Was das lesbische Herz begehrt

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    Ruth Gogoll: Alles nur aus Liebe

    Landei Lisa beim Fernsehen, und dann noch eine herausfordernde Chefin – aber Lisa schlägt sich tapfer, bis Gefühle ins Spiel kommen . . .
    BuchKindle ♥ und in allen ebook-Shops

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Aus dem Blog

  • el!es-Bücher gestohlen und unter anderem Namen veröffentlicht
  • Wie schreibt man einen Liebesroman? (Teil 3)
  • Kommentare sind wichtiger als Stimmen
  • Ist Fluchen erlaubt?
  • Immer dieser Realismus ;)
  • Die beste Schreibwerkstatt im Netz

Von besorgten Leserinnen wurde uns die Information zugetragen, dass jemand unsere Romane gestohlen hat und unter seinem eigenen Namen als ebook veröffentlicht. Der Name der sogenannten Autorin ist „Monika Breitner“, und sie hat eine Menge Titel am selben Tag im August auf Amazon hochgeladen.

Es wurden die Titel und teilweise die Namen der Protagonistinnen in den ebooks geändert, ansonsten sind die Texte vollkommen identisch.

Es ist unglaublich, dass jemand einfach Bücher von Autorinnen stiehlt, sie neu veröffentlicht und weder den Autorinnen noch uns als Verlag nichts davon sagt, nicht um Erlaubnis bittet und uns auch nicht am Gewinn beteiligt. Was für ein Mensch tut das? Das würde ich gern wissen.

Auf jeden Fall ein großes Dankeschön an unsere Leserinnen, die uns auf diesen Betrug aufmerksam gemacht haben!

 

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Konflikte

Und da sind wir auch schon beim Thema. Konflikte sind das, worum sich jede gute Geschichte dreht. Ohne Konflikt keine Geschichte.

Was ist der Hauptkonflikt in einem Liebesroman? Umweltverschmutzung, wirtschaftliche Probleme, heranwachsende Kinder, die einem das Leben zur Hölle machen?

Auf keinen Fall! laughing Das alles kann durchaus vorkommen, aber es kann niemals der zentrale Konflikt sein, es darf nicht den Hauptteil oder den größten Teil des Romans einnehmen. Der ist allein für die Liebe reserviert. Für die beiden Personen, um deren Liebe es geht, die sich in Liebe finden sollen.

Somit kann ein Konflikt sich auch nur um die Liebe drehen oder genauer gesagt um die Verhinderung der Liebe. Denn das ist die Grundlage der Geschichte in jedem Liebesroman. Zwei Königskinder, die nicht zueinander kommen können. Romeo und Julia (oder eher Romila und Julia), die sich so sehr lieben, dass sie füreinander sterben wollen, wenn sie sich nicht kriegen können. Gut, diese speziellen beiden sind fünfzehn, und da ist Drama immer inklusive, aber für einen Liebesroman ist es gleichfalls nützlich, wenn die Figuren sich nicht allzu erwachsen verhalten. Wenn sie das nämlich tun, wird es langweilig.

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Die letzten Tage des LLP sind angebrochen. Da der August einunddreißig Tage hat, der April aber nur dreißig, haben alle Kommentatorinnen, die noch einen Kommentar abgeben wollen, diesmal sogar einen Tag mehr als sonst Gelegenheit, das zu tun.

Kommentare sind für die Autorinnen ungeheuer wichtig. Es geht nicht darum, einfach nur zu hören, dass die Geschichte, die man sich ausgedacht hat, gefällt, sondern in allererster Linie darum, Hinweise zu bekommen, was man an seiner Geschichte noch besser machen könnte.

Lob ist immer eine schöne Sache, aber Kritik ist fast noch wertvoller. Konstruktive Kritik, die auf einzelne Punkte eingeht, kann es einer Autorin ermöglichen, genau die Qualität in ihrem Schreiben zu erreichen, die sie sich wünscht, genau an den kleinen Schräubchen zu drehen, die aus einem guten Text einen sehr guten Text machen.

