Ein Jahr – Ein Roman (Kapitel 1-12) - Kapitel 12

Wie haben Sie die Aufgabe von letzter Woche gemeistert? Fiel es Ihnen schwer, sich eine Person auszudenken, die in einem Ihnen fremden Land lebt? Wie viele Stunden haben Sie an der Übung geschrieben? Sich so etwas Fremdes auszudenken, ist ganz schön arbeitsintensiv, nicht wahr?

Aber glauben Sie mir: Das Internet ist ein Segen, was das betrifft. Früher, als es noch kein Internet gab, mußte man viele, viele Bücher wälzen, seine Tage in dunklen Bibliotheken verbringen, um Informationen zu sammeln, selbst Reisen unternehmen, um fremde Länder kennenzulernen.

Und wenn man das nicht konnte, dann war man ziemlich aufgeschmissen. Sicherlich auch ein Grund dafür, warum früher, als Reisen und Urlaub in fernen Ländern noch nicht selbstverständlich waren, Reisebiographien so boomten. Viele Leute zu Hause waren sehr erpicht darauf zu erfahren, was andere dort, wo sie selbst nicht hinkonnten, erlebt hatten.

Es war äußerst exotisch, sein eigenes Land, ja sogar seine eigene Heimatstadt zu verlassen. Als Goethe seine berühmte Reise nach Italien unternahm, war das ein großer Aufwand – zu Fuß! – und etwas sehr Besonderes. Heute fliegt man einfach mit dem Flugzeug nach Italien, nach Spanien, in die Türkei, nach Mallorca oder sogar in die Karibik. Alles kein Problem.

Manchmal denke ich, früher, als das alles noch nicht so selbstverständlich war, war es schöner. Was hat man davon, wenn man kaum mehr einen Unterschied merkt zwischen Deutschland und Mallorca?

Als Frédéric Chopin und George Sand auf Mallorca waren, im Winter 1838/1839, war das in keinem Fall etwas, das ihnen jeder nachmachen konnte. Keine Billigflieger brachten Massen von Billigurlaubern dorthin. Sie waren ganz allein dort, und es war recht beschwerlich, dort hinzukommen und auch, dort zu leben.

Damals war Mallorca noch wirklich schön, keine häßlichen Hotelburgen am Strand, keine abstoßend besoffenen Urlauber am Ballermann. Das muß wirklich herrlich gewesen sein. Heute kann man sich diese Schönheit kaum mehr vorstellen. Der Massentourismus hat jegliche Schönheit zerstört. Mallorca ist kein Ziel mehr für stilvollen, ruhigen Urlaub.

Selbstverständlich könnte man heute, um eine Geschichte zu recherchieren, dennoch nach Mallorca reisen. Es wäre billig und einfach dort hinzukommen. Und dann könnte man schauen, was die Urlauber so für Geschichten anbieten. Der Bierbauchprolet, der morgens immer sein Handtuch auf eine Liege am Pool legt, damit er später, wenn er seinen Rausch ausgeschlafen hat, einen reservierten Platz hat, könnte durchaus ein Aufhänger sein. Auch wenn er im ersten Moment uninteressant erscheint.

Uninteressante Figuren, die ein eher langweiliges und vorhersehbares Leben führen, sind überhaupt eine gute Ausgangsposition für alles mögliche. Denn ihnen können unvorhergesehene Dinge zustoßen, mit denen sie überfordert sind. Da sie selbst keine Phantasie haben, kann man sie mit Phantasie füllen wie einen leeren Eimer.

Das ist einer der Tricks, die Stephen King eigentlich regelmäßig anwendet: Seine Geschichten beginnen alle in einem sehr alltäglichen Ambiente. Eine durchschnittliche, kaum erwähnenswerte Familie mit Kindern, deren Tagesablauf so vorhersehbar ist wie das Ticken einer Uhr, von denen man niemals glaubt, daß es etwas Interessantes gibt, was man über sie berichten könnte.

Und dann wird so etwas daraus wie »Der Friedhof der Kuscheltiere«. Eine grausame Horrorgeschichte, die wohl kaum alltäglich zu nennen ist.

Wir wollen hier natürlich keine Horrorgeschichten schreiben , aber jede Geschichte kann zum Horror werden, wenn man nicht weiterkommt, wenn man hängt und hängt und sich jeden Tag vor den Computer setzt, in der Hoffnung, heute fällt mir etwas ein – aber mir fällt nichts ein.

In so einem Falle ist eine fremde Perspektive oft nützlich. Sie sind auf Mallorca und können trotzdem keine Geschichte schreiben? Dann wechseln Sie doch einmal die Perspektive und schreiben Sie die Geschichte aus der Sicht des oben erwähnten Bierbauchproleten. Können Sie sich vorstellen, wie er die Welt sieht?

Es ist schwierig, natürlich, aber Schreiben, insbesondere wenn man es richtig lernen will, ist eben nicht immer einfach – oft sogar eher eine Qual. Warum wir Schreibenden es trotzdem tun? Tja, manchmal weiß ich das wirklich nicht.

Kreativität ist nicht nur angeboren, man kann sie auch fördern und verbessern. Durch Übungen wie diese, nämlich eine fremde Welt zu beschreiben, ein Land, in dem man noch nie war, oder eine Geschichte aus der Perspektive eines fremden Menschen, vor allem aus der Perspektive eines Menschen, mit dem man nichts gemeinsam hat – wie unser jetzt schon sprichwörtlicher Bierbauchprolet.

Schon allein die Welt aus der Sicht eines Mannes zu beschreiben, ist äußerst exotisch, wie ich finde. Denn Männer leben und denken nun einmal völlig anders als wir Frauen. Ganz zu schweigen von irgendwelchen körperlichen Gegebenheiten und Reaktionen.

Gerade wenn man sich festgefahren – oder in unserem Falle »festgeschrieben« – hat, kann es wie ein Befreiungsschlag sein, eine völlig andere Hauptfigur zu wählen, eine völlig fremde Perspektive. Dann muß man bei jedem Wort neu überlegen, was die Figur tun oder denken könnte.

Wie schon gesagt ist es Sinn dieser Übungen, sich von der eigenen Erfahrung zu befreien, einen anderen Blick auf die Welt zu gewinnen und sich einen fiktiven Erfahrungshorizont zu erschaffen. So daß die Dinge, die wir dann beschreiben, so exotisch sie auch klingen mögen, wiederum so klingen, als hätten wir sie selbst erlebt.

Ich bekomme das oft zu hören, diese Frage, ob ich all das, was ich beschreibe, selbst erlebt habe. Und die Antwort ist: Nein, habe ich nicht. Was für ein Leben sollte ich geführt haben, um das alles selbst erlebt haben zu können? Dafür bin ich definitiv zu jung.

Aber im Kopf habe ich es natürlich erlebt. Alles, was ich aufschreibe, wird zu einer Erfahrung, einer Erinnerung, einem Teil meines Lebens. Manchmal kann man kaum mehr unterscheiden, was man selbst erlebt hat oder was man nur für einen Roman erfunden hat. Das ist die beste Garantie dafür, daß die Geschichte den Leserinnen dann auch echt und authentisch erscheint.


