Was das lesbische Herz begehrt

  • Sima G. Sturm: Vorsicht, bissig +

    Sima G. Sturm: Vorsicht, bissig

    Kriminalkommissarin Dana Peters muss sich ausgerechnet in Polizistenhasserin Juliane Köhler verlieben – ein kräftezehrendes Liebesabenteuer beginnt . . .
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Aus dem Blog

  • Software, die Lesben am Gesicht erkennt
  • Frau heiratet Frau - endlich!
  • el!es-Bücher gestohlen und unter anderem Namen veröffentlicht
  • Wie schreibt man einen Liebesroman? (Teil 3)
  • Wie schreibt man einen Liebesroman? (Teil 1)
  • Virtuelle Romanwerkstatt

Als ich erfuhr, dass es jetzt angeblich eine Software geben soll, die Lesben und Schwule am Gesicht erkennt, kamen mir doch so einige Gedanken. 

Gesichtserkennung an sich ist ja mittlerweile nichts Neues mehr. Man kann sogar seinen Computer damit schützen oder den Zutritt zu Bereichen regeln, die nicht öffentlich zugänglich sein sollen.

Das funktioniert, weil jedes Gesicht ganz individuelle Merkmale hat. Kein Gesicht gleicht dem anderen hundertprozentig, genauso wie Fingerabdrücke. Der Computer beziehungsweise die Software muss also nur die einprogrammierten Merkmale eines bestimmten Gesichts wiedererkennen, damit sie entscheiden kann, ob diesem Menschen Zutritt gewährt werden soll oder nicht.

Für einen Computer ist das nicht schwieriger, als wenn ein Mensch eine Orange sieht und „Orange“ sagt. Es ist eine Zuordnung von zwei bekannten Dingen zueinander, einem Gegenstand und einem Wort oder im Fall eines Menschen eine Person und ein Name.

Aber wie ist es mit der sexuellen Orientierung? Kann man die wirklich am Gesicht ablesen?

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Der große Tag ist da. Endlich dürfen auch Lesben die Frau ihrer Träume richtig heiraten, sich nicht nur „verpartnern“.

Mich würde mal interessieren, wie wichtig das für diejenigen ist, die bisher nur „verpartnert“ waren. Ändert sich etwas? Ist es ein Unterschied? Fühlt Ihr Euch nun anders, sobald Ihr die Unterschrift unter das neue Dokument gesetzt habt und Euch „verheiratet“ nennen könnt?

Wir haben ja alle schon seit langer Zeit immer von „verheiratet“ gesprochen. Auch in den el!es-Romanen bitten viele Frauen ihre Liebste am Schluss, sie zu heiraten, nicht sich zu „verpartnern“. Wir haben es wohl schon lange so empfunden, dass wir verheiratet sind, wenn wir sehr lange zusammen waren.

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Von besorgten Leserinnen wurde uns die Information zugetragen, dass jemand unsere Romane gestohlen hat und unter seinem eigenen Namen als ebook veröffentlicht. Der Name der sogenannten Autorin ist „Monika Breitner“, und sie hat eine Menge Titel am selben Tag im August auf Amazon hochgeladen.

Es wurden die Titel und teilweise die Namen der Protagonistinnen in den ebooks geändert, ansonsten sind die Texte vollkommen identisch.

Es ist unglaublich, dass jemand einfach Bücher von Autorinnen stiehlt, sie neu veröffentlicht und weder den Autorinnen noch uns als Verlag nichts davon sagt, nicht um Erlaubnis bittet und uns auch nicht am Gewinn beteiligt. Was für ein Mensch tut das? Das würde ich gern wissen.

Auf jeden Fall ein großes Dankeschön an unsere Leserinnen, die uns auf diesen Betrug aufmerksam gemacht haben!

 

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Konflikte

Und da sind wir auch schon beim Thema. Konflikte sind das, worum sich jede gute Geschichte dreht. Ohne Konflikt keine Geschichte.

Was ist der Hauptkonflikt in einem Liebesroman? Umweltverschmutzung, wirtschaftliche Probleme, heranwachsende Kinder, die einem das Leben zur Hölle machen?

Auf keinen Fall! laughing Das alles kann durchaus vorkommen, aber es kann niemals der zentrale Konflikt sein, es darf nicht den Hauptteil oder den größten Teil des Romans einnehmen. Der ist allein für die Liebe reserviert. Für die beiden Personen, um deren Liebe es geht, die sich in Liebe finden sollen.

Somit kann ein Konflikt sich auch nur um die Liebe drehen oder genauer gesagt um die Verhinderung der Liebe. Denn das ist die Grundlage der Geschichte in jedem Liebesroman. Zwei Königskinder, die nicht zueinander kommen können. Romeo und Julia (oder eher Romila und Julia), die sich so sehr lieben, dass sie füreinander sterben wollen, wenn sie sich nicht kriegen können. Gut, diese speziellen beiden sind fünfzehn, und da ist Drama immer inklusive, aber für einen Liebesroman ist es gleichfalls nützlich, wenn die Figuren sich nicht allzu erwachsen verhalten. Wenn sie das nämlich tun, wird es langweilig.

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Da die Frage nach der Schreibwerkstatt in Buchform gestellt wurde, hier der Anfang dieses Buches. Das es noch nicht gibt, aber wahrscheinlich geben wird (wenn ich es schaffe, die Schreibwerkstatt hier unterzubringen ;)).

 

Einleitung

Zuerst einmal: Es gibt viele verschiedene Sub-Genres im Bereich des Liebesromans. Das ist für den Anfang sehr verwirrend. Für mich persönlich gab es diese Genrediskussion nie, ich wollte immer etwas schreiben, das im Hier und Jetzt spielt. Deshalb befasst sich dieser Ratgeber auch ausschließlich damit, was im Liebesromanbereich Contemporary heißt, also Gegenwartsliebesroman. Hinzufügen könnte ich als Untereinteilung höchstens noch: mit oder ohne Sex.

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Gerade stolperte ich über eine ganz interessante Idee, die aber leider schon wieder eingestellt wurde: eine virtuelle Romanwerkstatt, bei der sich alle Teilnehmerinnen immer zu einer bestimmten Zeit virtuell versammeln und dann gemeinsam schreiben.

Hier auf der el!es-Seite gibt es bereits eine Schreibwerkstatt, aber das ist mehr wie ein Buch, das man zu einer bestimmten Zeit lesen kann oder auch nicht, ohne Rückmeldung von anderen. Man kann sich mit Kommentaren beteiligen, aber auch da weiß man nicht, ob gerade jemand online ist, um das zu lesen, zu antworten, sich zu unterhalten. Der entscheidende Unterschied bei der virtuellen Romanwerkstatt ist, dass man sich zu einem festen Zeitpunkt verabredet, z.B. jeden Samstag von 10-12 Uhr. Genau zu dieser Zeit setzen sich alle hin und schreiben etwas zu einem vorgegebenen Thema (wenn man will) oder auch zu einem eigenen Thema. Danach stellt jede Teilnehmerin das in der Schreibwerkstatt ein, was sie von 10-12 Uhr geschrieben hat, und die anderen diskutieren darüber.

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Neueste Kommentare

Ruth Gogoll
In unserem Schreibforum stellen die Autorinnen jetzt schon eine Adventsgeschichte nach der anderen ein und arbeiten...
Claudia
Ja, wir haben unsere Lebenspartnerschaft umschreiben lassen und zwar mit dem ersten, für uns möglichen, Termin.
...
Sima
Ach so, natürlich, das Buch ist schon gedruckt. Darum hast Du auch jetzt erst gefragt, ob der neue Anfang zu sehr n...

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