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In praktisch jedem LLP kommt die Diskussion wieder auf, weil es immer wieder Autorinnen gibt, die genauso schreiben wie sie anscheinend im Alltag reden. Und so kommen auch Schimpfwörter, Flüche usw. im Text vor. (Das Umgekehrte, dass die Autorin sehr hochgestochen schreibt, weil sie im Alltag beispielsweise Dozentin an der Uni ist, kommt übrigens auch vor, und auch dort sollte man nicht so schreiben, wie man im Alltag spricht.)

Schimpfwörter und Flüche sind tatsächlich Teil unseres Alltags. Wer hat nicht schon mal geflucht, wenn etwas schiefgegangen ist? Aber was man sagt und was man schreibt, sind zwei verschiedene Dinge, das ist Anfängerinnen im Schreiben – insbesondere wenn sie sich noch nicht mit dem Handwerk des Schreibens beschäftigt haben – oft nicht klar.

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In etlichen Kommentaren beim LLP jetzt wird immer wieder der Realismus erwähnt. Alles sollte so realistisch wie möglich beschrieben werden, meinen die Kommentatorinnen. Mit viel Recherche sollte die Autorin jedes Detail wie auf einem messerscharfen Foto abbilden, bloß nichts vergessen, was in einer Situation passieren könnte oder die Voraussetzung dafür ist.

Recherche ist wichtig, ganz ohne Zweifel, denn manchmal stehen einem wirklich die Haare zu Berge, wenn man merkt, dass die Autorin alle Grundlagen zu ihrem Roman nur aus dem Fernsehen oder aus Wikipedia kennt. Oder dass sie sogar überhaupt nicht recherchiert hat. Was besonders dann auffällt, wenn es um ein Szenario geht, das nun einmal Recherche erfordert.

Was aber auch wichtig ist, ist das Loslassen, dass Sich-trennen von der Realität, der Übergang in die Phantasie. Denn das ist es, was ein Roman ist: ein Phantasieprodukt. Ein Roman ist Fiktion, die Realität darf durchaus mit hineinspielen, ist sicherlich bei den meisten Romanen, die nicht gerade dem Fantasygenre angehören, auch die Grundlage des Handlungsablaufs, aber das Entscheidende ist die Phantasie der Autorin. Sie erfindet die Figuren, gestaltet sie und bestimmt den Aufbau der Geschichte, die Spannung, die Dramaturgie.

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Eben kam mir so der Gedanke, dass der Lesbische LiteraturPreis wirklich die beste Schreibwerkstatt im Netz ist. Denn wo werden so viele verschiedene Auszüge parallel eingestellt und besprochen? Konstruktiv besprochen. Mit der eindeutigen Absicht, der Autorin zu helfen und sie zu unterstützen?

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Neueste Kommentare

Ellen
Amazon hat reagiert und alle ebooks, die von "Monika Breitner" geklaut wurden, aus dem Angebot genommen. Das ist do...
Ruth Gogoll
Der Nachweis ist ganz leicht: Das waren alles gedruckte Bücher, allerdings schon ältere, also Bücher, die vor viele...
Eve
Ich war jetzt nach einer Zwangspause hier im Portal und lese die Nachricht von den gestohlenen Büchern. Da kann doc...

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Schreibratgeber

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    Das ist ein Zitat aus einem Buch, das sich mit »Short Story – Die amerikanische Kunst Geschichten zu erzählen« beschäftigt.Dasselbe gilt – würde ich sagen – auch für Gedichte. In einem Roman kann Weiterlesen
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    Bevor ich anfing Romane zu schreiben, habe ich mir schon hin und wieder Gedanken darüber gemacht, wie lange man dafür wohl braucht, für so einen Roman. Ich las beispielsweise, daß Weiterlesen
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    Eigentlich wollte ich mich ja nicht so intensiv zu einzelnen Teilen der Rechtschreibung auslassen, aber da scheinen so viele Unklarheiten zu bestehen, daß ich es jetzt doch einmal tue.Was mir Weiterlesen
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