Mit dieser 12. Woche und diesem 12. Kapitel stelle ich den Schreibkurs hier auf der Webseite nun ein. Da praktisch keine Texte eingestellt werden, ruft der Kurs wohl im allgemeinen nicht viel Interesse hervor, und so werde ich ihn ab jetzt ausschließlich im Schreibforum weiterführen.

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  • Nanni

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    ...nein Angie Brand, keine Freundin mit Schreiberfahrung oder Freundin die Lektorin ist. Aber noch bleiben mir ja 39 Jahre. :)
    Ich finde es sehr schön, das die Geschichte, jedenfalls der Anfang, gefallen hat. Das tut sogar richtig gut! Danke für den Kommentar. :)
    Liebe Grüße zurück, Nanni

    Dienstag, 23. November 2010 21:26
  • angie brand

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    an nanni, finde ihre geschichte von lisa und hanna TOLL ;D :D
    bitte versuchen sie es weiter...
    freue mich über jede,die es versucht, denn das ist sicher, ich kann nicht schreiben :(
    und ihre geschichte ist ein tolle idee und muß geschrieben werden, vielleicht hilft ihnen ein lektorin oder eine freundin die schreiberfahrung hat...
    es ist schade wenn daraus nichts wird :(
    also weiter bitte...
    lg angie

    Dienstag, 23. November 2010 16:50
  • Nanni

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    Hallo Maren,

    vielen Dank. Ich werde versuchen nicht aufzugeben, ich werde an meinen Geschichten weiterschreiben. Und wer weiß, vielleicht lerne ich ja doch noch, die Buchstaben und Wörter zu bändigen um sie zu einem gesunden Satz zusammenzuführen. :D

    Montag, 22. November 2010 22:05
  • Nanni

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    ...doooch, ich finde es schon schwer! Sonst hätte ich die Grundlagen von Rechtschreibung und Grammatik ja in der Schule lernen können all die Jahre, oder so. Das wäre 8) gewesen.
    Na ja mal sehen, ich werde mich nach einem Kurs erkundigen und schauen, ob er etwas an meinen Schreibkünsten ändert.
    Es heißt ja nicht umsonst, Übung macht den Meister. ;)

    Hey, vielen Dank! Das war sehr nett von Ihnen.

    Montag, 22. November 2010 22:04
  • Maren

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    Nicht aufgeben, Nanni. Das mit der Grammatik und Rechtschreibung ist nur eine Lernsache. Und wenn man eine gewisse Routine im Schreiben hat, sind die Sätze meist automatisch richtig, ohne dass man analysieren muss, welcher Gattung nun welches Wort angehört und wie es korrekt angewandt wird.
    Das lernt sich am besten durch Schreiben. Also los! ;D

    Samstag, 20. November 2010 14:09
  • Ruth Gogoll

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    Ich fände es schade, wenn Sie jetzt so einfach aufgeben würden, denn eins ist sicher: Sie haben tolle Ideen und eine ganz eigene Art, die Welt zu sehen. Oftmals sehr amüsant, sehr unterhaltsam. Was sicherlich viele Leserinnen schätzen würden. Rechtschreibung und Grammatik kann man lernen, aber solche Ideen sind etwas Besonderes. Deshalb würde ich mir an Ihrer Stelle noch einmal überlegen, ob Sie nicht etwas Aufwand in das Erlernen der einfachsten Grundlagen stecken wollen. So schwierig ist das doch nicht.

    Und wenn dann die Umsetzung stimmt und Ihre tollen, lustigen Ideen den richtigen Rahmen mit der korrekten Rechtschreibung und Grammatik haben, würden das sicherlich viele Leserinnen sehr gern lesen. Ich auch. Ich liebe lustige Geschichten. :D

    Samstag, 20. November 2010 13:56
  • Nanni

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    Ja es wird das Beste sein nicht weiterzumachen.
    Es bringt ja wirklich nichts, wenn man nicht schreiben kann, kann kein Roman entstehen. Da gebe ich Ihnen recht.

    Also dann, ich wünsche allen Autorinnen viel Muse zum Schreiben damit tolle Bücher entstehen die uns Leserinnen in eine andere Welt eintauchen lassen. :)

    Samstag, 20. November 2010 12:49
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Man muß nicht unbedingt wissen, was ein Relativpronomen ist, aber man muß es richtig anwenden können. ;) Relativsätze kommen so oft vor, daß man aufpassen muß, was sich auf was bezieht. Wenn also die Hand gemeint ist, muß sie das letzte Substantiv (vielleicht haben Sie in der Schule dafür den Begriff »Hauptwort« gelernt) sein, das in dem Satzteil zuvor erwähnt wird. Das heißt also: »Die Hand, die ...« Hier ist das Relativpronomen »die« eindeutig dem Substantiv »Hand« zugeordnet.

    Wenn der Satz jedoch noch weitergeht und weitere Substantive vorkommen, muß man aufpassen, daß das Relativpronomen eindeutig zugeordnet werden kann. Oder man muß das Relativpronomen vorziehen und den Rest des Satzes erst danach weitergehen lassen, damit die Leserin weiß, worauf das Relativpronomen sich bezieht.

    Das Problem ist: Es hat keinen Sinn, eine Geschichte oder gar einen Roman schreiben zu wollen, wenn man diese einfachen und grundlegenden Dinge nicht beherrscht. Denn der Inhalt der Geschichte wird dann nie so rüberkommen, wie es die Autorin gemeint hat, weil die Leserin in jedem Satz erst einmal alles zusammensuchen muß, was (eventuell) zusammengehört. Sowohl grammatikalisch als auch inhaltlich.

    Sie machen der Leserin damit das Lesen der Geschichte unnötig schwer. Jede Leserin wird nach kurzer Zeit aufgeben, weil es einfach zu anstrengend ist, einen solchen Text zu lesen.

    Was ich damit sagen will, ist: Sie müßten erst einmal einen Kurs zu Rechtschreibung und Grammatik machen, bevor Sie anfangen einen Roman zu schreiben. Es gibt solche Kurse an den Volkshochschulen, und ich würde wirklich sehr empfehlen, einen solchen Kurs zu besuchen. Sonst wird das nie was mit dem Roman. 8)

    Was das aggressive beziehungsweise ruppige Verhalten der Figuren angeht, glaube ich, daß das sehr davon abhängt, welchen Umgang man im alltäglichen Leben so pflegt. Es gibt Leute, die schreien sich permanent an und finden das weder aggressiv noch ruppig. Ich persönlich empfinde es aber so, weil ich im täglichen Leben eben Höflichkeit und Zurückhaltung im Umgang erwarte. Das muß aber nicht jede Leserin genauso sehen.

    Wahrscheinlich ist mir der Umgang einfach zu direkt. Es wird nichts zwischen den Zeilen gesagt oder vorsichtig aufgebaut, sondern es geht gleich mit einem großen »Bumm!« in die Vollen. Das ist nicht jederfraus Sache. ;) Die Figuren überlegen zu wenig, bevor sie handeln oder sprechen.

    Samstag, 20. November 2010 7:20
  • Nanni

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    :-[ Erstens:

    Zu 1. Vielen Dank. Ja der Titel war ein Geistesblitz und treffend dazu.

