ein bischen verwirrte mich diese Situation, sammelte mich wieder und bestellte meine Schoki.

    Freitag, 19. Januar 2018 11:30
  • Ruth Gogoll

    Dani Permalink

    Netter Anfang. ;) Wie immer die Frage: Wie geht es weiter? Wer ist die Frau mit der Schlüsselkette? Welche Frau hat überhaupt eine Schlüsselkette und warum? Und wie und wann werden die beiden ein Paar? 😁😜💞

    Freitag, 19. Januar 2018 13:23
  • Madlen

    Permalink

    Guten Abend liebe Frauen,

    da der LLP mir gezeigt hat, wie wertvoll ein konstruktives Feedback sein kann, wollte ich mich einmal spontan an einer Schreibübung versuchen.

    Freundliche Grüße

    Madlen

    P.S.: Etwailige Rechtschreibfehler schiebe ich jetzt einfach mal auf die fortgeschrittene Uhrzeit. ;)

    Übung "5 Wörter - Teil I":

    „Hat dir dein Lachs geschmeckt, Tamara?“, wandte Julia eher leise erstmals das Wort an ihr Gegenüber.
    „Noch jemand ein Dessert?“, mengte sich jedoch die Frage der Kellnerin aus Richtung Tafelende ein.
    Julia ließ ihre Schultern sinken und sah die Bedienung des chinesischen Restaurants entgeistert an. Musste sie gerade jetzt auftauchen? Ihr Herz begann noch etwas schneller zu schlagen.
    Im Augenwinkel nahm sie allerdings wahr, wie Tamara, die sich gerade noch angeregt mit ihrer Sitznachbarin unterhalten hatte, mit fragenden Augen zu ihr hinüber sah. Sie hatte sie also doch gehört. Julia schluckte. Mit ihren großen Kulleraugen erwiderte Julia nun mit einem freundlichen Lächeln Tamaras Blick und spürte ein leichtes Glühen auf ihren Wangen. Wie konnte man nur so wunderschöne, grüne Augen haben? Julia hatte dieses Grün seit ihrem ersten Arbeitstag am neuen Standort ihrer Firma CAMAG nicht vergessen können. Dass sie ganze zwei Wochen bräuchte, um sie endlich anzusprechen, hatte sie allerdings nicht gedacht.
    „Hat der Lachs geschmeckt?“, wiederholte Julia die Frage nun etwas lauter, da Tamara mit ihrem fragenden Blick offensichtlich auf eine Wiederholung wartete.
    Julias Finger hatten die Troddeln des weißen Tischtuchs unter der Tischkante schon fast zerlegt. Sie zwang sich jedoch den Blick zu halten. Mit einem vorsichtigen Lächeln wartete sie auf eine Antwort.
    „Ja, der war ganz gut.“, antwortete Tamara etwas stockend und zog die Augenbrauen leicht zusammen. „Julia, oder?“ , fragte sie nun mit einem verhaltenen Lächeln.
    „Ja, die neue Julia. Also, ich bin Julia und ich bin neu.“, antwortete Julia hastig und spürte, wie ihre Wangen erneut erröteten. „Ich arbeite nun quasi im Nebenlabor bei Professor Dr. Fischer.“
    „Ah ok, das freut mich.“, kam Tamaras Antwort nun etwas prompter. „Dann sieht man sich demnächst ja sicherlich öfter auf Arbeit.“, fügte Tamara freundlich hinzu.
    Als sie hierbei Julia erstmals ein Lächeln schenkte, zog es sich in ihrer Magengegend verdächtig zusammen. Julia nickte nur leicht und erwiderte es. Dann wandte sie sich wieder geschäftig der Speisekarte des 2-Sterne-Restaurants zu, obwohl sie eh keinen weiteren Bissen hinunter bekommen hätte. Erst als sie Tamaras Stimme wieder in einer Unterhaltung vernahm, traute sie sich den Kopf zu heben. Sie atmete lange aus und beobachtete verhalten Tamara, die lässig mit einem Teelöffel herumwedelte, während sie offensichtlich einen Witz zum Besten gab. Julia hatte den Plot gar nicht wirklich mitbekommen, musste allerdings instinktiv bei Tamaras Lachen heimlich mitschmunzeln.
    Das Rascheln aller Anwesenden ließ sie jedoch ihren Blick in die Runde werfen.
    „Der Chef hat bezahlt. Wir gehen.“, brabbelte ihr ihre unmittelbare Kollegin Nancy entgegen, da Julia immer noch saß. Nun erhob auch Julia sich etwas betreten. Auch hier konnte sie ihre Augen nicht wirklich von Tamara wenden. Diese kramte gerade in ihrer Tasche.
    „Verdammt! Mein Schlüssel!“, schimpfte es von der anderen Tischseite. Tamara wühlte nochmals und fasste sich dann mit offenem Mund an der Stirn. „Ich glaube, mein Schlüsselband hängt noch an meinem Labortisch.“, schnappte Julia Tamaras Worte auf, die definitiv nicht ihr gegolten hatten.
    „Ich bin mit dem Auto da. Soll ich dich schnell fahren?“, schoss es plötzlich laut aus Julia in Tamaras Richtung, noch bevor sie eigentlich überlegen konnte, was sie tat.
    Mindestens drei Augenpaare - darunter auch Tamaras- lagen nun auf ihr. Wie erstarrt stand Julia da und spürte ihr Herz förmlich gegen ihre Brust schlagen. Was war nur in sie gefahren?
    .
    .
    .

    Dienstag, 5. September 2017 1:43
  • Sali Madlen

    Danke für die schöne Geschichte. Musste schmunzeln bei der Stelle mit den Troddeln vom Tischtuch. :)

    Was mir aufgefallen ist:
    Du schreibst beim Ende der direkten Rede immer einen ." , das ist nicht richtig.
    Also entweder du schreibst: „Ja, der war ganz gut." Antwortete Tamara …
    Oder du schreibst: „Ja, der war ganz gut", antwortete Tamara …
    Aber nicht beides, also nicht Punkt und Kommata (das nicht ." ,)

    Bei den Fragen „Hat dir dein Lachs geschmeckt, Tamara?", wandte …. Hast du es richtig gemacht.
    Auch bei den ! hast du es richtig gemacht. „Verdammt! Mein Schlüssel!“, schimpfte ….

    Griessli Anja

    Donnerstag, 7. September 2017 9:21
  • Madlen

    Anja Permalink

    Hallo Anja,

    freut mich, dass dir mein Anfang gefällt. Ich wollte mich nach dem LLP mal ein bisschen versuchen und die Ratschläge umsetzen. :)

    Das mit der wörtlichen Rede sowohl an dich als auch Frau Gogoll lieben Dank. Das war mir nicht bewusst. Ich dachte, dass es sich mit Punkten wie mit Fragezeichen/ Aufforderungszeichen verhält.
    Zusammengefasst heißt das dann wohl, dass ich einfach nur die Punkte vor den " weg lassen müsste, hmm?

    Freundliche Grüße

    Donnerstag, 7. September 2017 18:26
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