    Zu 2. Damit man sich leichter einlesen kann werde ich es so versuchen wie Sie es geschrieben haben. Ich finde es echt klasse, dass es kein schlechter Anfang ist und die Leserin anscheint wirklich mitzieht. (Mein Gott war ich mir unsicher, vielleicht habe ich auch deshalb den Anfang etwas kürzer gehalten.)

    Zu 3. Ja das meine ich, ich hatte erst etwas mehr Dialog geschrieben und ihn dann doch wieder gekürzt.

    Erschrocken war ich über den Satz … Dann finde ich, daß die beiden, dafür, daß sie sich ja anscheinend freuen, sich wiederzusehen, etwas zu aggressiv miteinander umgehen. :(
    Ich finde an der Geschichte eigentlich nichts aggressiv. Im ersten Moment habe ich geglaubt jetzt für immer einen Stempel auf gedrückt bekommen zu haben, deshalb muss ich doppelt soviel aufpassen was ich wie schreibe. Und ruppig?? (Abgesehen dass ich ruppig schon lange Zeit nicht mehr gehört habe, sehr schönes Wort ) So ruppig sollte es nicht ankommen, da werde ich noch ein wenig fein Tuning machen müssen.

    Bei dem Absatz Rechtschreibung und Grammatik fielen Wörter wie ... Relativsatz... Relativpronomen... Pronomen..und bei … dann wäre das Pronomen korrekt, aber die Stellung falsch, denn an dieser Stelle bezieht sich der Relativsatz auf den Blick, weil das das letzte Substantiv ist, das vorher vorkommt...schaltete mein Gehirn vollkommen ab. Der Absatz hätte auch die Bauanleitung eines Hochhauses auf russisch sein können, ich weiß es nicht genau.
    Aber doch ja, es bezog sich auf die Hand. 8)

    Mein Problem besteht nun darin, dass im Laufe meiner Geschichte die Beziehung von Hanna und der Rednerin später einfließt genauso die Show und der Frauenverbrauch von Lisa. Der Konflikt beginnt im Grund jetzt da Lisa nun auf Hanna trieft aber sie nicht zusammen kommen sondern sich erst erneut zu einander finden müssen.
    Ich weiß nicht wie ich es erklären kann, sorry.

    Im Grunde beginnt die Geschichte im Café, und der Anfang im Hotel fließt immer mal wieder in die Gespräche zwischen Hanna und Lisa ein.
    Deswegen weiß ich nicht wie ich nun weiter schreiben soll damit es Sinn ergibt. Ich bin total durcheinander was das betrifft.

    Ich rechne nicht mit einer Antwort, nicht nachdem was ich mir „erneut“ geleistet habe. Nicht einmal einen Satz.
    Abgesehen davon wäre ein Satz total gemein. Es wäre total schrecklich und absolut beleidigend der Person gegenüber die sich mit der Analyse, Arbeit und Mühe gemacht hat.
    Aber wer will schon so gemein sein wie ich? :(

    Zweitens:

    Ich würde gerne, wenn es noch geht und ich erwünscht bin gerne um eine Einladung zum Schreibkurs bitten. Wenn es nicht geht oder ich nicht dabei sein soll, dann sende ich die Geschichte, wenn sie fertig wird, im März ein zum 5. Lesbischen Literaturwettbewerb. Die Geschichte will geschrieben werden, auch wenn es nur für mich ist.

    Drittens:

    Ich konnte einige Seiten weiter schreiben und hätte sie jetzt auch mitgeschickt, aber ich möchte nicht unbedingt die einzige sein die hier so öffentlich die Geschichte schreibt. :-8
    %) Und weil ich mich schäme nicht schreiben zu können.

    Es tut mir leid und bitte Sie um Verzeihung wegen meinem schlechten Verhalten. Ich bin eben ein Rindvieh und habe mich wie der berühmte Elefant im Porzellanladen benommen. Ich habe ein unglaubliches Händchen dafür.
    (In manchen Ländern ist Verzeihen ein Zeichen von Stärke und kommt einem zu Gute, wenn man eine Etage höher fährt. :( )

    Freitag, 19. November 2010 23:42
  • Nanni

    Permalink

    ...ich bin etwas schreibfaul geworden, ich hätte schon gerne geantwortet.

    Ich habe mich nicht cool benommen, dafür entschuldige ich mich. Wenn ich es nicht ganz verbockt habe und ich es noch darf, würde ich gerne auf Ihre Analyse antworten.

    Falls es interessiert, ich fühle mich mies, weil ich nicht geantwortet habe.
    Tschuldigung!

    Mittwoch, 27. Oktober 2010 1:55
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Auch nett. Ich mache mir stundenlang Arbeit, um eine fundierte Analyse zu schreiben, und dann bekomme ich einen einzigen Satz als Antwort. 8) Gut, das nächste Mal werde ich auch nur einen Satz schreiben. ;D Und diejenigen, die eine fundierte Analyse von mir und anderen Autorinnen haben wollen, müssen sich fürs Schreibforum anmelden. Dort diskutieren wir Autorinnen alle zusammen über die Romane.

    Freitag, 22. Oktober 2010 19:34
  • Nanni

    Permalink

    Okay, vielen Dank für die Hilfe.

    Freitag, 22. Oktober 2010 2:28
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    1. Supertitel! :) Der wäre schon perfekt für ein Buch.
    2. Gleich am Anfang ein Perspektivwechsel. Zuerst wird aus Lisas Perspektive erzählt, dann wechselt die Perspektive sofort zu Hanna. Das ist etwas verwirrend. Es wäre gut, zumindest die ersten Absätze nur aus einer Perspektive zu erzählen, damit die Leserin sich „einlesen“ kann.
    Ansonsten kein schlechter Anfang, zieht die Leserin sofort in die Geschichte hinein.
    3. Daß Lisa Hanna sofort ins Zimmer zieht und gegen die Tür drückt, finde ich etwas überraschend. Ich hätte vorher zumindest ein paar Sätze Dialog erwartet, die dieses Ereignis vorbereiten.

    Dann finde ich, daß die beiden, dafür, daß sie sich ja anscheinend freuen, sich wiederzusehen, etwas zu aggressiv miteinander umgehen.
    <blockquote>„Was machst du hier?“ fragte Hanna.
    „Die Frage könnte ich dir auch stellen.“ </blockquote>
    Warum so ruppig? Und wenn ich dann auf diese Art gefragt werde, soll ich ganz einfach antworten:
    <blockquote>„Ich besuche jemanden. Sie hält einen Vortrag bei der Heiderkonferenz die hier im Hotel stattfindet.“ </blockquote>
    Das ist eine sehr ausführliche Antwort auf eine eher unhöflich gestellte Frage. Ich würde da wahrscheinlich zurückhaltender sein mit einer Antwort.

    Und obwohl Lisa aufgrund von Hannas Auskunft annehmen muß, daß sie in einer festen Beziehung lebt, beginnt sie sie zu streicheln? Wäre da nicht eher ein Zurückweichen wahrscheinlich? Eine Frage danach, welcher Art die Beziehung von Hanna zu der Vortragsrednerin ist?

    <b>Rechtschreibung und Grammatik:</b>
    <blockquote>sie sah wie Lisa ihr Handbewegung mit ihrem Blick verfolgte die an Hannas Seite entlang streichelte. </blockquote>
    „Sie“ wird am Anfang des Satzes groß geschrieben, es heißt „ihre“ Handbewegung, und wenn Lisa Hannas Handbewegung mit ihrem Blick verfolgt, müßte der darauffolgende Relativsatz mit dem männlichen Relativpronomen beginnen, nämlich mit „der“. Gemeint ist aber wahrscheinlich ein Bezug auf „die Handbewegung“, dann wäre das Pronomen korrekt, aber die Stellung falsch, denn an dieser Stelle bezieht sich der Relativsatz auf den Blick, weil das das letzte Substantiv ist, das vorher vorkommt. Zudem stimmt auch der inhaltliche Bezug mit „die“ nicht, denn „die Handbewegung“ kann nicht streicheln, das könnte höchstens „die Hand“. Kommata fehlen völlig.
    Dieser Satz ist nur ein Beispiel, denn Rechtschreibung und Grammatik sind in dem ganzen Text die größte Katastrophe, deshalb gehe ich auch nicht weiter darauf ein. Dieser eine Satz nur als Hinweis. 8)

    Inhaltlich ist der Text jedenfalls wesentlich besser als rechtschreibmäßig und grammatikalisch. Bis auf die etwas überraschende Nähe, die durch einen Dialog am Anfang noch besser vorbereitet werden müßte, ist da schon einiges umgesetzt, was wir letztens besprochen hatten.
    Aber genauso unerwartet, wie der Sex am Anfang losgeht, hört er auch wieder auf.
    <blockquote> „Es war schön, doch es wird Zeit zu gehen.“ flüsterte Lisa ihr zu. </blockquote>
    Wie? Einfach so? Und kein Widerspruch?

    Der Rest ist dann etwas verwirrend. Es fehlt das ganze Zwischenteil, und eigentlich ist das dann ein Sprung zum Ende, dann wäre es eher eine Kurzgeschichte, kein Roman. Auf jeden Fall gehört die Szene im Café nicht in das erste Kapitel. Die kommt viel später. Alles, was da über Hanna und ihre gescheiterte Beziehung erzählt wird, muß in einzelnen Szenen ausgeschrieben werden ebenso wie Lisas Leben ohne Hanna, ihr „Frauenverbrauch“ und der Grund dafür.

    Aber die Geschichte gefällt mir, da steckt Potential drin. Das 1. Kapitel könnte durchaus die Begegnung von Lisa und Hanna im Hotel sein, mit etwas mehr Dialog vor dem Sex und nach dem Sex, und dann müßten jeweils die Geschichten von Lisa und Hanna erzählt werden, bis Lisa ins Café kommt und Hanna sie sieht.
    Ab dann geht es mit Lisa und Hanna weiter (da fehlt noch ein Konflikt, der das sofortige Happy End verhindert), und am Schluß haben sie alle Probleme (oder zumindest diejenigen, die sie trennen) gelöst und bleiben zusammen.
    Wirklich eine große Verbesserung zu dem Fantasy-Roman.

    Zum weiteren Verlauf: Ich würde sagen, das 1. Kapitel endet da, wo Lisa und Hanna sich trennen. Das 2. Kapitel beschäftigt sich dann mit Hanna und ihrer Freundin, der Rednerin. Das 3. Kapitel beschäftigt sich mit Lisa und ihrem Auftritt, so daß man erfährt, was sie wirklich in ihrer „Show“ tut. Das 4. Kapitel wäre dann wieder Hanna, das 5. Lisa usw., bis zu der Szene im Café.

    Donnerstag, 21. Oktober 2010 14:59
  • Nanni

    Permalink

    Da stand sie nun vor ihr. Hanna hier zu treffen war so seltsam und kam so unerwartet, dass Lisa im ersten Moment wie ein Fels dastand und sich nicht bewegen konnte.
    Hanna hatte Lisa sofort wieder erkannt. Sie standen hier im Flur vor Lisas Hotelzimmer und starrten sich ungläubige Sekundenlang an. Um so überraschter war Hanna, dass Lisa sie ohne Worte vom Flur ins Zimmer zog und sie sanft gegen die Tür drückte. Hanna fühlte die Anspannung die in ihr wuchs.
    Lisa erkannte einen Hauch von Nervosität in Hannas Augen. Was für bezaubernde Augen sie hat, alleine darin möchte ich versinken, dachte Lisa und erkannte auch das brennende Feuer in ihnen.
    „Es ist lange her, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben.“ Kam es leise von Hanna.
    „Mmh, woran das wohl lag?“ Lisa sah Hanna mit einem undefinierbaren Blick an. „Ich kann dich aber beruhigen, du hast dich nicht verändert, du bist immer noch eine unglaubliche schöne Frau.“
    Hanna wich ihrem Blick kurz aus. Dann sah sie ihr wieder in die Augen. „Was machst du hier?“ fragte Hanna.
    „Die Frage könnte ich dir auch stellen.“
    „Ich besuche jemanden. Sie hält einen Vortrag bei der Heiderkonferenz die hier im Hotel stattfindet.“ Hanna hielt Lisas Blick stand.
    „Sie? Ich verstehe.“ Lisa nickte wissend. Sie begann Hanna an den Seiten zu streicheln, sie nahm eine gewisse Spannung wahr, die Luft war geradezu erdrückend.
    Hanna atmete tief ein, da Lisas Berührung sie nicht kalt ließ. „Und du? Was machst du hier?“ sie sah wie Lisa ihr Handbewegung mit ihrem Blick verfolgte die an Hannas Seite entlang streichelte.
    „Ich war ebenfalls jemanden besuchen.“ Lisa grinste und strich Hanna seitlich über ihre Brust.
    Hanna schüttelte den Kopf. „Nein bitte das geht nicht“, wisperte sie.
    Lisa näherte sich ihr langsam. „Und ob, ich lasse dich jetzt nicht gehen,“ stieß sie heiß hervor, „nicht noch einmal wirst du so schnell verschwinden.“
    Lisa richtete ihre Augen auf Hannas Lippen. Sie beugte sich zu ihr, und gab ihr einen behutsamen weichen Kuss, dann zog sie sich wieder zurück. Zufrieden vernahm sie ein leises Seufzen von Hanna.
    Hannas Hände umklammerten Lisas Taille. Ihre Zunge bahnte sich leicht fordernd einen Weg in Lisas Mund. Dort traf sie auf ihre Zungenspitze die sie liebevoll umkreiste. Hannas Anspannung löste sich und sie fing an, Lisas unverhoffte Gesellschaft zu genießen.
    Lisa entließ ein Stöhnen und für einen kurzen Moment schweiften ihre Gedanken ab. Hatte Hanna sie etwa in der Show gesehen? Nein, nicht Hanna. Sie würde sich so etwas nicht ansehen. Es war bestimmt...es musste einfach Zufall sein, dass sie ihr hier im Hotel über den Weg gelaufen war. Lisa fing an Hannas Bluse, Knopf für Knopf zu öffnen. Sie löste sich aus dem Kuss und küsste sich seitlich an ihrem Hals hinunter bis zu ihrem Schlüsselbein. Sie blickte auf Hannas halb nackten Oberkörper und flüsterte. „Du bist wunderschön.“ Sie fing an Hannas Brüste zärtlich zu massieren. Ihre Brustwarzen ragten zwischen ihren Finger hervor. Sie leckte gekonnt mit ihrer Zungenspitze über eine ihrer Brustwarzen, saugte und knabberte an ihr, während sie die andere Brust weiter zart knetete. Sie öffnete Hannas Hose, ließ ihre Hand hinein gleiten und strich über ihr krauses Haar während ihre Küsse einen Weg nach oben suchten.
    Hanna stöhnte als Lisa ihre Mitte umspielte und sie damit immens reizte. Ihre Augen glänzten. Ihr Mund öffnete sich und gewährte Lisas Zunge Unterschlupf.
    Lisas Hand bewegte sich über Hannas Mitte, sie erhöhte den Druck etwas und massierte dabei ihre Perle. Ihre eigene fühlte sie schmerzhaft pochen. Langsam näherte sie sich der verborgenen Öffnung. Ihr Finger verschloss kurz Hannas Eingang zum Paradies, um ihn kurz darauf wieder zu öffnen. Lisas und Hannas sehnsuchtsvollen Augen trafen sich, und vier einzelne Pupillen tanzten einen Tanz des Gebens und des Nehmens.
    Lisa umspielte zart Hannas Zunge und drang in sie ein. Langsam bewegte sie sich in ihr. Sie spürte das Hanna mehr wollte. Sie fing an Hanna leicht zu stoßen.
    Hanna stöhnte in Lisas Mund und nahm das herrliche Gefühl in sich auf, welches Lisa Finger in ihr auslösten.

    Lisa hörte plötzlich auf Hanna zu nehmen. Was war bloß mit ihr? Sie hatte schon viele Frauen gehabt, was auch kein Geheimnis war, aber das ihr bei dieser Frau die Knie weich wurden, dass war neu. Sie führte es auf die Anstrengung der letzten Nacht zurück, genau das musste es sein. Und nichts anderes, dachte Lisa sich. Ich habe mich die Nacht bestimmt übernommen.
    „Nein bitte, was…was hast du?“ Hanna sah Lisa fast flehend an. „Lisa bitte, lass mich nicht länger warten.“ Verwirrt sah sie in Lisas große Augen. Hannas anfängliche Schüchternheit war komplett verflogen.
    „Oh das tue ich nicht“, sprach Lisa leise. „Keine Angst ganz bestimmt nicht.“
    Und so unerwartet wie sie aufgehört hatte Hanna zu nehmen, so unerwartet fing sie wieder an sie zu nehmen. Lisa neigte sich nah an Hannas Ohr, ihr Mund bewegte sich zart über ihre Ohrmuschel, und hauchte, „komm meine Süße.“
    Hanna schloss ihre Augen und genoss diese unglaubliche, dankbare, mächtig, brennende, wundervolle und befreiende Woge die ihren ganzen Körper zum zittern brachte als der Sinnenrausch sie überrannte. Eine Welle von verborgener nicht kennender Erfüllung überrollte sie. Ein lautes, heißes und dunkles Stöhnen trat aus ihrer Kehle und ebbte langsam in kleinen Schockwellen ab. Zitternd und mit Schweißperlen auf ihrem Körper kam Hanna langsam zur Ruhe. Ihre Haut brannte überall dort vor Lisa sie berührt hatte. Sie hob ihren Kopf den sie auf Lisas Schulter aufgelegt hatte und flüsterte, „was...was hast du nur mit mir gemacht.“ Lisa sah Hanna liebevoll an, dabei strich sie ihr eine feuchte Strähne aus dem Gesicht. „Nichts was du nicht wolltest.“
    Lisa nahm Hannas Gesicht in ihre Hände, küsste sie behutsam und so zärtlich wie sie nur konnte. Sie zuckte leicht zusammen als sich ihre Lippen trafen, da es schmerzhaft zwischen ihren Beinen zog. Sie sah Hanna einfühlsam an. „Das war wundervoll.“
    Hanna wusste nicht genau wie sie den Blick in Lisas Augen deuten sollte. Sie kam auch nicht dazu sich weiter Gedanken darüber zu machen, da Lisa sie erneut küsste und in ihren Bann zog.
    Lisa ließ ihren Blick ein letztes mal über Hannas Körper gleiten. „Zieh dich lieber wieder an, so kannst du schlecht unter die Leute gehen.“ Lisa schenkte ihr ein Lächeln.
    „Ja…nein natürlich nicht.“ Hanna war aufgewühlt.
    „Es war schön, doch es wird Zeit zu gehen.“ flüsterte Lisa ihr zu.
    Lisa wartete bis Hanna soweit war und öffnete dann die Tür, beide traten auf den Flur hinaus. Eine etwas ältere, noble Dame kam aus dem Nachbarzimmer und betrat den Flur gleichzeitig mit ihnen. Lisa und Hanna warfen sich seitlich einen verstohlenen Blick zu. Lisa konnte ein Schmunzeln nicht unterdrücken.
    Hanna senkte ihren Blick und sah auf ihre Hände. Sie kam sich vor, als hätte sie soeben etwas Verbotenes getan. Na ja, wenn sie ehrlich zu sich war dann stimmte es ja auch. Sie hatte soeben ihre Freundin mit Lisa betrogen. Die Hitze die sie immer noch spürte tat ihr übriges.
    Die Dame sprach Hanna an um sie etwas zu fragen. Lisa hingegen ging weiter. Hanna hob ihren Kopf und sah nur noch wie Lisa um die Ecke bog und aus ihrem Blickfeld verschwand. Nachdem sie der Frau Auskunft gegeben hatte folgte sie Lisa. Sie blickte sich nach ihr um und hoffte, Lisa würde hier irgendwo auf sie warten. Und was dann? Einfach so einen Kaffee trinken gehen nachdem was gerade war? Natürlich, intimer konnte es nicht mehr werden, da müsste Kaffee trinken doch ein Klacks sein. Aber über was sich unterhalten? Sie trat um die Ecke, doch Lisa war nirgends zu sehen.
    Sie war verschwunden.
    So schnell wie Lisa heute in ihr Leben getreten war, so schnell war sie auch wieder verschwunden. Hanna spürte auf einmal eine unglaubliche Leere in sich. So musste sich Lisa gefühlt haben als Hanna vor Jahren einfach gegangen war.
    Sie schloss kurz die Augen und ließ die Erinnerung an das eben Gefühlte welches sie so herrlich hatte schweben lassen erneut zu, damit sie es festhalten konnte. Sie öffnete die Augen, straffte sich und ging Richtung Ausgang um ihren eigentlich Weg wieder auf zunehmen.
    Als sie entschlossen das Hotel verließ, wusste sie was zu tun war.



    


    Einige Monate später

    Lisa steuerte freudestrahlend auf ihre Freundinnen zu, umarmte sie und gab ihnen rechts und links einen Kuss zur Begrüßung.
    Anke löcherte Lisa so gleich. „Erzähl, wie war die Nacht mit deiner Eroberung?“
    „Tja, ich glaub mal dass dich das nichts angeht.“ Lisa klimperte mit ihren Augenlidern und lächelte sie unschuldig an.
    „Ich weiß dass mich das nichts angeht, aber dennoch kann ich danach fragen.“ Anke schenkte ihr ein freches Grinsen.
    „Fragen ja, aber rechne nicht mit einer Antwort. Eine Lady schweigt und genießt.“
    „Das mit dem genießen nehme ich dir ja ab, dass mit dem Schweigen wird da schwieriger, da ja eh jede weiß wie gerne du Lady bist.“ Anke war gerade dabei einen Bierdeckel in tausend Teile zu zerpflücken und versuchte ein Stück, dass an ihrem Finger klebte, abzuschütteln.
    „Tja, die eine hat es, die andere nicht. Das besondere Etwas.“ Lisa streckte spielerisch Anke ihre Zunge entgegen.
    „Och komm schon“, Jule die daneben saß schüttelte den Kopf.
    Calida stellte Lisa einen Kaffee auf den Tresen. Stumm formten Lisas Lippen ein Dankeschön und sie schickte Calida einen Luftkuss hinterher.
    Ein Lächeln überzog das Gesicht der schwarzhaarigen Frau. Calida hatte nie vergessen wie sie Lisa vor Jahren Tränen überströmt vor ihrem Café aufgelesen hatte. Seit dem bestand eine tiefe Verbundenheit ihrer Freundschaft, sie war einer der wenigen, die wusste wie es in Lisa aussah oder was sie gerade brauchte.

    Lisa gönnte sich gerade einen Schluck des heißen schwarzen Goldes, als sie von einer süßen, langhaarigen Blondine von der Seite angesprochen wurde. „Hallo...ich bin Jenny. Was...was machst du gerade so?” sie schenkte Lisa ein schüchternes Lächeln.
    Lisa drehte sich zu ihr, stützte sich lässig mit ihren Ellenbogen auf dem Tresen ab und schenkte ihr ein verführerisches Lächeln. Leicht neigte sie ihren Kopf und ließ ihren Blick über Jennys wohlgeformten Rundungen wandern. „Wieso möchtest du das wissen?“
    Aus den Augenwinkel vernahm Lisa ihre Freundinnen die ihre Köpfe zeitgleich schüttelten, sie hörte ein, „oh bitte“, von Calida, welches sie mit einer ungläubigen Geste unterstrich, dabei rollte sie mit den Augen. Diese Gestik kannte Lisa von Calida nur zu gut, damit meinte Calida auf ihr ganz eigene Art, geht`s noch plumper?
    Lisa sah wie die Röte Jenny ins Gesicht schoss. Sie deutete Jenny mit ihrem Zeigefinger die typische komm-her-Bewegung an und bereitwillig trat die Kleine vor sie.
    „Also, warum möchtest du wissen was ich gerade mache?“
    „Weil...weil...ich wollte...“ Jenny sah verlegen zu Boden.
    Lisa zog abwartend eine Augenbraue hoch. Natürlich wusste sie genau was sie von ihr wollte und schmunzelnd fragte sie. „Ja?”
    „Ich hab dich...”, verlegen räusperte Jenny sich.
    Lisas kam ihr zu Hilfe, ergriff ihre Taille und zog sie zu sich heran. Na, hoffentlich denkt sie nicht auch so langsam wie sie spricht. Lisa schenkte ihr ein ich–weiß–was–du–willst-Lächeln. Und hauchte ihr ins Ohr. „Lass uns eine Spritztour machen.”
    Jenny nickte. „Gerne, ja.“ Ihre Augen schimmerten sehnsuchtsvoll und ein zaghaftes Lächeln kam zum Vorschein.
    Lisa nahm ihre Hand und zog sie hinter sich her zum Ausgang. Bevor sie die Tür mit der schüchternen Schönheit erreichte, drehte sie sich noch einmal um. „Seid ihr später noch hier?”
    Anke und Jule nickten, zeigten unterschiedliche Gesten wie, Daumen hoch, kniffen ein Auge zu und hoben die Faust um sie durch Luft zu wirbeln. Lisa winkte ab. Beim verlassen des Cafés streifte ihr Blick unbedeutend eine Frau die sich die Bestellkarte tief ins Gesicht hielt.

    Lisa blieb vor ihrem Auto stehen. Sie drehte sich um und sah in hellbraune Augen. „Willst du das wirklich?”
    Jenny nickte. Lisa versenkte ihre Hände in Jenny´s hinteren Hosentaschen, drückte sie an sich und küsste sie fordernd. Sie löste sich nach einem leidenschaftlichen Kuss und öffnete die Autotür um ihrer Gespielin einsteigen zulassen. Sie selbst ließ sich auf dem Fahrersitz nieder.
    „Hast du an einen bestimmten Ort gedacht?”
    „Nein ganz egal.” Kam es vom Beifahrersitz.
    „Na gut, ich kenne da ein schönes Plätzchen am Wald. Dort sind wir ungestört.” Lisa startete den Wagen und fuhr los.

    All dies geschah, ohne dass Lisa es ahnte unter den Blicken einer Frau die versteckt in einer Ecke des Cafés saß.
    Lisa heute hier wiederzusehen war wohl ein Wink des Schicksals. Sie selbst wohnte erst seit einer kurzen Zeit wieder in der Stadt. Sie hatte ihre jahrelange Beziehung beendet und war zurück in ihre alte Heimat gezogen, die sie damals für ihr Studium verlassen hatte. Dreizehn Jahre waren sie ein Paar gewesen, sie hatten sich auseinander gelebte wie man sich nur auseinander leben konnte. Sie hatte ihre Freundin sehr geliebt, doch die große Liebe war es nie gewesen, dass hatte sie sich eingestanden. Im Grunde wusste sie es schon seit dem Vorfall der sich drei Jahre vor ihrer Beziehung ereignet hatte. Nie wieder bekam sie dieses besondere Kribbeln, keine Schmetterlinge die sich so in ihrem Bauch tummelten und nie haben ihre Lippen wieder so gebrannt wie damals.
    Bei diesem einem Kuss war es geblieben. Sie hatte es der Situation zu geschrieben, dass sie jemand hätte sehen können, wie sie dastanden sich küssten und umarmten. Sie hatte es auf ihre Angst zurückgeführt man könnte sie entdecken. Das es an den weichen Lippen jener Schönheit liegen könnte, welche sie in den Armen hielt, wollte sie damals nicht wahr haben. Obwohl sie bei der ersten Begegnung gespürte hatte, wie ihr Körper auf sie reagierte, wie er es bis Dato noch bei keiner getan hatte.
    Dann Jahre später, der Tag im Hotel.
    Sie hatte Lisa sofort wieder erkannt, und Lisa hatte sie erkannt. Sie hatten sich auf dem Flur vor Lisas Hotelzimmer getroffen als diese gerade ihr Zimmer verlassen wollte.
    Sie war gerade dabei einen Schluck Kaffee zu trinken als sie Lisa erblickte, die gerade das Café betrat. Lisa war zur einer wunderschönen Frau geworden, sie war sportlich und ihr Haar trug sie mittellang. Sie musste die Frauen hier gut kennen so vertraut wie sie miteinander umgingen. Sie hatte Lisa beobachtet ohne das diese es bemerkt hatte. Lisa trug eine dunkelblaue verwaschene Jeans, ein marine blaues Poloshirt mit einem Ausschnitt, der den Ansatz ihrer Brüste erahnen ließ, und dazu Converse, Figur betont aber dennoch leger. Auf eine Art sogar sehr sexy und aufreizend wie sie fand. Kurz darauf kam ein quirliges blondes Mädchen um die zwanzig, ins Café getänzelt. Diese entdeckte Lisa an der Theke und ging schnurstracks auf sie zu. Nach einem kurzen einseitigen Gespräch nahm Lisa die Kleine an die Hand und zog sie mit sich. Sie konnte sich gerade noch die Bestellkarte vors Gesicht halten bevor Lisa sie ansehen konnte.
    Sie hatte mit anhören können, wie Lisa ihre Freundinnen gefragt hatte, ob diese später noch da seien.
    Das würde bedeuten, dass Lisa wieder hier erscheinen würde oder etwa nicht? überlegte sie. Dass Lisa mit der Langhaarigen schlafen würde war ihr klar. Ihr war das so bewusst, wie sie wusste das der Himmel blau und das Gras grün war. Sie ertappte sich dabei, dass sie sich wünschte die kleine Blonde zu sein. Wann würde Lisa wieder da sein?
    Die Stimmen von Lisas Freundinnen holten sie aus ihren Gedanken.
    „Ich bekomme eine neue Ladung Getränke, könnt ihr mir morgen Abend helfen das Lager aufzufüllen? In der kurzen Zeit die mir morgen bleibt schaffe ich es nicht alleine.“ Fragte Calida.
    „Klar machen wir, kein Thema. Lisa, Jule und meine Wenigkeit helfen dir natürlich. Da fällt mir ein ist Lisa das Wochenende nicht weg?“
    „Nein“, Jule schüttelte ihren Kopf, „erst nächstes Wochenende.“

    Hanna sah sich Calida die Besitzerin dieses Cafés, genauer an. Ihre Leuchtreklame -Calidas-Frauencafé- hatte sie hierher gelockt. Hanna schätzte sie auf ein Meter fünfundsechzig, um die siebzig kg schwer oder leicht, je nachdem wie man es sehen wollte. Ihre langen schwarzen Haare hatte sie zu einem dicken Zopf geflochten. Ihr Aussehen hatte etwas südländisches.
    Hanna stand auf, ging zum Tresen um ihre Rechnung zu bezahlen.
    „Na, bist wohl neu hier, ich habe dich hier noch nie gesehen?” sprach Anke sie freundlich an.
    „Ja, ich bin vor kurzem hergezogen.”
    „Hast dich wohl gerade getrennt was?“
    Hanna runzelte die Stirn.
    Anke winkte ab. „Brauchst nichts sagen, ich kann es mir denken. Wie lang ist das mit der Trennung her?“ fuhr sie unbeirrt fort.
    „Ein paar Monate.“
    „Aha,...und kommst du zurecht?”
    „Wie bitte?” sie drehte sich zu Calida um die nun hinter dem Tresen stand und sie fragend an sah.
    Calida sah Hanna in die Augen, erst musterte sie das eine, dann das andere.
    Jule tauchte neben Calida auf und legte einen Arm um ihre Schulter. Sie schenkte Hanna ein Lächeln. „Keine Angst, die zwei sind nur neugierig. Calida hier ist unsere All-Mutter, möchte immer und alles wissen. Sie ist halbe Spanierin musst du wissen. Dem entsprechend ist auch ihr Temperament.“ Sie schenkte Calida ein Zwinkern. „Sie macht sich um alles und jeden Gedanken nicht wahr?” sie tätschelte Calidas Schulter.
    „Wenn ihr mich nicht hättet.” Calida stupste sie mit ihrer Hüfte an.
    „Dann hätten wir eine andere.“ Piesackte Jule sie.
    „Na, dass solltest du Lisa aber nicht hören lassen”, sagte Anke und steckte sich ihre blonden Haare hoch.
    „Ich bin Anke.” Sie hielt Hanna die Hand hin.
    Hanna nahm Ankes Hand in ihre. „Ich bin Hanna.“
    „Die Anmutige mit den tollen, dicken und langen beneidenswerten roten Haaren ist Jule. Na ja“, sie machte eine Handbewegung zu Calida, „und das ist Calida.”
    „Hallo.“ Hanna nickte Jule und Calida zu.
    „Unsere Lisa“, Anke grinste Hanna an, „wirst du früher oder später kennen lernen. Da wirst du nicht drum herum kommen, und so wie du ausschaust sowieso nicht. Du passt in ihr Beuteschema, also Obacht sie wird dich schnappen, vernaschen und dich dann wieder gehen lassen.“
    Calida mischte sich ein. „Rede nicht so abfällig über Lisa, sie ist wie sie ist. Solche Frauen muss es auch geben. Es gibt genügend Frauen die auf Lisa abfahren gerade weil sie so ist. Keine Verpflichtungen, einfach nur Spaß an der Sache, Sex aus Vergnügen. Wer von uns kann schon behaupten, dass sie das hat? Oder auch nur annähernd haben könnte? Sich eine Frau auszusuchen die einem gerade gefällt, sich dann an sie heranzumachen, um sie zu vernaschen. Lisa ist wie ein Magnet der sie alle magisch anzieht, sie liebt die Frauen und die Frauen lieben sie.“
    Calida warf Hanna einen Blick zu den sie nicht richtig einzuordnen wusste.
    „Man kann Lisa mit einem Mustang vergleichen: wild, frei und nicht zu bändigen. Und Hanna hier“, Calida machte eine kurze Bewegung über ihrer Schulter zu Hanna, als sie wieder in Richtung Küche ging, „scheint mir alt genug zu sein um selbst entscheiden zu können.“
    Calida konnte ja nicht ahnen, dass sie schon von Lisa vernascht wurde. Sie hatte jedoch nicht gedacht, dass Lisa es so wild treiben würde wie es sich heraus kristallisierte. Womöglich übertrieb Calida auch einfach nur. So wie Hanna die Lage einschätzte, schien es Calida zu stören das es nicht sie war die Lisa bändigen konnte.
    „Kennst du hier jemanden oder bist du auf dich allein gestellt?“ fragend blickte Jule Hanna an.
    Hanna lenkte ihre Aufmerksamkeit von Calida auf Jule. „Bis auf ein paar Kollegen mit denen ich arbeite eigentlich nicht wirklich jemand. Wie es immer so ist, trennt man sich, trennt man auch die Freunde. Dazu kommt noch der Umzug in eine andere Stadt, in meinem Fall wieder hierher. Ich bin damals wegen dem Studium fort gezogen.“ Warum erzählte ich ihnen so viel über mich, das ist doch sonst nicht mein Fall einfach so los zu plaudern.
    „Na dann wird es Zeit dich unter die Frauen zubringen, oder ist es dafür noch zu früh? Immerhin hast du dich erst vor kurzem getrennt, wenn ich das richtig verstanden habe.“ Jule sah sie interessiert an.
    „Wir haben uns vor nicht all so langer Zeit getrennt, ja. Es war eine gute Beziehung und wir verstanden uns klasse, aber…“ Hanna senkte den Blick.
    „Aber es war im Grunde nicht das, was wir alle suchen und uns wünschen, wenn wir eine Beziehung für den Rest unseres Lebens eingehen wollen.“ Jule beendete Hannas Satz und hatte den Nagel auf den Kopf getroffen.
    Die Trennung folgte gleich nach dem sie mit Lisa diesen Seitensprung im Hotel hatte, kurz danach wurde ihr bewusst, dass sie so nicht weiter machen konnte, wollte sie am liebsten sagen, hielt sich jedoch zurück. Hanna wusste schon länger, dass sie ihre Beziehung nur aufrecht erhielt, weil es die Gewohnheit so mit sich brachte. Ihre Freundin hatte es gelassener aufgenommen, als sie gedacht hatte. Ihre jetzige Ex war keine dumme Frau, sie wusste wahrscheinlich genau wie Hanna, dass es nur reine Bequemlichkeit war, dass sie beide noch zusammen lebten. Jetzt aber, wenn sie so darüber nachdachte, ging die Trennung etwas zu glatt ab. Das war gar nicht der Stil ihrer Ex, so schnell klein bei zu geben. So kannte sie sie gar nicht. In den Dreizehn Jahren war eine Menge zusammengekommen, dann auf einmal wurde alles auseinander gepfriemelt was einmal füreinander bestimmt war. Es war ein seltsames Gefühl gewesen.
    Dass sie vorher Sex mit Lisa hatte, hatte sie ausgelassen aus Rücksicht auf ihre Gefühle. Warum noch Benzin ins Feuer gießen. Irgendwann würde sich schon ein neues Kuschelopfer finden.

    „Wo geht Frau hier hin um Frauen kennen zu lernen?“ Hanna blickte von Jule zu Anke. Sie wollte Lisa unbedingt wiedersehen, auch wenn sie nicht genau wusste wie Lisa auf sie reagieren würde.
    „Wir gehen dahin wo es den coolsten Club für uns gibt. Calida gehört dieser Nachtclub und da geht immer mächtig der Punk ab.“ Anke griff über den Tresen, als Calida gerade aus der Küche kam, und schnappte sich einen Flyer den sie Hanna gab. „Hier, wenn du Lust hast komm doch so gegen 22:00 Uhr vorbei. Du findest uns an der Bar.“ Meinte Anke freundlich.
    Hanna nickte und wollte gerade Geld auf den Tresen legen.
    „Na komm lass gut sein, der geht aufs Haus. Versprich mir heute Abend etwas zu trinken und wir sind quitt.“
    Hanna nickte Calida freundlich zu. „Also bis später dann.“ Sie verließ das Café.

    Mittwoch, 20. Oktober 2010 21:43
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Ein neuer Anfang ist immer gut. ;) Also einfach hier eintragen.

    Mittwoch, 20. Oktober 2010 10:05
  • Nanni

    Permalink

    Ich habe einen neuen Anfang zur einer neuen Geschichte geschrieben. Soll ich ihn hier eintragen?

    Dienstag, 19. Oktober 2010 21:57
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Gute Erklärung, das mit der Farbe Rot. ;) Ja, das stimmt, es ist nicht einfach, aber gerade, wenn man sehr ungeordnet denkt, kommt man glaube ich nicht um Regeln herum. Dann muß man sich noch strenger an die Regeln halten als jemand, der üblicherweise geordneter denkt. Sonst wird das nichts.

    Nein, offengelegt werden muß eigentlich am Anfang gar nichts. Die Fragen bezogen sich darauf, was die Autorin wissen muß und wie sie vorgehen sollte, nicht darauf, was die Leserin dann auch tatsächlich zu lesen bekommt.

    Es wäre beispielsweise möglich, all das gleich am Anfang offenzulegen, den Text zu schreiben, ihn dann aber zusammenzustreichen für die Version, die veröffentlicht werden soll, als erste Überarbeitung. Dann können einige Informationen wieder wegfallen.

    Mir geht es durchaus oft so, daß ich erst beim Schreiben die Figuren sich formen sehe, auch die Hintergründe. Also schreibe ich das hin, und wenn ich merke, hier geht die Geschichte richtig los, streiche ich den Anfang und fange dann dort an, wo ich mich »eingeschrieben« habe. Das andere wird nicht veröffentlicht.

    Das können dann beispielsweise 5000 oder sogar 10000 Wörter sein, und ich streiche alles bis auf tausend. Andere Leute machen das, indem sie zuerst Biographien für die Figuren schreiben. Das geht natürlich auch. Diese Biographien sind ja auch nur für die Autorin, die werden nie veröffentlicht.

    Samstag, 16. Oktober 2010 19:22
  • Nanni

    Permalink

    Einfach mal nach Schema F ist nicht einfach!
    Schema F ist wie die Farbe rot. Jeder weiß wie rot ausschaut. Jeder weiß das rot nicht schwarz ist. Dennoch greife ich zu schwarz, obwohl zischmal rot genannt wurde.
    Ich werde noch einen Versuch starten und dabei versuchen rot statt schwarz zu verwenden. Aus Schema F mache ich Schema U. Wobei die Bezeichnung für U noch variiert. Von unmöglich zu unmöglich. :)

    Muss am Anfang schon alles offengelegt werden? Alter, Beruf und Familienstand. Kann das nicht auch ein wenig später geschehen? Von 1 bis 6 passiert, ein ganz klein wenig später allerdings im Verlauf der Geschichte. Aber doch schon sehr früh. Ich meine...ach ich weiß auch nicht was ich meine.
    Eine neue Geschichte ein neuer Anfang.

    Freitag, 15. Oktober 2010 19:19
  • Ruth Gogoll

    Permalink

    Ja, das wird dann am Ende des ersten Teils klar, daß die Leserin nicht gemeint ist, aber viel zu spät. Ein Buch, das in der Du-Form anfängt, ist einfach merkwürdig, auch wenn es hinterher nur ein Brief ist. Kinderbücher fangen so an, und da ist das auch in Ordnung, aber ein Liebesroman? 8)

    Die ersten Sätze eines Liebesromans sind die wichtigsten, daraus schließt man auf den Rest des Romans. Deshalb müssen die ersten Sätze einfach "sitzen".

    Donnerstag, 14. Oktober 2010 16:24
  • Nanni

    Permalink

    Ja das müsste von der Zeit her schon passen.
    In sieben Tagen hat mancher schon einiges zu Stande bekommen. Ich schau mal ob ich einen Anfang schreiben kann. Aber bitte, nichts erwarten! :)

    Das mit dem „Du“ geht klar. Auch wenn ich die Leserin gar nicht gemeint hatte. (Soviel zu meiner Ordnung im Text)

    Donnerstag, 14. Oktober 2010 0:07
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